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DE927317C - Foerdereinrichtung fuer koerniges Gut - Google Patents

Foerdereinrichtung fuer koerniges Gut

Info

Publication number
DE927317C
DE927317C DEH8390A DEH0008390A DE927317C DE 927317 C DE927317 C DE 927317C DE H8390 A DEH8390 A DE H8390A DE H0008390 A DEH0008390 A DE H0008390A DE 927317 C DE927317 C DE 927317C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
conveyor
grate
goods
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH8390A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry W Hapman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH8390A priority Critical patent/DE927317C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE927317C publication Critical patent/DE927317C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/14Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors for moving bulk material in closed conduits, e.g. tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Fördereinrichtung für körniges Gut Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung für körniges Gut und insbesondere eine Vorrichtung, um solches Gut in einen Überdruckbehälter zu fördern.
  • Die Fördereinrichtung nach der Erfindung hat ein Gehäuse zum Zuführen des Fördergutes, ein Gehäuse zum Abführen des Gutes sowie ein beide Gehäuse verbindendes Rohrsystem. Durch das Rohrsystem und das Gehäuse bewegt sich ein endloser Stauscheibenförderer, wobei das Zuführgehäuse oben mit einem Einlaß versehen ist und auf einen Teil der Förderstrecke das obere und untere Trumm des Förderers einschließt. Das obere Trumm des Förderers innerhalb des Zuführgehäuses ist durch einen länglichen Gutabweiser abgedeckt.
  • Mit dem Gutabweiser steht ein Vibrationsmechanismus in Verbindung, der dadurch gegen die Stauscheiben schlägt.
  • Zum Abführen des Gutes ist im Gehäuse der Fördereinrichtung ein Rost eingebaut, dessen Roststäbe von dem Förderrohr in das Gehäuse hineinragen. Diese Roststäbe sind an einem Ende nicht unterstützt und rund um das Ende des Förderrohres angeordnet. Außerdem haben die Roststäbe verschiedene Längen, so daß ihre Enden in einer Ebene unter einem Winkel zur Rohrachse liegen.
  • Zum Verdrehen des Rostes ist eine besondere Vorrichtung vorgesehen. Endlich sind im Gehäuse zum Abführen des Gutes unterhalb des drehbaren Rostes muldenförmig angeordnete Roststäbe befestigt. Die Druckabdichtungsvorrichtung besteht aus einem zwischen die Förderrohre einsetzbaren rohrförmigen Gehäuse, dessen Bohrung an den Enden erweitert ist. Dabei ist der mittlere Teil des Gehäuses von oben her ausgeschnitten. In die Öffnung ist ein den Stauscheiben angepaßtes Ver- schluß glied eingesetzt, welches -von einem, oder mehreren Elementen angedrückt wird. Das Gehäuse und das Verschluß glied haben nebeneinanderliegende, quer herausragende Teile (Rippen);. wobei die federnden Elemente mit den herausragenden Teilen im Eingriff stehen.
  • Zwischen- den Kanten der Gehäuseöffnung und des Verschlußgliedes ist eine nachgiebige Dichtung angeordnet, welche normal von rundem Querschnitt ist. Die Kanten des Verschlußgliedes und der Gehäuseöffnung haben einander gegenüberliegende Nuten zur Aufnahme der Dichtung, welche aus Silikonmaterial besteht. Die herausragenden Teile (Rippen) bestehen aus zueinander parallelen Längsflanschen.
  • Ein Vorteil dieser Enfindung ist eine Fördereinrichtung für körniges Material, in welcher Mittel vorgesehen sind, um eine Überwölbung des zu fördernden Materials zu verhindern und außerdem, um Fließregelmäßigkeit des Materials in einem sanften kontinuierlichen Fluß zu gewährleisten, selbst wenn es auch in einem pulsierenden Fluß geliefert wird.
