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DE913403C - Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Schaechten, Grubenbauen, Stollen und Tunneln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Schaechten, Grubenbauen, Stollen und Tunneln

Info

Publication number
DE913403C
DE913403C DEC4283A DEC0004283A DE913403C DE 913403 C DE913403 C DE 913403C DE C4283 A DEC4283 A DE C4283A DE C0004283 A DEC0004283 A DE C0004283A DE 913403 C DE913403 C DE 913403C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tunnels
walls
construction
lining
shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC4283A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Paul Chlebus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL CHLEBUS DIPL ING DR
Original Assignee
PAUL CHLEBUS DIPL ING DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL CHLEBUS DIPL ING DR filed Critical PAUL CHLEBUS DIPL ING DR
Priority to DEC4283A priority Critical patent/DE913403C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE913403C publication Critical patent/DE913403C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Schächten, Grubenbauen, Stollen und Tunneln In druckhaften Gebirgsschichten werden Schächte und manchmal auch Brunnen in Tübbings ausgebaut oder in Ziegeln oder Kunststeinen ausgemauert oder in Beton oder Eisenbeton verkleidet. Häufig wird eine Kombination dieser Ausbauarten als Verbundausbau angewendet. Die Stärke der Schachtmauerungen und des Ausbetonierens nimmt mit der Teufe zu und macht unter anderem große Ausbrucharbeiten erforderlich.
  • Grubenbaue, Stollen und Tunnel werden in der Regel in Holz oder Stahl ausgebaut, dabei die Stöße mit Holz oder Eisen oder Blechen oder Kunstplatten verzogen, oder aber in Ziegeln oder Kunststeinen ausgemauert oder in Beton oder Eisenbeton verkleidet. Verbundausbau findet auch hierAnwendung. Bekannt ist fernereine Auskleidung von Stollen mit steinartigen Baustoffen zwecks Schaffung eines glatten Rohres und deren nachfolgende Ausspritzung mit Beton. Alle diese Ausbauarten nehmen Raum weg, so daß die Ausbruchweite wesentlich größer als die nutzbare lichte Weite ist. Dies verursacht wieder größeren Gebirgsdruck und größere Ausbruchkosten. Beim Vortrieb in plastischen Schichten fließen diese allseitig langsam in den eben geschaffenen Hohlraum hinein. Sandige Schichten und Schiefer werden abgedrückt. In diesen und auch in anderen Fällen ist es notwendig, die Strecken- und Schachtwandungen rasch und vollständig zu verkleiden, um dies zu verhindern.
  • Die seit über 40 Jahren entwickelte Metallspritztechnik ermöglicht bereits größere Leistungen. Die aufgespritzten Stähle oder Metalle haben Druck-, Biegungs- und Haftfestigkeiten, die allgemein ihrem Guß kaum nachstehen. Diese gespritzten Auftragungen verklammern sich in die oberflächig aufgerauhten Werkstücke, also auch in die an sich rauhen Gesteinsbruchflächen, so daß eine gute Verbindung gegeben ist. -Man kann demnach auch auf die meisten Strecken- und Schachtwandungen Stahl oder Metall aufspritzen und dadurch bei ausreichend starker Auftragung den Gruben- oder Schachtausbau ersetzen. Feuchte Stöße müssen vorher mit der Gasflamme oder anders getrocknet «-erden. Der OOuerschnitt von Strecken und Schächten nimmt insbesondere kurz nach dem Ausbruch etwas ab. Dadurch wird die anfängliche Schrumpfung der Aufspritzung bei der Abkühlung ausgeglichen, so daß die Bindung zwischen Gestein und Aufspritzung verbleibt. Der dauernde Gebirgsdruck bewirkt eine weitere Zusammendrückung, was grundsätzlich günstig und unbedenklich ist, weil Spritzmetalle Druckbelastungen gut aushalten.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Wandungen der Grubenbaue, Stollen oder Tunnel bzw. die Stöße der Schächte oder Brunnen anstatt der bisherigen Ausbauarten bzw. ?Mauerungen etwa gleich nach ihrem Ausbruch eine geschlossene oder teilweise flächenartige Stahl- oder -Ietallaufspritzung erhalten. Diese ist so stark aufzutragen, daß sie dem Gebirgsdruck standhält. Die Stöße der Strecken und Schächte können auch vorher zusätzlich aufgeraulit bzw. nach Art des Eisenbetons an den Stößen anli-:gende Stahleinlagen erhalten, und diese können miteingespritzt werden. Die Stöße sind vor dem Bespritzen zu trocknen, in Gefrierschächten sind die Schachtwandungen aufzutauen und zu trocknen. Das Metallspritzen ist natürlich an Schlagwetterfreibeit gebunden. Die Trag- und Befestigungsvorrichtungen für die Schacht- und Streckeneinrichtungen sind in die Wandungen bzw. ili die Eiseneinlagen entsprechend zu verankern und dann miteinzuspritzen. Diese Spritzauskleidung kann nun ausschließlich oder in Verbindung mit den bekannten Ausbauarten als Verbund- oder Hilfsausbau öder auch lediglich zum Abdichten und Ausbessern der bekannten Ausbauarten Anwendung finden. Schließlich `-können die Aufspritzungen anschließend thermisch, chemisch oder elektrisch nachbehandelt werden, wodurch diese Oberfläche veredelt, gehärtet und «-etter- und ; wasserdicht gemacht «-erden kann.
  • Hierdurch wird es möglich, gewisse, sonst beim Ausbau Schwierigkeiten bereitende Teile von Schächten, Grubenbauen, Stollen und Tunneln vorteilhaft auszukleiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Auskleidung von Schächten. Grubenbauen, Stollen und Tunneln, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Wandungen der Schächte, Grubenbaue, Stollen und Tunnel, die nötigenfalls zusätzlich aufgeraulit werden, statt der bisherigen Ausbauarten eine geschlossene oder teilweise flächenartige Stahl- oder Metall-oder hunststoffaufspritzung mit Ausnahme des Betons aufgetragen wird. Auskleidung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Schächte, Grubenbaue, Stollen und Tunnel anstatt der bisherigen Ausbauart an die Stöße anliegende Stahl- oder Eisen- oder Metalleinlagen erhalten, die, nötigenfalls in die Wandungen verankert, in die auf die Wandungen aufzutragende Aufspritzung eingeschlossen sind. 3. Auskleidung nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag-und Befestigungsvorrichtungen für die Inneneinrichtungen der Schächte, Grubenbaue, Stollen und Tunnel in die Wandungen oder an die Einlagen verankert und ' miteingespritzt sind. 4. Auskleidung nach einem der Ansprüche i, und 3, gekennzeichnet durch diese Auskleidungsart in Verbindung mit bekannten Ausbauarten als Verbund- oder Hilfsausbau oder zum Ausbessern und Abdichten bekannter Ausbauarten. 5. Auskleidung nach einem der Ansprüche i, 2, 3 und -., gekennzeichnet durch eine oberflächige, Wetter- und wasserabdichtende Nachbehandlung.
DEC4283A 1951-06-05 1951-06-05 Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Schaechten, Grubenbauen, Stollen und Tunneln Expired DE913403C (de)

