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Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen Die Erfindung
bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit
Wählerbetrieb und Umlegung bestehender Amtsverbindungen auf in Rückfrage angerufene
Nebenstellen durch Anschaltung des von der rückfragenden Stelle aufgebauten Rückfrageweges
an die Amtsleitung. Für derartige Anordnungen ist es bekannt, der Amtsleitung getrennte
Anreizempfangseinrichtungen zuzuordnen, welche die Anreize einer über einen Rückfrageweg
erreichten Stelle für Rückfrageum,schaltungen und für die Umlegung aufnehmen. Die
Erfindung bezweckt, eine Vereinfachung der Amtsübertrager zu erzielen und erreicht
diese dadurch, daß der Anreiz einer über einen ersten Rückfrageweg erreichten Stelle
zur übernahme einer bestehenden Amtsverbindung auf ein auch die zweite Rückfrage
steuerndes Anreizempfangsrelais der Amtsleitung einwirkt und daß hierdurch Schaltmittel
gesteuert werden, durch welche die der Amtsleitung zugeordneten Relais zur Steuerung
der Rückfrageumschaltstelle unter den Einfiuß des genannten Anreizempfangsrelais
der Amtsleitung gebracht werden.
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Bei dieser Anordnung ist es nur erforderlich, dem Amtsübertrager zur
Aufnahme von Rückfrage- und Umlegeanreizen einer über einen Rückfrageweg erreichten
Stelle nur ein einziges Relais zuzuordnen.
In den Zeichnungen ist
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Wähler
zur Herstellung von Haus-, Amts- und Rückfrageverbindungen; in Fig. 2 ist ein Amtsübertrager
dargestellt. Abgehende Amtsverbindung von der Sprechstelle N Wünscht der Teilnehmer
der Sprechstelle N eine Amtsverbindung, so wird durch Abheben des Hörers der Vorwähler
VW in bekannter Weise auf einen freien Gruppenwähler GW eingestellt. Über den Prüfarm
c des Vorwählers VW werden die Relais T und C erregt. Der Teilnehmer erhält den
Speisestrom über Relais A. Durch Aussenden einer bestimmten Stromstoßreihe wird
der Gruppenwähler GW in bekannter Weise auf die zum Amts-Übertrager führenden Leitungen
i, 2- und 3: eingestellt. Über den Prüfarm c des Gruppenwählers GW wird folgender
Prüfstromkreis hergestellt: -, Relais Z, Relais P; Schaltarm c des Gruppenwählers
G W, Leitung 3 in Fig. r und 2, Kontakte 4 e, 5 h, Wicklung I des Relais
C6, -I-. Im vorgenannten Stromkreis sprechen die Relais P und C 6 an.
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Das Relais P in Fig. i schaltet durch öffnen der Kontakte 6P-7
p das Speis.ebrückenrelais A von den Sprechleitungen ab. Über die
Kontakte 8 p-9 p
erfolgt die vurchschaltung der Sprechleitung im Gruppenwähler
GW. Für die Sprechstelle N besteht folgender Speisestromkreis: -, Wicklung
I des Relais Y4, Wicklung I des Relais X4, Kontakte i o t 4, i i u i, Wicklung
I des übertragers Ue, Kontakte 12 i, 13 ab, 14 u2, 15
t 4, Leitung i in Fig. 2 und i, Schaltarm a des Gruppenwählers GW, Kontakt
8p, Schaltarm a des Vorwählers VW, Schleife der Sprechstelle N, Schaltarm b des
Vorwählers VW, Kontakt 7 p, Schaltarm b des Gruppenwählers GW, Leitung
2 in Fig. i und 2, Kontakte 16t4, 17 u 2, 18 ab, 19 v, Wicklung
II des Übertragers Ue, Kontakte 2ou2, 21 t4, Wicklung H des Relais X4, Wicklung
II des Relais Y4, -I-. Es wird nur das Speisebrückenrelais Y4 erregt. Das Relais
X4 ist als Differenzrelais geschaltet. Das Relais Y4 öffnet den Kontakt 22y4. Es
wird ein Stromkreis für die Relais D und E über +, Kontakt 23 c 6,
Relais D,
Wicklung I .dies Relais E, - geschlossen. Über Kontakt 24y4 erfolgt
die Durchschaltung der Amtsleitung. Durch öffnen des Ruhekontaktes 25 d ist der_K_ur-zschluß
für Kontakt 24y4 aufgehoben. Über Kontakt 2,6 c 6 und Drossel D:2 wird eine
Gleichstromschleife zwischen die Adern der Amts-Leitung gelegt und hierdurch die
Verbindungseinrichtungen am ankommenden Ende derAmtsleitung belegt. Durch Schließen
des Kontaktes 27e erfolgt die Durchschaltung zwischen Wicklung III und IV des Übertragers
LTe. Über Kontakt i 52e wird die Besetztlämpe EL eingeschaltet. Durch Schließen
der Kontakte 28 d, 29 d, 3o d und 31 d erfolgt die Durchschaltung der Sprechleitungen
unabhängig von den Kontakten 13 ab, i2 i, i8 ab und i9 v. Durch
Öffnen des Kontaktes 4 e wird der Erregerkreis für das Relais C 6 geöffnet: Das
Relais C 6 wird über Kontakt 32 d weiterhin erregt gehalten. Die weiteren von der
Teilnehmerstelle ausgesandten Stromstoßreihen werden von Relais Y4 aufgenommen und
durch Kontakt 24Y4 auf die über die Amtsleitung AL erreichten Einrichtungen
übertragen. Während der Stromstoßreihe ist das Relais V über +, Kontakte
57 d, 58y4, Relais V,-erregt. Durch öffnen des Kontaktes 59 v und Schließen
des Kontaktes 6o v wird der Übertrager Ue abgeschaltet und diie Drossel D 2 kurzgeschlossen,
so daß eine für eine einwandfreie Stromstoßgabe erforderliche Schleife gebildet
ist. Nach beendeter Stromstoßreihe fällt das Relais V ab. Die Vollendung der Amtsverbindung
erfolgt in bekannter Weise. Rückfrageverbindung N-N 3
Stellt sich heraus,
daß während der bestehenden Amtsverbindung eine Rückfrageverbindung zu dem Teilnehmer
der Sprechstelle N 3 in Fig. i erforderlich ist, so betätigt der Teilnehmer der
Stelle N vorübergehend -die Erdungstaste Ta. Es wird in Fig. 2 das Differenzrelais
X4 erregt. über Kontakt 38x4 wird das Relais G zum Ansprechen gebracht. Über -I-,
Kontakt 39x4, 40i, 41m, Relais K, -wird das Relais K erregt. Das Relais K hält sich
unabhängig von den Kontakten 40 i und 41 m über Kontakt 42 k. Über -f-, Kontakte
23 c 6, 43 k, 33 k, Relais M, - spricht das Relais M an. über Kontakt 34m wird das
Relais N kurzgeschlossen. Das Relais N fällt verzögert ab. Dias Relais
U wird über -f-, Kontakte 23c6, 43k, 33k, 46n, 44i, Relais U, - erregt. Über
Kontakt 45u werden die Relais M und U unabhängig von den Kontakten 43
k und 33 k erregt gehalten. Läßt der Teilnehmer der Sprechstelle N
die Taste TA los, so fällt in Fig. 2 das Differenzrelais K4 ab. Durch öffnen dies
Kontaktes 39x4 wird der Stromkreis für Relais K unterbrochen. Es wird das Relais
H erregt. Über Kontakt 46m wird das Relais N kurzgeschlossen. Das Relais N führt
nach kurzer Abfallverzögerung die Kontakte in die Ruhelage zurück. Es wird das Relais
U zum Ansprechen gebracht.