  • Ein anderer Vorteil ist, daß die Fördereinrichtung Einrichtungen umfaßt, die verhindern, daß Druck entweicht, wenn das Material zu einem Druckbehälter oder einer Verbrennungskammer gefördert wird.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das körnige Gut, wie z. B. Kohle, an einer Seite unbeschränkt ist, so daß es sich unter seinem natürlichen Schüttwinkel in einem Damm aufhäufen kann, um Überwölben oder Zusammenpacken zu verhindern.
  • Ein anderer Vorteil- ist eine Druckabdichtungsvorrichtung für Mitnehmerförderer, die hohen Betriebstemperaturen ausgesetzt sind, welche nicht nur die Mitnehmer gegen Entweichen von Rückdruck aus der Verbrennungskammer oder anderen Überdruckbehältern abdichtet, sondern auch eine automatische Druckentlastung im Falle einer Explosion oder infolge Verklemmung durch große oder harte Stücke im geförderten Material vorsieht.
  • In der Zeichnung ist die Fördereinrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen Seitenaufriß der gesamten Fördereinrichtung, Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt durch den unteren mittleren Teil der Fig.-I, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 2, Fig. 5 einen Seitenaufriß einer Druckabdichtungsvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 7, Fig. 7 einen Sc!lbuitt nach der Linie 7-7 in Fig. 5 und Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 5.
  • Fig. 1 zeigt einen Bunker 8, welcher körnige Kohle enthält und diese an eine automatische Waage g weitergibt. Zwischen dem Kohlenbunker 8 und der Waage g befindet sich ein mittels Handrad I I betätigter Absperrschieber 10. Unter der Waage g befindet sich die Fördereinrichtung I2 nach der Erfindung. Die Waage 9 ist bekannt und bildet keinen Teil der Erfindung. Sie erhält körnige Kohle vom Kohlenbunker 8 und wiegt diese in vorbestimmten Mengen aus, welche sie dann intermittierend an die Fördereinrichtung 12 weitergibt.
  • Die Waage g arbeitet automatisch gemäß dem in der Feuerbüchse des Kessels erforderlichen Bedarf an Brennstoff.
  • Die Fördereinrichtung I2 besteht im wesentlichen aus einem Antriebskopf I3, einer Vorrichtung 14 zum Zuführen des Gutes auf die Fördervorrichtung, zwei Druckabdichtungsvorrichtungen 15 und 16, zwei Kühlvorrichtungen I7 und r8 und einer Vorrichtung 19 zum Abführen des Gutes. Die ganze Vorrichtung ruht auf einem Eisengestell 20.
  • Nach Fig 1 besteht der Antriebskopf 13 aus einem kastenförmigen Gehäuse 21, dessen eine Seite zur Zuführungsvorrichtung 14 hin offen ist. Auf dem Gehäuse 2I ist ein Motor 22 befestigt, der mit einem Untersetzungsgetriebe 25 gekuppelt ist, das stufenlos ausgebildet sein kann. Der Motor 22 treibt über das Getriebe 215, zwei Kettenräder oder Riemenscheiben, eine Kette oder einen Riemen 28 den Kettenstern 31 des Förderers an. Die Welle des Kettensterns läuft in Lagern 32, die an der Außenseite des Gehäuses 2I befestigt sind. Die Lager 32 sind mittels Schrauben (nicht gezeigt) nachstellbar angeordnet, um die Förderkette zu spannen. In den Seitenwänden des Gehäuses 21 sind Schlitze vorgesehen, um die Antriebswelle verstellen zu können. Das Gehäuses ist an Konsolgliedern 34 befestigt, welche auf einem Gestell 20 ruhen und auf dessen Längsträgern 35 gleiten können. Die horizontalen Träger 35 ruhen auf Ständern 36 auf dem Bodens. Die gleitbare Anordnung der Konsolen 34 auf dem Gestell 20 erlaubt dem Förderer, bei Erwärmung sich ausdehnen zu können, da er mit dem Gestell 20 nur an dem Entladeende verbunden ist. Um eine Ausdehnung zu gestatten, sind die Löcher 38 für die Bolzen 39 an der Verbindungsstelle der Waage 9 mit der Zuführvorrichtung 14 schlitzförmig ausgebildet (Fig. 2). Der Förderer 40 besteht aus einer endlosen Kette 41, die Stauscheiben 42 (Mitnehmer) trägt. Die Kette 41 besteht aus Laschen 43, die mittels Bolzen 44 mit Laschen 45 der Stauscheiben verbunden sind. Die Stauscheibe 42 (Fig. 4) hat am Umfang einen Wulst 47 und einen die Scheibenöffnung 50 umgebenden Wulst 48, die durch einen Steg 49 miteinander verbunden sind. Durch die Öffnung 50 ist die Lasche 45 hindurchgesteckt und vorzugsweise durch Schweißung mit der Scheibe verbunden. Die Stauscheiben 42 sind vorzugsweise aus Stahlguß hergestellt, um hohe Temperaturen aushalten zu können.
