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DE913930C - Stufenschalteinrichtung fuer Anzapftransformatoren - Google Patents

Stufenschalteinrichtung fuer Anzapftransformatoren

Info

Publication number
DE913930C
DE913930C DEJ1237D DEJ0001237D DE913930C DE 913930 C DE913930 C DE 913930C DE J1237 D DEJ1237 D DE J1237D DE J0001237 D DEJ0001237 D DE J0001237D DE 913930 C DE913930 C DE 913930C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diverter switch
insulating material
tap
switching device
material vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ1237D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Bernhard Jansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr-Ing Bernhard Jansen
Original Assignee
Dr-Ing Bernhard Jansen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr-Ing Bernhard Jansen filed Critical Dr-Ing Bernhard Jansen
Priority to DEJ1237D priority Critical patent/DE913930C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE913930C publication Critical patent/DE913930C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/40Structural association with built-in electric component, e.g. fuse

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)

Description

  • Stufenschalteinrichtung für Anzapftransformatoren Man ist in den letzten Jahren dazu übergegangen, Stufenschalteinrichtungen an Anzapftransformatoren vollkommen in den Ölraum des Transformatorkastens hineinzulegen, einmal um die Dimensionen der Regeltransformatoren, die besonders bei großen Leistungen sowieso schon die Grenzen der Bahntransportfähigkeit erreichen, zu verkleinern, und zum anderen, um die Stufenschalteinrichtung in den äußere Beschädigungen abhaltenden Schutz der starken Kastenwände zu bringen. Durch das Patent 649 842 ist eine Ausführungsart bekanntgeworden, bei der die gesamte Stufenschalteinrichtung (gegebenenfalls sogar mit Antriebsmotor) in ein den Transformatorölraum oder eine Ausbuchtung desselben vom Deckel bis zum Boden durchsetzendes Isolierstoffgefäß gelegt ist. Dieses dient der Öltrennung zwischen dem hochisolierenden Transformatoröl und dem der Verschmutzung durch die Lastschaltungen ausgesetzten Schalteröl und bietet in seinem unteren Teil einen reichlich bemessenen Raum zur Ablagerung und bequemen Beseitigung des verschmutzten Öls. Des weiteren ist im Patent 705 659 eine Stufenschalteinrichtung bekanntgeworden, von der nur der Lastumschalter in einem solchen den Transformatorölraum durchsetzenden Isolierstoffgefäß liegt, während der Stufenwähler das Isolierstoffgefäß umgebend unmittelbar im Transformatorölraum untergebracht ist.
  • Die erstere Ausführungsart eignet sich für Stufentransformatoren kleiner Leistung, deren Stufenschalteinrichtung eine Trennung von Lastschalter und Wähler nicht braucht bzw. bei denen die Stromverbindungen sämtlicher Transformatoranzapfungen in steckkontaktartiger Weise genügend betriebssicher hergestellt werden können. Die zweite Ausführungsart eignet sich für Stufentransformatoren großer Leistung, die eine Trennung von Stufenwähler und Lastumschalter erfordern und bei denen zwar eine ausreichende Grundfläche, aber keine großeHöhe in dem für die Unterbringung der Stufenschalteinrichtung erforderlichen Raum zur Verfügung steht. Das sind im wesentlichen Transformatoren mit einem rucksackartigen seitlichen Ausbau des Transformatorkessels. Liegt der Engpaß des zur Verfügung stehenden Raumes nicht bei der Einbauhöhe, sondern bei der beanspruchten Grundfläche, so ist es erwünscht, den Durchmesser der