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Durch öffnen der Kontakte 48m-49m und Schließen der Kontakte
50 m- 51 m und 3-6t erfolgt die Umschaltung auf die Rückfrageleitung 52-53.
Über Kontakt 54m und Drossel D3 wird eine Haltebrücke zwischen die Adern
der Amtsleitung AL geschaltet. Durch die Umschaltung auf die Rückfrageleitung 5.2-53
in Fig. 2 wird in bekannter, nicht dargestellter Weise der Rückfragevorwähler VW
in Fig. i veranlaßt, einen freien Gruppenwähler GW 2 zu suchen. Der Prüfstromkreis
des Rückfragevorwählers RVW verläuft über -, Relais T5 in Fig. 2, Relais Z6, Leitung
55 in Fig. 2 und i,. Schaltarm c des Vorwählers RVW, j Relais C4, -I-. In vorgenanntem
Stromkreis werden nur die Relais T5 und C4 erregt. Das Relais Z6 wird durch Wahl
entsprechender Widerstandsverhältnisse nicht erregt. Durch Relais T 5 wird das Relais
C 6 über Kontakt 5 6 t 5 und Wicklung I des i Relais C6 .unabhängig vom Stromkreis
über die
Wicklung I des Relais C 6 erregt gehalten. Über Kontakt
35 t 5 wird das Relais C unabhängig von Kontakt 38X4 gehalten.
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Die Stromstoßreihen zur Einstellung der Wähler des Rückfrageweges
werden von Relais Y4 aufgenommen und durch Kontakt 24y auf das Speisebrückenrelais
A 4 des Gruppenwählers GW 2 in Fig. i übertragen. Während der Stromstoßreihe
ist in Fig. 2 das Relais V über -I-, Kontakte 57d, 58y4, Relais P, - erregt. Durch
Öffnen des Kontaktes 59v und Schließen des Kontaktes 6:ov wird der Übertrager Ue
abgeschaltet und die Drossel D 2 kurzgeschlossen.
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Nach der Einstellung des Gruppenwählers GW2 in Fig. i werden über
den Prüfarm c des Wählers GW 2 die Relais P 4 und C 5 erregt. Durch Öffnen
der Kontakte 61 p 4, 62 p 4 und Schließen der Kontakte 63P42 64P4 erfolgt die Abschaltung
des Speisebrückenrelais A4 und die Durchschaltung der Sprechleitungen im Gruppenwähler
GW 2. Im Leitungswähler LW 2 wird das Relais A 5 erregt. Die weiteren
von der rückfragenden Stelle N ausgesandten Stromstöße werden von Relais Y4 in Fig.
2 aufgenommen und durch Kontakt 24y4 auf Relais A 5 des Leitungswählers LW 2 in
Fig. i übertragen. Die Einstellung des Leitungswählers L W2 erfolgt in bekannter,
nicht dargestellter Weise. Im Prüfstromkreis des Leitungswählers LI@'2 werden die
Relais P 5 und T 3 erregt. Über die Kontakte 65p5-66P5 werden die Speisebrückenrelais
Y 3 und X 3 an die Sprechleitungen angeschaltet. Die Sprechstelle
N 3 wird in bekannter, nicht dargestellter Weise gerufen. Nach Einstellung des Leitungswählers
LW 2 wird das Relais M 3 über -f-, Kontakte 67 c 5, 68 p 5, Relais M 3, -erregt.
Über Kontakt 69 m3 3 wird die Wicklung III des Relais X3 eingeschaltet, so daß auch
das Relais X 3 zum Ansprechen kommt.
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Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle N 3, so spricht das Speisebrückenrelais
Y3 an. Es wird das Relais Z 5 über Kontakt 70'V3 erregt. Das Relais Z 5 hält sich
unabhängig von Kontakt 70Y3 über Kontakt 71z5. Durch Ansprechen des Relais Z,5 wird
bei erregtem Relais X3 folgernder Abzweig zu Relais C 5 über den Schaltarm c des
Gruppenwählers GW2 hergestellt: -i-, Kontakte 72x3, 73z5, Widerstand W7,
Kontakt 74P5, Schaltarm c des Gruppenwählers GW 2, Relais P4, Relais Z4,
-. Hierdurch wird nun das Relais Z4 erregt. Das Relais Z4 schließt folgenden Abzweig
zu Relais C4: -f-, Widerstand W6, Kontakt 75z4, Schaltarm c des Wählers RVW, Leitung
55 in Fig. i und 2, Relais Z6, Relais T5, -. In Fig. 2 wird das Relais Z 6 erregt.