  • Die Vorrichtung 14 zum Zuführen des Gutes besteht aus einem kastenförmigen Gehäuse, das durch einen Trichter 52 mit dem Trichter 53 der Waage g verbunden ist. An seiner linken Seite ist Gehäuse 51 offen und mündet in das Gehäuse 21 des Antriebskopfes 13 (Fig. 2). Der untere Teil 54 des Gehäuses 5 I ist trogförmig ausgebildet (Fig. 3), um das Zuführen des Gutes zum unteren Trumm des Förderers 40 zu erleichtern. Eine lange Führungsschiene 55 mit umgekehrtem V-förmigem Ouerschnitt (Fig. 3) ist über dem unteren Trumm (Fördertrumm) des Förderers 40 angebracht, um die Stauscheiben an einer Aufwärtsbewegung zu hindern, und ist an seinem aufgebogenen Ende 56 an eine Querstange 57 geschweißt, die ihrerseits an die Seitenwände des Trogteils 54 des Gehäuses 5I angeschweißt ist. Das andere Ende der Führungsschiene 55 ist mit der Endwand des Trogteils 54 verschweißt (Fig. 2). Die Führungsschiene 55 bezweckt auch, daß die Mitnehmer 42 einwandfrei in die Abdiclhtungsvorricqltu,ng I6 eintreten können.
  • Mit der inneren Wand des Einlaßtrichters 52 ist ein Auge 58 verbunden, welches einen Bolzen 59 trägt. Drehbar um den Bolzen 59 ist ein Arm 60 angeordnet, der an das eine Ende eines langen Gutabweisers 6I von ungefähr umgekehrtem V-förmigem Querschnitt angeschweißt ist. Der Gutabweiser 6I ist breiter als die Führungsschiene 55 und überragt so das obere Trumm (Rückkehrtrumm) des Förderers wie ein Dach, wodurch das Gut nicht auf die Förderkette fallen kann. Um die Kette und die Stauscheiben zu reinigen, wird das Glied 6I durch eine V-förmige Gabel 62, die an dessen freiem Ende angeschraubt ist, in Vibration versetzt.
  • Das obere Ende der Gabel 62 ist mit der Platte 63 einer schwingenden Vorrichtung 64 verschraubt.
  • Die Platte 63 (Fig. 2 und 3) ist zwischen oberen und unteren Schraubfedern 65 und 66 gelagert, welche die Haltebolzen 67 umgeben, die lose durch die Platte 63 hindurchragen. An die Platte 63 sind Lagerböcke68 geschraubt, in welchen eine rotierende Welle 69 gelagert ist. Auf der Welle 69 ist ein exzentrisches Schwungrad 70 befestigt, welches aus drei Scheiben 7I besteht, deren Lage relativ zueinander variiert werden kann, um die Taumelwirkung der Vorrichtung zu verändern. An einem Ende der Welle 69 ist eine Riemenscheibe 72 angebracht, die durch einen Riemen 73 über die Riemenscheibe 74 auf der Welle 75 des Motors 76 angetrieben wird. Das exzentrische Schwungrad 70 bewirkt eine Aufundabbewegung der Platte 63, wodurch über die Gabel 62 der Gutabweiser 6I um seinen Drehbolzen 59 auf und ab geschwungen wird. Um die Schläge, die auf die Mitnehmer 42 ausgeübt werden, abzudämpfen, ist der Gutabweiser 6I mit nachgiebigen Belägen 77 aus synthetischem Gummi od. dgl. zu versehen.
