DE9112958U1 - Kühlgerät für Elektronikschränke - Google Patents
Kühlgerät für ElektronikschränkeInfo
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Description
S 3886/91-Gbm
17. Oktober 1991
17. Oktober 1991
Die Erfindung betrifft ein Kühlgerät für Elektronikschränke, mit einem flachen, quaderförmigen Gehäuse zum Anbau an eine
Seitenwand des zu kühlenden Elektronikschranks; mit einer ersten Einlaßöffnung für aus dem Elektronischrank austretende,
aufgeheizte Kühlluft und einer ersten Auslaßöffnung für die abgekühlte, dem Elektronikschrank wieder zugeführte
Kühlluft, welche beide in der dem Elektronikschrank zugewandten Rückseite des Gehäuses vorgesehen sind; mit einer zweiten
Einlaßöffnung für kühle Umgebungsluft und einer zweiten Auslaßöffnung
für von der Kühlluft aus dem Elektronikschrank aufgewärmte und wieder an den umgebenden Raum abgegebene Umgebungsluft,
welche beide in der Vorderseite des Gehäuses vorgesehen sind; ferner mit einem nach dem Gegenstromprinzip
aufgebauten Wärmetauscher mit abwechselnd nebeneinander angeordneten, vertikal verlaufenden Strömungskanälen für Kühlluft
bzw. Umgebungsluft; mit zu beiden Enden des Wärmetauschers
vorgesehenen Stauräumen für einströmende Kühlluft bzw. Umgebungsluft, welche jeweils mit den zugehörigen Einlaßöffnungen
in Verbindung stehen; sowie mit jeweils wenigstens einem elektrischen Gebläse für Kühlluft bzw. Umgebungsluft, deren
Ansaugseiten mit den Einlaßöffnungen und deren Druckseiten mit den Stauräumen in Verbindung stehen; und schließlich mit
zwischen dem Wärmetauscher und den Auslaßöffnungen vorgesehenen Abluftkrümmern für ausströmende Kühlluft bzw. Umgebungsluft.
Derartige Kühlgeräte dienen der Wärmeabfuhr aus geschlossenen Schränken und Gehäusen, in die elektronische Geräte oder
Baugruppen eingebaut sind. Neben der Eigenkonvektion und der Zwangsumwälzung durch Innenlüfter stellt der Anbau eines
aktiven Kühlgeräts mit eingebautem Wärmetauscher und Gebläsen oft die einzige Möglichkeit dar, die elektrische Verlustleistung
der eingebauten elektrischen und elektronischen Bauelemente abzuführen. Dabei wird die Abwärme zunächst von der in
dem geschlossenen Elektronikschrank und dem seitlich angebauten Kühlgerät zirkulierenden Kühlluft aufgenommen. Gleichzeitig
wird in einem zweiten Kühlkreislauf Frischluft aus der Umgebung angesaugt, durch den Wärmetauscher geleitet und
anschließend wieder an die Umgebung abgegeben. In dem im Gegenstromprinzip arbeitenden Wärmetauscher findet ein Wärmeaustausch
zwischen den beiden getrennten Kühlkreisläufen statt, so daß die im Kreis geführte Kühlluft nach Durchströmen
des Wärmetauschers stark abgekühlt wieder in den Innenraum des Elektronikschranks zurückgeleitet werden kann.
Die in den letzten Jahren erzielten Erfolge bei der Miniaturisierung
elektronischer Bauelemente haben zu einer Erhöhung der Packungsdichte und damit zu einem überproportionalen
Ansteigen der Verlustleistungen innerhalb von mit moderner Elektronik gefüllten Schränken und Gehäusen geführt. Während
gleichzeitig bei den Elektronikkomponenten ein dramatischer Preisverfall zu beobachten ist, beeinflussen die Kosten der
mechanischen Komponenten - wozu neben dem Elektronikschrank selbst gegebenenfalls auch das Kühlgerät gehört - in wachsendem
Maße den Gesamtpreis elektronischer Systeme. Anders als bei der Elektronik lassen sich jedoch im mechanischen Bereich
keine Preisvorteile durch Miniaturisierung erzielen, insbesondere dort nicht, wo hohe elektrische Verlustleistungen mit
entsprechendem technischen Aufwand abgeführt werden müssen.
