DE927636C - Streifenabtastvorrichtung fuer Telegraphensender - Google Patents
Streifenabtastvorrichtung fuer TelegraphensenderInfo
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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- H04L17/12—Automatic transmitters, e.g. controlled by perforated tape
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Streifenaibtastvorrichtunig
zum Steuern von Telegraphensendern mittels Zeichen, die als Schlüsselkombinationen
in einen Streifen gelocht worden sind.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen die die Löcher des Streifens abtastenden Hebel
das Öffnen und Schließen, der Sendekotitakte in Abhängigkeit
von den aufgezeichneten Zeichen über zwischengeschaltete, drehbar gelagerte Hebel
steuern. Die Erfindung ist darauf gerichtet, eine derartige Vorrichtung dahingehend zu verbessern,
daß sie mit sehr hoher Geschwindigkeit betrieben werden kann, ohne daiß ein Prallen oder ein Vibrieren der drehbar (gelagerten Hebel beim Zusammenarbeiten
mit den Kontakten auftritt. Hierdurch wird die Übertragung von ungleichförmigen und
schwankenden Zeichen und ferner die Entstehung eines Lichtbogens an den Kontakten vermieden,
durch den. die Kontaktoberflächen sonst abgenutzt werden, so daß sie schon nach ziemlich kurzer Betriebszeit
ersetzt werden müssen.
Die Streifenabtaistvorrichtunig nach der Erfindung
kennzeichnet sich dadurch, daß die die Löcher des Streifens abtastenden Hebel einzeln durch bewegliche
Gelenkverbindungen mit den zugehörigen leitenden Schaltschienen, die ein Paar von festen
Sendekontakten überbrücken, so in Verbindung stehen,, daß die einzelne leitende Schaltschiene,
wenn ihr Abtasthebel auf ein Loch des Streifens trifft, veranlaßt wird, sich entweder um den einen
der beiden festen Kontakte in. die Einigriffsstellung
mit dem anderen festen Kontakt zu drehen, um den
sich darauf diese Schaltschiene -weiterdreht, um mit
dem ersten festen Kontakt außer Eingriff zu kommen,, oder sich um den ersten festen Kontakt in
die EingrifiEssteliung mit einem zwischen den festen Kontakten liegenden Lagerstab zu drehen, um den
.. sich die. Schaltschiene aus der Eingriffsstellung· mit
dem ersten festen Kontakt und in die Eingriffsstellung mit dem anderen festen Kontakt weiterdreht.
ίο Da die leitenden Schaltschienen nicht drehbar um
eine feste Achse gelagert und so angeordnet sind, daß sie sich wenigstens anfangs um den .einen dar
beiden festen Kontakte drehen, während sie sich gegen den anderen festen Kontakt bewegen, kann
eine sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeit erzielt werden, ohne daß ein nennenswertes Prallen oder
Vibrieren der Schaltschienen an den festen Kontakten auftritt.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die leitenden Schaltschienen im Ruhezustand
mit dem einen der beiden festen Kontakte durch einen. Bügel im Eingriff gehalten, der durch
seine Hinundherbawegung eine Verlagerung der Gelenkverbindungen zwischen den Lochabtasthebeln
und den leitenden Schaltschienen zuläßt und es hierdurch den A'btaststiftlen am Ende der Locbabtasthabel
ermöglicht, in die Streifenlocher einzudringen und die zugehörigen, leitenden Schaltschienen
zu veranlassen, sich um den efsten festen Kontakt auf den anderen festen Kontakt hin zu
drehen.
Der Bügel bildet im allgemeinen einen Teil einer drehbar gelagerten Bügelanordnung, die zur Betätigung
des Bügels, z. B. durch einen sich hin und her bewegenden Arm, der durch ein Exzentergetriebe
bewegt wird, hin und her schwingt. Dieses Getriebe dient gleichzeitig auch zum Antrieb der
Vorrichtung zum schrittweisen Vorrücken des Streifens.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Bügelanordnung mit einer Sperre versehen, die
einen Magneten mit Anker aufweist, der in einen mit einem Einschnitt ve-rsiehenen Teil der Bügelanordnung
faßt und so die Bügelanordnung am Hinundherschwingen durch den sich hin und her
bewegenden Arm hindert, wenn der Magniet nicht erragt ist, um den Anker von dem mit dem Einschnitt
versehenen Teil wegzuziehen.