Über -i-, Kontakte 76z6, 77 u, Relais J, - wird das Relais J zum Ansprechen
gebracht. Relais J hält sich unabhängig von Kontakt 77u über Kontakt 78i. Durch
Relais J wird der Stromkreis für die Relais U am Kontakt 44i unterbrochen. Das Relais
U besitzt durch die Parallelschaltung des Kondensators C eine derartige Abfallverzögerung,
daß das Relais U durch den vorübergehenden Meldeanreiz nicht zum Abfall gebracht
werden kann. Der Meldeanreiz wird durch Relais Z 5 in Fig. 1 beendet, indem dieses
Relais das Relais X3 über Kontakt 79Z5 kurzschließt. Das Relais X 3 fällt
nach einiger Zeit ab. Es wird der Abzweigstromkreis für C5 über Schaltarm c des
Wählers GW2 durch Kontakt 72X3 unterbrochen. Das Relais Z 4 fällt ab. Es wird der
Abzweig für C4 am Kontakt 75z4 geöffnet. Hierdurch fällt Relais Z6 in Fig. 2 ab.
Relais Z 6 öffnet den Haltestromkreis für Relais J am Kontakt 76 z 6, so daß auch
Relais J seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt.
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Ist die Rückfrageverbindung beendet und will sich der Teilnehmer der
Sprechstelle N wieder an die Amtsleitung AL in Fig. 2 anschalten, so ist
erneut die Taste TA vorübergehend zu betätigen. Im Speisestromkreis wird
das Relais X4 erregt. Über -f-, Kontakte 39 x 4, 77 u, 79 k, Relais J, -
wird das Relais J erregt. Relais J hält sich unabhängig von Kontakt 77
u über Kontakt 78 i. Das Relais J öffnet den Stromkreis für Relais
U am Kontakt44i. Der Tastendruck dauert nun so lange, daß Relais U abfällt. Relais
U öffnet den Haltestromkreis für Relais M am Kontakt 45 u. Das Relais M führt seine
Kontakte in die Ruhelage zurück. Durch Öffnen der Kontakte 50 rn-51 an und
Schließen der Kontakte 48M-49m erfolgt die Rückschaltung auf eine Amtsleitung
AL. Der Rückfrageverbindungsweg wird ausgelöst, hierbei wird das Relais T
5 zum Abfall gebracht. Der Haltekreis für Relais C wird am Kontakt 35
t 5 unterbrochen. Das Relais C 6
bleibt über Kontakt 32 d und Wicklung
I weiterhin erregt gehalten. Läßt der Teilnehmer der Stelle N die Taste los, so
fällt das Differenzrelais X4 in Fig. 2 ab. Es werden durch Öffnen der Kontakte 38x4
und 39x4 die Stromkreise der Relais GundJ unterbrochen, es führen diese beiden
Relais die Kontakte in die Ruhelage zurück. Es ist nunmehr der Teilnehmer der Stelle
N wieder mit der Amtsleitung AL verbunden.
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Übernahme der Amtsverbindung durch N 3 Nach hergestellter Rückfrageverbindung
kann der Teilnehmer der Sprechstelle N3 die Amtsverbindung übernehmen. Im Amtsübertrager
nach Fig. 2 sind bei bestehender Rückfrageverbindung die Relais C6, Y4, D, E,
G, M, T 5 und U erregt. Zwecks Übernahme der Amtsverbindung drückt der
Teilnehmer der Sprechstelle N 3 in Fig. i die Taste. Hierdurch wird das im Speisestromkreis
liegende Differenzrelais X 3 erregt. Durch Kontakt 72x3
wird das dem
Gruppenwähler GW2 zugeordnete Relais Z 4 erregt. Durch Kontakt 75Z4 wird das Relais
Z6 in Fig. 2 erregt. Über -f-, Kontakt 76z6, 77 u, 79 k, Relais J, - wird
das Relais J erregt. Das Relais J hält sich unabhängig von Kontakt 77
u
über Kontakt 78 i. Das Relais J öffnet den Kontakt 44i.. Da der Tastendruck
längere Zeit dauert, kommt das Relais U zum Abfall. Am Kontakt 45 u wird der Stromkreis
für das Relais M geöffnet, so daß auch dieses Relais die Kontakte in die Ruhe-1
age zurückführt. Über -E-, Kontakte 81 t 5, 82 u, 83z6, Relais Ui, Widerstand
W io, - wird das Relais U i erregt. Das Relais U i hält sich
unabhängig
von den Kontakten 82 u und 83 z 6 über Kontakt 84u1.
Für das Relais U2 kommt mit Abfall des Relais U folgender Stromkreis zustande: -f-,
Kontakte 81t 5, 82u, 8326, 85u, 86i, 87z6,
Relais U2,
-. Läßt der Teilnehmer der Stelle N3 in Fig. i die Taste los, so fallen die Relais
X3, Z4 in Fig. i und das Relais Z 6 in Fig. 2 ab. Durch öffnen des Kontaktes
76 z 6 wird der Haltestromkreis für Relais T unterbrochen, es führt dieses
Relais die Kontakte in die Ruhelage zurück. Der Erregerkreis für Relais U2 wird
am Kontakt 86i und 87z6 geöffnet. Das Relais U2, bleibt aber über die Kontakte
81 t 5, 84 u 1, 85 u und 88 i erregt gehalten. Durch den Abfall des Relais
M ist die Umschaltung auf die Rückfrageleitung 52-53 aufgehoben, und die Sprechadern
der Amtsleitung werden über die Kontakte 48 m-49. m durchgeschaltet. Durch öffnen
der Kontakte z4U2-z7u2 wird der Amtsverbindungsweg .der rückfragenden Stelle N ausgelöst
und die Rückfrageleitung 52-53 nunmehr über die Kontakte 89 zs 2-9o u 2 an die Amtsleitung
angeschaltet. Die Haltebrücke für die Wähler dies Rückfrageweges verläuft über den
Kontakt 91 u i und Drossel D i. Durch öffnen der Kontakte i i u i-2o zc 2 wird die
Speisebrücke, bestehend aus den Relais X 4 und Yq. von den Sprechadern abgeschaltet,
das Relais Y4 fällt ab. Über Kontakt 22y4 wird das RelaisD kurzgeschlossen, so daß
auch dieses Relais die Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Durch öffnen des Kontaktes
32 d wird der Amtsübertrager gegen Belegung in abgehender Richtung gesperrt. Das
Relais C6 kommt nicht zum Abfall, sondern wird über Kontakt 56 t 5 weiterhin erregt
gehalten.