In einem moderne Elektronik enthaltenden Schaltschrank von etwa einem Kubikmeter Rauminhalt kann durchaus eine Verlustleistung von einigen Kilowatt anfallen, die nur noch mittels eines angebauten Kühlgeräts abgeführt werden kann.
In einem moderne Elektronik enthaltenden Schaltschrank von etwa einem Kubikmeter Rauminhalt kann durchaus eine Verlustleistung von einigen Kilowatt anfallen, die nur noch mittels eines angebauten Kühlgeräts abgeführt werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist somit die Konzeption eines kompakten Kühlgeräts mit sehr hoher spezifischer Wärmeleistung,
welches sich besonders rationell und kostensparend herstellen läßt.
Bei der Lösung dieses technischen Problems wird ausgegangen von einem Kühlgerät der eingangs erwähnten Art. Gelöst wird
die Aufgabe dadurch, daß der Wärmetauscher aus einem Paket von gleichen, parallel nebeneinander angeordneten und miteinander
verbundenen Strangpreßprofilen mit Doppel-T-Querschnitt
besteht, wobei jeweils zwei benachbarte Strangpreßprofile gemeinsam einen Strömungskanal mit rechteckigem Querschnitt
bilden, daß die Strangpreßprofile an ihren Enden ebene Schnittflächen haben, welche die Stirnseite des Wärmetauschers
bilden, daß an der Stirnseite des Wärmetauschers quer verlaufende Stecknuten vorgesehen sind, welche zumindest
teilweise in den Wandungen der T-Stege der Strangpreßprofile verlaufen und deren T-Flansche durchsetzen, und daß die Abluftkrümmer
an ihren Lufteinlässen korrespondierende Steckleisten für den Eingriff in die Stecknuten tragen.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Kühlgerät zeichnet sich
durch eine besonders hohe spezifische Wärmeleistung aus. Bei vorgegebener, abzuführender Verlustleistung kann es äußerst
kompakt und damit materialsparend gebaut werden. Der Aufbau seines Wärmetauschers aus einem Paket von glatt abgelängten
Strangpreßprofilen mit Doppel-T-Querschnitt gestattet es, aus den gleichen Bauteilen verschiedene Kühlgeräte unterschiedlicher
Wärmeleistung im Baukastensystem zu erstellen, die sich lediglich durch unterschiedlich große Gehäuse unterscheiden.
Von besonderem Vorteil ist die erfindungsgemäße Technik der mechanischen Verbindung zwischen dem Wärmetauscher und
den Abluftkrümmern, bei der an der Stirnseite des Wärmetauschers quer verlaufende Stecknuten und an den Abluftkrümmern
korrespondierende Steckleisten vorgesehen sind. Die Stecknuten lassen sich in den Wärmetauscher auf einfachste Weise
von der Stirnseite her einfräsen. Die Abluftkrümmer müssen
bei der Montage lediglich noch auf die Ober- bzw. Unterseite des Wärmetauschers aufgesteckt werden und können zudem maßliche
Toleranzen gegenüber dem Gehäuse ausgleichen, da sie gegenüber dem Wärmetauscher um ein beschränktes Maß verschieblich
bleiben. Insgesamt ist das vorgeschlagene Kühlgerät sowohl strömungsdynamisch als auch fertigungstechnisch so
optimiert, daß es sich bei minimalen Fertigungskosten und äußerst kompakten Abmessungen durch eine maximale spezifische
Wärmeleistung auszeichnet.
Bei einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Kühlgeräts
haben die Abluftkrümmer die Form eines Viertelkreises, wobei Lufteinlaß und Luftauslaß zueinander rechtwinklig angeordnet
sind. An ihren Schmalseiten können die Abluftkrümmer ferner zusätzliche Dichtungsstege aufweisen, welche die Steckleisten
verbinden und an den Innenseiten der Strömungskanäle anliegen. Hierdurch ist eine besonders zuverlässige Abdichtung
zwischen Abluftkrümmer und Strangpreßprofilen gewährleistet,
was wichtig ist, da keinerlei Kondenswasser in diejenigen Strömungskanäle, die mit dem Inneren des zu kühlenden
Elektronikschranks in Verbindung stehen, gelangen darf.
