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DE927636C - Streifenabtastvorrichtung fuer Telegraphensender - Google Patents

Streifenabtastvorrichtung fuer Telegraphensender

Info

Publication number
DE927636C
DE927636C DET6767A DET0006767A DE927636C DE 927636 C DE927636 C DE 927636C DE T6767 A DET6767 A DE T6767A DE T0006767 A DET0006767 A DE T0006767A DE 927636 C DE927636 C DE 927636C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
fixed
scanning
conductive
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET6767A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter John Zenner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Teletype Corp
Original Assignee
Teletype Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Teletype Corp filed Critical Teletype Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE927636C publication Critical patent/DE927636C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/02Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L17/12Automatic transmitters, e.g. controlled by perforated tape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Streifenaibtastvorrichtunig zum Steuern von Telegraphensendern mittels Zeichen, die als Schlüsselkombinationen in einen Streifen gelocht worden sind.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen die die Löcher des Streifens abtastenden Hebel das Öffnen und Schließen, der Sendekotitakte in Abhängigkeit von den aufgezeichneten Zeichen über zwischengeschaltete, drehbar gelagerte Hebel steuern. Die Erfindung ist darauf gerichtet, eine derartige Vorrichtung dahingehend zu verbessern, daß sie mit sehr hoher Geschwindigkeit betrieben werden kann, ohne daiß ein Prallen oder ein Vibrieren der drehbar (gelagerten Hebel beim Zusammenarbeiten mit den Kontakten auftritt. Hierdurch wird die Übertragung von ungleichförmigen und schwankenden Zeichen und ferner die Entstehung eines Lichtbogens an den Kontakten vermieden, durch den. die Kontaktoberflächen sonst abgenutzt werden, so daß sie schon nach ziemlich kurzer Betriebszeit ersetzt werden müssen.
Die Streifenabtaistvorrichtunig nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die die Löcher des Streifens abtastenden Hebel einzeln durch bewegliche Gelenkverbindungen mit den zugehörigen leitenden Schaltschienen, die ein Paar von festen Sendekontakten überbrücken, so in Verbindung stehen,, daß die einzelne leitende Schaltschiene, wenn ihr Abtasthebel auf ein Loch des Streifens trifft, veranlaßt wird, sich entweder um den einen der beiden festen Kontakte in. die Einigriffsstellung mit dem anderen festen Kontakt zu drehen, um den
sich darauf diese Schaltschiene -weiterdreht, um mit dem ersten festen Kontakt außer Eingriff zu kommen,, oder sich um den ersten festen Kontakt in die EingrifiEssteliung mit einem zwischen den festen Kontakten liegenden Lagerstab zu drehen, um den .. sich die. Schaltschiene aus der Eingriffsstellung· mit dem ersten festen Kontakt und in die Eingriffsstellung mit dem anderen festen Kontakt weiterdreht.
ίο Da die leitenden Schaltschienen nicht drehbar um eine feste Achse gelagert und so angeordnet sind, daß sie sich wenigstens anfangs um den .einen dar beiden festen Kontakte drehen, während sie sich gegen den anderen festen Kontakt bewegen, kann eine sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeit erzielt werden, ohne daß ein nennenswertes Prallen oder Vibrieren der Schaltschienen an den festen Kontakten auftritt.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die leitenden Schaltschienen im Ruhezustand mit dem einen der beiden festen Kontakte durch einen. Bügel im Eingriff gehalten, der durch seine Hinundherbawegung eine Verlagerung der Gelenkverbindungen zwischen den Lochabtasthebeln und den leitenden Schaltschienen zuläßt und es hierdurch den A'btaststiftlen am Ende der Locbabtasthabel ermöglicht, in die Streifenlocher einzudringen und die zugehörigen, leitenden Schaltschienen zu veranlassen, sich um den efsten festen Kontakt auf den anderen festen Kontakt hin zu drehen.