Stufenschalteinrichtung auf das kleinstmögliche Maß zu verringern und dafür lieber die Länge um einiges zu vergrößern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es also, eine Stufenschalteinrichtung zu schaffen, bei der unter Aufrechterhaltung des vom Transformatordeckel bis zum Boden durchgehenden Isolierstoffgefäßes, das den Lastumschalter aufnimmt und das durch ihn verschmutzte Öl von dem sauberen Transformatoröl trennt, der Stufenwähler um dieses Isolierstoffgefäß herum derart angeordnet ist, daß die gesamte Stufenschalteinrichtung einen möglichst kleinen Durchmesser erhält.
  • Die Erfindung betrifft eine Stufenschalteinrichtung für Anzapftransformatoren, die aus einem Stufenwähler und Lastumschalter besteht. Der Stufenwähler liegt im Transformatorölraum oder einer Ausbuchtung desselben, während der Lastumschalter in einem besonderen, diesen Ölraum vom Deckel bis zum Boden durchsetzenden Isolierstoffgefäß untergebracht ist. Erfindungsgemäß besteht die Lösung der gestellten Aufgabe darin, daß das den Transformatorölraum durchsetzende Isolierstoffgefäß, in dem der Lastumschalter untergebracht ist, eine Verengung hat, um welche herum der Stufenwähler konzentrisch angeordnet ist. Da bei dieser Ausführungsart der Lastumschalter an einer beliebig weiten Stelle des Isolierstoffgefäßes untergebracht werden kann, ist es nicht notwendig, bei mehrphasigen Stufenschalteinrichtungen einen Lastumschalter mit axial übereinanderliegenden Schaltphasen anzuwenden, bei dem die Umschaltkontakte schwer für die Revision zugänglich sind, sondern man kann einen Lastumschalter anwenden, bei dem die verschiedenen Phasen in einer horizontalen Ebene angeordnet sind, so daß alle dem Verschleiß und Abbrand unterliegenden Kontakte leicht zu überblicken sind. Der Antrieb dieses Lastumschalters kann in üblicher Weise sowohl vom oberen Deckelflansch als auch vom unteren Bodenflansch des Isolierstoffgefäßes aus erfolgen.
  • In den Abb. i und 2 sind eine dreiphasige und eine einphasige Stufenschalteinrichtung mit Antrieb von oben bzw. unten dargestellt. Im einzelnen zeigt Abb. i eine an einer Schmalseite des Transformators angebrachte Stufenschalteinrichtung, deren Lastumschalter L in ein vertikal den Transformatorölraum vom Deckel D bis zum Boden Bd durchsetzendes Isolierstoffgefäß j1, J2, J. eingesetzt ist. Dieses Isolierstoffgefäß ist mit seinem oberen Ende an dem Deckelflansch F des Transformatordeckels D aufgehängt und reicht mit seinem unteren Ende in den Schmutzölbottich B, der an dem Transformatorboden Bd elastisch befestigt ist und einen Ölablaßhahn H trägt. Die das Isolierstoffgefäß bildenden Isolierrohre J1, J2, J3 haben ihren verschiedenen Verwendungszwecken entsprechend verschiedene Weiten. Der obere Teil J1 nimmt den Lastumschalter L auf. Er braucht infolgedessen eine genügend große Weite. Der untere Teil J3 dient zusammen mit dem Bottich B zur Aufnahme des durch die Lastschaltungen gebildeten Schmutzöls und seiner Abführung nach außen. Er braucht also auch eine ausreichende Weite, um den Raum des Lastumschalters tunlichst von den isolationsverschlechternden Schmutzteilen zu befreien. Der mittlere Teil J2 dient der Ölverbindung zwischen den vorgenannten beiden Räumen und der Zuführung der Stufenwählerableitungen a und b zu den Polen Pa und Pb des Lastumschalters L. Für diesen Zweck genügt ein geringer Durchmesser des Isolierrohres J2, so daß damit die Möglichkeit gegeben ist, einen Stufenwähler St von verhältnismäßig geringem Durchmesser um diesen mittleren Teil des Isolierstoffgefäßes