Zweckmäßigerweise tragen die Abluftkrümmer an ihren Luftauslässen
einen Flansch mit eben ausgebildeter Dichtfläche, mit welcher sie an der Innenseite des Gehäuses anliegen. Eine
besonders gute Abdichtung zwischen Abluftkrümmer und Gehäuse wird erzielt, wenn in die Dichtflächen der Flansche jeweils
eine rings um den Luftauslaß laufende Ringnut zur Aufnahme einer elastischen Dichtung eingelassen ist.
Besonders bewährt haben sich Abluftkrümmer, die einstückig
aus Kunststoff geformt sind. Dabei sollte der Kunststoff eine gewisse Elastizität haben, um einen ausreichend festen und
dichten Sitz der Abluftkrümmer in den Stecknuten des Wärmetauschers
sicherzustellen.
Es ist ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß die zur Montage der Abluftkrümmer erforderlichen Stecknuten
an der Stirnseite des Wärmetauschers an Stellen vorgesehen sind, an denen eigentlich gar kein Material zum Einfräsen
einer Nut vorhanden ist. Erfindungsgemäß verlaufen die Stecknuten teilweise in den Wandungen der T-Stege der Strangpreßprofile,
was nichts anderes bedeutet, als daß ein Stück von diesen Wandungen wegfällt und die Nuten größtenteils zu
stufenartigen Absätzen an den Innenseiten der Strömungskanäle im Bereich deren Enden entartet sind.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist es vorteilhaft, wenn
die Breite der Stecknuten in den Strangpreßprofilen etwa der
Wandstärke deren T-Stege entsprechen und die Stecknuten ungefähr zur Hälfte in den Wandungen der T-Stege verlaufen. Dies
bedeutet, daß nach dem Einfräßen der Stecknuten etwa noch die halbe Wandstärke der T-Stege der Strangpreßprofile im Bereich
der Stirnfläche des Wärmetauschers erhalten bleibt; die weggefräste andere Hälfte der jeweiligen Wandung wird durch die
korrespondierende Steckleiste des später eingesteckten Abluftkrümmers
ersetzt. Die Innenquerschnitte der Strömungskanäle bleiben dabei voll erhalten.
Bei dem nach dem Gegenstromprinzip arbeitenden Wärmetauscher
wechseln sich Strömungskanäle für Umgebungsluft mit solchen für Kühlluft einander ab. Dementsprechend ist es zweckmäßig,
wenn die Stecknuten abwechselnd an der rechten bzw. linken Seite der T-Stege der Strangpreßprofile vorgesehen sind, so
daß sich für jeden zweiten Strömungskanal jeweils zwei nach innen versetzte Stecknuten zum Einstecken eines Abluftkrümmers
ergeben.
Sind die freien Enden der T-Flansche der Strangpreßprofile
als Nut und Feder ausgebildet, so lassen sich die auf gleiche Länge abgelängten Strangpreßprofile durch einfaches Aneinanderpressen
zu einem Wärmetauscher-Paket zusammenfügen.
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In zweckmäßiger Weiterbildung des Erfindungsgegenstands tragen
die Strangpreßprofile Kühlrippen, welche in die Strömungskanäle hineinragen. Diese Kühlrippen bewirken eine Vergrößerung
der Oberfläche, so daß der Wärmeaustausch zwischen den benachbarten Strömungskanälen intensiviert wird.
Aluminium zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit bei geringem Gewicht, leichte Bearbeitbarkeit sowie gute Wärmeleitfähigkeit
aus; es findet deshalb bevorzugt als Material für die Strangpreßprofile Verwendung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1a ein Kühlgerät zum Anbau an einen Elektronikin einer Ansicht von vorne, jedoch ohne Vorderwand
des Gehäuses;
Figur 1b das Kühlgerät von Figur 1a, in einer Ansicht
von der Seite, jedoch ohne Seitenwand;
Figur 2 einen Teil des Wärmetauschers des Kühlgeräts
gemäß den Figuren 1a und 1b, in einer Draufsicht und in vergrößertem Maßstab;
Figur 3 den oberen Teil des Wärmetauschers und zwei
Abluftkrümmer des Kühlgeräts gemäß den Figuren 1a und 1b, in einer perspektivischen
Ansicht schräg von oben.
