DE926895C - Mit Einschnitten versehene Brand- und Zwischensohle fuer Schuhwerk - Google Patents
Mit Einschnitten versehene Brand- und Zwischensohle fuer SchuhwerkInfo
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- DE926895C DE926895C DET4302A DET0004302A DE926895C DE 926895 C DE926895 C DE 926895C DE T4302 A DET4302 A DE T4302A DE T0004302 A DET0004302 A DE T0004302A DE 926895 C DE926895 C DE 926895C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/14—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
- A43B13/141—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form with a part of the sole being flexible, e.g. permitting articulation or torsion
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/38—Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Mit Einschnitten versehene Brand- und Zwischensohle für'Schuhwerk Die Erfindung bezieht sich auf eine Brand- oder Zwischensohle für Schuhwerk, die mit Einschnitten versehen ist.
- Es ist bereits bekannt, insbesondere im Ballenbereich der Brandsohle schräg verlaufende Schlitze anzubringen, um die Biegsamkeit zu erhöhen. Diese sich in der Ouerrichtung über die ganze Brandsohlenbreite erstreckenden Schlitze wurden in geringen Abständen voneinander angebracht. Sie dringen jedoch nur von einer Sohlenseite her in das Brandsohlentnaterial ein.
- Weiter ist bekannt, die Brandsohle beiderseitig mit einer Ouerriffelung zu versehen. Die damit erreichte, gegenüber der einseitigen Einkerbung erhöhte Biegsamkeit ist jedoch dadurch begrenzt, daß beim Abbiegen während des Gehens die Seite mit dem größeren Krümmungsradius nicht über ihre ursprüngliche Länge vor der Riffelung hinaus gestreckt werden kann.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Brand- oder Zwischensohle zu schaffen, die gegenüber den bekannten Vorschlägen eine wesentlich erhöhte Biegsamkeit aufweist und darüber hinaus stark dehnbar ist. Die bisher nicht vorhandene Eigenschaft der Dehnbarkeit einer aus einem an sich in Sohlenstärke in der Regel undehnbaren Werkstoff wie z. B. Leder hat in erster Linie den aus Fertigungsgründen sehr wichtigen Vorteil, daß eine Sohle von bestimmten Abmessungen nach Belieben für verschiedene Leistengrößen verwendet werden kann.
- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß von einem Sohlenrand bis zum gegenüberliegenden Sohlenrand durchgehende Einschnitte oder Einschlitzungen von beiden Sohlenoberflächen el her auf eine gewisse Tiefe, mindestens bis zur Mitte des Ouerschnittes, in das Sohlenmaterial eindringen ujd die Einschnitte der einen Sohlenfläche gegenüber den Einschnitten der anderen Sohlenfläche versetzt sind.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die parallel zueinander angebrachten Einschnitte schräg zu den Sohlenflächen geneigt., Die Sohle nach der Erfindung kann leicht nach oben oder unten abgebogen werden, wobei sich die Einschnitte der einen bzw. der anderen Sohlenfläche etwas öffnen. Außerdem kann die Sohle barmonikaartig in die Länge gezogen werden. Dabei werden die Einschnitte durch die über bzw. unter ihnen verbliebenen Materialstege abgedeckt. Dadurch wird eine zusammenhängende Oberfläche aufrechterhalten, so daß es nicht unbedingt nötig ist, die beispielsweise als Brandsohle in den Schuh eingefügte Sohle- durch eine Deckbrandsohle abzudecken, um die beim Abrollen des Fußes aufgehenden Einschnitte zu schließen.
- Ein weiterer Vorteil der neuen Sohle besteht darin, daß in einem Schuhherstellungsbetrieb nur noch Sohlen in wenigen Größen hergestellt und auf Lager gelegt werden müssen, da die Sohlen bei der Verarbeitung gedehnt und so auch für die nächsthöheren Schuhgrößen verwendet werden können.
- Die Einschnitte werden in der Regel im Ballenbereich angeordnet und verlaufen in der Sohlenquerrichtung. Man kann sie auch über den Bereich der ganzen Sohle anordnen, wodurch die Dehnbarkeit noch erhöht wird.
- Es ist ferner denkbar, die Einschnitte in der Längsrichtung der Sohle anzubringen, wenn die Sohlenbreite veränderlich sein soll. Man könnte schließlich auch Längs- und Quereinschnitte gleichzeitig auf einer Sohle anbringen, um eine Dehnbarkeit nach allen Richtungen zu erreichen.
