DE924160C - Anordnung zur kuenstlichen Erdung - Google Patents
Anordnung zur kuenstlichen ErdungInfo
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- DE924160C DE924160C DEE7924D DEE0007924D DE924160C DE 924160 C DE924160 C DE 924160C DE E7924 D DEE7924 D DE E7924D DE E0007924 D DEE0007924 D DE E0007924D DE 924160 C DE924160 C DE 924160C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/48—Earthing means; Earth screens; Counterpoises
Landscapes
- Waveguide Aerials (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur künstlichen Erdung einer Antenne oder einer Speiseleitung bzw. Tran.sformationsleitung.
- Es. ist bekannt, eine künstliche Erdung von, Hochfxequenzeinrichtungen durch A/4 lange Leiter vorzunehmen (A = Betriebswellenlänge), doch ist die so erreichte Erdung im allgemeinen unzureichend.
- Zweck der Erfindung ist die Verbesserung dieser Einrichtungen hinsichtlich ihrer Wirkung.
- Gemäß der Erfindung soll bei einer Antenne oder einer Speise- bzw. Transformationsleitung an die Stelle, die Erdpotential erhalten soll, ein linearer Leiter der elektrischen Länge A/2 mit seinem Mittelpunkt angeschlossen sein.
- Nachfolgend wird an Hand von Ausführungsbeispielen die Erfindung näher erklärt.
- In Abb. i ist eine erfindungsgemäß ausgebildete Einrichtung in Anwendung zur künstlichen Erdung eines Antennenleiters dargestellt. Der Antennenleiter besteht aus den Teilen i, 2 und 3 und ist geneigt zur Erdoberfläche angeordnet. An seinem unteren Ende ist der Antennenleiter über eine Transförmationseinrichtung 6 mit der Speise-Leitung 7 verbunden. Das obere Ende des Antennenleiters ist über einen Abschlußwiderstand 4, welcher den Antennenleiter reflexionslos abschließt, mittels einer erfindungsgemäßen Einrichtung 5 künstlich geerdet.
- Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung gegenüber der bekannten Anordnung mittels i/4-Wellenlängen-Leiter liegt darin, daß die zwei nach verschiedenen Seiten weisenden A/4-Leiter entsprechend dem in der Mitte angeschlossenen V2-Leiter praktisch überhaupt nicht strahlen, da die Strahlungen der beiden Hälften sich gegenseitig aufheben. Dies ist bei den bisher bekannten Anordnungen nicht erreicht. Der am Anschlußpunkt des A/2-Leiters wirksame Strahlungswiderstand dieser Leiter ist infolgedessen praktisch gleich Null. Gegenüber einem Gegengewicht in Form einer runden Scheibe oder eines Strahlenkranzes besteht der Vorteil einer großen Materialersparnis sowie eines geringen Windwiderstandes.
- In Abb. 2 isst die Anwendung der an Hand von Abb. i erläuterten erfindungsgemäßen Einrichtung in ihrer Anwendung als künstliche Erdung für den Außenleiter einer Hochfrequenz- bzw. Transformationsleitung dargestellt. Der Außenleiter der Speiseleitung 7 oder der Außenleiter der Transformations-Leitung 6 ist an der Antennenseite mit dem Mittelpunkt eines eine halbe Betriebswellenlänge langen LeiteTS verbunden, der senkrecht zu der Leitung angeordnet ist. Zur Verkürzung der äußeren Abmessungen dieses eine halbe Betriebswellenlänge langen Leiters ist es möglich, den Leiter durch einen spulenförmigen Leiter, wie in Abb.3 dargestellt, wenistens zum Teil zu ersetzen.
- Das in der Abb. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt wieder einen gegenüber der Erdoberfläche geneigt angeordneten Antennenleiter, dessen unteres Ende i über einen Widerstand an die Mitte des in seiner wirklichen Länge durch eingeschaltete Induktivitäten verkürzten A/2-Leiters 511 angeschaltet ist, während das obere Ende in den Innenleiter einer koaxialen Transformationsleitung 6 übergeht. Der Außenmantel dieser koaxialen Leitung ist ebenfalls zurr Unterdrückung von Mantelwellen mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung 8a versehen.
- Die A/2-Leiter 511 und 8a können aus Stabilitätsgründen, wie in der Abb. 3 dargestellt, auch auf Stäbe aus Isoliermaterial aufgebracht werden..
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur künstlichen Erdung einer Antenne oder einer Speise- bzw. Transformationsleitung durch angeschlossene offene Leiter mit A/4 Resonanzwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stelle, die Erdpotential erhalten soll, ein linearer Leiter der elektrischen Länge 1/2 mit seinem Mittelpunkt angeschlossen ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verkürzung der wirklichen Länge des A/2-Leiters in denselben eine Induktivität eingeschaltet ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das offene Ende der Antenne, über eine, zur Erzeugung fortschreitender Wellen dienenden Wirkwiderstand mit dem Mittelpunkt des linearen Leiters verbunden ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Anwendung auf eine gegenüber der Horizontalen geneigte Antenne.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wirkwiderstand und der lineare Leiter am unteren Ende der axn oberen Ende gespeisten Antenne angeschlossen sind (Abb. 3).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB924160X | 1937-02-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE924160C true DE924160C (de) | 1955-02-28 |
Family
ID=10727526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE7924D Expired DE924160C (de) | 1937-02-09 | 1938-02-10 | Anordnung zur kuenstlichen Erdung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE924160C (de) |
-
1938
- 1938-02-10 DE DEE7924D patent/DE924160C/de not_active Expired
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