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Es ist nunmehr der Teilnehmer der rück gefragten Stelle
N3 über die Wähler LW2, GW2, RTVW, Leitungen 52-53 in Fig. i und 2 und über
die Arbeitskontakte 89u 2-9o u 2 mit der abgehenden Amtsleitung AL verbunden. Zeichenabgabe
von N 3 zur Beamtin Während der bestehenden Amtsverbindung kann der Teilnehmer der
Stelle _N 3 die Einschaltung eines Zeichens für die Beamtin veranlassen. Eingeleitet
wird die Einschaltung des Zeichens durch Wahl der Ziffer i. Der Stromstoß wird von
Relais Y3 aufgenommen und durch I#?"ontalct zO5Y3 auf Relais Z4 übertragen. Das
Relais Z4 überträgt dann den Stromstoß durch Kontakt 75 z 4 auf das Relais
Z 6 in Fig: 2. Über Kontakt 76z6 wird das Relais K erregt. Die Relais N und M werden
über die Kontakte 43k und 33k erregt. Über Kontakt 34m wird Relais N kurzgeschlossen.
Die Abfallzeit von N ist größer als der Stromstoß auf Relais K. Wenn daher Relais
N den Kontakt 46n schließt, sind die Kontakte 43 k und 33 k bereits wieder
geöffnet. Relais U kann daher nicht durch den kurzen Wahlstromstoß ansprechen und
die Rückfrageumschaltung aufrechterhalten. Fallen durch Beendigung des Stromstoßes
die Relais Z6 und K ab, so wird im Erregerkreis für das Relais H über +, Kontakte
147c, 148", 149k, 150M2 151n, Relais H, - hergestellt. Das Relais
H hält sich über +, Kontakte 133Y4,- ? 35 ab; 136h, 146c6, Relais
H, -. Über Kontakt 138h wird die Amtsanruflampe ALa eingeschaltet. 'Durch
Aufleuchten der beiden Lampen BL und ALa wird die Beamtin aufgefordert, sich
an die Verbindungsseite der Amtsleitung AL anzuschalten.
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Nach Abfall des Relais K wird der Erregerkreis für die beiden Relais
N und M an den Kontakten 43 k und 33 k unterbrochen. Nach kurzer Abfallzeit, in
der der Erregerkreis für das Relais H hergestellt wird, führen die Relais N und
M die Kontakte in die Ruhelage zurück. Eine Belegung der Wähler der Rückfrageleitung
52-53 findet bei der gleichzeitigen Erregung der beiden Relais N und M nicht statt.
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Schaltet sich die Beamtin durch Betätigen der Schalter AS und. VT
an die Verbindungsseite der Amtsleitung, so wird der Haltekreis für Relais H am
Kontakt 135 a 3 unterbrochen. Der Kontakt 138 h
öffnet den Stromkreis
der Lampe ALa.
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Ist die Rückfrage mit der Beamtin beendet und legt :die Beamtin die
Schalter AS und VT in die Ruhelage zurück, so ist die Stelle N 3 wieder über die
Kontakte 13 ab-18 ab mit der abgehenden Amtsleitung verbunden. Rückfrageverbindung
zwischen N3 und N2 Ist der Teilnehmer der Sprechstelle N3 mit der Amtsleitung
AL verbunden, so sind im Amtsübertrager nach Fig. 2 die Relais C 6, E,
G, T 5, U 1
und U2 erregt. Stellt sich während der Amtsverbindung heraus,
daß eine Rückfrageverbindung zu dem Teilnehmer der Sprechstelle N2 erforderlich
ist, so hat der Teilnehmer der Sprechstelle N3 in Fig. i vorübergehend die Taste
Tcz3 zu drücken. Das Differenzrelais X 3 im Speisestromkreis der Sprechstelle N3
wird erregt und überträgt den Rückfrageanreiz unabhängig von den Sprechleitungen
über Kontakt 72x3 auf Relais Z4.
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Das Relais Z4 überträgt den Anreiz durch Kontakt 75 z4 und
Leitung 55 in Fig. i und 2 auf das Relais Z 6 in Fig. 2. Durch Relais Z 6 wird,
da Relais U nicht erregt ist, über +, Kontakte 76z6,
40 i, 41 m, Relais K,
- das Relais K erregt. Über die Kontakte 43 k und 33 k werden die Relais N und M
zum Ansprechen gebracht. Über Kontakt 34m wird Relais N kurzgeschlossen. Das Relais
N fällt verzögert ab. Über -I-, Kontakte 23c6, 43k, 33k, 46u, 44i, Relais
U, - wird. das Relais U
erregt. Über Kontakt 45u werden die Relais
M und U unabhängig von den. Kontakten 43 k und 33 k erregt gehalten. .
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Läßt der Teilnehmer der Sprechstelle N3 die Taste Ta3 los,
so fallen in Fig. i die Relais X 3
und Z4 ab. -Am Kontakt 75 z4 wird
der Stromkreis für Relais Z 6 in Fig. 2 unterbrochen. Durch öffnen des Kontaktes
76 z 6 wird das Relais K zum Abfall gebracht. Durch Ansprechen des Relais
U wird der Stromkreis für das Relais U2 am Kontakt 85 u geöffnet.
Das Relais U 2 fällt ab. Nach Abfall des Relais U2 wird bei angesprochenem
Relais U
und U i das Relais T 4 über -I-, Kontakte 81
t 5,
92 u, 93 z i, 94u 2, Wicklung 1I des Relais T 4, -erregt.
Durch
Abfall des Relais U2 wird die Verbindung der Sprechstelle N 3 mit der Amtsleitung
AL
über die Kontakte 89u 2-9o u 2 unterbrochen, die Sprechstelle
N3 wird aber über die Leitungen 52-53 und die Kontakte 5o m und 51 nz an
den Übertrager Ue der Amtsleitung AL angeschaltet. Über Kontakt 54m und Drossel
D 3 ist eine Haltebrücke für die Amtsverbindung hergestellt. Über die Ruhekontakte
14"2-I7U2 sind die Sprechadern der Amtsleitung durchgeschaltet. Durch Ansprechen
des Relais T 4 werden die Kontakte 15 t4-16 t4 geöffnet und die Kontakte
95t4.-96t4 geschlossen. Durch diese Umschaltung wird der Amtsverbindungsweg für
abgehende Verbindungen geöffnet und ein Verbindungsweg über die Leitungen g7-98
an die Amtsleitung angeschaltet. Über -, Kontakt ioi t4, Wicklung I des Relais T4,
Leitung 99 in Fig. 2, und i, Relais C 3, -I- wird ein Belegungsstromkreis des Gruppenwählers
GWi, welcher der Amtsleitung zugeordnet ist und auch zur Herstellung ankommender
Amtsverbindungen benutzt wird, geschlossen.