- Zur Herstellung der Einschnitte können Walzen verwendet werden, die mit Messern mit einstellbarer Schneidtiefe besetzt sind. Die Einschnitte werden beim Durchlaufen der Sohle durch die Walze zunächst von der einen Sohlenfläche her angebracht. Hierauf wird die Sohle umgedreht, entsprechend versetzt und dann, nochmals durch die Walze geführt.
- Die Erfindung kann sowohl bei Brandsohlen als auch bei Zwischensohlen mit Vorteil verwendet werden.
- Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles der neuen Sohle.
- Fig. i ist eine Draufsicht auf eine Sohle, Fig. 2 eine Ansicht von der Seite, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Sohlenausschnittes in vergrößertem Maßstab, wobei die Einschnitte geschlossen sind, und Fig. 4 eine Seitenansicht des gleichen Sohlenausschnittes in vergrößertem Maßstab, wobei die Sohle gedehnt ist.
- Von der Ober- und Unterfläche i und :2 der Sohle 3 sind die Einschnitte 4 und 5 parallel zueinander und schräg zur Oberfläche angeordnet. Diese reichen nur bis zu einer bestimmten Tiefe in das Sohlenmaterial hinein. Es bleibt jeweils ein Materialsteg 6 stehen, der eine Stärke von etwa "/,5 oder 1/3 der So(hlenctic.ke hat und der beim Strecken der Sohle den benachbarten Einschnitt verdeckt (Fig. 4).
Claims (5)
- PATENTANSPROCIIE-i.
- Mit Einschnitten versehene Brand- und/ oder Zwischensohle für Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Sohlenrand bis zum gegenüberliegenden Sohlenrand durchgehende Einschnitte (4, 5) von beiden Sohlenoberflächen (1, 2), her auf eine gewisse Tiefe, mindestens bis zur Mitte des Querschnittes, in das Sohlenmaterial eindringen und die Einschnitte von der einen Sohlenfläche her gegenüber denjenigen von der anderen Sohlenfläche her versetzt sind. :2.
- Brand- und/oder Zwischensohle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zueinander angebrachten Einschnitte schräg zur Sohlenober- und Unterfläche geneigt sind. 3. Brand- und/oder Zwischensohle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte insbesondere im Ballenbereich quer zur Längsrichtung der Sohle verlaufen.
- 4. Brand- und/oder Zwischensohle nach Anspruch i und.2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte in der Sohlenlängsrichtung verlauf en. 5. Brand- und/oder Zwischensohle nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschlitzungen mittels einer Walze hergestellt sind, die mit Messern von einstellbarer Schneidtiefe besetzt ist und durch welche die Sohle zuerst mit der einen Fläche gegen die Messer gewendet und dann mit der anderen Fläche entsprechend versetzt hindurchgeführt wird.
- Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 487 377; USA.-Patentschrift Nr. 2:211 5o9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET4302A DE926895C (de) | 1951-05-13 | 1951-05-13 | Mit Einschnitten versehene Brand- und Zwischensohle fuer Schuhwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET4302A DE926895C (de) | 1951-05-13 | 1951-05-13 | Mit Einschnitten versehene Brand- und Zwischensohle fuer Schuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE926895C true DE926895C (de) | 1955-04-25 |
Family
ID=7544575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET4302A Expired DE926895C (de) | 1951-05-13 | 1951-05-13 | Mit Einschnitten versehene Brand- und Zwischensohle fuer Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE926895C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3616215A1 (de) * | 1986-05-14 | 1987-11-26 | Israel Melcer | Sandale |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE487377C (de) * | 1929-12-07 | Carl Kreeb A G | Brandsohle | |
| US2211509A (en) * | 1938-11-17 | 1940-08-13 | Henry G Lumbard | Shoemaking |
-
1951
- 1951-05-13 DE DET4302A patent/DE926895C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE487377C (de) * | 1929-12-07 | Carl Kreeb A G | Brandsohle | |
| US2211509A (en) * | 1938-11-17 | 1940-08-13 | Henry G Lumbard | Shoemaking |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3616215A1 (de) * | 1986-05-14 | 1987-11-26 | Israel Melcer | Sandale |
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