herumzulegen. Der Stufenwähler St ist derart konstruktiv in das Isolierstoffgefäß J1, J2, J3 eingefügt, daß die obere Grundplatte G1 und die untere Grundplatte G2 die Querschnittsverminderung von J1 auf J2 bzw. von J3 auf J2 vornehmen. Im Bereiche des Stufenwählers sind also Metallteile in das Isolierstoffgefäß eingefügt. Die durch die Verengung des Isolierstoffgefäßes in seinem mittleren Teil bei J2 hervorgebrachte Schwächung der mechanischen Festigkeit des Isolierstoffgefäßes wird wieder ausgeglichen durch die im Kreise angeordneten Isolierstäbe K6 bzw. K, des Wählerkäfigs, auf denen die geradzahligen bzw. ungeradzahligen Anzapfungskontakte U", Va, W" bzw. Ub, Vb, Wb der drei Transformatorphasen U, V, W angebracht sind. Bei einem Stufenwähler mittlerer Größe sind im ganzen io bis 1q. Isolierstäbe auf den Kreisumfang verteilt angeordnet, die dem beim Stufenwähler verengten Isolierstoffgefäß die erforderliche mechanische Festigkeit geben. Eine noch größere Festigkeit erreicht man, wenn man in das Isolierrohr J2 noch ein Stahlrohr einfügt, das oben und unten mit den beiden metallischen Grundplatten G1 bzw. G, konstruktiv fest verbunden ist. Dieses Stahlrohr kann dann alle mechanischen Kräfte, insbesondere die Verdrehungskräfte, aufnehmen, so daß die Isolierstäbe K" bzw. Kb mechanisch vollkommen entlastet sind. Allerdings ist es dann notwendig, die Zuleitungen a bzw. b von den auf dem Isolierrohr J2 angebrachten WählerschleifringenRQ bzw. R, zu den Lastumschalterkontakten P" bzw. Pb außerhalb des eben erwähnten Stahlrohres zu führen. Da für die drei Phasen 6 Kontaktringe, 6 Lastumschalterkontakte und infolgedessen auch 6 Zuleitungen, von denen nur die j e zwei der Phase U gezeichnet sind, vorkommen, ist es also nicht schwer, diese Zuleitungen a bzw. b als flache isolierte Kupferschienen symmetrisch verteilt um das zentrale Stahlrohr anzuordnen. Diese Ausführungsart eignet sich also für hohe Ströme und dadurch im Kurzschlußfalle bedingte hohe mechanische Beanspruchungen. Der gemeinsame Antrieb des Lastumschalters L und des Stufenwählers St erfolgt in bekannter Weise von der Antriebswelle A aus über Kegelräder R, Kurbelgetriebe Kg und Isolierwellen jt und Jst. In ebenso bekannter Weise ist der Innenraum des Isolierstoffgefäßes J1, Ja, J3 mit dem Ölausdehnungsgefäß Ag des Transformators oder einer gesonderten Abteilung desselben durch eine Rohrleitung verbunden, um das durch Öffnen des Hahnes H abgelassene Schmutzöl sofort von oben wieder durch Frischöl zu ersetzen. Bei dem Abheben des mit dem Transformator T konstruktiv verbundenen Deckels D vom Transformatorkasten bleibt die gesamte Stufenschalteinrichtung bis herab zum Isolierzylinder J3 am Transformatordeckel hängen, während der Bottich B am Transformatorboden Bd sitzenbleibt. Es löst sich lediglich die mit einer Filzdichtung versehene Steckerbindung V.
  • Abb. 2 zeigt eine einphasige Ausführungsart einer erfindungsgemäßen Stufenschalteinrichtung, die in einer rucksackartigen seitlichen Ausbuchtung des Transformatorkessels untergebracht ist. In ähnlicher Weise wie bei Abb. i trägt der Deckelflansch F das den Lastumschalter L aufnehmende Isolierstoffgefäß J1, J2, J3, das bis zum Bodenflansch Bd durchgeht. Um die verengte Stelle J2 des Isolierstoffgefäßes ist der Stufenwähler St gebaut, der bei dieser Ausführung nur einphasig ist. Die Stromzuleitungen vom Stufenwähler St zum Lastumschalter L bewirken wieder die im Innern des Isolierstoffgefäßes verlaufenden Leitungen a und b, während die bei einphasigen