DE92507C - - Google Patents
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- DE
- Germany
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- pull rod
- lever
- friction
- pulling
- clamping claw
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
F. KRUGER in STOLPEN i. S.
Zugregler.
An einer in der Nähe der Feuerung anzubringenden Wandplatte α (Fig. 1) ist eine
Welle b gelagert, welche durch Verbindung mit der Betriebsmaschine oder einer Wellenleitung
ununterbrochen langsam hin- und herbewegt wird. Der auf der Welle b sitzende
Hebel c hält mittelst kurzer Hängeschiene eine Klemmklaue d, welche beim Aufwärtsbewegen
des Hebels c die Zugstange ζ einklemmt und mit emporzieht, wodurch der — nicht gezeichnete
— Essenschieber, der an dem anderen Ende der in punktirter Linie angedeuteten
Kette k hängt, sich entsprechend senkt. Damit beim Niedergang des Hebels c mit der Klemmklaue
d die Zugstange \ nicht wieder mit zurückgeht, ist eine zweite Klemmklaue dd angeordnet,
welche mittelst Hängeschiene an einem festen Zapfen e hängt und die emporgehobene Zugstange
festhält. Die Zeit des gesammten Emporhebens ist so einzurichten, dafs am Ende der
Brennperiode der Essenschieber geschlossen oder fast geschlossen ist. Sobald nun der
Heizer von neuem Brennstoff aufgeworfen hat, zieht er ein wenig an der Schnur/, welche
durch den Hebel h die kleine Zugstange g hebt und mit den an letzterer befindlichen
Nasen i und Z1 die Klemmklauen d und άλ
lüftet, so dafs sie die Zugstange ^ nicht mehr klemmen; infolgedessen sinkt das Gewicht m,
welches schwerer ist als der Essenschieber, wieder herab. Die Zugstange g ist unterhalb
in einem Auge / geführt.
Anstatt der einen Zugstange g mit den beiden Nasen i und I1 kann man für jede
Klemmklaue eine von der anderen unabhängige Anlüftevorrichtung anordnen. In letzterem
Falle kann die Anlüftung der hebenden Klemmklaue d gleichzeitig zum Regeln des
Hubes benutzt werden. Denn wenn z. B. die Nase i während des Ganges etwas gehoben
bleibt, so legt sich die Klemmklaue beim Herabgeheh auf dieselbe, kann daher nicht
sofort klemmen, sondern erst, wenn sie beim Aufgang die Nase wieder verlassen hat. Dadurch
wird die Zugstange ^ nicht um den vollen Ausschlag des Hebels c, sondern um
ein kürzeres Stück gehoben. Im Uebrigen erfolgt die Hubregelung durch beliebige Stellvorrichtung
an dem Triebwerk.
Sollte der Heizer einmal das Anlegen versäumen , so stöfst die Nase η der Zugstange \
unter die Klemmklaue άλ und löst sie aus, so
dafs die Zugstange hierdurch nicht mehr gehalten wird, sondern jedesmal mit der Klemmklaue
d das kurze Hubstückchen auf- und abgeht , den Schieber in der Schlufsstellung
haltend.
Die hin- und herbewegte Welle b mit einfachem Hebel c kann durch einen feststehenden
Zapfen mit hin- und hergehendem Winkelhebel oder dergl. ersetzt werden.
Statt der beschriebenen Klemmklauen ist jedes beliebige andere Klemmgesperre, auch
Sperrklinken oder dergl., anwendbar.
In Fig. 2 ist eine andere Hubvorrichtung dargestellt. Eine ununterbrochen in stets
gleichem Sinne sich langsam drehende, in dem Auge eines Hebels ρ gelagerte Welle w trägt
eine Reibungsscheibe 0. Der Hebel ρ hat seinen Dreh- und Aufhängezapfen bei r und wird
durch ein am Ende befindliches Gewicht q niedergedrückt, so dafs die Reibungsscheibe ο
an die Zugstange ^1 geprefst wird und diese
durch Reibung mit aufwärts zieht. Die Zugstange ^1 stützt sich dabei gegen Führungsrollen, welche auf den Zapfen r und s sitzen.
Wenn der Heizer nun wieder gefeuert hat, zieht er an der Schnur t, wodurch der Hebel
gehoben wird und die Reibungsscheibe aufser Thätigkeit kommt, so dafs die Zugstange frei
wird und mit dem Gewicht In1, welches wieder
schwerer ist als der Essenschieber, herabfällt. Der Nase η in Fig. ι entspricht in Fig. 2 eine
Nase u, welche beim Schlufs des Essenschiebers unter den Hebel ρ stöfst, diesen anhebt und
die Reibungsscheibe 0 aufser Thätigkeit setzt. Das Gewicht mx fällt ein wenig herunter, die
Reibungsscheibe kommt wieder in Thätigkeit u. s. f.,' bis der Heizer angelegt hat und den
Hebel ρ durch Anziehen der Schnur lüftet.
Mit den Nasen η oder u kann eine Signalvorrichtung
verbunden sein, welche den Heizer herbeiruft, sobald es Zeit zum Feuern ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zugregler, dadurch gekennzeichnet, dafs ein ununterbrochen bewegtes Klemmklauen- oder Sperrklinkenwerk (Fig. 1) bezw. eine ununterbrochen betriebene Welle mit einem Reibungsoder Mitnehmerrad (Fig. 2) durch Emporziehen des Gegengewichts oder des Essenschiebers selbst diesen letzteren allmählich schliefst, wobei ein weiteres Fortschieben oder Ziehen durch Auslösungsvorrichtungen selbstthätig verhindert wird, das Oeffnen des Essenschiebers aber durch völliges, vom Heizer bewirktes, Auslösen des weiter bewegten Klauen- oder Klinkenwerks bezw. des Reibungsrades erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92507C true DE92507C (de) |
Family
ID=364023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92507D Active DE92507C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92507C (de) |
-
0
- DE DENDAT92507D patent/DE92507C/de active Active
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