[go: up one dir, main page]

DE911865C - Transformator mit zusaetzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung - Google Patents

Transformator mit zusaetzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung

Info

Publication number
DE911865C
DE911865C DEA11297D DEA0011297D DE911865C DE 911865 C DE911865 C DE 911865C DE A11297 D DEA11297 D DE A11297D DE A0011297 D DEA0011297 D DE A0011297D DE 911865 C DE911865 C DE 911865C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
windings
core
reactance
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA11297D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Koechling
Dr-Ing Habil Werner Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA11297D priority Critical patent/DE911865C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911865C publication Critical patent/DE911865C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/40Structural association with built-in electric component, e.g. fuse
    • H01F27/402Association of measuring or protective means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Transformator mit zusätzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung Zur Erzielung kurzschlußfester Wicklungen bei Transformatoren ist es erforderlich, Mittel zur Begrenzung des Kurzschlußstromes vorzusehen. Diese bestehen im allgemeinen in einer genügend groß gewählten Kurzschlußspannung des Transformators selbst. Es gibt jedoch Fälle, in denen die wünschenswerte Höhe der Kurzschlußspannung auf diesem Wege nicht ohne weiteres erreichbar ist. Bei Mehrwicklungstransformatoren z. B. kommt es häufig vor, daß eine der Wicklungen infolge ihrer zwangläufig gegebenen räumlichen Anordnung eine zu kleine Kurzschlußspannung erhält. Besitzt diese Wicklung auch noch eine kleinere Leistung als die übrigen Wicklungen, so liegt ihre Kurzschlußspannung fast stets unterhalb der, z. B. gemäß RET, zulässigen.
  • Es ist bekannt, zur Erhöhung der Kurzschlußspannung solcher Wicklungen von Transformatoren besondere Drosselspulen in dem Transformatorkessel vorzusehen und den gefährdeten Wicklungen vorzuschalten. Diese Drosselspulen fallen als Strombegrenzungsspulen relativ groß aus. Sie sind daher bei gegebenen Raummassen schwer unterzubringen. Außerdem erhöhen sie natürlich das Gewicht und die Herstellungskosten des betreffenden Transformators.
  • Erfindungsgemäß wird nun nicht eine besondere Drosselspule vorgesehen, sondern die erforderliche zusätzliche Induktivität wird dadurch erhalten, daß um geeignete Teile des Transformatorkernes selbst Windungen gelegt «erden, die den zu schützenden Wicklungen vorgeschaltet werden. Zweckmäßig wählt man die Kernteile bzw. die Schaltung der Wicklungsteile so, daß die Induktion des Hauptflusses aufgehoben wird. Da sich der Hauptfluß und der Fluß der Hilfswicklungen überlagern, steigt im Kurzschlußfalle beim Verringern des Hauptflusses und dem damit verbundenen Ansteigen der Permeabilität die Induktivität der Hilfswicklungen an. Schließlich läßt sich die Drosselwicklung, die häufig nur aus je einer oder einigen Windungen besteht und als Zylinder ausgebildet sein kann, zugleich als Steuerungsschild für das elektrische Feld zwischen den Kernteilen und den Hauptwicklungen bzw. auch als erdkapazitive Kupplung für die angeschlossene, dem Ladeeinfluß der Hauptwicklung ausgesetzte Wicklung verwenden.
  • In Fig. i ist der Erfindungsgegenstand in einer als Beispiel anzusehenden Ausführungsform als Einphasenmanteltransformator gezeigt. Auf dem Hauptschenkel i sind die Transformatorenwicklungen Z, 3, d. angeordnet, auf die Rückschlußschenkel 5 und 6 sind die Drosselwindungen 7 und 8 gewickelt, die beim Ausführungsbeispiel so geschaltet sind, daß sich ihre Spannung gegenseitig aufhebt. Diese Drosselwindungen sind der zu schützenden Hauptwicklung so vorgeschaltet, daß an den über Deckel geführten Anschlußklemmen 9 und io die erhöhte Kurzschlußspannung auftritt.
  • Da der Eisenquerschnitt der Drossel im Verhältnis zu ihrer Leistung sehr groß ist, so genügen nur wenige Windungen, in vielen Fällen nur ein geschlitzter Blechzylinder. In dieser Form eignet sich die Wicklung, wie aus Fig.2 zu entnehmen ist, besonders gut als elektrostatische Abschirmung des kantigen Joches gegen die Oberspannungswicklung4.
  • Während in Fig. i ein Ausführungsbeispiel gezeigt ist, bei dem die Drosselwicklungen schaltungsmäßig symmetrisch zur Hauptwicklung liegen, bringt Fig.3 eine Ausführungsform, bei welcher die Drosselwindungen unmittelbar in Reihe miteinander liegen.
  • Bei Kerntransformatoren und 1VIehrphasentransformatoren läßt sich die Erfindung ebenfalls durchführen, indem, wie in Fig. d, gezeigt, die Drosselwindungen durch den gelochten oder geschlitzten Schenkel jeder Phase so hindurchgeführt sind, daß die Induktion des Hauptflusses ausgeschaltet ist. Eine besonders einfache Anwendung der Erfindung ergibt sich, wenn, wie in Fig. 5 gezeigt, die Drosselwindungen für die Zusatzinduktivität so um die Joche gelegt sind, daß der Fluß sich durch die Luft schließen kann.
  • Die praktische Ausführung nach Fig.4 macht besonders dann, wenn, wie fast immer. die zu schützende Wicklung am Eisenkern liegt und die kleinste Spannung aufweist, insofern keinerlei Schwierigkeiten, weil der Abstand zum Joch mit Rücksicht auf die Kurzschlußfestigkeit der Wicklung ebenso groß ist wie der der Höchstspannungswicklung, so daß in dem zur Isolation nicht erforderlichen ohnehin vorhandenen Raum die Windungen zur Erhöhung der Kurzschlußspannung dieser Wicklung untergebracht werden können. Außerdem ist bei größeren Kernen sowieso in der Kernmitte quer zu den Backen ein Schlitz vorhanden, der zur Kühlung dient und auch bei vielleicht stellenweiser Erweiterung die Windungen zur Vergrößerung der Reaktanz aufnehmen kann. Unter Umständen genügt übrigens bereits ein Bolzenloch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Transformator mit zusätzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung im Kurzschlußfalle, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Reaktanz durch Hilfswicklungen erzielt wird, die auf Kernteilen des Transformators so angeordnet sind, daß durch den Hauptfluß eine Spannung nicht induziert wird. z. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Drosselwindungen (7, 8) auf den Rückschlußschenkeln eines Manteltransformators angeordnet sind. 3. Transformator nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung des Kernes und der Hilfswicklungen, daß im Kurzschlußfalle, also bei sinkender Klemmenspannung der Hauptwicklung und abnehmender Kernsättigung, eine Erhöhung der Reaktanz der Hilfswicklungen eintritt. 4. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselwindungen (7, 8) durch Schlitze im Schenkel geführt sind, so daß die Windungen zum Teil die eine Kernhälfte und zum Teil die andere Kernhälfte, und zwar gegenläufig, umschlingen. 5. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, _ daß die Windungen - parallel zum Jochfluß um die Joche gelegt-sind und daß der durch die Drosselwindungen erzeugte Fluß sich durch die Luft -schließt.
DEA11297D 1940-10-05 1940-10-05 Transformator mit zusaetzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung Expired DE911865C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA11297D DE911865C (de) 1940-10-05 1940-10-05 Transformator mit zusaetzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA11297D DE911865C (de) 1940-10-05 1940-10-05 Transformator mit zusaetzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE911865C true DE911865C (de) 1954-05-20

