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DE911305C - Elektronenroehre mit scheibenfoermigen Elektrodendurchfuehrungen - Google Patents

Elektronenroehre mit scheibenfoermigen Elektrodendurchfuehrungen

Info

Publication number
DE911305C
DE911305C DES14791D DES0014791D DE911305C DE 911305 C DE911305 C DE 911305C DE S14791 D DES14791 D DE S14791D DE S0014791 D DES0014791 D DE S0014791D DE 911305 C DE911305 C DE 911305C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
ceramic
electrode
electrodes
conductive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES14791D
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Hans Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES14791D priority Critical patent/DE911305C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911305C publication Critical patent/DE911305C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/02Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
    • H01J25/22Reflex klystrons, i.e. tubes having one or more resonators, with a single reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the modulator zone
    • H01J25/24Reflex klystrons, i.e. tubes having one or more resonators, with a single reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the modulator zone in which the electron stream is in the axis of the resonator or resonators and is pencil-like before reflection

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Elektronenröhre mit scheibenförmigen Elektrodendurchführungen Die Erfindung betrifft eine Elektronenröhre zur Erzeugung bzw. Verstärkung von elektrischen Wellen, insbesondere im Zentimetergebiet mit scheibenförmigen Elektrodendurchführungen, die quer zur Gefäßachse stehen und vakuumdicht durch die Gefäßwand nach außen geführt sind. Die Elektroden bilden bei solchen Röhren entweder eine Einheit mit den scheibenförmigen Durchführungen oder sind an diesen befestigt. Der Zweck dieser Anordnung ist, den unmittelbaren Anschluß eines Hohlraumschwingkreises an die Elektroden außerhalb der Röhre zu ermöglichen. Hierbei sind zwei wichtige Forderungen zu erfüllen; die erste besteht darin, in einfacher Weise eine vakuumdichte Verbindung zwischen den Durchführungen und der Gefäßwand herzustellen, während die zweite die weitgehende Vermeidung von Verlusten der Hochfrequenzleistung betrifft. Die Erfindung betrifft nun eine Röhre der beschriebenen Art, bei welcher diesen beiden Forderungen in einfacher und wirksamer Weise genügt wird. Erfindungsgemäß besteht sowohl wenigstens der größte Teil der Gefäßwand als auch der Elektrodendurchführungen und die Elektroden selbst aus Keramik, und die Keramikteile sind mit Metallüberzügen versehen. Die Keramikteile können nun in folgender Weise vakuumdicht verbunden werden. Die Teile werden an den Stellen, an welchen eine elektrische Leitfähigkeit erforderlich ist, zunächst glasiert, platiniert und schließlich galvanisch versilbert. Durch folgende Sinterung der so versilberten Teile wird erreicht, daß die Glas- und Platinschichten ineinander diffundieren und die dabei in sich dicht gewordene Silberschicht auf die Zwischenschicht vakuumdicht anschmilzt. Der Zusammenbau kann nun am besten so erfolgen, daß die Stoßstellen der Gehäuseteile vorher glasiert werden und mit den entsprechenden Elektroden in einem Arbeitsgang miteinander verschmolzen-werden. Zur-Glasur der Gehäuseteile an den Stoßstellen verwendet man zweckmäßig eine angepaßte Glassorte, die einen tieferen Schmelzpunkt hat als die Glasur, auf welche die leitende Schicht aufgebracht ist.
  • In: der Zeichnung isst ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung aufgebauten Röhre dargestellt. Für diese wurde ein sogenanntes Reflexionsklystron gewählt, d. h. eine Laufzeitröhre, bei welcher ein Elektronenstrahl durch zwei aufeinanderfolgende, mit einem Hohlraumresonator verbundene Elektroden hindurchtritt, dabei in seiner Geschwindigkeit moduliert wird und sodann nach einem bestimmten Laufweg an einer Bremselektrode umkehrt und zu einem solchen Zeitpunkt wieder durch den Hohlraumresonator hindurchfliegt, zu welchem sich die Geschwindigkeitsmodulation in eine Dichtemodulationumgewandelt hat. Steuerung und Auskopplung sind also in einem .einzigen Elektrodensystem bzw. einem einzigen Hohlrau.mschwingkreis vereinigt. In der Figur ist die keramische Gefäßwand mit i bezeichnet. Das Gefäß ist mit einer keramischen Kappe a verschlossen, durch welche die Elektrodenzufü'hrungen 3, 4. und 5 vakuumdicht hindurchgeführt sind. Die Kathode 6 ist mit einem Wehneltzylinder 7 versehen,, der zur Strahlkonzentrationdient. 