[go: up one dir, main page]

DE929129C - Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden

Info

Publication number
DE929129C
DE929129C DEF7722A DEF0007722A DE929129C DE 929129 C DE929129 C DE 929129C DE F7722 A DEF7722 A DE F7722A DE F0007722 A DEF0007722 A DE F0007722A DE 929129 C DE929129 C DE 929129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diphenylamides
hydrogen
acid
preparation
compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF7722A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Aumueller
Gustav Dr Ehrhart
Heinrich Dr Ruschig
Leonhard Dr Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF7722A priority Critical patent/DE929129C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE929129C publication Critical patent/DE929129C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden Aus der Literatur ist eine große Anzahl lokalanästhetisch wirksamer Verbindungen bekannt. Wenn auch alle diese Substanzen einen aromatischen oder h@eterocyclischen Ring sowie eine basische Gruppe enthalten, so gehören sie doch den verschiedenartigsten Verbindungstypen an. Insbesondere ist die Art der Verknüpfung der beiden genannten Reste verschieden. Während z. B. im p-Amino-benzoesäure- (,B-diäthylamino-äthylester) eine aromatische Carbonsäure mit Diäthylaminoäthylalkohol verestert ist, ist das a-Butoxy-,-diäthylamino-äthylchinolincarbonsäureamid das Amid einer heterocyclischen Carbonsäure und eines Dialkylaminoalkylamins. Im N', N'-Diäthylaminoacet-(m-carbomethoxy-p-oxy)-anilid wiederum ist eine Aminocarbonsäure über ihre Carboxylgruppe durch Amidbildung mit einem aromatischen Amin verknüpft. Aus der großen Anzahl der nach diesem Schema aufgebauten Verbindungen hat sich jedoch nur ein kleiner Teil in der Praxis bewährt. Die große Mehrzahl der Substanzen fällt wegen zu großer Giftigkeit, Reizwirkung oder Instabilität aus.
  • Es wurde nun gefunden, daß man hervorragend wirksame Lokalanästhetika der allgemeinen Formel worin R und R1 einen substituierten oder unsubstituierten Phenylrest, R2 Wasserstoff oder Alkyl, R3 einen eine oder mehrere Hydroxylgruppen tragenden Alkylrest und R4 Wasserstoff oder R3 bedeuten, erhalten kann, die sich durch geringe Giftigkeit und durch Reizlosigkeit auszeichnen, wenn man substituierte oder urisubstituierte Diphenylamide niederer Halogenfettsäuren der allgemeinen Formel in der R, R1 und R2 die obige Bedeutung haben und X für Halogen steht, mit primären oder sekundären Aminen, die in einem oder beiden Alkylresten eine oder mehrere Hydroxylgruppen tragen, in geeigneten Lösungsmitteln oder für sich zur Reaktion bringt. Man kann dabei aber auch so vorgehen, daß man die Halogenfettsäure-diphenylamide mit Benzylalkanolaminen umsetzt und in den so erhaltenen Verbindungen den Benzylrest in bekannter Weise, z. B. durch katalytische Hydrierung, durch Wasserstoff ersetzt, wodurch man sekundäre Alkanolaminfettsäure-diphenylamide erhält.
  • Die so erhaltenen Verbindungen, die sich durch geeignete anorganische oder organische Säuren in wasserlösliche Salze überführen lassen, zeigen, wie schon erwähnt, hervorragende lokalanästhetische Wirkung. Sie werden reizlos vertragen und haben eine bemerkenswert geringe Giftigkeit.
  • Beispiel i N, N-Bis-(ß-oxäthyl)-aminoessigs-äure-N', N'-diphenylamid-hydrochlorid 24,6 g Chloressigsäurediphenylamid werden mit 21 g ß, ß'-Dioxydiäthyl-amin und i8o ccm X'ylol mehrere Stunden unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Das zunächst nicht vollkommen gelöste Dioxydiäthylamin setzt sich erst allmählich unter Ausscheidung seines Hydrochlorids mit dem Chloressigsäurediphenylamiid um. Nach Stehen über Nacht gießt man von den abgeschiedenen Schmieren ab und entzieht der Xylollösung :die basischen Bestandteile mit verdünnter .Salzsäure. Die salzsaure Lösung wird mit überschüssiger Natriumcarbonatlösung versetzt und das ausgeschiedene N, N-Bis-(ß-oxyäthyl)-aimnoess@igsäure@N', N'-dd-iphenylamid in Essigester aufgenommen. Man erhält das Hydrochlorid in, guter Ausbeute durch Fällen mit ätherischer Salzsäure. Zur Reinigung wied es aus Methanol umkristallüsiert. Es schmilzt bei r96°. Beispiel 2 N, N-Bis-(ß-oxypropyl)-aminoessigsäure-N', N'-diphenylamid-hydrochlorid 24,6 g Chloressigsäurediphenylamid werden mit 25,6 g ß, ß'-4D-ioxydipropylamin und i 8o ccm Xylol ' 6 Stunden unter Rückfluh gekocht. Nach Stehen über Nacht gießt man von dem ausgeschiedenen ß, ß-Dioxydipropyl-amin-hydrochlorid ab und zieht die xylolische Lösung mit Salzsäure aus. Aus der salzsauren Lösung wird das basische Ami,d mit Soda ausgeschieden und in Äther aufgenommen. Nach Entfärben mit Tierkohle und Trocknen mit Kaliumcarbonat fällt man das N, N-Bis-(ß-oxypropyl)-aminoessigsäure-N', N'-diphenylamid in alkoholischer Salzsäure als Hydrochlorid aus. Das in guter Ausbeute erhaltene Produkt kann aus Wasser umkristallisiert werden. Es schmilzt bei 189 bis igo°.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden der allgemeinen Formel worin R und R1 einen substituierten oder unsubstituierten Phenylrest, R2 Wasserstoff oder Alkyl, R3 einen eine oder mehrere Hydroxylgruppen tragenden Alkylrest und R4 Wasserstoff oder R3 bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß man Verbindungen der allgemeinen Formel worin. R, R1 und R2 die obige Bedeutung haben und X Halogen darstellt, mit primären oder sekundären Alkylaminen, die eine oder mehrere O H-Gruppen in dem bzw. den Alkylresten tragen, oder mit Benzylalkanolaminen umsetzt und aus den so erhaltenen Verbindungen den Benzylrest in bekannter Weise durch Wasserstoff ersetzt.
DEF7722A 1951-11-22 1951-11-22 Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden Expired DE929129C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF7722A DE929129C (de) 1951-11-22 1951-11-22 Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF7722A DE929129C (de) 1951-11-22 1951-11-22 Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE929129C true DE929129C (de) 1955-06-20

