DE924947C - Gelenkgleitverbindung fuer zahnaerztliche Maschinen mit Schnurrollenantrieb - Google Patents
Gelenkgleitverbindung fuer zahnaerztliche Maschinen mit SchnurrollenantriebInfo
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- DE924947C DE924947C DEK17601A DEK0017601A DE924947C DE 924947 C DE924947 C DE 924947C DE K17601 A DEK17601 A DE K17601A DE K0017601 A DEK0017601 A DE K0017601A DE 924947 C DE924947 C DE 924947C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/02—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/08—Machine parts specially adapted for dentistry
- A61C1/18—Flexible shafts; Clutches or the like; Bearings or lubricating arrangements; Drives or transmissions
- A61C1/185—Drives or transmissions
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
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- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
- Gelenkgleitverbindung für zahnärztliche Maschinen mit Schnurrolienantrieb Die Erfindung betrifft eine Gelenkgleitverbindung für zahnärztliche Maschinen mit Schnurrollenantrieb.
- Bei den bekannten Gelenkgleitverbindungen befindet sich am hinteren Ende der Gleitverbindung oberhalb der Gelenkachse die den Antrieb der Werkzeugachse bewirkende Schnurrolle.
- Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, Gelepkgleitverbindungen dieser Art für Schnelllauf einzurichten, der den Antrieb des Werkzeuges, insbesondere zum Ausführen von Schleifarbeiten, mit erhöhten Tourenzahlen ermöglicht.
- Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, auf der Nabe einer Schnurrolle kleineren Durchmessers, die sich am hinteren Ende der Gleitverbindung oberhalb der Gelenkachse befindet, axial verschieblich eine zweite Schnurrolle von bei Gelenkgleitverbindungen üblichem Durchmesser anzuordnen, die über die kleinere Schnurrolle wahlweise in Arbeitsstellung gebracht werden kann.
- Um eine Verdrehung der axial verschieblich angeordneten größeren Schnurrolle gegenüber der axial unbeweglich angeordneten Schnurrolle kleineren Durchmessers zu verhindern, ist in die Nabe der größeren Schnurrolle ein zweckmäßig als Madenschraube ausgebildeter Stift eingesetzt, der in eine axial verlaufende Nut der Nabe der kleineren Schnurrolle eingreift. Die Enden der axialen Nut begrenzen dabei gleichzeitig die Axialverschieblichkeit der gröBeren Schnurrolle in beiden Richtungen.
- Um die größere Schnurrolle in jeder der beiden Endstellungen gegen ungewollte Axialverschiebung zu sichern, wird zweckmäßig zwischen den Naben der größeren und der kleineren Schnurrolle eine Reibungsbremse in Gestalt eines federbelasteten Bremsklotzes angeordnet.
- Die Verwendung der kleineren Schnurrolle am hinteren Ende der Gleitverbindung bedingt auch eine Abänderung der Verbindung zwischen dem Gelenkstück und der Gelenkachse. Bei den bekannten Gelenkgleitverbindungen wird diese Verbindung vom freien Ende der Gelenkachse her unter Verwendung eines Segmentstückes vorgenommen, das den Außenumfang des die Gelenkachse umfassenden Gelenkstückes überragt. Dieses Segmentstück beeinträchtigt aber bei Verwendung einer kleineren Schnurrolle den freien Lauf der Schnur.
- Um die Verwendung einer Schnurrolle kleineren Durchmessers zu ermöglichen, erfolgt daher gemäß der Erfindung die Verbindung des Gelenkstückes mit der Gelenkachse durch eine in den Querteil des Gelenkstückes eingeschraubte Madenschraube, die in eine in der Gelenkachse auf einen Teil ihres Umfanges eingearbeitete Nut eingreift. Auf diese Weise läßt sich die begrenzte Drehung des Gelenkstückes um die Gelenkachse ebenfalls ermöglichen.
- Es ist zwar bei zahnärztlichen Bohrmaschinen bekannt, den elektrischen Antriebsmotor mit einer Stufenscheibe zu versehen, um unterschiedliche Geschwindigkeiten für das in das Hand- oder Winkelstück eingesetzte Werkzeug zu erreichen.
- Bei den bekannten Maschinen dieser Art besteht aber zwischen der Stufenscheibe des elektrischen Antriebsmotors und der angetriebenen Schnurrolle, beispielsweise am Ende einer biegsamen Welle, eine erhebliche Entfernung, so daß durch das Umlegen der Antriebsschnur auf der Stufenscheibe der einwandfreie Lauf der Antriebs schnur nicht gestört wird. Ganz anders liegen die Verhältnisse aber bei einer Gelenkgleitverbindung, bei der der Achsabstand der Schnurrollen nur wenige Zentimeter beträgt. Bei einer Gelenkgleitverbindung ist die Verwendung einer Stufenscheibe praktisch überhaupt nicht möglich.
- In der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Gelenkgleitverbindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. I die neue Gelenkgleitverbindung im Längsschnitt, Fig. 2 die Gelenkgleitverbindung in Seitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. I, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. I.
- Am hinteren Ende der an sich bekannten Gleitverbindung I ist oberhalb der Gelenkachse 2 eine Schnurrolle 3 von wesentlich kleinerem Durchmesser angeordnet, als ihn die an gleicher Stelle angeordnete Schnurrolle bei den bekannten Gleitverbindungen besitzt. Auf der nach außen verlängerten Nabe 4 der kleineren Schnurrolle 3 ist axial verschieblich eine Schnurrolle 5 von bei bekannten Gleitverbindungen üblichem Durchmesser angeordnet. Die Innenbohrung der Schnurrolle 5 ist so bemessen, daß die Schnurrolle 5 über die kleinere Schnurrolle 3 geschoben und in die aus Fig. 2 ersichtliche Arbeitsstellung gebracht werden kann.
