DE912500C - Schieferdeckung und Bohrmaschine zum Lochen der Schieferplatten - Google Patents
Schieferdeckung und Bohrmaschine zum Lochen der SchieferplattenInfo
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- DE912500C DE912500C DEE6610A DEE0006610A DE912500C DE 912500 C DE912500 C DE 912500C DE E6610 A DEE6610 A DE E6610A DE E0006610 A DEE0006610 A DE E0006610A DE 912500 C DE912500 C DE 912500C
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- B23B39/16—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
- B23B39/161—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles
- B23B39/167—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles having belt and chain transmissions
-
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Description
- Schieferdeckung und Bohrmaschine zum Lochen der Schieferplatten Die Erfindung betrifft eine Schieferdeckung und eine Bohrmaschine zum Lochen der Platten für eine solche Schieferdeckung. Es ist bereits eine Schieferdeckung bekannt, bei welcher die Schieferplatten ohne Holzschalung verlegt sind, und zwar in der Weise, daß auf die bei Ziegeldeckung bekannten Dachlatten Klammern aufgesetzt sind, in welche die mit Lochungen versehenen Schieferplatten eingehängt und durch eine Klemmvorrichtung in ihrer Lage gehalten sind. Bei Aufbringung der Schieferdeckung müssen die Klammern in entsprechendem Abstand auf den Dachlatten befestigt werden, was eine gewisse Sorgfalt erfordert; außerdem ist der Metallverbrauch für die die Dachlatten umgreifenden Klammern verhältnismäßig groß.
- Die Erfindung sieht deshalb in verschiedener Hinsicht eine Vereinfachung vor, wodurch die Verlegung der Befestigungsmittel auf den Dachlatten sowie die Einhängung und Festklemmung der Schieferplatten vereinfacht wird. Gleichzeitig wird eine Ersparnis an Metall für die Befestigungsmittel erreicht.
- Gemäß der Erfindung ist bei einer Schieferdeckung mit auf den Dachlatten verlegten Schieferplatten auf den Dachlatten ein vorzugsweise winkelförmiges, durchlaufendes Befestigungsband angebracht, das. in sich wiederholender Teilung Haltestifte aus zweckmäßig weichem Material trägt, in welche die mit Lochungen versehenen. Schieferplatten eingehängt sind. Vorzugsweise wird jede Platte mit zwei Stiften an der oberen und mit einem Haltestift an der unterhalb liegenden Dachlatte befestigt. Durch diese Befestigungsart wird ein Abheben der Schieferplatten mit Sicherheit verhindert, sobald die Haltestifte von Hand umgebogen worden sind. Die Notwendigkeit, daß die Lochung der Schieferplatten genau mit der Teilung der Haltestifte auf dem winkelförmigen Befestigungsband übereinstimmt, um ein reibungsloses und ungestörtes Verlegen der Platten zu gewährleisten, bedingt die Anwendung eines besonderen Verfahrens zur Herstellung der Schieferplattenlochung.
- Vorzugsweise werden die Löcher gemäß der Erfindung mit einer Bohrmaschine gebohrt, die je drei Löcher in einem Arbeitsgang herstellt und gestattet, Teilung und Abstand der Löcher je nach Einteilung der Haltestifte, Dachlattenneigung und: Abstand zu verändern. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung der Zeichnung.
- Fig. i ist eine Draufsicht auf .ein teilweise gemäß der Erfindung gedecktes Dach; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Bedachung nach Fig. i ; Fig. 3 zeigt im Schnitt Einzelheiten. des Haltebandes und der Befestigung :der Schieferplatte; Fig. 4 ist die Ansicht einer Ausführungsform der Schieferplattenbohrmaschine; F ig. 5 zeigt Einzelheiten der schnellverstellbaren Böhrspin-delköpfe; Fig: 6 gibt ein Schema der Verstellbarkeit und Anordnung der Bohrspindeln und des Antriebsmotors #wieder.
- Auf die schräg verlaufenden Dachlatten. i sind die Schieferplatten 2 in der üblichen Anordnung aufgebracht und durch Befestigungsbänder und Haltestifte 4 gehalten.