Die leitenden Schaltschienen stehen vorzugsweise an einer zwischen den beiden festen Sendekontakten
bfindlichen Stalle mit einzelnen Kon taktfedern im Eingriff, die die doppelte Aufgabe haben, die
leitenden S chairs chienen gegen die beiden festen Sendekontakte zu drücken und außerdem die TeIegraphierzeichenimpulse
weiterzuleiten, die von den festen Sendekontakten über die leitenden Schaltschien'ani
übertragen werden, während die die Löcher abtastenden Hebel vorzugsweise durch einzelne
Federn betätigt werden, die den Hebeln gestatten, obwohl diese a,uf die Streifenlocher zu gezogen
werden, sich um ihre Drehverbindungen zu drehen. Hierdurch können die Abtaststifte an den Enden ,
dieser Hebel aus den Streifenlöchern zurückgezogen ' werden, wenn der Streifen nach einem Abtastarbeitsgangvorrückt.
Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung werden nun an Hand der Figuren im einzelnen an
" einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht, teils geschnitten,
der wichtigsten Teile der Streifenabtastvorrichtung;
Fig. 2 ist eine Ansicht von oben der leitenden Schaltschienen und zeigt auch die Drehverbindungen
zwischen den Lochabtasthebeln und den leitenden Schaltschienen;
Fig. 3 stellt eine abigeänderte Anordnung der leitenden Schaltschienen und der festen Kontakte
für eine Folgekontaktbetätigung dar.
In Fig. ι ist eine Streiifenabtastvorrichtung 10
abgebildet, die die Schlüsselzeiichen der Löcher 11
in dem Streifen 12 abtastet. Der Streifen rückt über den Abtaster 10 Schritt für Schritt vor und
läuft über die U-förmig gebogene Platte 13, die zwischen zwei Seitenplatten 14'befestigt ist, von
denen nur eine abgebildet ist. Mehrere längliche Schlitze 16 sind in der U-förmigen Platte 13 vorgesehen.
In jedem Schlitz befindet sich ein Abtaststift 17, der an einem Abtasthebel iS angebracht
ist. Die Abtasthebel 18 bestehen aus Isoliermaterial
und weisen seitlich herausragende Zapfen 21 (vgl. Fig. 2) an ihren unteren Enden auf. Um jeden
Zapfen 21 ist eine starre leitende Schaltschiene 22 aus üblichem Material, wie Kupfer, drehbar gelagert.
Die Abtasthebel 18 mit den Zapfen 21 sind mit Abstandshalter
versehen, die die leitenden Schaltschienen voneinander trennen. Jeder Abtasthebel
18 wird nach oben in Einwirkung mit dem Streifen 12 durch eine Spiralfeder 23 gedruckt, deren eines
Ende um einen verlängerten Zapfen 24 schleifenförmig gelegt ist, der innerhalb der Seitenplatten
14 fest gelagert ist. Die anderen Federenden fassen gegen die Gegenlager 26 der Abtasthebel. Obwohl
die Federn 23 die Hebel 18 aufwärts drücken, zwingen sie außerdem die Abtaststifte 17, gegen die
hinteren Flächen der Schlitze ιό anzuliegen.
Die leitenden -Schaltschienen befinden sich im Ruhezustand in Einwirkung mit der ersten Kontaktstange
27, der Trennstromkontaktstange, die quer unter allen leitenden Schaltschienen liegt. Die
Kontaktstange 27 ist an einer der Seitenplatten 14 befestigt und mit dem negativen Pol einer Batterie
oder mit Erde verbunden. Daher ist eine übliche Stromquelle für ein Trennstromtelegraphiezeichen
vorgesehen, das entweder. einen negativen Stromimpuls oder einen Klein-Strom-Impuls enthält, je
nachdem, nach welchem besonderen System der Telegraphensender betrieben wird. Eine weitere Kontaktstange
28, die Zeichenstromkontaktstange, liegt ebenfalls quer unter den leitenden Schaltschienen. Wie
aber a,us der Fig. 1 zu ersehen ist, berühren die leitenden. Schaltschienen. im Ruhezustand diese
Stange nicht. Die Zeichenstromkontaktstange 28 ist in gleicher Weise an einer der Seitenplatten 14 angebracht.