Der Bügel bildet im allgemeinen einen Teil einer drehbar gelagerten Bügelanordnung, die zur Betätigung des Bügels, z. B. durch einen sich hin und her bewegenden Arm, der durch ein Exzentergetriebe bewegt wird, hin und her schwingt. Dieses Getriebe dient gleichzeitig auch zum Antrieb der Vorrichtung zum schrittweisen Vorrücken des Streifens.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Bügelanordnung mit einer Sperre versehen, die einen Magneten mit Anker aufweist, der in einen mit einem Einschnitt ve-rsiehenen Teil der Bügelanordnung faßt und so die Bügelanordnung am Hinundherschwingen durch den sich hin und her bewegenden Arm hindert, wenn der Magniet nicht erragt ist, um den Anker von dem mit dem Einschnitt versehenen Teil wegzuziehen.
Die leitenden Schaltschienen stehen vorzugsweise an einer zwischen den beiden festen Sendekontakten bfindlichen Stalle mit einzelnen Kon taktfedern im Eingriff, die die doppelte Aufgabe haben, die leitenden S chairs chienen gegen die beiden festen Sendekontakte zu drücken und außerdem die TeIegraphierzeichenimpulse weiterzuleiten, die von den festen Sendekontakten über die leitenden Schaltschien'ani übertragen werden, während die die Löcher abtastenden Hebel vorzugsweise durch einzelne Federn betätigt werden, die den Hebeln gestatten, obwohl diese a,uf die Streifenlocher zu gezogen werden, sich um ihre Drehverbindungen zu drehen. Hierdurch können die Abtaststifte an den Enden , dieser Hebel aus den Streifenlöchern zurückgezogen ' werden, wenn der Streifen nach einem Abtastarbeitsgangvorrückt.
Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung werden nun an Hand der Figuren im einzelnen an " einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht, teils geschnitten, der wichtigsten Teile der Streifenabtastvorrichtung;
Fig. 2 ist eine Ansicht von oben der leitenden Schaltschienen und zeigt auch die Drehverbindungen zwischen den Lochabtasthebeln und den leitenden Schaltschienen;
Fig. 3 stellt eine abigeänderte Anordnung der leitenden Schaltschienen und der festen Kontakte für eine Folgekontaktbetätigung dar.
In Fig. ι ist eine Streiifenabtastvorrichtung 10 abgebildet, die die Schlüsselzeiichen der Löcher 11 in dem Streifen 12 abtastet. Der Streifen rückt über den Abtaster 10 Schritt für Schritt vor und läuft über die U-förmig gebogene Platte 13, die zwischen zwei Seitenplatten 14'befestigt ist, von denen nur eine abgebildet ist. Mehrere längliche Schlitze 16 sind in der U-förmigen Platte 13 vorgesehen. In jedem Schlitz befindet sich ein Abtaststift 17, der an einem Abtasthebel iS angebracht ist. Die Abtasthebel 18 bestehen aus Isoliermaterial und weisen seitlich herausragende Zapfen 21 (vgl. Fig. 2) an ihren unteren Enden auf. Um jeden Zapfen 21 ist eine starre leitende Schaltschiene 22 aus üblichem Material, wie Kupfer, drehbar gelagert. Die Abtasthebel 18 mit den Zapfen 21 sind mit Abstandshalter versehen, die die leitenden Schaltschienen voneinander trennen. Jeder Abtasthebel 18 wird nach oben in Einwirkung mit dem Streifen 12 durch eine Spiralfeder 23 gedruckt, deren eines Ende um einen verlängerten Zapfen 24 schleifenförmig gelegt ist, der innerhalb der Seitenplatten 14 fest gelagert ist. Die anderen Federenden fassen gegen die Gegenlager 26 der Abtasthebel. Obwohl die Federn 23 die Hebel 18 aufwärts drücken, zwingen sie außerdem die Abtaststifte 17, gegen die hinteren Flächen der Schlitze ιό anzuliegen.