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Durch Ansprechen des Relais T4 in Fig. 2 sind die Speisebrückenrelais
X4 und Y4 durch Öffnen der Kontakte 1ot4-21t4 von den Sprechleitungen abgeschaltet.
Das Relais C 6 wird unabhängig von Kontakt 56 t 5 über Kontakt i o4
t 4 erregt gehalten. Für das Relais A:2 in Fig. i besteht folgender Stromkreis:
-, Wicklung I des Relais A2, Kontakt 102 p2, Leitung 97 in Fig. i und 2, Kontakte
954, 14u2, 13 ab, I22, 9i u i, Drossel D i, Kontakte i8ab,
17u2, 964, Leitung 98 in Filg. 2 und i, Kontakte 103p2, Wicklung II des Relais A2,
-I-. Sendet nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle N 3 Stromstoßreihen zur Einstellung
der Wähler des Rückfrageweges aus, so wurde diese durch Relais Y 3 in Fig. i aufgenommen
und durch Kontakt 105Y3 auf das Relais Z4 und durch Kontakt 75 z 4 auf das Relais
Z 6 in Fig. 2 übertragen. Durch Kontakt 76z6 erfolgt impulsweise eine Steuerung
des Relais J über -I-, Kontakte 76z6, 77U, Relais J, -. Durch Relais J wird zwar
der Kontakt 44i entsprechend der Stromstoßreihe geöffnet. Das Relais U kann aber
durch die Unterbrechungen während der Stromstoßgabe infolge des parallel zum Relais
U liegenden Kondensators C (Elektrolytkondensator) nicht zum Abfall gebracht werden.
Die Stromstöße werden durch Kontakt 12i auf das Speisebrückenrelais <42 in Fig.
i übertragen. Während der Stromstoßreihe ist in Fig.2 das Relais y' über Kontakt
1o5 i erregt. Durch Öffnen des Kontaktes 19v und Schließen des Kontaktes
io6v ist durch Kurzschluß der Drossel D i eine für die Stromstoßgabe erforderliche
Schleife hergestellt. Eine Steuerung der Verbindungseinrichtungen über die Rückfrageleitung
52-53 durch Kontakt 80i ist durch Kurzschluß dieses Kontaktes über Kontakt 107 u
1 verhindert.
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Durch Relais A 2 in Fig. i erfolgt in bekannter Weise die Einstellung
des Gruppenwählers GWi. Findet der Gruppenwähler GW i den freien Leitungswähler
LU'i, so werden im Prüfstromkreis die Relais P 2 und C 3 erregt. Durch Öffnen der
Kontakte I02 p 2-I o3 p 2 wird das Speisebrückenrelais A2 abgeschaltet und
die Sprechleitungen im Gruppenwähler GW i über die Kontakte io8p2-io9p2 durchgeschaltet.
Die nächsten von der Sprechstelle N3 ausgesandten Stromstoßreihen werden nun vom
Relais A3 des Leitungswählers LWI aufgenommen und der Leitungswähler LWi auf die
Sprechstelle N 2 eingestellt. Im Prüfstromkreis des Leitungswählers LW i werden
die Relais P3 und T'2 erregt. Über die Kontakte I I 0p 3-I I I p 3 werden
die Speisebrückenrelai:s X 2
und Y2 an die Sprechleitungen angelegt. Durch
Ansprechendes Prüfrelais P 3 wird das Relais M2 über -f-, Kontakte I I2 c 3, 113P3,
Relais M 2, -erregt. Über Kontakt 114m2 wird das Relais X2 zum Ansprechen gebracht.
Der Anruf der Sprechstelle N2 erfolgt in bekannter Weise. Meldet sich der Teilnehmer
der Sprechstelle N2, so spricht das Spei:sebrückenrelais Y2 an. Über -I-, Kontakte
112 c 3, 115 y 2 wird das Relais Z 3 erregt. Das Relais Z 3 hält sich über Kontakt
i 16 z 3 unabhängig vom Kontakt i i 5 y 2. Durch Kontakt 117z 3 wird die
Wicklung III des Relais X2 kurzgeschlossen. Das Relais X2 fällt nach kurzer Abfallverzögerung
in die Ruhelage zurück. In der Abfallzeit des Relais X2 ist über den Prüfarm des
Gruppenwählers GWI folgender Abzweigkreis zu Relais C3 hergestellt: -I-, Kontakte
117x2, 118z3, Widerstand W4, Kontakt I I9 p 3, Schaltarm c des Gruppenwählers
G W, Relais P 2, Relais Z 2, -. Durch diesen Stromkreis wird auch das Relais Z2
erregt. Relais Z_ 2 schließt vorübergehend über Kontakt 120z2 folgenden Stromkreis:
-f-, Widerstand 3, Kontakt i2oz2, Leitung ioo in Fig. i und 2, Kontakte 12i z6,
I22u I, 123u2, Relais B, -. Für Relais B wird folgender Haltestromkreis hergestellt:
-f-, Kontakte 124c 6, 125 z12, 126 b Wicklung II des Relais B, Kontakt
127 g, -.- Durch Relais B wird die Haltebrücke unabhängig von den Kontakten
12 i und 91 u i über Kontakt 128 b und Drossel D i hergestellt. Der
Haltekreis für Relais G verläuft jetzt unabhängig von Kontakt 35 t 5 und Wicklung
I über -f-, Kontakte i24 c 6, i25 u 2, 126b, 1309, Wicklung II des Relais G, -.
Der Meldeanreiz wirkt auch über Leitung ioo, Kontakte 77 u, 79 h, Relais
J, - auf das Relais J ein. Es wird auch durch Kontakt 44 i der Kreis für Relais
L' vorübergehend geöffnet. Der Meldeanreiz ist aber so kurz, daß ein Abfall des
Relais U nicht stattfindet.
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Es ist nunmehr die Verbindung zwischen der Sprechstelle N 3 und der
Sprechstelle X 2 hergestellt.
