DE927303C - UEbergangsdichtung - Google Patents
UEbergangsdichtungInfo
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- DE927303C DE927303C DED13429A DED0013429A DE927303C DE 927303 C DE927303 C DE 927303C DE D13429 A DED13429 A DE D13429A DE D0013429 A DED0013429 A DE D0013429A DE 927303 C DE927303 C DE 927303C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
- E02B7/54—Sealings for gates
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Description
- Übergangsdichtung Bei beweglichen Wehrverschlüssen, Schleusentoren oder ähnlichen, der Stauhaltung von Wasser dienenden Bauwerken, die gegen feste Maueranschläge oder gegen einen zweiten Verschlußkörper dichten, ergeben sich beim Übergang von einer Dichtungslinie in eine andere, die die erste in einem beliebigen Winkel schneidet oder auch windschief zu ihr steht, häufig dadurch konstruktive Schwierigkeiten, daß ein Wechsel in den Dichtungsebenen vorgenommen werden muß. Die Dichtungsebenen sind dann in einem rechten oder beliebigen anderen Winkel gegeneinander geneigt. In diesen Fällen kann ein einheitlicher Dichtungsrahmen nicht angeordnet werden, und die Übergangsstellen der Dichtung weisen dann meistens Leckstellen auf, wodurch Wasserverlust und bei Frost Vereisungen eintreten, die zu Betriebsstörungen oder zu gänzlicher Betriebsstillegung führen können. Diese Nachteile wirken sich um so mehr aus, je größer die Abmessungen des Wehres sind und je größer die durch Wärmeänderungen, Bodensenkungen oder andere Einflüsse hervorgerufenen Deformationen der festen oder beweglichen Teile des Bauwerks sind.
- Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß zwischen den beiden Dichtungsebenen auf eine gewisse Länge eine Ausrundung in Form einer kreisbogenförmig oder anders gekrümmten Zylinderschale eingelegt wird; die tangential zu den beiden Dichtungsebenen verläuft. Beide Dichtungsleisten, sowohl die am beweglichen Verschlußkörper als auch die am festen Bauwerk oder an einem zweiten beweglichen Verschlußkörper befindliche, erhalten in ihrer Oberfläche, in der die Dichtung stattfindet, etwa die gleiche Formgebung, wobei die eine Leiste konkav und die andere entsprechend konvex gekrümmt ist. Die eine Leiste ist aus hartem Werkstoff, z. B. Stahl oder Gußeisen, hergestellt, während die andere aus einem weicheren, jedoch elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, besteht. Um den Dichtungseffekt zu verstärken, erhält die aus dem weicheren, elastischen Material bestehende Dichtungsleiste eine Formgebung, derart, d'aß sie vorgespannt wird, wenn sie sich der aus dem härteren Material bestehenden Leiste anschmiegt. Indem sich die aus dem weichen, elastischen-Material hergestellte Dichtungsleiste durch den Wasserdruck und die eventuelle Vorspannung der harten Dichtungsleiste vollkommen anschmiegt, findet auf die Übergangslänge die Dichtung in beiden Ebenen statt. Da die Dichtungsfläche in diesem übergä.ngsbereich breiter ist als in den übrigen Dichtungsbereichen, kann es vorkommen, daß Wasserdruck und etwaige Vorspannung nicht ausreichen, um den zur Erzielung einer vollkommenen Dichtigkeit notwendigen spezifischen Dichtungsdruck zu gewährleisten. Diese Schwierigkeit wird behoben, indem man auf der einen Dichtungsfläche entweder der konvexen oder konkaven, der aus dem harten oder dem weicheren Werkstoff bestehenden, einen um wenige Millimeter vorstehenden Wulst von beschränkter Breite vorsieht, der im wesentlichen schraubenlinienförmige Gestalt hat und den Verlauf der Dichtungsleiste bestimmt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ist in Fig. i als Anwendungsbeispiel die Übergangsdichtung für ein Schleusentor mit oberer Tauchwand gezeigt, bei dem die Seitendichtungen ra in einer zur Stauwand des Tores parallelen Ebene dichten, während die obere Längsdichtung b, die die Dichtung zwischen dem Schleusentor und der Tauch-,vand herstellt, in ihrem mittleren Bereich d-d gegen eine zur Stauwand des Tores senkrechte, im Raum waagerecht liegende Ebene dichten soll. Von den Ecken e aus findet die Dichtung noch auf kurze Strecken e-c gegen die vertikale Ebene statt. Von c bis d ist der Übergangsbereich mit der Ausrundung zwischen vertikaler und horizontaler Dichtungsebene gemäß Erfindung eingelegt.