  • Der Zweck der Druckabdichtungsvorrichtungen I5 und I6 liegt darin, sich eng an die Wülste 47 der Stauscheiben 42 anzuschmiegen, um Gas od. dgl. daran zu hindern, an den Wülsten der Mitnehmer vorbeizugehen. Die Abdichtungsvorrichtung I6 ist direkt an die Endwand des Gehäuses 51 angeschraubt, während die Abdichtungsvorrichtung 15 an ein kurzes Rohr 78 (Fig. 2) angeschraubt ist, das aus dem Gehäuse 51 herausragt und ein Ventilationsrohr 79 enthält. Ein ähnliches Ventilationsrohr 79 befindet sich in der Seitenwand des Gehäuses 51 (Fig. I).
  • Jede Abdichtungsvorrichtung 15 oder I6 (Fig. 4) besteht aus einem rohrförmigen Gehäuse 80, innerhalb welchem ein elastisches Rohr 81 angebracht ist, das aus abwechselnd nebeneinander angeordneten Metallstreifen 82 und Streifen aus nachgiebigem Material 83, wie z. B. aus synthetischem Gummi oder einem Silikonderivat, besteht, um hohen Temperaturen zu widerstehen. Das elastische Rohr 8I ist vom Gehäuse 80 durch eine Kammer 84 getrennt, welche mit Ein- und Auslaßrohren 85 und 86 versehen ist, durch welche Gas oder Flüssigkeit unter Druck in die Kammer 84 eingeführt werden kann, um den Querschnitt des elastischen Rohres zu verringern und so dieses an die Mitnehmer 42 eng anzuschmiegen.
  • Die Kühlvorrichtungen I7 und I8 befinden sich zwischen den Druckabdichtungsvorrichtungen 15 und I6 und der Vorrichtung 19 zum Abführen des Gutes. Jede Kühlvorrichtung I7 bzw. I8 besteht aus einem Rohr 87 bzw. 88, das von einem rohrförmigen Gehäuse 89 umgeben ist (Fig. I), um eine Kühlkammer go zu bilden, welche mit Ein- und Auslaßrohren 91 und 92 für die Kühlflüssigkeit versehen ist. Die Enden der Rohre 87 bzw. 88 ragen in die Vorrichtung 19 hinein. Das Ende 93 des Rohres 87 ist erweitert, um die Stauscheiben 42 in das Rohr 87 leicht einführen zu können.
  • Die Kette 41 des Förderers 40 läuft um eine Umlenkscheibe 94 (Fig. I), deren Welle 95 in Lagern 96 gelagert ist. Die Lager 96 sind an den Seitenwänden des Gehäuses 97 der Vorrichtung 19 befestigt. Die Umlenkscheibe 94 ist mit einer Nutenfelge versehen, um die Mitnehmer 42 aufzunehmen. Die Lager 96 bestehen aus wärmebeständigen Graphitbüchsen, die zwischen mit Flanschen versehenen Schalen gehalten werden, die an die Seitenwände des Gehäuses 97 angeschraubt sind.
  • Zugang zur Vorrichtung 19 wird durch Platten IOI und I02 erreicht, die an die obere und an die Seitenwand des Gehäuses 97 angeschraubt sind.
  • Eine ähnliche Platte Io3 ist an die Seitenwand des Gehäuses angeschraubt.
  • Ein Rost 104 (Fig. I), welcher an das Ende des Rohres 88 innerhalb der Vorrichtung 19 angeschlossen ist, trägt eine mit Flansch versehene Hülse, auf welcher ein Schneckenrad 106 gelagert ist. Das Schneckenrad I06 ist mit einer Anzahl auf den Umfang verteilter oder axialer Bohrungen versehen, in welche die Roststäbe 109 eingesetzt sind. Die Stäbe 109 haben verschiedene Längen, derart, daß ihre Enden in einer Ebene, unter einem Winkel zur Achse des Schneckenrades 106 liegen.
