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DE911333C - Ofen fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium - Google Patents

Ofen fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium

Info

Publication number
DE911333C
DE911333C DEV1998D DEV0001998D DE911333C DE 911333 C DE911333 C DE 911333C DE V1998 D DEV1998 D DE V1998D DE V0001998 D DEV0001998 D DE V0001998D DE 911333 C DE911333 C DE 911333C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
anode
block
power supply
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV1998D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Fritsche
Dipl-Ing Hans Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Aluminium Werke AG
Original Assignee
Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Aluminium Werke AG filed Critical Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority to DEV1998D priority Critical patent/DE911333C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911333C publication Critical patent/DE911333C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/06Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
    • C25C3/08Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes
    • C25C3/12Anodes
    • C25C3/125Anodes based on carbon

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Ofen für die Schmelzflußelektrolyse von Aluminium Die Erfindung betrifft einen Ofen von großer Leistung für die Schmelzflußelektrolyse von Aluminium mit außerhalb des Ofens fertiggestellten und im Ofen zu mehreren zusammengefaßten Kohleanoden. Nach einem nicht zum Stand der Technik gehörenden eigenen Vorschlag wird eine bessere Stromausbeute dadurch ermöglicht, daß die Kohleanoden, die in den größtmöglichen, von den Elektrodenfabriken herstellbarenAbmessungen verwendet werden, in einer bestimmten Anordnung in den Ofen eingesetzt und durch eine wärmeisolierende Haube überdeckt sind. Diese Anordnung der Anoden erlaubt es, einen größtmöglichen zusammenhängenden Anodenquerschnitt mit möglichst wenig Außenkanten in das Bad zu bringen, so daß die Stromverteilungsverhältnisse günstig werden. Dieser sehr große zusammenhängende Anodenquerschnitt kommt dadurch zustande, daß die zu Paaren zusammengefaßten Anodenblöcke in liegender Anordnung in den Ofen eingebracht werden.
  • Die liegende Anordnung der zu mehreren zusammengefaßten Anodenblöcke hat neben dem obenerwähnten Vorteil, einen sehr großen zusammenhängenden Stromdurchgangsquerschnitt zu bieten, auch noch den Vorteil, daß die wärmeabstrahlenden Seitenflächen der Anode verhältnismäßig klein sind, was sich ebenfalls für die Stromausbeute des Ofens günstig auswirkt. Andererseits wäre es jedoch aus betrieblichen Gründen, nämlich wegen des erforderlichen Ersatzes der abgebrannten Anoden, sowohl als auch wegen der bei diesem Ersatz verbleibenden Reste der abgebrannten Anoden erwünscht, höhere Abmessungen bei gleicher Größe des zusammenhängenden waagerechten Querschnitts zu verwenden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß jedes aus mehreren Blöcken bestehende Paket von einem möglichst dicht schließenden, aber die senkrechte Bewegung des Paketes noch zulassenden, wärmeisolierenden Rahmen umschlossen ist. Beim Ofen gemäß der Erfindung sind also die Anoden wiederum in der bei den früher üblichen Öfen gewöhnten senkrechten Anordnung angebracht, doch sind einerseits die wärmeabstrahlenden Seitenflächen durch den Rahmen bedeckt, und andererseits ist dadurch die Möglichkeit gegeben, die Anoden mit einer wärmeisolierenden Haube zu überdecken.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, in der an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. i eine Seitenansicht mit teilweisem Querschnitt, Fig. z eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt senkrecht zu Fig. i, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Ofen gemäß der Erfindung und Fig. q. den Schnitt durch die Elektrodenaufhängung und Stromzuführung.
  • In die Ofenwanne i ist in dem Boden die nicht dargestellte Kathode üblicher Bauart eingesetzt. Die Anode besteht aus je vier Kohleblöcken 4, 5, 6 und 7, die zu je zwei Paketen zusammengefaßt sind. Der dargestellte Ofen hat eine Leistung von 30 ooo Amp., und die Kohleblöcke weisen die Abmessungen 6oo X 8oo X i5oo mm auf. Die Leistung der Elektrodenpressen ist bekanntlich bezüglich der Länge der zu erzeugenden Stränge kaum begrenzt, wohl aber bezüglich ihrer Breite und Tiefe, also ihres waagerechten Querschnitts. Die beim Ofen gemäß der Erfindung verwendeten Seitenkantenlängen von 6oo X 8oo mm stellen die heute größten, praktisch erreichbaren Abmessungen dar.