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Ist die Rückfrageverbindung beendet und will sich der Teilnehmer der
Sprechstelle N 3 erneut an die Amtsleitung AL anschalten, so hat der Teilnehmer
der Sprechstelle N 3 erneut die Taste T a 3
zu betätigen. Durch den
Erdtastendruck werden in Fig. i die Relais X3 und Z4 erregt. Das Relais Z4 überträgt
den Anreiz durch Kontakt 75 z 4 auf das Relais Z6 in Fig. 2. Durch Relais C6 wird
über -f-, Kontakte 76 z 6, 77 u, Relais J, - das Relais J erregt. Es wird der Kontakt
44i geöffnet. Da der
Tastendruck der Sprechstelle N 3 längere Zeit
dauert als die vorübergehenden Unterbrechungen während der Stromstoßreihen, wird
Relais U durch den Rückfrageumschalteanreiz zum Abfall gebracht. Das Relais U öffnet
am Kontakt 45 u den Haltekreis für das Relais 21. Das Relais M fällt ab. Es erfolgt
die Durchschaltung der Amtsleitung über die Kontakte 48 m-49 m. Für das Relais
U 2
wird folgender Stromkreis hergestellt: -I-, Kontakte 8i t 5, 84U4 85u,
86i, 8726, Relais U2, -. Durch Öffnen der Kontakte 14u 2-17u 2 wird
der Sprechweg über die Leitungen 97-98 zu der Sprechstelle N2 unterbrochen und hierdurch
der Auslöseanreiz auf die Verbindungseinrichtungen übertragen. Durch denAuslöseanreiz
wird in bekannter, nicht dargestellter Weise der Belegungsstromkreis über Relais
C 3 geöffnet, so daß Relais T 4 in Fig. 2 zum Abfall kommt. Die Umschaltung der
Amtsleitung AL auf die Leitungen 97-98 wird aufgehoben und die Amtsleitung über
die Kontakte 15 t4-16t4 durchgeschaltet. Durch Ansprechen des Relais U2 wird der
Haltekreis für .das Relais B am Kontakt 1:25 2t:2 geöffnet, so daß dieses Relais
die Kontakte in die Ruhelage zurückführt, Es ist nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle
N 3 in der gleichen Weise mit der Amtsleitung AL verbunden wie nach Übernahme
der Amtsverbindung. Übernahme der Verbindung durch N2 Besteht eine Rückfrageverbi:ndung
zwischen den beiden Sprechstellen N3 und N2 und will der Teilnehmer der Sprechstelle
N2 die Amtsverbindung übernehmen, so wird die Übernahme durch vorübergehenden Tastendruck
an der Sprechstelle N 3 eingeleitet. Während der Rückfrageverbindung zwischen N3
und N2 sind im Amtsübertrager nach Fig. 2 die Relais C 6, E, G, M, T 5, U, U
i, T 4 und B erregt. Durch den Tastendruck wird das Differenzrelais
X 2 in Fig. i erregt. Das Relais X 2
bringt durch Kontakt 117X:2 das
Relais Z:2 zum Ansprechen. Über -I-, Widerstand W3, Kontakt 12o z 2, Leitung ioo
in Fig. i und 2, Kontakt 77 u,
Relais I, - wird das Relais
I erregt. Durch Relais J wird der Stromkreis für das Relais U am Kontakt
44i geöffnet, das Relais U fällt verzögert ab. Relais U öffnet den Haltekreis für
das Relais M am Kontakt 45u. Über .die Kontakte 85u, 86i,
153z6 wird
das Relais U i kurzgeschlossen. Das Relais U z fällt verzögert ab. Durch
die Umschaltung von der Rückfrageleitung y2-53 auf die Amtsleitung AL durch
Öffnen der Kontakte 50 m-51 m und Schließen der Kontakte 48 M und
49 m fällt im Leitungswähler LW 2, in Fig. i das Speisebrückenrelais A 5 ab. Das
Relais A 5 veranlaßt in bekannter nicht dargestellter Weise die Auslösung,der Wähler
LW 2, und GW 2. Der Prüfstromkreis über den Vorwähler RVW wird in
nicht dargestellter Weise unterbrochen, und das Relais T5 in Fig. 2 fällt ab.
-
Läßt der Teilnehmer der Sprechstelle N2 die Taste TA2 los, so wird
diel Anreizübertragung über Relais X2, Z2 auf das Relais J in Fig. 2 beendet. Das
Relais J fällt ab. Es ist nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle N2 über
den Wähler LWi, GWi, Leitung 97-98 in Fig. 1 und 2 und über die Arbeitskontakte
95t4-96t4 mit dem Amtsübertrager in Fig. 2 und über diesen mit der abgehenden Amtsleitung
AL verbunden. In diesem Schaltzustand sind in Fig. 2 die Relais C6, E,
G, T 4
und B erregt. Zeichengabe von N2 zur Beamtin Die Zeichengabe zur Beamtin
wird .durch Wahl der Ziffer i eingeleitet. Der Stromstoß wird von Relais Y2 in Fig.
1 aufgenommen und durch Kontakt 132 y 2 auf das Relais Z.2 und durch Kontakt i2oz2
über -I-, Widerstand W3, Kontakt i2oz2, Leitung ioo in Fig. i und 2, Kontakte 4o1,
41 M, Relais K, - auf Relais K übertragen. Über Kontakt 43 k wird
das Relais N und über die Kontakte 43 k und 33 k das Relais
M eingeschaltet. Durch Kontakt 34m wird das Relais N kurzgeschlossen. Relais
N fällt aber erst kurze Zeit nach Beendigung des Stromstoßes und Abfall des Relais
K in die Ruhelage zurück. Das Relais U wird daher nicht erregt. Fällt nach Beendigung
des Stromstoßes Relais K ab, so wird in der Abfallzeit der Relais N und M das Relais
H über -i-, Kontakte 147 c, 148 u, 149k, iSom, 151n, Relais
H, - erregt. Relais H
hält sich über Kontakt i36 h. Durch Kontakt
i 3)8 h
wird die Lampe ALa eingeschaltet. Durch Aufleuchten der beiden Lampen
BL und ALa wird die Beamtin aufgefordert, sich an die Verbindungsseite ,der
Amtsleitung AL anzuschalten. Mit der Anschaltung der Beamtin wird der Haltekreis
für Relais H am Kontakt 135 ab unterbrochen. Die Lampe ALa wird ausgeschaltet.
-
Ist die Rückfrage mit der Beamtin beendet und legt die Beamtin die
Schalter AS und VT in nie Ruhelage zurück, so fällt Relais AB ab und die
Stelle N2 ist wieder mit der Amtsleitung AL verbunden.. Rückfrageverbindung
zwischen N 2 und N 3
Ist der Teilnehmer der Sprechste11eN2 mit der
Amtsleitung verbunden, so kann auch dieser Teilnehmer eine Rückfrageverbindung,
z. B. zur Sprechstelle N 3, herstellen. Während der Amtsverbindung sind in Fig.