  • Das Schneckenrad 106 wird durch eine Schnecke 110 angetrieben, deren Welle III in Lagern läuft, die an den Seitenwänden des Gehäuses 97 augeschraubt sind. Durch eine an einem Ende der Welle 111 befestigte Handkurbel 114 kann das Schneckenrad Io6 mit den Stäben IO9 gedreht werden.
  • Der untere Teil 115 des Gehäuses 97 ist konisch und mündet in ein Rohr II6, das sich abwärts zur Verwertungsstelle des geförderten Gutes erstreckt, wie z. B. zur Verbrennungskammer eines Kessels.
  • Das Gehäuse 97 kann auch mit einem Stutzen 117 zur Befestigung eines Luftschachtes 1 i8 ausgerüstet werden. Unterhalb des Rostes 104 sind im Gehäuse 97 muldenförmig angeordnete Roststäbe 119 befestigt.
  • Die Wirkungsweise der Fördereinrichtung nach der Erfindung ist folgende: Das körnige Gut, z. B.
  • Kohle, fällt vom Bunker 8 in die Waage 9, wo eine vorbestimmte Menge automatisch ausgewogen und durch den Auslaßtrichter 53 zum Einlaßtrichter 52 der Vorrichtung 14 zum Zuführen des Gutes auf die Fördervorrichtung gelangt, entsprechend dem Bedarf im Kessel od. dgl. Das Gut fällt über den Gutabweiser 6I und die Führungsschiene 55 nach unten und füllt das Gehäuse 51. Da das Gut körnig ist und keine Zwischenwand zwischen den Gehäusen 51 und 2I vorhanden ist, rutschen die Gutteilchen nach unten, bis sie einen Damm bilden.
  • Der Gutabweiser 6I schützt dabei das obereTrumm der Förderkette mit den Stauscheiben 42 vor auffallendem Gut und reinigt zugleich durch seine Vibration die Kette, bevor sie in die Zähne des Kettenrades 3I eingreift. Im Trogteil 54 des Gehäuses 51 wird das Gut von Iden Stauscheiben erfaßt und nach rechts befördert. Die Führungsschiene55, die sehr schmal ist, hindert das Gut nicht, in die Räume zwischen den Mitnehmern des unteren Trummes des Förderers 40 zu fallen. Das obere Trumm des Förderers 40 bewegt dabei in geringerem Umfange das Gut nach links und verhindert dadurch eine Brückenbildung über ,dem unteren Trumm des Förderers und unterstützt zugleich das Gut, um in seinen natürlichen Schüttwinkel an wider Kante des Dammes zu fallen. Es ist dabei belanglos, ob das Gut naß, trocken, glatt oder klebrig Rost.
  • Das zwischen die Stauscheiben 42 ,des unteren fördernden Trummes des Förderers 40 fallende Gut wind nach rechts durch die Ab-dichtungsvorrichtung I6 und Kühlvorrichtung 18 zur Vorrichtung 19 zum Abführen (des Gutes gefördert. Zur gleichen Zeit verhindert die Führungsschiene 55 ein übermäßiges Auffüllen der Räume zwischen den Mitnehmern, weil sie andernfalls nicht unbehindert in die' Abdichtungsvorr<ichtung I6 eintreten könnten.
  • Die Kühlvorrichtung I8 hindert die - innerhalb der Vorrichtung 19 zum Abführen ,des Gutes erzeugte Wärme, die Abdichtungsvorrichtung I6 zu erreichen, und die letztere hindert Flammen oder explosive Gase, die Vorrichtung 14 zum Zuführen des Gutes zu erreichen.
  • Wenn das geförderte Gut die Stäbe 109 des Rostes 104 erreicht, fallen einige Teilchen sofort zwischen Idie Stäbe 109 und von hier nach unten durch das Rohr 1 i6 in die Verbrennungskammer od. ,dgl. Andere Teilchen werden jedoch entlang der Stä;beIog gedrückt und fallen an verschiedenen Stellen entlang dieser Stäbe oder an deren Ende nach unten. Einige große Stücke wenden von den Roststäben I I9 aufgehalten. Die großen Stücke zerbrechen entweder infolge <der Wärme der darunter befindlichen Verbrennungskammer oder durch Abfallen von anderen Stücken. Dadurch wird ein gleichmäßiger Fluß von Gutteilchen zur Verbrennungskammer erreicht.