Das in den Figuren 1a und 1b dargestellte Kühlgerät hat ein flaches, quaderförmiges Gehäuse 1 aus Stahlblech. Es ist zum
Anbau an einen (nicht dargestellten) Elektronikschrank vorgesehen, wobei es mit seiner Rückseite 2 an einer Seitenwand
des zu kühlenden Elektronikschranks anliegt und die Vorderseite 3 zum umgebenden Raum weist.
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An der Rückseite 2 des Gehäuses 1 sind eine erste Einlaßöffnung 4 für aus dem Elektronikschrank austretende, aufgeheizte
Kühlluft und eine erste Auslaßöffnung 5 für die abgekühlte, dem Elektronikschrank wieder zugeführte Kühlluft vorgesehen.
Die gegenüberliegende Vorderseite 3 hat eine zweite Einlaßöffnung 6 für den Eintritt kühlender Luft aus dem umgebenden
Raum und eine zweite Auslaßöffnung 7 für von der Kühlluft aus dem Elektronikschrank aufgewärmte und wieder an den Raum
abgegebene Umgebungsluft.
Im Mittelteil des Gehäuses ist ein nach dem Gegenstromprinzip arbeitender Wärmetauscher 8 montiert, welcher abwechselnd
nebeneinander angeordnete, vertikal verlaufende Strömungskanäle für Kühlluft bzw. Umgebungsluft aufweist. Der Wärmetauscher
8 hat ebene Stirnseiten 10a und 10b.
Zu beiden Enden des Wärmetauschers 8 sind Stauräume 11a, 11b für einströmende Kühlluft bzw. Umgebungsluft vorgesehen.
Hinter den Einlaßöffnungen 4 bzw. 6 sind elektrische Gebläse
12a, 12b angeordnet, welche hier als Radialgebläse ausgeführt sind. Dabei steht die Ansaugseite des oberen Gebläses
12a mit der ersten Einlaßöffnung 4 für Kühlluft und dessen
Druckseite mit dem oberen Stauraum 11a in Verbindung. In analoger Weise steht die Ansaugseite des unteren Gebläses 12b
mit der zweiten Einlaßöffnung 6 für Umgebungsluft und dessen
Druckseite mit dem unteren Stau-raum 11b in Verbindung.
Wie sich insbesondere aus den Figuren 2 und 3 ergibt, besteht der Wärmetauscher 8 aus einem Paket von gleichen, parallel
nebeneinander angeordneten und miteinander verbundenen Strangpreßprofilen 13. Die aus Aluminium hergestellten Strangpreßprofile
13 haben Doppel-T-Querschnitt, der gebildet wird aus
einem geraden T-Steg 14 und zwei an diesen rechtwinklig angesetzten
T-Flanschen 15a und 15b. An ihren Enden haben die Strangpreßprofile 13 ebene Schnittflächen 16, welche die
Stirnseiten 10a, 10b des Wärmetauschers 8 bilden.
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Sowohl an der oberen als auch an der unteren Stirnseite 10a, 10b des Wärmetauschers 8 sind Stecknuten 17 von rechteckigem
Querschnitt eingefräst. Die Breite dieser Stecknuten 17 entspricht ungefähr der Wandstärke der T-Stege 14
der Strangpreßprofile 13. Die Stecknuten 17 sind ungefähr um
die halbe Nutenbreite seitlich gegenüber den T-Stegen 14 versetzt, so daß sie etwa zur Hälfte in deren Wandungen verlaufen.
Die T-Flansche 15a, 15b der Strangpreßprofile 13
werden von den Stecknuten 17 durchsetzt. Infolge der nachträglich eingefrästen Stecknuten 17 weisen die T-Stege 14 nahe
der Schnittflächen 16 jeweils rückspringende, stufenartige Ausnehmungen auf, wobei die Wandung der T-Stege 14 oberhalb
dieser Abstufungen nur noch ungefähr die halbe Dicke haben wie unterhalb der Stecknuten 17. Es sind nur an jedem zweiten
Strömungskanal 9 zwei nach innen versetzte Stecknuten 17 angebracht, wobei diese Stecknuten 17 abwechselnd an der
rechten bzw. linken Seite der T-Stege 14 vorgesehen sind.