Die leitenden -Schaltschienen befinden sich im Ruhezustand in Einwirkung mit der ersten Kontaktstange 27, der Trennstromkontaktstange, die quer unter allen leitenden Schaltschienen liegt. Die Kontaktstange 27 ist an einer der Seitenplatten 14 befestigt und mit dem negativen Pol einer Batterie oder mit Erde verbunden. Daher ist eine übliche Stromquelle für ein Trennstromtelegraphiezeichen vorgesehen, das entweder. einen negativen Stromimpuls oder einen Klein-Strom-Impuls enthält, je nachdem, nach welchem besonderen System der Telegraphensender betrieben wird. Eine weitere Kontaktstange 28, die Zeichenstromkontaktstange, liegt ebenfalls quer unter den leitenden Schaltschienen. Wie aber a,us der Fig. 1 zu ersehen ist, berühren die leitenden. Schaltschienen. im Ruhezustand diese Stange nicht. Die Zeichenstromkontaktstange 28 ist in gleicher Weise an einer der Seitenplatten 14 angebracht. In diesem Fall ist sie aber mit dem positiven Pol einer Batterie verbunden. Daher ist eine ■übliche Stromquelle vorgesehen, urn positive oder
Zeichenstromimpulse zu erzeugen. "Auf den Stangen 27 und 28 sind mehrere Isolierplatten 29 derart zwischen den einzelnen leitenden Schaltschiianen 22 angebracht, daß die. einzelnen leitenden Schaltschienen, elektrisch voneinander isoliert sind.
Um die Abtasthebel 18 abwärts gegen die Kraft der Federn 23 zu halten, ist eine Bügelwalze 31, die über allen leitenden Schaltschienen liegt, zwischen zwei Seitenarmen 32 als Teil einer Bügelanordnung 33 angebracht. Diese Anordnung 33 kann sich um die zwischen den beiden Seitenplatten 14 sich erstreckenden Welle 34 drehen. Diese Welle 34 dient auch als Stütze für mehrere Kontaktfedern 36, die um diese Welle gewunden sind. Ihre freien V-förmigen Enden fassen in V-förmige Einschnitte 37 in den leitenden Schaltschienen. Die entgegengesetzten Enden dieser Federn 36 sind teilweise um den zwischen den'Seitenplatte!! 14 sich erstreckenden Zapfen 38 gewunden. Durch ein derartiges Anbringen der Federn 36 üben diese eine Kraft auf die Schienen 22 aus, die die Schienen in Einwirkung mit der Zeichenstronrkontaktstange 28 zu drücken sucht.
Die von der Bügelanordnung 33 eingenommene Lage wird durch den sich hin und her bewegenden Arm 41 gesteuert, der an seinem vorderen Ende einen Ansatz 42 aufweist, der in eine rechteckige Öffnung 43 an der vorderen Fläche der Bügelanordnung 33 faßt. Eine Feder 44 ist an der vorderen Fläche der Bügelanordnung 33 derart befestigt, daß sie eine ständig wirkende Kraft auf die Bügelanordnung ausübt und die vordere Fläche der Bügelanordnung veranlaßt, in dauernder Einwirkung mit dem . Flächenteil 46 des Armes 41 zu stehen. Am entgegengesetzten Ende dieses sich hin und her bewegenden Armes 41 ist ein vergrößerter, ringförmiger Wulst 47 vorgesehen, in dem sich das Lager 48 befindet. Der Arm 41 kann durch einen nicht dargestellten Motor über die exzentrisch angetriebene Welle 49 hin und her bewegt werden.
Unter dar Bügelanordnung 33 ist eine Sperrvor- - richtung 51 angebracht, die die Betätigung der Bügelanordnung 33 durch den sich hin und her bewegenden Arm 41 steuern kann. Die Sperrvorrichtung5i enthält einen Magneten 52 und einen Anker 53,, der sich um. den Zapfen 54 drehen kann. Nach Fig. 1 zieht der Magnet 52 bei seiner Erregung den Anker 5,3 an. Beim Stromloswerden des Magneten 52 dreht sich der Anker 53 indessen um den Zapfen 54 infolge" dar Kraft der Feder 56 und bringt seinen Sperransatz 57 in die Stellung, daß ■ der Ansatz in Einwirkung mit dem Einschnitt 58 der Bügelanordnung 33 gelangt.