  • Nach dem Entladen passiert das Rückkehrtrumm des Förderers 40 die Kühlvorrichtung I7, die Druckabdichtungsvorrichtung I5 und die Vorrichtung 14 zum Zuführen Ides Gutes.
  • Wo die Drücke verhältnismäßig niedrig sind oder die entwickelten Gase nicht hochexp los iv oder sehr heiß sind, können Idie Druckab<diichtungsvorrichtungen 15 und I6 und Kühlvorrichtungen 17 und I8 weggelassen und jedes der Rohre 87 und 88 kann mit einem Druckluftanschluß versehen werden, um den im Gehäuse 97 auftretenden Druck ungefähr auszugleilchen.
  • Fig. 5 bis 8 zeigen eine andere Ausführung einer Abdichtungsvorrichtung I40, die an Stelle Ider Abdichtungsvorrichtungen I5, I6 tritt und zwischen den Rohrabschnitten 78 und 87 eingesetzt werden kann, welche für diesen Zweck mit angeschweißten Kupplungsfianschen versehen sind. Die Abldzichtungsvorrichtung 140 hat ein rohrförmiges Gehälse 142 mit Endflanschen I43 und I44, welche mittels Schrauben I45 und I46 mit qden Flanschen der Rohrabschnitte 78 und 87 verschraubt sind.
  • Zwischen den Flanschen sind Dichtungen 147 angeondnet.
  • Das Gehäuse I42 ist an seinen gelgenüberliegenden Seiten mit diametral gegenüberliegenden Rippen I48 zwischen Iden Kupplungsflanschen I43 und I44 versehen. Die Längsbohrung I49 des Gehäuses 142 ist an den Enden 150 und 151 erweitert. Dadurch können die Mitnehmer 127 leichter in das Gehäuse I42 eingeführt werden. Der mittlere Teil des Gehäuses I42 list bei I52 yon oben her bis zu den Rippen I48 ausgeschnitten. Der ausgeschnittene Teil 152 hat bogenförmige Endteile I53 und gerade Teile 154. In den ausgeschnittenen Teil 152 ist ein halbzylindr<isches Verschlußglied I55 eingepaßt, welches mit halbringförmigen Endverstärkungen 156 mit ,darin befindlichen Dichtungsnuten I57 und mit Seitenrippen I58, die parallel zu den Gehäuserippen I48 verlaufen und Dichtungsnuten I59 haben, versehen ist. Das Gehäuse I42 und die Rippen 148 sind ebenfalls mit Dichtungsnuten I60 bzw. I6I ausgerüstet. Diese Dichtungsnuten sind mit einer im Querschnitt ovalen Dichtung 162 aus einem Silikonderivat aufgefüllt, welche nachgiebig und doch fähig ist, viel höhere Temperaturen als natürlicher oder synthetischer Gummi auszuhalten. Die Dichtung 162 ist gewöhnlich von rundem Querschnitt, wirld aber unter Idem Druck oval.
  • Die Rippen I48 und I58 sind zur Aufnahme ender Schrauben I65 durchbohrt. Diese tragen Druckfedern 166, die durch Scheiben 167 und Muttern 168 in ihrer Lage gehalten werden. Die Federn I66 drücken <das Verschlußglied I55 gegen die Dichtung I62 und dichten damit Gehäuse 142 ab.