Die freien Enden der T-Flansche 15a, 15b der Strangpreßprofile
13 sind als Nut 18 und Feder 19 ausgebildet. Mittels ieser Nut- und Federverbindung sind die Strangpreßprofile 13
durch Pressen fest miteinander verbunden. Die Strangpreßprofile 13 tragen rechtwinklig abstehende Kühlrippen 20, die in
die Strömungskanäle 9 hineinragen.
Zwischen dem Wärmetauscher 8 und den Auslaßöffnungen 5 bzw. 7
des Gehäuses 1 sind Abluftkrümmer 21a und 21b vorgesehen. Diese dienen der Trennung von Kühlluft und Umgebungsluft auf
ihrem jeweiligen Weg zu und vom Wärmetauscher 8. Die aus einem elastischen Kunststoff gefertigten Abluftkrümmer 21a
und 21b haben die Form eines Viertelkreises, wobei Lufteinlaß 22 und Luftauslaß 23 zueinander rechtwinklig angeordnet
sind.
Aus Figur 3 ist ersichtlich, daß die Abluftkrümmer 21a, 21b
an ihren Lufteinlässen 22 einstückig angeformte Steckleisten 24 tragen, welche mit den Stecknuten 17 in den Strang-
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preßprofilen 13 korrespondieren. Die Abluftkrümmer 21a, 21b
sind auf die Stirnseiten 10a, 10b des Wärmetauschers 8 (vergleiche
Figuren 1a, 1b) aufgesteckt, wobei die Steckleisten 24 in die Stecknuten 17 eingreifen. Jeder der Strömungskanäle 9 ist mit einem Abluftkrümmer 21a bzw. 21b auslaßseitig
abgeschlossen, wobei an der oberen Stirnseite 10a die eine Hälfte der Abluftkrümmer 21a und an der gegenüberliegenden
Stirnseite 10b die andere Hälfte der Abluftkrümmer 21b so
angeordnet sind, daß immer abwechselnd ein Strömungskanal 9 frei bleibt und der jeweils benachbarte Strömungskanal 9 mit
einem Abluftkrümmer 21a, bzw. 21b versehen ist.
An den Schmalseiten ihrer Lufteinlässe 22 weisen die Abluftkrümmer 21a, 21b zusätzliche Dichtungsstege 25 auf, welche
die Steckleisten 24 verbinden und an den Innenseiten der Strömungskanäle 9 anliegen. In den Dichtungsstegen 25 sind
rechteckige Aussparungen 26 zur Aufnahme der Nut- und Feder-Verbindung
18, 19 vorgesehen. An ihren Luftauslässen 23 weisen die Abluftkrümmer 21a, 21b jeweils einen flachen
Flansch 27 mit eben ausgebildeter Dichtfläche 28 auf. Beim fertig montierten Kühlgerät (vergleiche die Figuren 1a und
1b) liegen die Flansche 27 mit ihren Dichtflächen 28 an der Innenseite des Gehäuses 1 an. In die Dichtflächen 28 der
Flansche 27 sind rings um den Luftauslaß 23 laufende Ringnuten 29 zur Aufnahme einer (nicht dargestellten) elastischen
Dichtung eingelassen.
Die aus dem zu kühlenden Elektronikschrank austretende Kühlluft wird vom oberen Gebläse 12a in den oberen Stauraum 11a
angesaugt und von dort - an den Abluftkrümmern 21a vorbei in den Wärmetauscher 8 gedrückt. Nach Durchströmen der Strömungskanäle
9 und der diese fortsetzenden Abluftkrümmer 21b an der unteren Stirnseite 10b des Wärmetauschers 8 wird die
abgekühlte Kühlluft durch die erste Auslaßöffnung 5 zurück in den Elektronikschrank geleitet. Gleichzeitig wird vom unteren
Gebläse 12b Luft aus der Umgebung angesaugt und über den
unteren Stauraum 11b in die andere Hälfte der Strömungs-
kanäle 9 gedruckt. Kühlluft und Umgebungsluft durchströmen
die Strömungskanäle 9 des Wärmetauschers 8 also im Gegenstrom, wobei ein intensiver Wärmeaustausch stattfindet. Die
erwärmte Umgebungsluft gelangt über die Abluftkrümmer 21b an
der oberen Stirnseite I Ob des Wärmetauschers 8 und die zweite Auslaßöffnung 7 wieder ins Freie.