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DEC4283A DE913403C (de) 1951-06-05 1951-06-05 Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Schaechten, Grubenbauen, Stollen und Tunneln

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DEC4283A DE913403C (de) 1951-06-05 1951-06-05 Verfahren und Vorrichtung zur Auskleidung von Schaechten, Grubenbauen, Stollen und Tunneln

Publications (1)

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DE913403C true DE913403C (de) 1954-06-14

Family

ID=7013330

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Country Status (1)

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DE (1) DE913403C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064006B (de) * 1955-03-28 1959-08-27 Anton Brunner Verfahren zum Vortreiben und Sichern des Ausbruchs von Tunneln und Stollen od. dgl. in lockeren, rolligen und quellfaehigen Oberflaechen-Schichten
DE1162790B (de) * 1959-06-04 1964-02-13 Loebbert & Co G M B H Verfahren zum Einbringen des Verzuges fuer den Grubenausbau und Verzugspitze zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1165525B (de) * 1957-07-15 1964-03-19 Deilmann Bergbau G M B H C Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden von Schaechten
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DE1262942B (de) * 1959-12-11 1968-03-14 Bergwerksverband Gmbh Verfahren zum Auskleiden von Grubenbauen mit einem einen Film bildenden Kunststoff
EP0084365A3 (de) * 1982-01-15 1983-11-30 Karl Merkle Kombinierte Tunnel- bzw. Schachtbohrmaschine mit gleichzeitigem Verschalen und Versteifen des Schachttunnels sowie Rücktransport des Aushubmaterials
WO1984002740A1 (fr) * 1983-01-15 1984-07-19 Karl Merkle Machine combinee pour forer des tunnels, respectivement des puits avec coffrage et etayage simultanes du tunnel ou du puits, ainsi que transport vers l'arriere des deblais

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