- Die größere Schnurrolle 5 ist gegenüber der kleineren Schnurrolle 3 gegen Verdrehung gesichert.
- Diese Sicherung erfolgt durch die in die Nabe der Schnurrolle 5 eingesetzte Madenschraube 6, deren Ende 7 in die axiale Nuts der nach außen verlängerten Nabe 4 der kleineren Schnurrolle 3 eingreift. Die Enden der axialen Nut 8 begrenzen dabei die Axialverschieblichkeit der größeren Schnurrolle nach beiden Richtungen.
- Zwischen der nach außen verlängerten Nabe 4 der kleineren Schnurrolle 3 und der Nabe der größeren Schnurrolle 5 ist weiterhin, wie Fig. I und 3 erkennen lassen, ein Bremsklotz 9 vorgesehen, der durch eine Feder IO mit gewisser Reibung an den Außenumfang der Nabe 4 gepreßt wird. Die Feder IO wird nach außen durch eine kleine Madenschraube ii abgestützt, die in die Nabe der größeren Schnurrolle 5 eingeschraubt ist. Durch diese Reibungsbremse wird eine ungewollte Axialverschiebung der größeren Schnurrolle gegenüber der kleineren Schnurrolle 3 verhindert.
- Damit bei Verwendung der kleineren Schnurrolle 3 der Lauf der Antriebsschnur durch das darunter befindliche Gelenkstück nicht beeinträchtigt wird, darf durch die Verbindung des Gelenkstückes I2 mit der Gelenkachse 2 der Durchmesser des Gelenkstückes an der Verbindungsstelle nicht vergrößert werden, wie es bei den bekannten Gelenkgleitverbindungen der Fall ist. Dies wird dadurch erreicht, daß in den Querteil 13 des Gelenkstückes I2 eine Madenschraube 14 eingesetzt wird, deren Ende in eine Nut I5 der Gelenkachse 2 eingreift, welche sich um einen größeren Teil des Umfanges der Gelenkachse 2 erstreckt. Auf diese Weise wird eine einfache und zuverlässige Verbindung zwischen Gelenkstück und Gelenkachse erzielt, die eine begrenzte Drehung des Gelenkstückes um die Gelenkachse ermöglicht. Eine Trennung der Gelenkachse 2 vom Gelenkstück 12 läßt sich in einfacher Weise durch Lösen der Madenschraube 14 erreichen.
- Die hier für eine Gelenkgleitverbindung beschriebene Anordnung zweier Schnurrollen zum Antrieb des Werkzeuges läßt sich selbstverständlich auch für den Antrieb der Doriot-Handstücke anwenden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Gelenkgleitverbindung für zahnärztliche Maschinen mit Schnurrollenantrieb, gekennzeichnet durch eine auf der Nabe einer Schnurrolle kleineren Durchmessers axial verschieblich angeordnete zweite Schnurrolle üblichen Durchmessers, die über die kleinere Schnurrolle in Arbeitsstellung gebracht werden kann.
- 2. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nabe der größeren Schnurrolle ein zweckmäßig als Madenschraube ausgebildeter Stift eingesetzt ist, der in eine axial verlaufende Nut der Nabe der kleineren Schnurrolle eingreift.
- 3. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der axialen Nut die Axialverschieblichkeit der größeren Schnurrolle begrenzen.
- 4. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Naben der größeren und kleineren Schnurrolle eine Reibungsbremse in Gestalt eines federbelasteten Bremsklotzes angeordnet ist.
- 5. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Gelenkstückes mit der Gelenkachse durch eine in den Querteil des Gelenkstückes eingeschraubte Madenschraube erfolgt, die in eine in die Gelenkachse auf einen Teil ihres Umfanges eingearbeitete Nut eingreift, so daß eine begrenzte Drehung des Gelenkstückes um die Gelenkachse möglich ist.Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 501 141.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK17601A DE924947C (de) | 1953-03-31 | 1953-03-31 | Gelenkgleitverbindung fuer zahnaerztliche Maschinen mit Schnurrollenantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK17601A DE924947C (de) | 1953-03-31 | 1953-03-31 | Gelenkgleitverbindung fuer zahnaerztliche Maschinen mit Schnurrollenantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE924947C true DE924947C (de) | 1955-03-10 |
Family
ID=7215176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK17601A Expired DE924947C (de) | 1953-03-31 | 1953-03-31 | Gelenkgleitverbindung fuer zahnaerztliche Maschinen mit Schnurrollenantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE924947C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2906022A (en) * | 1954-06-05 | 1959-09-29 | Hoffmeister Erich | Articulated slip-joint connection for high speed dental machines |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR501141A (fr) * | 1918-07-31 | 1920-04-02 | Sebastian Gersbach | Fraiseuse électrique applicable à l'art dentaire |
-
1953
- 1953-03-31 DE DEK17601A patent/DE924947C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR501141A (fr) * | 1918-07-31 | 1920-04-02 | Sebastian Gersbach | Fraiseuse électrique applicable à l'art dentaire |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2906022A (en) * | 1954-06-05 | 1959-09-29 | Hoffmeister Erich | Articulated slip-joint connection for high speed dental machines |
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