In der Ruhestellung wird der Magnet 52 nicht vom Strom "durchflossen, wodurch der Sperransatz 57 in den Einschnitt 58 des Bügels 33 faßt. Daher kann der Arm 41 die Bügelanordnung 33 nicht um deren Welle 34 drehen, weil der Anker 53 durch den Sperransatz 57 die Bügelanordnung 33 gegen die Kraft der Feder 44 festhält, die die vordere Fläche der Bügelanordnung 33 in Einwirkung mit dem Flächenteil 46 des Armes 41 zu bringen sucht. Der Streifen wird durch das Förderrad 61, das mehrere- an seinem Umfang angebrachte Stifte 62 aufweist, die in die Längsreihe von Löchern in dem Streifen fassen, vorgeschoben. Das Förderrad 61 sitzt auf der in den Seitenplatten 14 drehbar gelagerten Achse 63, an deren einem Ende ein Sperrrad 64 vorgesehen ist. In das Sperrad 64 greift die Vorschubklinke 66, die an dem äußeren Seitenarm 32 der Bügelanordnung 33 angebracht ist und in Einwirkung mit dem Sperrad durch die Kraft der Feder 67 gehalten wird. Das Sperrad 64 ist mit einer Walze zur Rücklaufsperrung versehen. Diese Walze ist an dem durch eine Feder vorgespannten Arm 68 befestigt, wodurch Bewegung nur in einer Richtung sichergestellt ist.
Zu Beginn des Betriebes wird der Magnet 52 erregt, der die Speirkante 57 des Ankers 53 aus dem Einschnitt 58 entfernt, wodurch die Bügelanardnung 33 in Einwirkung mit dem Flächenteil 46 des sich hin und her bewegenden Armes 41 gelangen kann. Die Bügelanordnung wird jetzt veranlaßt, sich um die Welle 34 zu drehen, Während dieser Bewegung dreht sich die Bügelwalze 31 aufwärts aus der Einwirkung mit den leitenden Schaltschienen 22. Wenn sich, ein Lochstreifen oberhalb der Abtaststifte nach einer Aufwärtsdrehung der Bügelwalze 31 befindet, dann werden die Abtaststifte 17, die unter den Lcchungen 11 einer Lochreihe sind, durch ihre zugeordneten Hebel 18 in die Löcher durch die Kraft der Spiralfedern 23 bewegt. Infolge der Drehverbindungen zwischen den Hebeln 18 und den leitenden Schaltschienen 22 und infolge der Kraft, die auf die leitenden Schaltschieneu 22 durch die Kontaktfedern 36 ausgeübt wird, wird die Bewegung der Hebel 18 auf die entsprechenden leitenden Schakschienen 22 übertragen, die veranlaßt werden, sich um die Trennstromkontaktstange 27 zu drehen und in Einwirkung mit der "Zeichenstromkontaktstange 28 kommen. Bei einer weiteren Drehung der Hebel 18 nach dem Zusammenarbeiten der leitenden Schaltschienen 22 mit der Zeichenstromkontaktstange 28 werden die leitenden Schaltschienen 22 sich um die Zeichenstrotnkontaktstanige 28 drehen und außer Einwirkung mit derTrennstromkontaktstange27 kommen.
Die elektrischen Verbindungen für den Streifenabtaster sind nicht dargestellt; es ist aber klar,, daß der negative Batteriepol oder auch keine Batterie an dieTiiennstrcmkontalktstange 27 und der positive Batteriepol an die Zeichenstromkontaktstange 28 gelegt werden. Infolgedessen ■werden die von den leitenden Schaltschienen eingenommenen Stellungen nach einer Lochabtastung elektrische Impulse auslösen, die von den Kontaktstangen 2J oder 28 über die leitenden Schaltschienen 22 und die Federn 36 zu einem Senderverteiler bekannter Art, z. B. einem mit sich drehenden mechanischen Kommutatorsegmenten oder auch einem elektronischen Senderverteiler, gesendet werden.
Um den Sendervarteiler für den Betrieb vorzubereiten, müssen häufig Anfangsimpulse1 geliefert werden. In diesem Sender werden diese von einer sechsten leitenden Schaltschiene 71 geliefert, die sich um die Bügelwalze 31 drehen kann. -Jedesmal,
wenn die Bügelwalze 31 sich hin und her bewegt, gelangt die leitende Schaltschiene 71 in Einwirkung mit der Zeichenstromkontaktstange 28 und liefert einen positiven Impuls an ihre zugeordnete Kontaktfeder 72. Dieser Impuls wird für den einleitenden Betrieb des mechanischen oder des elektroni sehen Sendeverteilers verwendet. Er kann auch als Synchronisierimpuls zur Aufrechterhaltung de Synchronismus zwischen mehreren Teleigraphieempfängern, die auf verschiedenen, voneinander entfernten Empfangsämtern aufgestellt sind, benutzt werden.