In diesem Fall ist sie aber mit dem positiven Pol einer Batterie verbunden. Daher ist eine
■übliche Stromquelle vorgesehen, urn positive oder
Zeichenstromimpulse zu erzeugen. "Auf den Stangen 27 und 28 sind mehrere Isolierplatten 29 derart
zwischen den einzelnen leitenden Schaltschiianen 22 angebracht, daß die. einzelnen leitenden Schaltschienen,
elektrisch voneinander isoliert sind.
Um die Abtasthebel 18 abwärts gegen die Kraft der Federn 23 zu halten, ist eine Bügelwalze 31, die
über allen leitenden Schaltschienen liegt, zwischen zwei Seitenarmen 32 als Teil einer Bügelanordnung
33 angebracht. Diese Anordnung 33 kann sich um die zwischen den beiden Seitenplatten 14 sich erstreckenden
Welle 34 drehen. Diese Welle 34 dient auch als Stütze für mehrere Kontaktfedern 36, die
um diese Welle gewunden sind. Ihre freien V-förmigen
Enden fassen in V-förmige Einschnitte 37 in den leitenden Schaltschienen. Die entgegengesetzten
Enden dieser Federn 36 sind teilweise um den zwischen den'Seitenplatte!! 14 sich erstreckenden
Zapfen 38 gewunden. Durch ein derartiges Anbringen der Federn 36 üben diese eine Kraft auf
die Schienen 22 aus, die die Schienen in Einwirkung mit der Zeichenstronrkontaktstange 28 zu
drücken sucht.
Die von der Bügelanordnung 33 eingenommene Lage wird durch den sich hin und her bewegenden
Arm 41 gesteuert, der an seinem vorderen Ende einen Ansatz 42 aufweist, der in eine rechteckige
Öffnung 43 an der vorderen Fläche der Bügelanordnung 33 faßt. Eine Feder 44 ist an der vorderen
Fläche der Bügelanordnung 33 derart befestigt, daß sie eine ständig wirkende Kraft auf die Bügelanordnung
ausübt und die vordere Fläche der Bügelanordnung veranlaßt, in dauernder Einwirkung
mit dem . Flächenteil 46 des Armes 41 zu
stehen. Am entgegengesetzten Ende dieses sich hin und her bewegenden Armes 41 ist ein vergrößerter,
ringförmiger Wulst 47 vorgesehen, in dem sich das Lager 48 befindet. Der Arm 41 kann durch einen
nicht dargestellten Motor über die exzentrisch angetriebene Welle 49 hin und her bewegt werden.
Unter dar Bügelanordnung 33 ist eine Sperrvor- - richtung 51 angebracht, die die Betätigung der
Bügelanordnung 33 durch den sich hin und her bewegenden Arm 41 steuern kann. Die Sperrvorrichtung5i
enthält einen Magneten 52 und einen Anker 53,, der sich um. den Zapfen 54 drehen kann.
Nach Fig. 1 zieht der Magnet 52 bei seiner Erregung den Anker 5,3 an. Beim Stromloswerden des
Magneten 52 dreht sich der Anker 53 indessen um den Zapfen 54 infolge" dar Kraft der Feder 56 und
bringt seinen Sperransatz 57 in die Stellung, daß ■ der Ansatz in Einwirkung mit dem Einschnitt 58
der Bügelanordnung 33 gelangt.
In der Ruhestellung wird der Magnet 52 nicht vom Strom "durchflossen, wodurch der Sperransatz
57 in den Einschnitt 58 des Bügels 33 faßt. Daher kann der Arm 41 die Bügelanordnung 33 nicht um
deren Welle 34 drehen, weil der Anker 53 durch den Sperransatz 57 die Bügelanordnung 33 gegen
die Kraft der Feder 44 festhält, die die vordere Fläche der Bügelanordnung 33 in Einwirkung mit
dem Flächenteil 46 des Armes 41 zu bringen sucht. Der Streifen wird durch das Förderrad 61, das
mehrere- an seinem Umfang angebrachte Stifte 62 aufweist, die in die Längsreihe von Löchern in dem
Streifen fassen, vorgeschoben. Das Förderrad 61 sitzt auf der in den Seitenplatten 14 drehbar gelagerten
Achse 63, an deren einem Ende ein Sperrrad 64 vorgesehen ist. In das Sperrad 64 greift die
Vorschubklinke 66, die an dem äußeren Seitenarm 32 der Bügelanordnung 33 angebracht ist und in
Einwirkung mit dem Sperrad durch die Kraft der Feder 67 gehalten wird. Das Sperrad 64 ist mit
einer Walze zur Rücklaufsperrung versehen. Diese Walze ist an dem durch eine Feder vorgespannten
Arm 68 befestigt, wodurch Bewegung nur in einer Richtung sichergestellt ist.
