DE929201C - Druckkontakt, insbesondere fuer die Kupplung elektrischer Leitungen zwischen Fahrzeugen - Google Patents
Druckkontakt, insbesondere fuer die Kupplung elektrischer Leitungen zwischen FahrzeugenInfo
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- DE929201C DE929201C DEL12379A DEL0012379A DE929201C DE 929201 C DE929201 C DE 929201C DE L12379 A DEL12379 A DE L12379A DE L0012379 A DEL0012379 A DE L0012379A DE 929201 C DE929201 C DE 929201C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R13/02—Contact members
- H01R13/22—Contacts for co-operating by abutting
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Description
- Druckkontakt, insbesondere für die Kupplung elektrischer Leitungen zwischen Fahrzeugen Durchgehende elektrische Leitungen, vornehmlich von zwei oder mehr mechanisch miteinander gekuppelten Straßen- oder Schenenfahrzeugen, werden mittels handbedienter Steckvorrichtungen oder durch selbsttätige elektrische Kupplungen miteinander verbunden, wobei letztere zumeist mit der mechanischen Kupplung baulich vereinigt sind und mit ihr gemeinsam mittelbar oder unmittelbar betätigt werden. Die elektrische Verbindung selbst kann dabei in der verschiedensten Weise erfolgen, z. B. mittels Stift und Buchse oder durch Druckkontakte.
- Die Güte solcher elektrischer Kontaktverbindungen wird durch die Größe ihrer elektrischen Übergangswiderstände und ihr mechanisches Verhalten, bei dem Kupplungsvorgang selbst und im Betrieb bestimmt. Ein möglichst geringer Übergangswiderstand und damit eine unter allen Umständen gute Kontaktgabe ist insbesondere bei niedrigeren Spannungen und bei der Übertragung kleiner Ströme von ausschlaggebender Bedeutung. Auf der anderen Seite werden an elektrische Kupplungen, in der Hauptsache bedingt durch ein nach längerer Betriebszeit nicht ganz vermeidbares Spiel zwischen den mechanischen Kupplungen, erhöhte Anforderungen in mechanischer Hinsicht gestellt. Besonders in dem robusten und schweren Eisenbahnbetrieb haben sich in dieser Hinsicht Druckkontakte als sehr zweckmäßig erwiesen.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Druckkontakt für die Verwendung in derartigen Kupplungen, welcher den hohen mechanischen und elektrischen Anforderungen besonders gut entspricht und die bekannten Vorteile der Steckerkontakte mit denen der reinen Druckkontakte in sich vereinigt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß mindestens eine Kontakthälfte aus einer Mehrzahl einzeln federnder, konzentrisch zur Mittelachse angeordneter und in ihrem Federweg begrenzter Segmente besteht, deren Kontaktflächen zusammen einen Kegelstumpf bilden. Wird gegen einen solchen Segmentkontakt ein Gegenkontakt gedrückt, so werden die Kontaktsegmente je nach ihrer Ausbildung gespreizt oder zusammengedrückt, und es wird dadurch eine gleitende Reibung zwischen den Kontaktflächen erzeugt, welche die dem Stromübergang ,abträgliche Beläge beseitigt und damit gut leitende Übergangsstellen schafft.
- In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, auf welche die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist. Insbesondere ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der beide Kontakthälften als Segmenrokontakte ausgebildet sind.
- In Fig. i ist ein Konussegmentkontakt -I im Längsschnitt dargestellt, der aus einem festen Anschlußstück i besteht, welches in eine Anzahl konzentrisch zur 1Vhttelachse angeordnete und sich parallel zur Mittelachse erstreckende Kontaktsegmente z ausläuft, deren am freien Ende der Segmente liegende Kontaktflächen auf der ideellen Mantelfläche eines nach innen geneigten Kegelstumpfes liegen. Die Unterteilung des Segmentkomtaktes ist aus der links dargestellten Draufsicht auf die Kontaktflächen .ersichtlich. Um die Kontaktsegmente vor Ermüdung zu schützen, ist seine zylindrische Hülse 3 vorgesehen, deren Innendurchmesser entsprechend dem vorgesehenen Spreizweg größer gewählt ist als der Außendurchmesser der kre@sförmüg angeordneten Siegmente im entkuppelten Zustand des Schalters. Die Federwirkung der Segmente kann noch durch an geeigneter Stelle ,aufgelegte Ringfedern geeigneter Federsp,annung erhöht werden. Wird gegen diesen Segmentkontakt :der Kontaktkopf q. eines zYlridrischen Gegenkontaktes gedrückt, dann werden die einzelnen Segmente nach außen :gedrückt und dabei gespannt. Bei diesem Vorgang wirken zwei Kräfte einander entgegen, nämlich die Andrückkraft des Druckkontaktes II und die Federkraft der gespreizten Segmente des Konussegmentkontaktes I. Durch geeignete Abstimmung dieser beiden Kräfte wird ein Abschaben von Oxydbelägen, Schmutz oder ;sonstigen, eine einwandfreie Kontaktgabe beeinträchtigenden Belägen erzwungen und gleichzeitig im. endgültigen gekuppelten Zustand ein hoher Kontaktdruck erzeugt. Ferner wird durch geeignete Abstimmung des Durchmessers und der Neigung der Konusflächen des Segmentkontaktes sowie des Durchmessers: am Druckkontakt und durch die Gestaltung der B,erührungszonen des letzteren dbe jeweils erforderhche Kontaktfläche sichergestellt. Dies geschieht bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen leicht :konvschen ,bzw. bulligen Übergang auf die Stirnfläche des Druckkontaktes.