2 die Relais C6, E, G, T 4 und B
erregt. Der Anreiz zur
Rückfrageumschaltung wird durch Tastendruck eingeleitet. Das Relais X2 im Leitungswähler
LkVi überträgt mit Kontakt 117x2 den Anreiz auf Relais Z2. Durch Relais Z2 wird
folgender Kreis hergestellt: -1 -, Widerstand W3, Kontakt i--oz2, Leitung ioo in
Fig. i und 2, Kontakte 40 i, 41 m, Relais K, -. Das Relais K hält sich unabhängig
von den Kontakten 40i und 41M über Kontakt 42k. Durch Relais K wird das Relais
N über -I-, Kontakte 23 c 6, 43 k, Relais N, -
erregt. Über
die Kontakte 43 k und 33 k wird Relais M zum Ansprechen gebracht.
Der Kontakt 34m schließt Relais N kurz. Das Relais N fällt erst nach
einer bestimmten. Zeit ab. Das Relais M bewirkt die Umschaltung von der Amtsleitung
auf die Rückfrageleitung 52-53 und die Herstellung der Haltebrücke über
D3. Fällt das Relais N ab, so wird das Relais U über Kontakte 46 n
erregt. Über
Kontakt 45 tt wird ein Haltekreis für die Relais U
und M hergestellt. Nach Abfall des Relais N wird durch Kontakt 36t der Rückfragevorwähler
RVW in Fig. I belegt und zur Einstellung auf einen freien Gruppenwähler GW2 veranlaßt.
Im Prüfkreis des Vorwählers RVW wird das Relais T 5 erregt. Beendet der Teilnehmer
der Sprechstelle N2 den Anreiz durch Loslassen. der Taste Tat, so kommen
in Fig. i die Relais X2 und Z2 zum Abfall. In Fig. 2 wird auch das Relais K in die
Ruhelage zurückgeführt.
-
Die von der rückfragenden Stelle ausgesandten Stromstöße werden vom
Speisebrückenrelais Y2 aufgenommen und durch Kontakt 132y:2 auf das Relais Z2 übertragen.
Das Relais Z2 überträgt die Stromstöße durch Kontakt i2oz2 über -I--, Widerstand
W3, Kontakt i2oz2, Leitung ioo in Fig. i und 2, Kontakt 77u, Relais J, - auf das
Relais J. Das Relais J überträgt nunmehr die Stromstöße durch Kontakt 8E) i auf
das Speis:ebrückenrelais A 4 in Fig. i. Die weiteren Vorgänge bis zur Vollendung
der Rückfrageverbindung sind die gleichen wie' bei einer Rückfrageverbindung zwischen
Sprechstelle N und N3.
-
Will sich der Teilnehmer der Sprechstelle N2 nach beendeter Rü:ckfrageverbindung
wieder an die Amtsleitung anschalten, so ist hierzu wieder ein vorübergehender Tastendruck
erforderlich, durch den die Relais X2 und Z2 in Fig. i erregt werden. Relais Z2
überträgt den Anreiz über Leitung ioo auf das Relais J. Relais J bringt durch Öffnen
des Kontaktes 44i das Relais U zum Abfall. Relais U
öffnet den Haltekreis
für das Relais M am Kontakt 45 tt, so :daß diese Relais die Kontakte in die Ruhelage
zurückführen. Das Relais M schaltet die rückfragende Stelle N2 von der Rückfrageleitung
52-53 auf die Amtsleitung AL um. Der Rückfrageweg über die Wähler RVW, GW2
und LW2 in Fig. i wird ausgelöst, der Stromkreis über die Leitung 55 wird unterbrochen.
In Fig. 2 fällt das Relais T 5 ab. Es ist nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle
N 2 wie nach Übernahme einer bestehenden Amtsverbindung mit der Amtsleitung
AL verbunden. Übernahme einer Verbindung durch N 3 Besteht die Rückfrageverbindung
zwischen der rückfragenden Stelle N 2 und der rückgefragten Stelle N 3, so kann
auch der Teilnehmer der Sprechstelle N3 die Amtsverbindung übernehmen. Die Übernahmeanreize
werden in der bereits beschriebenen Weise auf die Relais Z6 und J in Fig. i übertragen.
Durch den Übernahmeanreiz kommen die Relais U, M, T 4 und B zum Abfall, während
die Relais Ui und U2 erregt werden.
-
Auch nach der Übernahme der Amtsverbindung durch den Teilnehmer der
Sprechstelle N3 kann dieser Rückfragen und Umlegen in der bereits beschriebenen
Art und Weise durchführen.
-
Ist der Teilnehmer der Sprechstelle N 3 an die Amtsleitung
AL angeschaltet und wird die Amtsverbindung durch Auflegen des Hörers beendet,
so werden die Verbindungseinrichtungen in Fig. i in bekannter Weise ausgelöst. Mit
dem Abfall des Relais Y3 wird wieder durch Kontakt io5Y3 ein Anreiz auf Relais Z4
und durch Kontakt 75 z4 der Anreiz auf Relais Z 6 in Fig. 2 übertragen. Über Kontakt
76z 6 wird Relais K erregt. Über die Kontakte 43k und 33k werden die Stromkreise
für die Relais N und JU hergestellt. Nach Abfall des Relais Y3 in
Fi:g.-i wird der Stromkreis für C5 unterbrochen. Am Kontakt 67C5 wird der Haltekreis
für Z 5 unterbrochen. Der Kontakt 73.-5
bringt die Relais Z4 und P4 in die
Ruhelage. Der Wähler Gyh2 wird ausgelöst, Relais C4 zum Abfall gebracht und auch
durch Öffnen von 75 z 4 .die Anreizübertragung über Leitung 55 beendet. Die Relais
T 5 und Z 6 in Fig. 2 fallen ab. Das Relais K kommt zum Abfall. Durch Relais T 5
wird der Stromkreis für Relais C 6 am Kontakt 56t5 ge-
öffnet. Die Abfallzeiten
der Relais K und C6 sind so gewählt, daß beide Relais gleichzeitig die Kontakte
in die Ruhelage zurückführen. Hierdurch wird eine Signaleinschaltung für die Beamtin
beim <4uslös,eanreiz verhindert. Es wird der Kontakt 147c6 schon geöffnet sein,
wenn Kontakt. i49 k geschlossen wird. Relais H kann daher nicht ansprechen. Relais
C6 öffnet den Haltekreis für die Relais E, 111' und U am Kontakt 23 c 6.
