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DE9113363U1 - Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut - Google Patents

Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut

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Publication number
DE9113363U1
DE9113363U1 DE9113363U DE9113363U DE9113363U1 DE 9113363 U1 DE9113363 U1 DE 9113363U1 DE 9113363 U DE9113363 U DE 9113363U DE 9113363 U DE9113363 U DE 9113363U DE 9113363 U1 DE9113363 U1 DE 9113363U1
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DE
Germany
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base frame
gas burner
wheels
gas
flame
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Expired - Lifetime
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DE9113363U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frank Abels Consulting & Technology 3042 Munster De GmbH
Original Assignee
Frank Abels Consulting & Technology 3042 Munster De GmbH
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Publication date
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Publication of DE9113363U1 publication Critical patent/DE9113363U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M21/00Apparatus for the destruction of unwanted vegetation, e.g. weeds
    • A01M21/04Apparatus for destruction by steam, chemicals, burning, or electricity

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

P.-C. SROKA. DR H. FEDER, dipl.-phys. dr W.-D. FEDER PATENTANWÄLTE & EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
DOMINIKANERSTR 37. POSTFACH 111038 D-4000 DÜSSELDORF II
telefon (0211) 553402 telex 8 584 550 telefax (0211) 57O316
24. OKT. 1991
WF /Wi Unsere Akte 91-20-68
Firma Frank Abels Consulting & Technology GmbH, 3042 Munster
Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut. 20
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut.
Die Entfernung von Unkraut auf Straßen, Wegen und Plätzen, zwischen Pflastersteinen, Schotter und Sand stellt eine mühsame Arbeit dar, zumal dann, wenn auf chemische Unkrautvernichtungsmittel verzichtet werden soll. Es sind verschiedene Verfahren zur Unkrautentfernung bekannt, die jedoch mit Nachteilen behaftet sind.
Rotierende Kunststoffbesen nutzen sich zu schnell ab, während rotierende Drahtbesen den Straßenbelag beschädigen.
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Verfahren, die das Unkraut durch starke Abkühlung vernichten, weisen einen hohen Verbrauch an Kühlmitteln (z.B. flüssigen Stickstoff) auf und das erfrorene Unkraut bleibt stehen und verrottet vor Ort.
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Es ist auch ein Verfahren bekannt, bei dem die Pflanzen auf Temperaturen über 42°C erwärmt werden, so daß das Eiweiß der Zellen gerinnt. Aber auch bei diesem Verfahren bleiben die toten Pflanzen stehen und müssen eigens entfernt werden. Es ist auch bekannt geworden mit Temperaturen von über 4000C zu arbeiten. Diese Verfahren sind aber, da sie einen mehr oder weniger geschlossenen Gaskreislauf verwenden, aufwendig und teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut zu schaffen, die es ermöglicht, Unkraut bevorzugt auf Straßen, Wegen und Plätzen abzubrennen und die bei kleinem Konstruktionsaufwand sicher in Betrieb und Funktion und leicht in der Handhabung ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, das Unkraut mittels eines Gasbrenners mit gesteuerter Flamme abzubrennen, der an einem fahrbaren Gestell angeordnet ist, auf dem sich eine Druckgasflasche befindet, deren Auslaß über eine Ventilbaugruppe mit dem Gasbrenner verbunden ist. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Gasbrenner so aufgebaut ist, daß er eine Halteflamme und eine Hauptflamme erzeugt, die in ihrer Größe jeweils an der Ventilbaugruppe einstellbar sind, wobei durch eine manuelle Einschaltvorrichtung jeweils die Hauptflamme eingeschaltet werden kann. Der Einschaltgriff für die Hauptflamme kann zweckmäßigerweise an einem Lenkgestänge angeordnet sein, mit dem die Gesamtvorrichtung in ihrer
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Bewegung von Hand gesteuert wird. An diesem Lenkgestänge kann gleichzeitig eine manuell betätigbare Piezozündvorrichtung für eine am Gasbrenner angeordnete Zündelektrode angeordnet sein. Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn um den Gasbrenner herum ein Schutzgitter so angeordnet ist, daß eine direkte Berührung des Brenners von außen verhindert wird und Personen oder Gegenstände nicht in Kontakt mit der Brennerflamme kommen können.
Es hat sich herausgestellt, daß die Unkrautvernichtung mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung schnell und effektiv ist und der Untergrund dabei nicht beschädigt wird. Da mit einer sehr heißen Flamme gearbeitet werden kann, bleiben auch keine Rußspuren auf dem Untergrund zurück.