Family

ID=6922225

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA11297D Expired DE911865C (de) 1940-10-05 1940-10-05 Transformator mit zusaetzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE911865C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE911865C (de) Transformator mit zusaetzlicher Reaktanz zur Strombegrenzung
DE735778C (de) Schaltanordnung, bestehend aus Transformator und Schaltdrossel
DE732783C (de) Drehstromtransformator (oder -Drossel) mit isoliertem Nullpunkt
DE649767C (de) Anordnung zur Unterdrueckung von Oberwellenstroemen bestimmter Frequenz in Starkstromnetzen
DE744146C (de) Anordnung zur Unterdrueckung der Oberwellen von eisenhaltigen Drehstromtransformatoren oder Drehstromdrosselspulen
DE667093C (de) Einrichtung zur Erhoehung der Stabilitaet von Wechselstromfernleitungen oder von parallel arbeitenden Maschinen oder Netzen
DE656374C (de) Anordnung zur Regelung oder Stabilisierung von Wechselstromfernleitungen
DE375096C (de) Anordnung zur Verminderung des kapazitiven Erdschlussstromes bei Hochspannungsnetzenmit Drosselspulen zwischen jeder Netzphase und Erde
DE2733930C2 (de) Tiefpaßfilter
DE674578C (de) Anordnung zur Unterdrueckung von ungeraden Oberwellen, insbesondere der dritten Oberwelle, im Sekundaerstrom von laeufergespeisten Drehstromnebenschlusskommutatormotoren
AT114765B (de) Anordnung zur mehrpoligen Ableitung gleichgerichteter Ströme, insbesondere elektrostatischer Ladungen, an Ein- oder Mehrphasenanlagen.
DE863967C (de) Verfahren zum Regeln von Schweisstransformatoren und Transformator zur Ausuebung des Verfahrens
DE592349C (de) Schaltungsanordnung zur Sicherung des Belastungsgleichgewichtes zwischen zwei oder mehreren parallel arbeitenden Anoden von gittergesteuerten Lichtbogengleichrichtern
DE754870C (de) Drehstromtransformator mit dreischenkeligem Eisenkern
DE966904C (de) Anordnung zur Unterdrueckung der Oberwellen von Transformatoren oder Drosselspulen
AT135289B (de) Schaltungsanordnung zur Sicherung des Belastungsgleichgewichtes zwischen zwei oder mehreren parallel arbeitenden Anoden von gittergesteuerten Lichtbogengleichrichtern.
DE956150C (de) Transformator mit angezapfter Sekundaerwicklung und einstellbarer Blindstromkompensation
DE613755C (de) Schaltung fuer elektrische Aufzuege o. dgl. zur Sicherung gegen Leitungsstoerungen
AT120306B (de) Erdschlußschutzeinrichtung für Wechselstromerzeuger.
DE757164C (de) Drei- oder Mehrphasentransformator
DE975706C (de) Einrichtung zur Vermeidung von schaedlichen Schwingungsvorgaengen beim Schalten von Kondensatoren, insbesondere Hochspannungs-kondensatoren
DE397046C (de) Stromwandleranordnung mit Sicherung gegen UEberstroeme, besonders Kurzschlussstroeme
DE492873C (de) Einrichtung zur Herstellung eines anzapfbaren Nullpunktes in Dreiphasennetzen zum Anschluss von Nullpunktsdrosselspulen
CH237212A (de) Kapazitiver Spannungswandler.
AT107512B (de) Einrichtung zur Herstellung eines anzapfbaren Nullpunktes in Dreiphasennetzen.