- Bei der Ausführungsform nach Fig.3 besteht das Befestigungsband aus einem winkelförmigen Halteband 3, das mit Nägeln 6 :auf der Dachlatte i. befestigt ist und in einer periodisch wiederkehrenden Teilung eingenietete Haltestifte 4 aus weichem Material besitzt. In diese Stifte .I werden die Schieferplatten 2 eingehängt, wobei, wie sich aus der Anordnung der Löcher und Schieferplatten (vgl. Fig. i) ergibt, teils eine und teils zwei Plattenstärken. auf einen Stift kommen. Im Zuge der Verlegung der Platten werden dann die Haltestifte 4 z. B. von Hand zu einem Haken 5 umgebogen.
- Zum Bohren der Schieferplatten dient die in Fig. 4 dargestellte Maschine, die an einem Maschinenrahmen 7 die in der Höhe verstellbare Aufnahmeplatte 8 mit Anschlägen i2 für die Schieferplatte 2 und die Führungsplatte 9 zur Aufnahme des verstellbaren Antriebsmotors i.o und der Bohrspindeln i i', i i" und i i` trägt. Ein Fußhebel 13, der in einem Lagerbock 14 gelenkig gelagert ist, überträgt seine Bewegung über Gestänge 15, Zahnrad 16 und Zahnstange 17 auf die Aufnahmeplatte B.
- Zum Bohren. dienen die vorzugsweise schnellverstellbaren Bohrspindeln i i, in deren Bohrfutter 18 der Bohrer i9 eingespannt ist. Die Spannstücke 2o gestatten mittels Knebels 2,1 und Druckschraube 22 die schnelle Einstellbarkeit der Bohrspindeln i i', i i" und i i... auf die erforderliche Teilung.
- Die Anordnung .des Antriebes mittels Keilriemen 23 über Keilriemenscheiben 24 wird im Schema in Fig. 6 dargestellt. Die durch Führungsschlitze 25 ermöglichte Verstellbarkeit der Bohrspindeln i i wie auch des Antriebsmotors io ermöglicht die Einstellung der erforderlichen Keilriemenspannung.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schieferdeckung, bei welcher die Schieferplatten ohne Holzschalung auf Dachlatten mittels :an diesen angebrachten Befestigungsmitteln festgeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Dachlatten (i) durchlaufende Befestigungsbänder angebracht sind, die in sich wiederholender Teilung Haltestifte (4) tragen, in welche die mit Lochungen versehenen Schieferplatten (2) eingehängt sind.
- 2. Schieferdeckung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsband aus einem winkelförmigen Halteband (3) besteht, welches auf dem einen Schenkel die Haltestifte (4) trägt, während es mit dem anderen Schenkel an den Dachlatten (i) befestigt, z. B. angenagelt ist.
- 3. Schieferdeckung nach Anspruch i oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestifte (4) aus .einem weichen. Material bestehen, so daß sie nach dem Einhängen der Schieferplatten (2) umgebogen werden können.
- 4. Bohrmaschine zum Lochen der Schieferplatten für eine Schieferdeckung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in gleicher Höhe und parallel zueinander liegende BohrspindeIn (ri) entsprechend der gewünschten Plattenbohrung angeordnet und an einen gemeinsamen Motor (io) angeschlossen sind.
- 5. Bohrmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrspindeln. (i i) in einer gemeinsamen Führungsplatte (9) mit zueinander verstellbarem Abstand befestigt und über einen gemeinsamen Treibriemen, z. B. einen Keilriemen (23), an -den Motor (1o) angeschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEE6610A DE912500C (de) | 1953-01-15 | 1953-01-15 | Schieferdeckung und Bohrmaschine zum Lochen der Schieferplatten |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE912500C true DE912500C (de) | 1954-05-31 |
Family
ID=7066947
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEE6610A Expired DE912500C (de) | 1953-01-15 | 1953-01-15 | Schieferdeckung und Bohrmaschine zum Lochen der Schieferplatten |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE912500C (de) |
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1953
- 1953-01-15 DE DEE6610A patent/DE912500C/de not_active Expired
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