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Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut nach der Erfindung näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 in einer schematischen Darstellung eine Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut in Seitenansicht; Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer Draufsicht.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung besitzt ein Grundgestell 1, an dessen Unterseite im hinteren Bereich zwei Räder 2 angeordnet sind, die um eine feste Achse drehbar sind, während etwa im mittleren Bereich eine um eine vertikale Achse schwenkbare gummibereifte Lenkrolle 3 angeordnet ist. Zwischen den beiden hinteren Rädern 2 ist in einer runden Halterung 1.1 eine große
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Propangasflasche untergebracht. An der Rückseite des Grundgestells 1 ist ein Lenkgestänge angeordnet, das eine schräg nach oben geführte Führungsstange 18 besitzt, an deren oberem Ende ein Lenker 10 angeordnet ist.
Am vorderen Ende des Grundgestells 1 befindet sich eine vertikal nach oben geführte Stativsäule 1.2, in der in vertikaler Richtung verschiebbar und verdrehbar eine Stange 17 angeordnet ist. Auf der Stange 17 sitzt eine Ventilbaugruppe 7, deren Einlaß über einen Gasschlauch und einen Druckminderer 5 mit dem Auslaß der Gasflasche 4 verbunden ist, während der Auslaß der Ventilbaugruppe 7 mit einem Gasrohr 12 verbunden ist, an dessen vorderem Ende ein vertikal nach unten gerichteter Gasbrenner 13 sitzt. Oie in der Stativsäule 1.2 verschiebbare und verschwenkbare Stange 17 ist in ihrer Position durch eine Feststellschraube 17.1 festlegbar, so daß die Höhe des Gasbrenners 13 über dem Boden und seine Ausrichtung in Bezug auf die Längsachse des Grundgestells 1 einstellbar ist. Im Gasbrenner 13 ist in nicht eigens dargestellter und an sich bekannter Weise eine Düse, die sowohl die Halteflamme als auch die Hauptflamme erzeugt, angeordnet, wobei die Gaszufuhr zur Düse für die Halteflamme und für die Hauptflamme getrennt über zwei an der Ventilbaugruppe 7 angeordnete Einstellknöpfe eingestellt werden kann. Weiterhin ist an der Ventilbaugruppe 7 ein Schalthebel 8 zur Freigabe der Gaszufuhr zur Düse und damit zur Einschaltung der Hauptflamme angeordnet, der über einen Bowdenzug 9 mit einem Hebel 11 verbunden ist, welcher sich am oberen Ende des Lenkers 10 befindet.
Eine Zündelektrode im Brenner 13 ist über ein Hochspannungskabel 15 mit einem manuell betätigbaren Piezozünder 14 verbunden, der ebenfalls am Lenker 10 angeord-
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net ist, so daß die Zündung der Halteflamme und die Zuschaltung der Hauptflamme bequem vom Lenker aus durchgeführt werden kann.
An der in der Stativsäule 1.2 verschiebbaren Stange ist ein auf der Stange 17 verschiebbarer, in einer in der Stange 17 in vertikaler Richtung eingearbeiteten Nut geführter Ring 19 angeordnet, dessen Lage durch eine Stellschraube 19.1 fixierbar ist und der über eine Halterung 19.2 ein Schutzgitter 16 trägt, das als an beiden Seiten offener Zylinder ausgebildet und konzentrisch zur Achse des Brenners 13 angeordnet ist. Auf diese Weise ist das Schutzgitter 16 gegenüber dem Brenner 13 in der Höhe verstellbar und, bedingt durch die Führung in der Nut, mit diesem zusammen unter Drehung der Stange 17 in einer horizontalen Ebene verschwenkbar .
Am vorderen Ende des Grundgestells 1 ist zusätzlich ein nach unten weisendes Flammenschutzblech 20 zum Schutz der Lenkrolle 3 angeordnet.
Die Betriebsweise der anhand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Vorrichtung geschieht in folgender Weise:
Die Vorrichtung ist mittels des Lenkers 10 verfahrbar und dirigierbar. Nach dem Öffnen des Flaschenventils wird durch Betätigung des Piezozünders 14 die Halteflamme gezündet. Ihre Größe kann an der Ventilbaugruppe 7 eingestellt werden. Die Vorrichtung wird nun so dirigiert, daß sich der Brenner 13 über der vom Unkraut bestandenen Fläche befindet und es wird durch Betätigung des Hebels 11 am Lenker 10 die Hauptflamme ausgelöst. Auch ihre Größe kann an der Ventilbaugruppe 7 eingestellt werden. Die Pflanzen werden oberhalb der Erdoberfläche innerhalb von Sekunden verbrannt und die Asche wird vom Wind verstreut. Nach Loslassen des Hebels
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- 6 -
wird die Hauptflamme wieder ausgeschaltet und auf die
nur wenig gasverbrauchende Halteflamme umgeschaltet.
Durch die Verschwenkbarkeit des Brenners und des Schutzgitters 16 nach rechts und links ist ein bequemes Arbeiten an schlecht zugänglichen Stellen, wie beispielsweise Bordsteinen, möglich.