Zu Beginn des Betriebes wird der Magnet 52 erregt, der die Speirkante 57 des Ankers 53 aus dem
Einschnitt 58 entfernt, wodurch die Bügelanardnung 33 in Einwirkung mit dem Flächenteil 46 des
sich hin und her bewegenden Armes 41 gelangen kann. Die Bügelanordnung wird jetzt veranlaßt,
sich um die Welle 34 zu drehen, Während dieser Bewegung dreht sich die Bügelwalze 31 aufwärts
aus der Einwirkung mit den leitenden Schaltschienen 22. Wenn sich, ein Lochstreifen oberhalb
der Abtaststifte nach einer Aufwärtsdrehung der Bügelwalze 31 befindet, dann werden die Abtaststifte
17, die unter den Lcchungen 11 einer Lochreihe
sind, durch ihre zugeordneten Hebel 18 in die Löcher durch die Kraft der Spiralfedern 23 bewegt.
Infolge der Drehverbindungen zwischen den Hebeln 18 und den leitenden Schaltschienen 22 und
infolge der Kraft, die auf die leitenden Schaltschieneu 22 durch die Kontaktfedern 36 ausgeübt wird,
wird die Bewegung der Hebel 18 auf die entsprechenden leitenden Schakschienen 22 übertragen,
die veranlaßt werden, sich um die Trennstromkontaktstange 27 zu drehen und in Einwirkung mit
der "Zeichenstromkontaktstange 28 kommen. Bei einer weiteren Drehung der Hebel 18 nach dem Zusammenarbeiten
der leitenden Schaltschienen 22 mit der Zeichenstromkontaktstange 28 werden die
leitenden Schaltschienen 22 sich um die Zeichenstrotnkontaktstanige
28 drehen und außer Einwirkung mit derTrennstromkontaktstange27 kommen.
Die elektrischen Verbindungen für den Streifenabtaster sind nicht dargestellt; es ist aber klar,, daß
der negative Batteriepol oder auch keine Batterie an dieTiiennstrcmkontalktstange 27 und der positive
Batteriepol an die Zeichenstromkontaktstange 28 gelegt werden. Infolgedessen ■werden die von den
leitenden Schaltschienen eingenommenen Stellungen nach einer Lochabtastung elektrische Impulse auslösen,
die von den Kontaktstangen 2J oder 28 über die leitenden Schaltschienen 22 und die Federn 36
zu einem Senderverteiler bekannter Art, z. B. einem mit sich drehenden mechanischen Kommutatorsegmenten
oder auch einem elektronischen Senderverteiler, gesendet werden.
Um den Sendervarteiler für den Betrieb vorzubereiten, müssen häufig Anfangsimpulse1 geliefert
werden. In diesem Sender werden diese von einer sechsten leitenden Schaltschiene 71 geliefert, die
sich um die Bügelwalze 31 drehen kann. -Jedesmal,
wenn die Bügelwalze 31 sich hin und her bewegt, gelangt die leitende Schaltschiene 71 in Einwirkung
mit der Zeichenstromkontaktstange 28 und liefert einen positiven Impuls an ihre zugeordnete Kontaktfeder
72. Dieser Impuls wird für den einleitenden Betrieb des mechanischen oder des elektroni
sehen Sendeverteilers verwendet. Er kann auch als Synchronisierimpuls zur Aufrechterhaltung de
Synchronismus zwischen mehreren Teleigraphieempfängern,
die auf verschiedenen, voneinander entfernten Empfangsämtern aufgestellt sind, benutzt
werden.