- Fig.2. zeigt in schematischer axonometrischer Darstellung die beiden, im beliebigen Winkel zueinander stehenden Ebenen I und II, die sich in der strichpunktierten Geraden g-g schneiden. Zwischen den Punkten g1 und 92 ist zwecks Ausrundung die Kreiszylinderschale ö-o-o-o eingelegt, zu der die beiden Ebenen I und II tangential verlaufen. Der eng schraffierte, zunächst auf der Ebene I, dann auf der Ausrundungsfläche III und schließlich auf der Ebene II verlaufende Streifen h, -h" stellt den Verlauf der Dichtungswulst dar. In Fig. 3 a bis 3 c sind die Schnitte durch die Dichtungskonstruktion an den in Fig. 2 mit S1, S2 und S3 bezeichneten Stellen für den Fall dargestellt, daß die Leiste mit der konvex gekrümmten Dichtungsoberfläche ämbeweglichenVerschlußkörperbefestigt ist und aus Gummi oder einem sich ähnlich verhaltenden Werkstoff besteht; während die mit dem Betonbauwerk fest verbundene Leiste aus Stahl gefertigt ist. Der Dichtungswulst m ist hier an der Gummileiste vorgesehen. In Fig. 4a und 5 a sind die Anschlagleisten St und die Dichtungsleisten W am festen Bauwerk oder an einem zweiten beweglichen Verschlußkörper und in Fig. 4b und 5 b am beweglichen (bzw. ersten) Verschlußkörper im Querschnitt dargestellt, wobei die Anschlagleisten St aus Stahl oder einem anderen harten Material und die Dichtungsleisten W aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Material hergestellt sind.
- Die Dichtungsleisten W haben eine vorgespannte Form gemäß Fig. 4b und 5 a. Die Formen, die die Leisten W annehmen, wenn sie durch den Wasserdruck gegen die Leisten St gepreßt werden und sich der Krümmung dieser Leisten St anschmiegen, sind gestrichelt gezeichnet.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Übergangsdichtung der Dichtungsleisten von beweglichen Wehrverschlüssen, Schleusen= toren oder ähnlichen gegen feste Anschläge, durch die der Übergang von einer Dichtungsebene in eine zweite, senkrecht oder in einem beliebigen Winkel zu ihr stehende Ebene hergestellt werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß die z. B. aus Stahl, Beton oder einem ähnlich harten Werkstoff bestehende feste Dichtungsleiste auf eine gewisse Übergangslänge durch eine kreisbogenförmig oder anders gekrümmte Zylinderschale gebildet wird, die tangential zu den beiden Dichtungsebenen verläuft, und daß die z. B. aus Gummi oder einem anderen elastischen und weichen Werkstoff bestehende bewegliche Dichtungsleiste der festen Dichtungsleiste in ihrer Form derart entspricht, daß sich die eine Dichtungsleiste mit ihrer konvexen Oberfläche der konkaven Oberfläche der anderen Dichtungsleiste anschmiegt.
- 2. Übergangsdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Dichtungsleiste aus Stahl, Beton oder einem ähnlich harten Werkstoff besteht, während die feste Dichtungsleiste aus Gummi oder einem anderen elastischen und weichen Werkstoff gebildet ist.
- 3. Übergangsdichtung nach Anspruch i und :2 mit einem um ein vergleichsweise geringes Maß über die konvexe oder konkave Oberfläche vorstehenden Dichtungswulst, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst im Bereich der übergangslange im wesentlichen schraubenlinienförmig verläuft.
- 4. Übergangsdichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Werkstoff bestehende Dichtungsleiste in der Form ihrer gegen die andere Dichtungsleiste dichtende Oberfläche von der Form der Oberfläche der anderen Dichtungsleiste etwas abweicht, so daß die elastische Dichtungsleiste, nachdem sie sich an die harte Dichtungsleiste angeschmiegt hat, vorgespannt ist.
- 5. Übergangsdichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gegeneinander dichtenden Leisten sich an zwei verschiedenen, beweglichen Verschlußkörpern befinden, die gegeneinander dichten müssen. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 969 871; britische Patentschrift Nr. 586 74.8.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED13429A DE927303C (de) | 1952-10-28 | 1952-10-28 | UEbergangsdichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED13429A DE927303C (de) | 1952-10-28 | 1952-10-28 | UEbergangsdichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE927303C true DE927303C (de) | 1955-08-08 |
Family
ID=7034402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED13429A Expired DE927303C (de) | 1952-10-28 | 1952-10-28 | UEbergangsdichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE927303C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB586748A (en) * | 1944-09-21 | 1947-03-28 | George Edric Neel | An improved means for sealing joints about sinks, baths and other domestic fixtures |
| FR969871A (fr) * | 1948-07-22 | 1950-12-27 | E P A F Soc | Joint élastique |
-
1952
- 1952-10-28 DE DED13429A patent/DE927303C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB586748A (en) * | 1944-09-21 | 1947-03-28 | George Edric Neel | An improved means for sealing joints about sinks, baths and other domestic fixtures |
| FR969871A (fr) * | 1948-07-22 | 1950-12-27 | E P A F Soc | Joint élastique |
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