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DE926913C - Verfahren zum Haerten von Stahl auf elektroinduktivem Wege - Google Patents

Verfahren zum Haerten von Stahl auf elektroinduktivem Wege

Info

Publication number
DE926913C
DE926913C DEG2621D DEG0002621D DE926913C DE 926913 C DE926913 C DE 926913C DE G2621 D DEG2621 D DE G2621D DE G0002621 D DEG0002621 D DE G0002621D DE 926913 C DE926913 C DE 926913C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
steel
hardening
electro
hardening steel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG2621D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dipl-Ing Gumprecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DEG2621D priority Critical patent/DE926913C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE926913C publication Critical patent/DE926913C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/42Induction heating
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Härten von Stahl auf elektroinduktivem Wege Die bekannten Härteverfahren verlangen, daß die Erhitzung der zu härtenden Stahlsorte auf eine Temperatur erfolgt, die nur wenig über dem Umwandlun:gspunkt (Ac3) liegt. Bei einer höheren Härtetemperatur stellt sich nämlich eine starke Kornvergröberun:g ein., die mit einer Verringerung der Festigkeitseigenschaften verbunden ist. Auf der anderen Seite ist es bekannt, daß die Auflösung der Karbide und die Homogenität aller Stahlsorten um so größer ist, je höher die Temperatur der vorausgegangenen Erwärmung an und für sich war.
  • Es ist ferner auch das Auftreten einer sogenannten Hysterese in bezug auf die Umwandlung von a- in ;-Eisen: bekannt, d. h. die Umwandlung erfolgt bei zunehmender Temperatur in einem höheren Temperaturbereich als bei der Wiederabnahme der Temperatur. je höher die Härtetemperatur ist, von der aus abgeschreckt wird, um so größer ist auch die rückbleibende Volumenvergrößerung des gehärteten Gefüges gegenüber dem ungehärteten. Es ist daher wünschenswert, den Stahl von eigner möglichst niedrigen Temperatur abzuschrecken.
  • Dem steht gegenüber, daß bei sehr hoher Härtetemperatur die obengenannte Kornvergröberung einsetzt. Es hat sich nun gezeigt, daß bei Anwendung einer hohen Erhitzungstemperatur, aber einer niedrigen Abschrecktemperatur eine kleine Volumenvergrößerung erhalten wird, wenn mittels einer Induktionserwärmung die notwendige Wärmemenge dem zu härtenden Stahl zugeführt wird. Der Erfindungsgedanke hat dabei wahrscheinlich folgende physikalischen Gzundlagen zur Voraussetzung.
  • r. Die Erhitzung erfolgt in so kurzer Zeit, daß eine Kornvergrößerung, d. h. ein Kornwachstum überhaupt nicht stattfinden; kann.
  • 2. Die dabei in kürzester Zeit erreichte Temperatur ist so hoch, daß eine vollkommene Gleichmäßigkeit der Auflösung des Kohlenstoffes erfolgt. Irgendwelche Ungleichmäßigkeiten im Gefüge sind nicht mehr vorhanden.
  • 3. Durch die Anwendung von Induktionserwärmung kommen .magnetische und Ultraschallkräfte zur Einwirkung auf das Staf:lgefüge. Dadurch setzt eine Gefügeauflockerung ein, die für die Ausbildung des flächenzentrierten Atomaufbaues das y-Eisens besonders geeignet ist.
  • 4. Das Ablöschen, bzw. das Härten, vorgewärmter Stähle kann infolge der Ausnutzung der Hys-tere'seeigenschaft bei einer Temperatur erfolgen, die wesentlich niedriger als die bisher verwendete Härtetemperatur ist.
  • Die Vorteile einer derartigen Härtung sind insbesondere die überraschende Steigerung der Festigkeitswerte, ferner die vollkommene Gleichmäßigkeit des Gefüges und; der erreichten Härtewerte, die nicht mehr von Zufälligkeiten der Vorbehandlung des Stahles abhängig sind. Der Verzug und die Rißbiddung von so gehärteten Werkstoffen aus Stahl (das Anwendungsgebiet ist auf keine besondere Stahlzusammensetzung beschränkt, wird jedoch besonders günstig bei der Härtung von Stabstahl angewendet) sind gegenüber den bisherigen Verfahren; geringer.
  • Zwecks Vergütung deraxtig gehärteter Stähle wird eine Anlaßbchandlung vorgenommen, die zweckmäßigerweise auch mit der Induktionserwärmung durchgeführt wird. Beim Härten von großen Durchmessern wird durch das langsame Einwirken der Abschreckung häufig eüne Ungleichmäßigkeit dez Härtung über den Gesamtdurchmesser erhalten. Durch das Anlassen, auf induktivem Wege, wobei die Wärme in dem äußerem Schichten erzeugt wird, könneh diese Ungleichmäßigkeiten . wieder ausgeglichen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Härten von Stahl auf elektroiaduktivem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahl zunächst auf eine Temperatur erhitzt wird, die wesentlich über dem Ac3-Punkf liegt, und erst nach Abkühlung auf eine Temperatur, die kurz über dem Ara Punkt liegt, abgeschreckt wird.
  2. 2. Verfahren, nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der gehärtete Stahl anschließend noch elekfiroinduktiv angelassen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 337 $74; USA.-Patentsdhrnft Nr. 2a64 30i.
DEG2621D 1944-06-08 1944-06-08 Verfahren zum Haerten von Stahl auf elektroinduktivem Wege Expired DE926913C (de)

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DE926913C true DE926913C (de) 1955-04-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237684B (de) * 1958-04-18 1967-03-30 Albert Masseron Gluehlampe fuer Scheinwerfer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE337574C (de) * 1916-06-09 1921-06-01 Anonima Italiana Gio Ansaldo & Waermebehandlungsverfahren von Gussstuecken aus Sonderstaehlen
US2264301A (en) * 1934-03-29 1941-12-02 Ohio Crankshaft Co Heating and quenching apparatus

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