DE928994C - Verfahren zur Herstellung von Anaglyphen-Bildern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Anaglyphen-BildernInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C9/00—Stereo-photographic or similar processes
- G03C9/06—Anaglyph
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Anaglyphen-Bildern Es ist bereits bekannt, zur Herstellung plastisch wirkender Lichtbilder bzw. Aufnahmen bei kurz-,velligem Licht, z. B. Röntgenstrahlen, das bekannte Stereokopieverfahren anzuwenden, bei dem durch zwei ungefähr im .Augenabstand entfernt angeordnete Aufnahmeapparate gleichzeitig zwei Aufnahmen, sogenannte Halbbilder, gemacht und diese dann durch ein Stereoskop betrachtet werden.
- Um den plastischen Eindruck auch bei Betrachtung nur eines Bildes zu ermöglichen, wird das ebenfalls bekannte sogenannte Anaglyphenverfahren angewandt, bei dem zwei verschieden, z. B. rot und grün, eingefärbte Stereoaufnahmen übereinander gedruckt werden. Wird dann ein solcher Rot-Grün-Druck durch eine auf dem einen Glase rote uni auf dem anderen Glase grüne Brille betrachtet, so erscheint jedem Auge jeweils das entgegengesetzt farbige Bild und dann der plastische Eindruck. Dieses Verfahren verwendet Filme, die bisher auf ultrakurzwelliges Licht nicht ansprachen.
- Hier setzt nun die Erfindung ein, indem es ihr gelingt, das Anaglyphenverfahren auch bei Aufnahmen mit kurzwelligen Strahlen, z. B. Röntgenstrahlen, zu benutzen. Dies gelingt ihr dadurch, daß sie sich das verschiedenfarbige Aufleuchten der sogenannten Verstärkerfolien zunutze macht. Diese Folien sind Leuchtschirme, die die Eigenschaft der Röntgenstrahlen 'benutzen, je nach der Natur der darauf befindlichen Stoffe verschiedenfarbige Fluoreszenz hervorzubringen und dazu benutzt werden, Röntgenaufnahmen mit kürzeren Belichtungszeiten durchzuführen. Werden an Stelle der üblichen Schwarzweißfilme nunmehr Farbfilme verwendet, die dem farbigen, z. B. dem blauen oder roten Aufleuchten der Verstärkerfolien entsprechend entwickelt werden, so gelingt es erfindungsgemäß auch, mehrfarbige Röntgenaufnahmen zu machen und dabei das Anaglyphenverfahren anzuwenden.
- Eine Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Verstärkerplatte mit zweifarbiger Fluoreszenz ausgeführt wird und die Stereoaufnahme mit einem für Kurzwellen undurchdringlichen Raster, z. B. Bleiraster, zusammenwirkt, der bei der einen Aufnahme die eine Flüoreszenzfarbe und bei der anderen Aufnahme die andere Farbe der Verstärkerplatte abdeckt. Vorteilhaft werden die Farben streifenförmig angeordnet und der Raster als Rost mit den Farbstreifen entsprechenden Stegen. Die notwendige Hinundherbewegung des Rasters zwischen den beiden Aufnahmen erfolgt zweckmäßig mechanisch, z. B. durch ein Kurbelgetriebe, das mit dem Aufnahmegerät gekoppelt ist, so daß trotz der zeitlich aufeinanderfolgendenFarbaufnahmen die Gesamtaufnahme, dank der Verstärkerfolien, noch in so kurzer Zeit erfolgen kann, daß die Form oder Stellung des aufzunehmenden Organs der beiden Aufnahmen die gleiche ist. Es empfiehlt sich hierbei, den Farbfilm zwischen zwei Verstärkerfolien zu legen und diese mit dem zwischen Lichtquelle und Film bzw. Verstärkerfolie angeordneten Raster zu koppeln und während der ersten Aufnahme in der einen Richtung am Film vorbeizuführen, nach der ersten Aufnahme Raster und Verstärkerfolie und die Rasterteilung zu verschieben und dann während der zweiten Aufnahme in der anderen Richtung wieder am Film vorbeizuführen. Die so hergestellten Aufnahmen werden farbig entwickelt und zeigen dann zwei gegeneinander etwas verschobene Farbbilder. Wird dann eine solche Aufnahme durch eine Brille betrachtet, deren eines Glas der einen Fluoreszenzfarbe der Verstärkerfolie und deren anderes Glas der anderen Farbe entsprechend gefärbt sind, so sieht das eine Auge nur die eine Farbaufnahme und das andere Auge nur die andere, und es entsteht für den Betrachter ein plastisch wirkendes Bild. Wie ersichtlich, haben die Verstärkerfolien die Wellenlängen auszusenden, auf die der Farbfilm anspricht, oder umgekehrt, der Anaglyphenfilm ist' auf die von den Verstärkerfolien ausgehenden Wellenlängen abzustimmen. Es können z. B. Verstärkerfolien mit blauvioletter und orangeroter Fluoreszenz und Zweischichtenfilme verwendet werden, deren eine Schicht für die .blauvioletten Fluoreszenzstrahlen und deren andere Schicht für die orangeroten Fluoreszenzstrahlen empfindlich ist. Nach der Aufnahme können die belichteten Schichten in bekannter Weise z. B. nach dem Verfahren der chromogenen Entwicklung in blaugrüne bzw. rote Bilder umgewandelt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Anaglyphen-Bildern,dadurch gekennzeichnet, daß mit kurzwelligem Licht, insbesondere Röntgenstrahlen, zwei Stereoaufnahmen unter Verwendung von in zwei verschiedenen Farben fluoreszierenden Verstärkerfolien auf einem Farbfilm gemacht werden, der die getrennte Aufzeichnung der auf den Verstärkerfolien erzeugten Stereoteilbilder und die Umwandlung dieser Aufzeichnungen in verschiedenfarbige Bilder ermöglicht. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete Farbfilm während der Aufnahme ein- oder beidseitig mit einer Verstärkerfölie bedeckt wird, die in zwei verschiedenen Farben fluoreszierende Flächenelemente besitzt, und daß die Trennung .der Aufnahmen auf dem Film durch einen die Strahlen nicht durchlässigen Raster (z. B. Bleiraster) ausgeführt wird, mit welchem während der stereoskopischen Teilaufnahmen jeweils die einen oder die anderen Flächenelemente abgedeckt werden. 3. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß Verstärkerfolien verwendet werden, auf denen die verschiedenen fluoreszierenden Stoffe in Streifen angeordnet sind, und diese mit einem rostfärmigen Raster zusammenwirken, dessen Roststäbe der Breite der Farbstreifen auf der Folie entsprechen. q.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch ge= kennzeichnet, daß die auf der einen oder beiden Seiten des Farbfilms angeordneten Verstärkerfolien -mit dem Raster _ gekoppelt werden und während der ersten Aufnahme in der einen Richtung vor dem Film herbewegt werden, worauf Raster und Folie gegeneinander um die Breite der Rasterteilung verschoben und hierauf beide während der zweiten Aufnahme in der, entgegengesetzten Richtung am Film vorbeigeführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951P0005545 DE928994C (de) | 1951-05-13 | 1951-05-13 | Verfahren zur Herstellung von Anaglyphen-Bildern |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE928994C true DE928994C (de) | 1955-06-16 |
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ID=7360073
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1951P0005545 Expired DE928994C (de) | 1951-05-13 | 1951-05-13 | Verfahren zur Herstellung von Anaglyphen-Bildern |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE928994C (de) |
-
1951
- 1951-05-13 DE DE1951P0005545 patent/DE928994C/de not_active Expired
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