Nach jedem Abtasten rückt der Streifen 12 um einen solchen Schritt weiter, daß dia nächste Lochreihe 11 in die Abtaststellung für die Abtaststifte 17 gelangt. Dieses wird durch Weiterdrehen des Vorschubrades 61 um einen Schritt erzielt. Jedesmal, wenn die Bügelanordnung· sich im Gegenuhrzeigersinn bewegt,, wird die durch eine Feder voirgespiännte Vorschubklinke 66 veranlaßt, sich aufwärts, zu bewegen und über einen der Zähne des Sperrades 64 vorzurücken. Bei jeder Bewegung im Uhrzeigersinn der Anordnung 33 faßt die Klinke 66 in einen Zahn und bewagt das Sperrad um einen Schritt weiter. Demzufolge rücken das Vorschubrad 61 und somit der Streifen 12 um den gleichen Abstand vor.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß bei dar Vorrichtung gemäß der Erfindung die Abtaststifte 17 sich zur gleichen Zeit aus den Löchern zurückziehen können, wenn der Streifen durch das Vorschubrad 61 vorwärts bewegt wird. Dieses Ergebnis wird erzielt, weil die Abtasthebel 18 veranlaßt werden, sich um den Zapfen 21 zu drehen und die Abtaststifte aus den Löchern während eines Vorrückens des Streifens 12 zurückziehen. Durch dieses wesentliche Merkmal kann eine gesteigerte Telegraphiergeschwindigkeit erreicht werden, weil der Streifen während des Zurückziehens der Stifte 17 nicht festgehalten zu werden braucht. Die Stifte folgen dar Streifenbawiegung, 'bis sie völlig zurückgezogen sind, worauf die Federn 23 die Stifte in die Stellung zum weiteren Abtasten zurückspringen lassen. Die Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsfoirm für die leitenden Schaltschienen 22, bei der ein Drehstab 76 zwischen der Trennstromkontaktstange27 und der Zeichenstromkontaktstange 28 angebracht ist. Bai dieser1 besonderen Anordnung ist eine Folgekontaktwiiirkung für die leitenden Schaltschienen 22 vorgesehen. Während der Gegenuhrzeigersinndrehunig der leitenden Schaltschienen 22, die beim Eintreten der Abtaststifte 17 in die Löcher 11 des Streifens 12 auftritt, werden die Vorsprünge 77 der leitenden Schaltschienen 22 in Einwirkung mit dem Drehstab 76 gebracht, wodurch der Drehstab 76 als Drehpunkt für die leitenden Schaltschienen 22 dient. Die Gegenuhrzeigersinnbewegung der leitenden Schaltschienen 22 dauert an, bis die leitenden Schaltschienen in Einwirkung mit der Zeichenstromkontaktstange 28 gelangen. Es· wird jedoch bemarkt, daß diese Einwirkung nach dem Unterbrechen der Einwirkung dleir leitenden Schaltschienen 22 mit der Trennstromkontaktstange 27 erfolgt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE;
    i. Streifenabtastvoirrichtung zum Steuern eines Telegraphensenders mittels Zeichen, die als Schlüsselkombiniation von Löchern in einen Streifen gelocht sind tind deren zum Abtasten der Löcher des Streifens dienende Hebel das öffnen und Schließen der Sendekontakte unter Zwischenschaltung von zugeordneten, drehbar gelagerten Schienen in Abhängigkeit von den aufgezeichneten Zeichen steuern, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasthebel (18) für die Löcher (11) des- Streifens (12) einzeln durch bewegliche Gelenkverbindungen (21) mit den zugehörigen, leitenden Schaltschienen (22), die nur mit den Lochabtasthebeln (18) gelenkig verbunden sind und ein Paar von festen Sendekontakten (27, 28) überbrücken, so in Verbindung stehen, daß die leitende Schaltschiene (22), wenn ihr Abtasthebel (18) .auf ein Loch (11) des Streifens trifft, veranlaßt wird, sich entweder um den einen (27) der beiden festen Sendekontakte in die Eingriffsstellung mit dem anderen festen Kontakt (28) zu drehen, um den sich diese Schaltschiene dann weiterdreht, um mit dem ersten Kontakt (ζγ) außer Eingriff zu kommen, oder sich um· den ersten festen Kontakt (27) in die Eingriffsstellung mit einem zwischen den festen. Kontakten (27, 28) liegenden Lagerstab (76, Fig. 3) zu drehen, um den sich die Schaltschiene dann weiter aus der Eingriffsstallung mit dem ersten festen Kontakt (27) und in die Eingriffs stellung mit dem anderen festen Kontakt (28) dreht.