8,und 9 -sind die beiden Elektroden des Steuer- bzw. Auskoppellzrei.ses, die mit den Durchführungen io aus einem Stück hergestellt sind. An diese Durchführungen wird der Hohlraumschwingkreis angeschlossen. Die Bremselektrode, welche mit dem keramischen Entladungsgefäß bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem Stück hergestellt ist, ist :mit i2!bezeichnet. Die Durchführungsteile i i ,und io sind mit Metallüberzügen 13, 14 bzw. 15, 16, wie eben, beschrieben, versehen, welche sowohl zur vakuumdichten Verschmelzung mit den an den Stoßstellen gleichfalls glasierten Teilen der keramischen Gefäßwand dienen als .auch die leitenden. Elektrodenflächen der Röhre bilden. Das :ganze Gefäß :besteht demnach samt den Elektroden im wesentlichen aus Keramik, und nur die Oberfläche bestimmter Keramikteile ist mit als Elektroden dienenden Metallüberzügen versehen. Auch die Bremselektrode 1a ist metallisiert. Der Metallüberzug 18 der Bremselektrode setzt sich auf einem Teil der Gefäßwand fort, ;so daß Streuelektronen von diesem Überzug aufgefangen und abgeleitet werden können. Bezüglich der Führung des Elektronenstrahles hat die Konstruktion nach der Erfindung den Vorteil, daß man die Metallüberzüge, die sich zwischen beiden Seiten jeder der Elektrodenzuführungen bzw. Elektroden io, 11, 8, 9 !befinden, voneinander galvanisch trennen und auf bestimmte Potentiale -legen kann, derart, daß je zwei benachbarte Metallüberzüge gegebenenfalls zusammen mit .den Metallflächen der anderen Elektroden als elektronenoptische Linsen wirken. Um an die Metallüberzüge verschiedene Potentiale anlegen zu können, kann man gegebenenfalls den Abschlußteil des Hohlraumresonators an Stelle einer galvanischen. Verbindung kapazitiv entsprechend mit -den ileitenden Flächen der Elektroden kurzschließen. Die gesamte Anordnung hat den Vorteil, daß der Zusammenbau der Röhre in einem Arbeitsgang in dem Ofen erfolgen kann. Die Verwendung von Silber a"l,s Leiter der Hochfrequenzströme in der Verschmelzzone der Stoßstellen gibt die Möglichkeit, die dielektrischen Verluste auf ein Mindestmaß herabzudrücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenröhre zur Erzeugung bz.w. Verstärkung von elektrischen Wellen, insbesondere im Zentimetergebiet, mit scheibenförmigen Elektrodendurchführungen, die quer zur @Gefäßachse stehen und vakuumdicht durch die Gefäßwand nach außen :geführt sind, dadurch Bekennzeichnet, daß sowohl wenigstens der größte Teil der Gefäßwand als auch die Elektrodendurchführungen bzw. Elektroden aus Keramik be- stehen und daß die Keramikteile mit Metallüberzügen versehen sind, welche als leitende Elektrodenteile dienert. a. Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Elektrodenteile glasiert, platiniert und mit einem weiteren leitenden Überzug versehen sind. 3. Röhre nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, @daß die Gehäuseteile mittels einer Glasur miteinander verschmolzen sind. q.. Röhre nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dieElektroden bildenden Keramikscheiben :beiderseits mit leitenden, voneinander isolierten; Überzügen versehen sind. 5. Verfahren zur Herstellung einer Röhre nach Anspruch i und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der leitenden Schichten Keramikteile zunächst glasiert, dann platiniert und galvanisch versilbert werden und daß schließlich die versilberten Teile einer Sinterung unterworfen werden.
DES14791D 1944-09-26 1944-09-26 Elektronenroehre mit scheibenfoermigen Elektrodendurchfuehrungen Expired DE911305C (de)

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Publications (1)

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DE911305C true DE911305C (de) 1954-05-13

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ID=7474664

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DE (1) DE911305C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034275B (de) * 1955-04-28 1958-07-17 Eitel Mccullough Inc Kathodenanordnung in Mehrsystem-Keramikroehren
DE1059573B (de) * 1955-06-30 1959-06-18 Eitel Mccullough Inc Elektronenroehre mit einer keramischen Huelle
DE1064154B (de) * 1956-09-29 1959-08-27 Standard Elek K Lorenz Ag Elektrisches Entladungsgefaess mit einem Gittersystem aus einem Isolierkoerper als Traeger und Verfahren zur Herstellung eines Gittersystems
DE1077791B (de) * 1955-04-11 1960-03-17 Corning Glass Works Elektronenroehre, die zur Bildung von Elektroden mit UEberzuegen versehene Plattenkoerper aus elektrisch isolierendem Material aufweist
DE1180071B (de) * 1961-03-17 1964-10-22 Landis & Gyr Ag Zaehlrohr
DE1234327B (de) * 1961-10-02 1967-02-16 Eitel Mccullough Inc Elektronenroehre mit einer Mehrzahl von keramischen Huellenteilen

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