Diese Relais führen: die Kontakte in die Ruhelage zurück. Der Stromkreis für das
Relais b' wird am Kontakt 124c6 geöffnet. Es sind somit sämtliche Einrichtungen
wieder in der Ruhelage. Ankommende Amtsverbindung Läuft über die Amtsleitung AL
in Fig. 2 ein Anruf ein, so wird durch den Rufwechselstrom das Anrufrelais AR erregt.
Über +, Kontakte 133y4, 134 ar, Relais H, - wird das Relais
H erregt. Das Relais H hält sich unabhängig von Kontakt 134ar über
-I-, Kontakte 1333!-1, 135 ab, 136h, 137e, RelaisH, -. Über Kontakt 138h
wird die Anruflampe AL a zum Aufleuchten gebracht. Die Beamtin betätigt den Abfrageschalter
AS der anrufenden Amtsleitung AL. Es wird das Anschalterelais AB
erregt.
Über die Kontakte 139ab-i4oab wird der Apparat AB der Beamtin an die anrufende
Amtsleitung angeschaltet. Durch Öffnen des Kontaktes 13.5 ab wird der Erregerkreis
für Relais H unterbrochen. Das Relais H fällt ab. Die Anruflampe ALa erlischt. Über
Kontakt 141 ab und Wicklung II des Relais E wird das Relais E erregt. Relais
E öffnet den Kontakt 4 e und verhindert hierdurch eine Belegung der Amtsleitung
AL in abgehender Richtung. Über -, Kontakte 142 d, 143 ab, Wicklung
I des Relais l'4, Leitung 99 in Fig. i und 2, Relais C3, -I- wird der Gruppenwähler
GW i belegt. Die Relais T .4 und C 3 sprechen an. Relais T 4
hält sich
unabhängig von den Kontakten i42 d und 143 ab über Kontakt i oi t q.. Relais T 4
schaltet die Sprechleitung von dem Verbindungsweg (1-2) für abgehende Verbindungen
auf den Verbindungsweg (Leitung 97-98) für ankommende Verbindungen um. Das Relais
T 4 bringt über Kontakt 104 t 4 das Relais C6 zum Ansprechen. Relais
Tq schaltet durch Öffnen der Kontakte 10t4-21 t4 die Speis"briicl@enrelais X4 und
Y4 von den Sprechadern ab. Das
Relais E wird über -f-, Kontakte
:23c6, 2:2Y4, Wicklung I des Relais E, - erregt gehalten.
-
Hat die Beamtin von dem anrufenden Amtsteilnehmer den gewünschten
Nebenstellenteilnehmer erfahren, so legt sie den für alle Amtsleitungen gemeinsam
vorgesehenen Verbindungsschalter VT um. Der Apparat BA der Beamtin ist über
die Arbeitskontakte des Schalters VT und die Kontakte 114ab-145 ab an die Sprechadern
der Verbindungsseite der Amtsleitung angeschaltet. Die Einstellung der Wähler GW
i und LW i erfolgt in der bereits beschriebenen Weise. Die Stromstöße werden
von dem Apparat BA unmittelbar auf die Speisebrückenrelais A2 bzw. A3 übertragen.
Während der Stromstoßreihe wird über den Kontakt nsa das Relais B erregt.
Das Relais B hält sich über -f-, Kontakte 124c6, 125u 2, i 2,6b, Wicklung
II des Relais B, Wicklung III des Relais M, -. Es wird auch Relais 31 erregt.
Eine Belegung der Wähler über die Rückfrageleitung 52-53 ist durch den geöffneten
Kontakt 145 ab verhindert. Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle N
2 durch Hörerabnehmen, so wird das Speisebrückenrelais Y2 erregt. Es kommt das Relais
Z3 zum Ansprechen. Das Relais Z 3 überträgt bei noch vorübergehend erregtem Relais
X2 einen Meldeanreiz auf das Relais Z2, das Relais Z2 bringt über -I-, Widerstand
W3, Kontakt 12o z 2, Leitung ioo in Fig. i und 2, Kontakte 121 z 6, 1319,
130 g, Wicklung II des Relais G, - das Relais G zum Ansprechen. Bevor Kontakt 131
g den Erregerkreis für G öffnet, wird der Haltekreis über Kontakt 130g hergestellt.
Über Kontakt 1279 wird die Wicklung des Relais M kurzgeschlossen. Durch den Meldeanreiz
über Leitung ioo wird auch das Relais K erregt. Über die Kontakte 43 k und 33 k
werden die Relais N und 11/T eingeschaltet. Fällt nach kurzem Meldeanreiz
das Relais K ab, so werden die Kreise für Relais N und M geöffnet. Durch den Meldeanreiz
kann Relais U nicht erregt werden.
-
Die Beamtin teilt dem Teilnehmer der Sprechstelle N2,
mit, daß .er über die Amtsleitung gewünscht wird. Die Beamtin bringt den Abfrageschalter
AS und die Verbindungstaste VT in die Ruhelage zurück. Es wird das Relais
AB zum Abfall gebracht. Es ist nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle N
2 in derselben Weise mit der Amtsleitung AL verbunden wie nach Übernahme
einer bestehenden Amtsverbindung. Es sind hierbei die Relais C 6, E, G, T 4
und B erregt. Der Teilnehmer der Sprechstelle A T2, kann nur seinerseits
die Rückfrage und Umlegung der bestehenden Amtsverbindung in der beschriebenen Art
und Weise einleiten und durchführen oder nach Beendigung des Gespräches die Auslösung
der in Benutzung genommenen Verbindungseinrichtungen, herbeiführen. Der Auslöseanreiz
wird in diesem Fall von Relais T 4 in Fig. 2 aufgenommen, und durch Relais T 4 werden
die Relais C 6, E, G und Bin die Ruhelage gebracht. Durch den Auslöseanreiz werden
über Leitung ioo das Relais K und durch dieses Relais die Relais N und M vorübergehend
eingeschaltet. Ein Schaltvorgang kann aber hierdurch nichteingeleitet werden, da
auch in diesem Fall die Relais K und C 6 gleichzeitig zum Abfall kommen.