Stufenschaltern erforderliche Stromableitung der Durchführungsisolator Di übernimmt. Dieser ist steckkontaktartig mit dem Ableitungspol des Lastumschalters verbunden und sitzt auf dem Abschlußdeckel des Flansches F. Das kann deshalb geschehen, weil der Antrieb des Stufenwählers und des Lastumschalters in Abb. 2 nicht vom oberen Deckelflansch, sondern vom unteren Bodenflansch Bd her erfolgt. Diese Art des Antriebes ermöglicht die Anordnung des motorischen Antriebskastens M unterhalb der Ausbuchtung des Transformatorgefäßes und schafft damit eine gute Platzausnutzung. Vom Motorantriebskasten M geht die Antriebswelle A durch eine Stopfbuchse in den Bodenflansch Bd. Das dort untergebrachte Getriebe G verteilt die Antriebsimpulse auf die Stufenwählerantriebswelle .S und die Lastumschalterantriebswelle 1. Letztere durchsetzt den verengten Mittelteil des Isolierzylinders J2 der Länge nach und tritt von unten an den Lastumschalter L mit einer steckkontaktartigen Kupplung ein. Nach Entfernung des Durchführungsisolators Di und Absenkung des Ölspiegels ist der Lastumschalter L von oben zugänglich und kann gegebenenfalls herausgezogen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenschalteinrichtung für Anzapftransformatoren, bestehend aus einem im Transformatorölraum oder einer Ausbuchtung desselben liegenden Stufenwähler und einem Lastumschalter, der in einem besonderen, den Transformatorölraum oder dessen Ausbuchtung vom Deckel bis zum Boden durchsetzenden Isolierstoffgefäß untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierstoffgefäß eine Verengung aufweist, um die herum der Stufenwähler konzentrisch angeordnet ist.
  2. 2. Stufenschalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verengte Teil des Isolierstoffgefäßes ganz oder teilweise aus Metall besteht.
  3. 3. Stufenschalteinrichtung nach den Ansprüchen i und 2 mit einem Stufenwähler, dessen Stromverbindungen zum Lastumschalter von innerhalb des Anzapfungskontaktkreises liegenden Schleifringen ausgehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifringe auf dem verengten Teil des Isolierstoffgefäßes angebracht sind.
  4. 4. Stufenschalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromableitungen von den Wählerschleifringen die Wände des verengten Teiles des Isolierstoffgefäßes durchsetzen und innerhalb desselben zu den Anschlußkontakten der Lastumschalterpole verlaufen.
  5. 5. Stufenschalteinrichtung nach Anspruch i mit untenliegendem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle des Lastumschalters den verengten Teil des Isolierstoffgefäßes der Länge nach durchläuft.
DEJ1237D 1943-05-25 1943-05-25 Stufenschalteinrichtung fuer Anzapftransformatoren Expired DE913930C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273676B (de) * 1962-07-12 1968-07-25 Reinhausen Maschf Scheubeck Stufenschalter fuer Regeltransformatoren
FR2014980A1 (de) * 1968-08-02 1970-04-24 Siemens Ag
DE3630415A1 (de) * 1986-09-06 1988-03-17 Reinhausen Maschf Scheubeck Als stufentransformator ausgebildeter giessharzisolierter transformator

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DE1902245B2 (de) * 1968-08-02 1972-01-13 Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München Transformator mit stufenschalter
DE3630415A1 (de) * 1986-09-06 1988-03-17 Reinhausen Maschf Scheubeck Als stufentransformator ausgebildeter giessharzisolierter transformator
DE3630415C2 (de) * 1986-09-06 1991-11-07 Maschinenfabrik Reinhausen Gmbh, 8400 Regensburg, De

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