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DE912913C - Mit einer Strahlpumpe arbeitende Anlage zum Foerdern von mit Feststoffen versetzten Fluessigkeiten - Google Patents

Mit einer Strahlpumpe arbeitende Anlage zum Foerdern von mit Feststoffen versetzten Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE912913C
DE912913C DEM9444A DEM0009444A DE912913C DE 912913 C DE912913 C DE 912913C DE M9444 A DEM9444 A DE M9444A DE M0009444 A DEM0009444 A DE M0009444A DE 912913 C DE912913 C DE 912913C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jet pump
solids
inlet
plant working
conveying liquids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM9444A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Albert Closterhalfen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM9444A priority Critical patent/DE912913C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE912913C publication Critical patent/DE912913C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/30Conveying materials in bulk through pipes or tubes by liquid pressure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/88Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
    • E02F3/90Component parts, e.g. arrangement or adaptation of pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Mit einer Strahlpumpe arbeitende Anlage zum Fördern von mit Feststoffen versetzten Flüssigkeiten Es ist bekannt, Feststoffe dadurch zu fördern, daß man sie mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit versetzt und dieses Gemisch mit einer Strahlpumpe hebt. Bei Strahlpumpen dieser Art setzt sich der Einlauf gelegentlich mit Feststoffen zu, so daß die Förderung unterbrochen oder nur Flüssigkeit ohne Feststoffe gefördert wird.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, die Feststoffe durch Ströme von Spüldüsen vor dem Einlauf aufzuwirbeln. Diese Anordnung erfordert eine besondere Leitung für die Spülflüssigkeit; außerdem ist dieser Vorgang nur wirksam im Raume außerhalb des Strahlpumpeneinlaufs.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine weit wirksamere Art des Spülens vorgeschlagen. Der Strahlpumpenaustritt oder die anschließende Förderrohrleitung erhält ein Absperrorgan. Wird dieses Absperrorgan geschlossen, so wird das Treibwasser der Strahlpumpe gezwungen, seine Bewegung umzukehren und aus dem Einlauf der Strahlpumpe herauszutreten. Hierdurch wird der Einlauf der Strahlpumpe von etwa festgekeilten Feststoffen durch Spülen befreit. Außerdem werden aber auch die vor dem Einlauf der Strahlpumpe befindlichen Feststoffe zusätzlich aufgewirbelt.
  • In Anwendungsfällen, in denen mit einem häufigeren Verstopfen der Strahlpumpe zu rechnen ist, wird ein periodisches, also selbsttätig wirkendes Spülen vorgeschlagen. Die periodische Betätigung des Absperrorgans kann durch einen besonderen Motor (im allgemeinen Sinne), beispielsweise durch einen Elektromotor oder einen hydraulischen Motor, geschehen. So kann beispielsweise eine Drosselklappe benutzt werden, dile von dem vorerwähnten Motor ständig beeinflußbar ist. Sobald die Drosselklappe ausreichend geöffnet ist, setzt die Förderung der Strahlpumpe ein. Ist dagegen die Drosselklappe geschlossen, so strömt die Treibflüssfgkeit zurück und bewirkt das Spülen. Diese Anordnung kann noch dadurch verbessert werden, (laß die Spülzeiten verhältnismäßig kurz im Vergleich mit den Förderzeiten gewählt werden. Das läßt sich etwa dadurch bewirken, daß man in die 13eregungsübertragung zwischen dem Motor und der Drosselklappe eine veränderliche Übersetzung, z. B. ein Malteserkreuz oder ein elliptisches Zahnradpaar, einschaltet.
  • Eine weitere Verbesserung ergibt sich dadurch, daß man den Spülvorgang nur dann auslöst, wenn der Einlauf der Strahlpumpe tatsächlich verstopft ist. Ein Kennzeichen für das Verstopfen des Einlaufs der Strahlpumpe ist der Unterdruck im Einlaufrohr. Ist der Einlauf verstopft, so erreicht dieser Unterdruck einen höheren Wert als bei ordnungsmäßigem Betrieb. Es wird daher vorgeschlagen, diesen Unterdruck zum Steuern der Spülvorrichtung zu benutzen. Dieses Steuern kann entweder unmittelbar durch diesen Unterdruck geschehen oder in bekannter Weise durch Auslösen einer Hilfskraft (Servomotor).