Claims (16)

91-20-68 - 7 - Schutzansprüche.
1. Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut, gekennzeichnet durch ein Grundgestell (1) mit mindestens zwei Rädern (2, 3) an seiner Unterseite und einem Lenkgestänge (10,
18) an der Rückseite, auf dem eine Druckgasflasche (4) angeordnet ist, deren Auslaß (5) über eine Gaszuführungsleitung (6) und eine die Gaszufuhr steuernde, von Hand betätigbare Ventilbaugruppe (7, 8) mit einem an der Vorderseite des Grundgestells (1) angeordneten Gasbrenner (13) verbunden ist, dessen Ausströmöffnung nach unten gerichtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasbrenner (13) am Grundgestell (1) in der Höhe verstellbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasbrenner (13) am Grundgestell (1) in einer horizontalen Ebene verschwenkbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasbrenner (13) mindestens im Bereich an und unterhalb der Ausströmöffnung von einem Schutzgitter (16) umgeben ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzgitter (16) als beidseitig offener Zylinder mit zur Achse des Gasbrenners konzentrischer Zylinderachse ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzgitter (16) am Grundgestell (1) in der Höhe verstellbar angeordnet ist.
91-20-68 - 8 -
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzgitter (16) gemeinsam mit dem Gasbrenner (13) verschwenkbar am Grundgestell (1) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasbrenner (13) eine Düse zur Erzeugung der Halteflamme und der Hauptflamme aufweist, wobei an der Ventilbaugruppe (7) die Gaszufuhrmenge zur Düse für die Halteflamme und die Hauptflamme getrennt einstellbar und die Gaszufuhr zur Erzeugung der Hauptflamme von Hand einschaltbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische Einschaltvorrichtung (8) für die Gaszufuhr zur Düse des Gasbrenners (13) über ein Kraftübertragungselement (9) mit einem Einschalthebel (11) verbunden ist, der am Lenkgestänge (10, 18) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftübertragungselement ein Bowdenzug (9) ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement ein Hebelgestänge ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement ein Seilzug ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Grundgestells (1) mindestens drei Räder (2, 3) angeordnet sind, von denen die hinteren zwei als Räder (2) mit fester Achse und die übrigen Räder (3) als Lenkräder oder -rollen ausgebildet sind.
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14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderseite des Grundgestells (1) zwischen dem Gasbrenner (13) und den Rädern (3, 2) ein Flammenschutzblech (20) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasbrenner (13) eine Zündelektrode aufweist, die über ein Hochspannungskabel (15) mit einem am Grundgestell angeordneten, manuell betätigb] cn Piezozünder verbunden ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Piezozünder (14) am Lenkgestänge (10) angeordnet ist.
DE9113363U 1991-10-28 1991-10-28 Vorrichtung zum Abbrennen von Unkraut Expired - Lifetime DE9113363U1 (de)

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