Family

ID=7085570

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF7722A Expired DE929129C (de) 1951-11-22 1951-11-22 Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE929129C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0007182A1 (de) * 1978-06-19 1980-01-23 The B.F. GOODRICH Company Stabilisierte Polymere, Stabilisatoren und ihre Synthese

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0007182A1 (de) * 1978-06-19 1980-01-23 The B.F. GOODRICH Company Stabilisierte Polymere, Stabilisatoren und ihre Synthese

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2829580C2 (de) 2-Formylchinoxalin-1,4-dioxid-cyanoacetylhydrazon, Verfahren zu seiner Herstellung und Zusammensetzungen mit dieser Verbindung
CH380734A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen s-Triazinderivaten
DE929129C (de) Verfahren zur Herstellung von Diphenylamiden
CH619450A5 (de)
DE1643384A1 (de) Algizide Mittel
DE1745798B1 (de) Cyclopropancarbonsaeureester,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Insektizide
DE2602846C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-(2-Thienyl)äthylaminen
DE2628042C3 (de) 3-Amino-tricyclo [5.3.1.0.38I -undecan, dessen Säureadditionssalze und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen
DE1817861C3 (de) N-alkylierte 3,4-Methylendioxymandelsäureamidine und deren pharmakologisch nicht giftige Säureanlagerungssalze und diese enthaltende pharmazeutische Mittel. Ausscheidung aus: 1811804
DE1670143C3 (de)
DE859892C (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten Piperidinoessigsaeureestern
DE1445638C (de) 9 geschweifte Klammer auf gamma eckige Klammer auf N* (beta hydroxyaryl) piperazino eckige Klammer zu propyl geschweifte Klam mer zu 9,10 dihydro 9,10 athano (1,2) anthra zen und seme Salze, Verfahren zu deren Her stellung und pharmazeutisches Mittel
DE932675C (de) Verfahren zur Herstellung von Estern des Penicillins mit eine sekundaere Aminogruppe aufweisenden Alkoholen und von Salzen dieser Ester
AT201584B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Anilide und deren Salze
AT155475B (de) Verfahren zur Darstellung von Amiden der Thioameisensäure.
AT210883B (de) Verfahren zur Herstellung von neune substituierten Aminoacetophenonen und deren Salzen
AT254166B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 5-(3'-sek.Aminopropyl)-5H-dibenzo[a,d]cycloheptenen bzw. den 10,11-Dihydroderivaten derselben
DE2319046A1 (de) Desinfektionsmittel
AT227683B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Anthranilsäuren und deren Salzen
DE1272286C2 (de) Verfahren zur Herstellung von N-substituierten aliphatischen Thiocarbonsaeureamiden
AT202133B (de) Verfahren zur Herstellung von gemischten, sekundären Aminen und deren Salzen
DE2239400A1 (de) Neue triazoliniumverbindungen, verfahren zu ihrer herstellung sowie diese enthaltende mittel zur hemmung des pflanzenwachstums
DE1618722C (de) 4-Dimethylaminomethylphenyl-N-methylcarbamate
DE939632C (de) Verfahren zur Herstellung neuer lokalanaesthetisch wirksamer p-Aminobenzoesaeure-alkylaminoaethylester
DE869965C (de) Verfahren zur Zerlegung der diastereomeren Formen von dl-Aminodiolen