  • Die Abbildung zeigt ein Anwendungsbeispiel. Es bedeutet a den Eintritt des Treibwassers in die Strahlpumpe. Der aus der Treibdüse b austretende Treibstrahl reißt die mit Feststoffen versetzte Flüssigkeit (den Förderstrom) mit, die durch den Einlauf c zuströmt. Treibstrom und Förderstrom mischen sich in der Fangdüse d und werden durch die Rohrleitung e nach außen gefördert. In dem Einlauf der Strahlpumpe sind nockenförmige Vorsprünge f in der Art vorgesehen, daß der freie Durchgang im Einlauf geringer ist als an jeder anderen Stelle der Strahlpumpe. Auf diese Weise sind Verstopfungen, wenn überhaupt, so nur im Einlauf zu erwarten.
  • Äm Ende der Rohrleitung c ist eine Drosselklappe g vorgesehen, die über ein Schubkurbelgetriebe von dem Kolben lt angetrieben wird. Die Unterseite dieses in einem Zvlinder i arbeitenden Kolbens AD unterliegt durch die Impulsleitung k dem im Einlauf der Strahlpumpe auftretenden Unterdruck. Weiterhin ist der Kolben h auf seiner Unterseite durch eine Feder I gestützt. Diese Feder I drückt den Kolben lt bei normaler Forderung der Strahlpumpe nach oben, so daß die Drosselklappe voll geöffnet ist. Verstopft sich nun der Einlauf c durch Feststoffe, so vergrößert sich der Unterdruck in der Impulsleitung k, der Kolben h wird durch den Atmosphärendruck gegen die Kraft der Feder I nach unten bewegt und schließt die Drosselklappe g. Damit wird die normale Förderung der Strahlpumpe unterbunden, der TreibwasLserstrom tritt aus dem Einlauf c heraus und spült den Einlauf und die Umgebung desselben von Feststoffen frei. Hierdurch vermindert sich zugleich aber der Unterdruck in der Impulsleitung k wieder. Der Kolben lt wird also durch die Feder I wieder nach oben gedrückt und öffnet somit die Drosselklappeg, so daß die regelmäßige Förderung der Stlrahlpumpe wieder einsetzt. In der Impulsleitung k ist noch eine Drosseischeibe m vorgesehen, die so gewählt ist, daß die Bewegungen des Kolbens lt gedämpft werden. Es empfiehlt sich außerdem, die Impulsleitung k durch Vorschalten eines Filters vor dem Eintritt von Feststoffen zu schützen. Dieses Filter kann gegebenenfalls auch die Drosselscheibe rn ersetzen.
  • PATENTANSPRtSCHE: I. Mit einer Strahlpumpe arbeitende Anlage zum Fördern von mit Feststoffen versetzten Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch ein Absperrorgan (g) am Strahlpumpenaustritt oder in der anschließenden Rohrleitung (e), dessen Schließen ein Rückströmen des Treibwassers durch den Einlauf (c) bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motor das Absperrorgan (g) periodisch betätigt.
    3. Anlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (g) vom Unterdruck hinter dem Einlauf (c) der Strahlpumpe gesteuert wird.
    Angezogene Druckschriften: Paulmann-Blaum: »Die Bagger und die Baggerei-Hilfsgeräte«, Bd. 1 (1923).
DEM9444A 1951-05-09 1951-05-09 Mit einer Strahlpumpe arbeitende Anlage zum Foerdern von mit Feststoffen versetzten Fluessigkeiten Expired DE912913C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE912913C true DE912913C (de) 1954-06-03

Family

ID=7294667

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM9444A Expired DE912913C (de) 1951-05-09 1951-05-09 Mit einer Strahlpumpe arbeitende Anlage zum Foerdern von mit Feststoffen versetzten Fluessigkeiten

Country Status (1)

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DE (1) DE912913C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076031B (de) * 1957-09-19 1960-02-18 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zur Trennung eines von einer Pumpe gefoerderten Wasserfeststoffgemisches

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076031B (de) * 1957-09-19 1960-02-18 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zur Trennung eines von einer Pumpe gefoerderten Wasserfeststoffgemisches

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