Nach jedem Abtasten rückt der Streifen 12 um
einen solchen Schritt weiter, daß dia nächste Lochreihe 11 in die Abtaststellung für die Abtaststifte
17 gelangt. Dieses wird durch Weiterdrehen des Vorschubrades 61 um einen Schritt erzielt. Jedesmal,
wenn die Bügelanordnung· sich im Gegenuhrzeigersinn bewegt,, wird die durch eine Feder voirgespiännte
Vorschubklinke 66 veranlaßt, sich aufwärts, zu bewegen und über einen der Zähne des
Sperrades 64 vorzurücken. Bei jeder Bewegung im Uhrzeigersinn der Anordnung 33 faßt die Klinke
66 in einen Zahn und bewagt das Sperrad um einen Schritt weiter. Demzufolge rücken das Vorschubrad
61 und somit der Streifen 12 um den gleichen Abstand vor.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß bei dar Vorrichtung gemäß der Erfindung
die Abtaststifte 17 sich zur gleichen Zeit aus
den Löchern zurückziehen können, wenn der Streifen durch das Vorschubrad 61 vorwärts bewegt
wird. Dieses Ergebnis wird erzielt, weil die Abtasthebel 18 veranlaßt werden, sich um den
Zapfen 21 zu drehen und die Abtaststifte aus den Löchern während eines Vorrückens des Streifens 12
zurückziehen. Durch dieses wesentliche Merkmal kann eine gesteigerte Telegraphiergeschwindigkeit
erreicht werden, weil der Streifen während des Zurückziehens der Stifte 17 nicht festgehalten zu
werden braucht. Die Stifte folgen dar Streifenbawiegung,
'bis sie völlig zurückgezogen sind, worauf die Federn 23 die Stifte in die Stellung zum
weiteren Abtasten zurückspringen lassen. Die Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsfoirm
für die leitenden Schaltschienen 22, bei der ein Drehstab 76 zwischen der Trennstromkontaktstange27
und der Zeichenstromkontaktstange 28 angebracht ist. Bai dieser1 besonderen Anordnung
ist eine Folgekontaktwiiirkung für die leitenden Schaltschienen 22 vorgesehen. Während der Gegenuhrzeigersinndrehunig
der leitenden Schaltschienen 22, die beim Eintreten der Abtaststifte 17 in die
Löcher 11 des Streifens 12 auftritt, werden die
Vorsprünge 77 der leitenden Schaltschienen 22 in Einwirkung mit dem Drehstab 76 gebracht, wodurch
der Drehstab 76 als Drehpunkt für die leitenden Schaltschienen 22 dient. Die Gegenuhrzeigersinnbewegung
der leitenden Schaltschienen 22 dauert an, bis die leitenden Schaltschienen in Einwirkung mit der Zeichenstromkontaktstange 28
gelangen. Es· wird jedoch bemarkt, daß diese Einwirkung nach dem Unterbrechen der Einwirkung
dleir leitenden Schaltschienen 22 mit der Trennstromkontaktstange
27 erfolgt.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE;i. Streifenabtastvoirrichtung zum Steuern eines Telegraphensenders mittels Zeichen, die als Schlüsselkombiniation von Löchern in einen Streifen gelocht sind tind deren zum Abtasten der Löcher des Streifens dienende Hebel das öffnen und Schließen der Sendekontakte unter Zwischenschaltung von zugeordneten, drehbar gelagerten Schienen in Abhängigkeit von den aufgezeichneten Zeichen steuern, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasthebel (18) für die Löcher (11) des- Streifens (12) einzeln durch bewegliche Gelenkverbindungen (21) mit den zugehörigen, leitenden Schaltschienen (22), die nur mit den Lochabtasthebeln (18) gelenkig verbunden sind und ein Paar von festen Sendekontakten (27, 28) überbrücken, so in Verbindung stehen, daß die leitende Schaltschiene (22), wenn ihr Abtasthebel (18) .auf ein Loch (11) des Streifens trifft, veranlaßt wird, sich entweder um den einen (27) der beiden festen Sendekontakte in die Eingriffsstellung mit dem anderen festen Kontakt (28) zu drehen, um den sich diese Schaltschiene dann weiterdreht, um mit dem ersten Kontakt (ζγ) außer Eingriff zu kommen, oder sich um· den ersten festen Kontakt (27) in die Eingriffsstellung mit einem zwischen den festen. Kontakten (27, 28) liegenden Lagerstab (76, Fig. 3) zu drehen, um den sich die Schaltschiene dann weiter aus der Eingriffsstallung mit dem ersten festen Kontakt (27) und in die Eingriffs stellung mit dem anderen festen Kontakt (28) dreht.