  • Zur gleichen Zeit gestatten idie Federn I66, daß das Verschlußglied 155 nach oben nachgibt, wenn ein Gutstück einen oder mehrere Mitnehmer 127 nach oben gegen seine ungefähr zylindrische Innen- fläche I69 drückt. Die letztere ist wie bei I69a abgeschrägt. Im Falle einer Explosion geht das VerschlußglieidI55 auch nach oben, um das Gas entweichen zu lassen.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Fördereinrichtung für körniges Gut, gekennzeichnet Idurch ein Gehäuse (51) zum Zuführen des Fördergutes, ein Gehäuse (97) zum Abführen Ides Gutes, ein beide Gehäuse verbindendes Rohrsystem (78, 80, 87 bis 89) - und einen sich Idurch das Rohrsystem und die Gehäuse bewegenden endlosen Stauscheibenförderer (40), wobei das Zuführgehäuse (5I) oben mit einem Einlaß versehen ist und auf einem Teil der Fönderstrecke das obere und untere Trum Ides Förderers einschließt, wobei in das Rohrsystem eine rohrförmige Druckabdichtuugsvorrichtung (I5, I6) mit nachgiebiger Wandung eingeschaltet ist, die Idie Stauscheiben (Mitnehmer) ab dichtend umschließt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein länglicher Gutabweiser (6I) das obere Trumm des Förderers innerhalb des Zuführgehäuses (5I) abdeckt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vibrationsmechanismus mit dem Gutabweiser (6I) in Verbindung steht, der dadurch gegen tdie Stauscheiben (42) des Förderers schlägt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (97) zum Abführen des Gutes ein Rost (ion) eingebaut ist, dessen Roststäbe (zog) von dem Förderrohr in das Gehäuse hineinragen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, !dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (zog) an einem Enlde nicht unterstützt sind und rund um das Ende des Förderrohres angeordnet sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (zog) verschieldene Längen haben, derart, daß ihre Enden in einer Ebene unter einem Winkel zur Rohrachse liegen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, Idaß eine Vorrichtung (110, III, II4) zum Verdrehen des Rostes (104) vorgesehen ist.
  8. 8. Einrichtung nach Xden Ansprüchen I und 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, ldaß im Gehäuse (97) zum Abführen des Gutes unterhalb Ides Idrefhbaren Rostes (104) mulidenförmig angeordnete Roststäbe (II9) befestigt sind.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckabdichtungsvorrichtung (I40) besteht aus einem zwischen die Förderrohre (78, 87) einsetzbaren, rohrförmigen Gehäuse (I42), dessen Bohrung (I49) an den Enden (I50, I5I) erweitert ist, wobei der mittlere Teil des Gehäuses (I42) von oben her ausgeschnitten ist und ein den Stauscheiben (I27) angepaßtes Verschlußglied (I55) in die Öffnung eingesetzt ist, das von einem oder mehreren Elementen angedrückt wird (Fig. 5 bis 8).
  10. IO. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (I42) und Verschlußglied (I55) nebeneinan'derliegen'de, quer herausragende Teile (Rippen I48, I58) haben, wobei die federnden Elemente mit Iden herausragenden Teilen im Eingriff stehen.
  11. II. Einrichtung nach Anspruch 9, ,dadurch gekennzeichnet, daß eine nachgiebige Dichtung (I62) zwischen den Kanten der Gehäuseöffnung und des Verschlußgliedes angeordnet ist.
  12. I2. Einrichtung nach Anspruch II, Udadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung normal von rundem Querschnitt ist.
  13. 13. Einrichtung nach den Ansprüchen II und I2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten des Verschlußgliedes und wider Gehäuseöffnung einander gegenüberliegende Nuten zur Aufnahme der Dichtung haben.
  14. 14. Einrichtung nach Iden Ansprüchen II bis I3, dadurch gekennzeichnet, Idaß die Dichtung aus Silikonmaterial besteht.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß tdie herausragenden Teile (Rippen) aus zueinander parallelen Längsflanschen bestehen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4210747A1 (de) * 1992-04-01 1993-10-07 Remmer Schrage Rohrkettenförderer
DE4229483A1 (de) * 1992-09-03 1994-03-10 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Druckbehälter, insbesondere Druckfilter
DE4424119A1 (de) * 1994-07-08 1996-01-11 Ralf Schrage Kettenspanneinrichtung für einen Rohrkettenförderer

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