  • Die beiden Anodenpakete sind durch einen Rahmen umfaßt, der oben von den von den senkrechten Stützen 8 getragenen U-Eisen 32 und unten von den Streben 45 gehalten ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht dieser Rahmen 46 aus einem durch Eisenblech gebildeten Kasten, dessen Innenraum mit einem wärmedämmenden Stoff ausgefüllt ist. Zur Wärmedämmung kann jedoch auch Tonerde selbst verwendet werden, wobei der Rahmen als Beschickungsvorrichtung für den Ofen benützt werden kann. In diesem Fall ist der Rahmen in seinem Deckel und in seinem Boden mit Öffnungen- zu versehen. Erfolgt jedoch die Beschickung wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel von der Seite her, dann genügt es, wenn der Rahmen als geschlossener Hohlkörper hergestellt wird.
  • Die Zusammenfassung von je vier Blöcken zu einem Paket kann in beliebiger Weise erfolgen. Es werden jedoch mechanische Mittel bevorzugt. Zur Aufhängung der Pakete sind in den Kopf eines jeden Blockes starke Schrauben 47 eingeschraubt, die durch je eine Querleiste 48 (Fig. 3) miteinander verbunden sind. Die Leisten 48 wiederum sind durch zwei U-Eisen 49 und 49' verbunden, in deren Mittel die Rolle 5o gelagert ist. Eine über diese Rolle laufende Kette 15 geht über die auf dem oberen Längsträger 9 angeordneten Rollen i i und i2 zum nicht dargestellten Getriebe, das das Heben und Senken der Anoden erlaubt.
  • Um eine möglichst gute Stromzuführung zu den Anoden zu erhalten, ist eine besondere Anordnung getroffen: In jedem Block sind mehrere Bohrungen 51 vorgesehen, in die ein geschlitztes Rohr 52 (Fig. 4) paßt. Der Außenumfang dieses Rohres ist über seiner größeren Länge geringer als der Durchmesser der Bohrung 5 i. Am unteren Ende aber weist das Rohr eine- Verdickung 53 auf, die innen mit einer konischen, sich nach unten erweiternden Fläche 54 versehen ist. lm Rohr 52 sitzt eine Stange 55, deren Ende 56 mit einem sich nach unten, entsprechend der Fläche 54 des Rohres erweiterten Konus versehen ist. Am oberen Ende weist die Stange ein Gewinde mit einer Schraubenmutter 57 auf, die sich auf dem mit einem Flansch 58 versehenen Ende des Rohres 52 abstützt. Wird die Mutter 57 angezogen, dann preßt der Konus 56 der Stange 55 das Ende 53 des geschlitzten Rohres 52 nach außen, so daß das Ende zum festen Anliegen mit der Innenwandung der Bohrung des Kohleblockes kommt. Auf diese Weise gelingt es, die metallische Stromzuführung, obwohl sie von oben erfolgt, bis in die Nähe der wirksamen Anodenoberfläche gelangen zu lassen. Ist nun die Anode unten bis in die Nähe des Rohres 53 abgebrannt, dann wird die Mutter 57 gelöst, d. h. die Stange 55 etwas nach unten bewegt. Dadurch verringert sich der Durchmesser des geschlitzten Rohres 53, und dieses Rohr kann nunmehr nach oben gezogen werden. Um zu vermeiden, daß beim weiteren Arbeiten die Bestandteile des Bades in die Bohrung 51 oder sogar in Berührung mit dem Strornzuführungsrohr 52 gelangen, wird der Boden der Bohrung 51, bevor die Stromzuführung wieder angebracht wird, mit grüner Masse ausgestampft; sodann wird die Stromzuführung durch Einführung des Rohres 52 und Festdrehen der Mutter 57 an einer etwas höheren Stelle als vorher wieder angebracht. Diese Arbeit läßt sich ohne Abstellen des Ofens durchführen.
  • Die Elektrodenpakete können beim Ofen gemäß der Erfindung mit . einer Schutzhülle umkleidet werden, doch ist diese wegen der Anbringung der wärmedämmenden Rahmen nicht unbedingt notwendig.
  • Der Ofen gemäß der Erfindung zeigt die gleiche hohe Stromausbeute wie der Ofen gemäß dem erwähnten Vorschlag, doch kann der Elektroden-3rsatz in größeren Zeitabständen erfolgen, und der Verlust an Kohleresten ist geringer.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ofen von großer Leistung für die Schmelzflußelektrolyse von Aluminium mit außerhalb des Ofens fertiggestellten Kohleanoden, bei denen die zu Paaren zusammengefaßtenAnodenblöcke in stehender-Anordnung in den Ofen eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daB die Anodenpakete durch einen sie dicht umschließenden, aber ihre senkrechte Bewegung zulassenden, starr angeordneten, wärmedämmenden Rahmen umschlossen sind.
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Rahmen als Beschickungsvorrichtung ausgebildet ist. j
  3. 3. Ofen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Block jedes Anodenpaketes mit einer von oben durch Bohrungen (5i) des Blockes führenden metallischen Stromzuführung versehen ist. q.. Ofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Bohrungen des Blockes (5 i) angeordnete metallische Stromzuführung aus einem geschlitzten Rohr (52) mit einer Spreizvorrichtung (53 bis 57) besteht.
DEV1998D 1942-06-05 1942-06-05 Ofen fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium Expired DE911333C (de)

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