- 2. Streifenabtastvorrichtung nachAnspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Schaltschienen' (22) in ihrer Ruhestellung im Eingriff mit dem einen (27) der beiden festen Kontakte (27, 28) mittels eines Bügels (31) gehalten warden,, der durch sein Hinundherfbawegen eine Verschiebung1 der Gelenkverbindungen(21) zwischen den Lochalbtasthebeln (18) und den leitenden Schaltschienen (22) bewirkt und hierdurch den an den Enden der Abtasthebel (18) angebrachten Abtaststiften (17) gestattet, in die Löcher (11) des Streifens einzudringen und ihre zuigtehörigen, leitenden Schaltschienen(22) veranlaßt, sich um den ersten festen Kontakt (27) auf den anderen festen Kontakt (28) hin zu drehen.
- 3·. Streifenabtastvorrichtung naehAnspruch.2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (31) als Teil einer drehbar gelagerten Bügelanordnung (33) ausgebildet ist, die sich zum Betätigen des iao Bügels hin und her bewegt, und ferner dazu dient,. Vorrichtungen (64, 66 bis 68) zum schrittweisen Vorrücken des Streifens (12) zu betätigen.
- 4. Streifenabtastvarnichtunig nachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelanord-nung (33) durch einen sich hin und her bewegenden Arm (41) bewegt wird, der durch ein exzentrisch arbeitendes Getriebe (47 bis 49) gesteuert wird.
- 5. Streifenabtastvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelanordnung (33) mit einer Sperrvorrichtung (51) versehen ist, die einen Magneten (52) mit einem Anker (53) enthält, der in einen mit einem Einschnitt versehenen Teil (58) der Bügelanordnung fassen kann und die Bügelanordnung daran hindert, sich durch den Arm (41) hin und her bewegen zu lassen, wenn der Magnet zum Zurückziehen des Ankers aus dem Einschnitt nicht erregt ist.
- 6. Streifenabtastvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Schaltschienen (22) an einem Punkt zwischen den beiden festen Sendekontakten (27, 28) mit einzelnen Kontaktfedern (36) im Eingriff stehen, durch die die leitenden Schaltschienen (22) auf die beiden festen Sendekontakfce gedrückt und außerdem die TelegTaphiezeichenimpulse, die über dieas leitenden Schaltschienen von den festen Sendekontakten übertragen werden, weitergeleitet werden.
- 7. Streifenabtastvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Kontaktfedern (36) in V-förmigen Einschnitten an den Außenseiten der Schaltschienen (22) zwischen den beiden festen, Sendekontakten gelagert sind.
- 8. Streifenabtastvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcheraibtasthebel (iS) durch einzelne Federn (23) betätigt werden, die diese· Hebel sowohl gegen die Löcher (11) des Streifens (12) drücken als sie auch um ihre Gelenkverbindung (21) drehen und es hierdurch den an den Enden dieser Hebel angebrachten Abtaststiften (17) ermöglichen, sich aus den Streifenlöchern zurückzuziehen, wenn der Streifen nach dem Abtasten weiter vorrückt.
- 9. Streifenabtastvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abtasthebel (18) betätigenden Federn (23) Spiralfedern sind, deren eines Ende durch ein feststehendes Glied (24) gehalten wird und deren anderes Ende einen Ansatz (26) des zugehörigen Abtasthebels (18) hintergreift.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 631 217, 467 278.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1.509 5Cfe 5.55
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| DE234802C (de) | ||
| DE85087C (de) | ||
| AT143886B (de) | Verfahren und Einrichtung für die Facsimile-Telegraphie. | |
| DE154356C (de) | ||
| DE176427C (de) | ||
| DE162827C (de) | ||
| DE153671C (de) | ||
| DE292654C (de) | ||
| DE456822C (de) | UEbertragungsvorrichtung fuer telegraphische Zeichen mit synchron arbeitenden umlaufenden Verteilern auf den Sende- und Empfangsstationen zur Weitergabe von Stromstoessen aus einer oder mehreren Leitungen auf eine oder mehrere andere Leitungen |