- Das 1n. Fig. z dargestellte Beispiel stellt praktisch die Umkehrung des in Fig. i gezeigten Prinzips dar. Während beim ersteren der »Buchs-enteil« als Segmentkontakt ausgebildet ist, ist @es hier der I, der aus einer Anzahl konzentrisch die Mittelachse umgebenden Kontaktsegmenten a besteht. Ihre Enden sind ebenfalls komisch gestaltet, bilden jedoch zusammen einen Außenkonus. Der Gegenkontakt q. bildet an seinem Kopfeinen Ring, gegen dessen entsprechend abgeschrägte oder ballig ausgebildete Innenkante der Segmientkontakt I gedrückt wird. Dabei werden die einzelnen Segmente zusammengedrückt, bis sich die Schlitze zwischen ihnen schließen oder bis sie sich gegen einen koexialen Kern 3 anlegen. Dieser Kern ist hier beispielsweise als einschraubbarer Bolzen ausgebildet. Er stellt ebenso wie die Hülse in Fig. i eine Begrenzung .des Federweges dar und schützt .damit die Segmente vor Ermüdung. Dieser Kern kann bei kleinen Segmentabständen gegebenenfalls auch weggelassen werden, da die Zusammendrückbarkeifi bereits durch diese Segmentabstände gegeben ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. ' Druckkontakt, insbesondere für die Kupplung elektrisch-er Leitungen zwischen Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die :eine Kontakthälfte aus einer Mehrzahl einzeln federnder, konzentrisch zur Mittelachse angeordneter und in ihrem Federweg begrenzter Segmente besteht, deren Kontaktflächen zu: summen Beinen Kegelstumpf bilden. z. Druckkontakt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen an den Enden der Segrnenteeinen nach innen gerichteten Konus bilden, derart, daß im Zusammenwirken mit einem zylindrischen Gegenkontakt,ch#e Segmente gespreizt werden. 3. Druckkontakt nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizung der Kontaktsegmente durch ,eine die Segmente umschließende Hülle begrenzt wird. q.. Druckkontakt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen an den Enden der Segmente einen Außenkonus bilden derart, daß im. Zusammenwirken mit einem buchsenartigen Gegenkontakt die Segmente zusammengedrückt werden. 5. Druckkontakt nach Anspruch i und ¢, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammendrücken der Segmente durch die Bemessung .der Schlitzbreite oder/und durch ein bolzenartiges Kernstück begrenzt wird. 6. Druckkontakt nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet :durch die Verwendung federnder Kontaktsegmente bei beiden Kontakthälften. 7. Druckkontakt nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung des Durchmessers des Seggmentkontakbes und der Neigung der Konusflächen an den Segmenten sowie des Durchmessers des Gegenkontaktes und der Gestaltung seines Kopfes, daß beim Zusammendrücken der Kontakthälften die jeweils erforderlichen Berührungsflächen entstehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12379A DE929201C (de) | 1952-05-20 | 1952-05-20 | Druckkontakt, insbesondere fuer die Kupplung elektrischer Leitungen zwischen Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12379A DE929201C (de) | 1952-05-20 | 1952-05-20 | Druckkontakt, insbesondere fuer die Kupplung elektrischer Leitungen zwischen Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE929201C true DE929201C (de) | 1955-06-20 |
Family
ID=7259165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL12379A Expired DE929201C (de) | 1952-05-20 | 1952-05-20 | Druckkontakt, insbesondere fuer die Kupplung elektrischer Leitungen zwischen Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE929201C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3168366A (en) * | 1962-06-12 | 1965-02-02 | Amp Inc | Electrical connector assembly |
| DE19913898C1 (de) * | 1999-03-26 | 2001-01-11 | Tyco Electronics Logistics Ag | Außenleiterhülse mit Federkontakten |
-
1952
- 1952-05-20 DE DEL12379A patent/DE929201C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3168366A (en) * | 1962-06-12 | 1965-02-02 | Amp Inc | Electrical connector assembly |
| DE19913898C1 (de) * | 1999-03-26 | 2001-01-11 | Tyco Electronics Logistics Ag | Außenleiterhülse mit Federkontakten |
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