  2. 2. Streifenabtastvorrichtung nachAnspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Schaltschienen' (22) in ihrer Ruhestellung im Eingriff mit dem einen (27) der beiden festen Kontakte (27, 28) mittels eines Bügels (31) gehalten warden,, der durch sein Hinundherfbawegen eine Verschiebung1 der Gelenkverbindungen
    (21) zwischen den Lochalbtasthebeln (18) und den leitenden Schaltschienen (22) bewirkt und hierdurch den an den Enden der Abtasthebel (18) angebrachten Abtaststiften (17) gestattet, in die Löcher (11) des Streifens einzudringen und ihre zuigtehörigen, leitenden Schaltschienen
    (22) veranlaßt, sich um den ersten festen Kontakt (27) auf den anderen festen Kontakt (28) hin zu drehen.
  3. 3·. Streifenabtastvorrichtung naehAnspruch.2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (31) als Teil einer drehbar gelagerten Bügelanordnung (33) ausgebildet ist, die sich zum Betätigen des iao Bügels hin und her bewegt, und ferner dazu dient,. Vorrichtungen (64, 66 bis 68) zum schrittweisen Vorrücken des Streifens (12) zu betätigen.
  4. 4. Streifenabtastvarnichtunig nachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelanord-
    nung (33) durch einen sich hin und her bewegenden Arm (41) bewegt wird, der durch ein exzentrisch arbeitendes Getriebe (47 bis 49) gesteuert wird.
  5. 5. Streifenabtastvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelanordnung (33) mit einer Sperrvorrichtung (51) versehen ist, die einen Magneten (52) mit einem Anker (53) enthält, der in einen mit einem Einschnitt versehenen Teil (58) der Bügelanordnung fassen kann und die Bügelanordnung daran hindert, sich durch den Arm (41) hin und her bewegen zu lassen, wenn der Magnet zum Zurückziehen des Ankers aus dem Einschnitt nicht erregt ist.
  6. 6. Streifenabtastvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Schaltschienen (22) an einem Punkt zwischen den beiden festen Sendekontakten (27, 28) mit einzelnen Kontaktfedern (36) im Eingriff stehen, durch die die leitenden Schaltschienen (22) auf die beiden festen Sendekontakfce gedrückt und außerdem die TelegTaphiezeichenimpulse, die über die
    as leitenden Schaltschienen von den festen Sendekontakten übertragen werden, weitergeleitet werden.
  7. 7. Streifenabtastvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Kontaktfedern (36) in V-förmigen Einschnitten an den Außenseiten der Schaltschienen (22) zwischen den beiden festen, Sendekontakten gelagert sind.
  8. 8. Streifenabtastvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcheraibtasthebel (iS) durch einzelne Federn (23) betätigt werden, die diese· Hebel sowohl gegen die Löcher (11) des Streifens (12) drücken als sie auch um ihre Gelenkverbindung (21) drehen und es hierdurch den an den Enden dieser Hebel angebrachten Abtaststiften (17) ermöglichen, sich aus den Streifenlöchern zurückzuziehen, wenn der Streifen nach dem Abtasten weiter vorrückt.
  9. 9. Streifenabtastvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abtasthebel (18) betätigenden Federn (23) Spiralfedern sind, deren eines Ende durch ein feststehendes Glied (24) gehalten wird und deren anderes Ende einen Ansatz (26) des zugehörigen Abtasthebels (18) hintergreift.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 631 217, 467 278.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1.509 5Cfe 5.55
DET6767A 1951-11-01 1952-10-01 Streifenabtastvorrichtung fuer Telegraphensender Expired DE927636C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US254319A US2659767A (en) 1951-11-01 1951-11-01 Tape controlled telegraph transmitter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE927636C true DE927636C (de) 1955-05-12

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