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S 3886/91-Gbm
17. Oktober 1991
17. Oktober 1991
1 Gehäuse
2 Rückseite
3 Vorderseite
4 erste Einlaßöffnung (für Kühlluft)
5 erste Auslaßöffnung (für Kühlluft)
6 zweite Einlaßöffnung (für Umgebungsluft)
7 zweite Auslaßöffnung (für Umgebungsluft)
8 Wärmetauscher
9 Strömungskanäle (in 8) 10a, 10b Stirnseiten (von 8)
11a, 11b Stauräume
12a, 12b Gebläse
13 Strangpreßprofile
14 T-Steg (von 13) 15a, 15b T-Flansche (von 13)
16 Schnittflächen (von 13)
17 Stecknuten (an 13)
18 Nut (an 15a)
19 Feder (an 15b)
20 Kühlrippen (von 13) 21a, 21b Abluftkrümmer
22 Lufteinlaß
23 Luftauslaß
24 Steckleiste
25 Dichtungssteg
26 Aussparung (in 25)
27 Flansch
28 Dichtfläche (von 27)
29 Ringnut
Claims (11)
1. Kühlgerät für Elektronikschränke, mit
- einem flachen, quaderförmigen Gehäuse (1) zum Anbau an eine
Seitenwand des zu kühlenden Elektronikschranks;
- einer ersten Einlaßöffnung (4) für aus dem Elektronikschrank
austretende, aufgeheizte Kühlluft und einer ersten Auslaßöffnung (5) für die abgekühlte, dem Elektronikschrank
wieder zugeführte Kühlluft, welche beide in der dem Elektronikschrank zugewandten Rückseite (2) des Gehäuses (1) vorgesehen
sind;
- einer zweiten Einlaßöffnung (6) für kühle Umgebungsluft und
einer zweiten Auslaßöffnung (7) für von der Kühlluft aus
dem Elektronikschrank aufgewärmte und wieder an den umgebenden Raum abgegebene Umgebungsluft, welche beide in der Vorderseite
(3) des Gehäuses (1) vorgesehen sind.
- einem nach dem Gegenstromprinzip aufgebauten Wärmetauscher (8) mit abwechselnd nebeneinander angeordneten,
vertikal verlaufenden Strömungskanälen (9) für Kühlluft bzw. Umgebungsluft;
- zu beiden Enden des Wärmetauschers (8) vorgesehenen Stauräumen (11a, 11b) für einströmende Kühlluft bzw. Umgebungsluft;
- jeweils wenigstens einem elektrischen Gebläse (12a, 12b) für Kühlluft bzw. Umgebungsluft, deren Ansaugseiten mit den
Einlaßöffnungen (4, 6) und deren Druckseiten mit den Stauräumen
(11a, 11b) in Verbindung stehen;
- zwischen dem Wärmetauscher (8) und den Auslaßöffnungen
(5, 7) vorgesehenen Abluftkrümmern (21a, 21b) für ausströmende Kühlluft bzw. Umgebungsluft;
dadurch gekennzeichnet , daß
- der Wärmetauscher (8) aus einem Paket von gleichen, parallel nebeneinander angeordneten und miteinander verbundenen
Strangpreßprofilen (13) mit Doppel-T-Querschnitt besteht,
wobei jeweils zwei benachbarte Strangpreßprofile (13) gemeinsam einen Strömungskanal (9) mit rechteckigem Querschnitt
bilden;
- die Strangpreßprofile (13) an ihren Enden ebene Schnittflächen
(16) haben, welche die Stirnseiten (10a, 10b) des Wärmetauschers (8) bilden;
- an den Stirnseiten (10a, 10b) des Wärmetauschers (8) quer verlaufende Stecknuten (17) vorgesehen sind, welche zumindest
teilweise in den Wandungen der T-Stege (14) der Strangpreßprofile
(13) verlaufen und deren T-Flansche (15a, 15b) durchsetzen;
- die Abluftkrümmer (21a, 21b) an ihren Lufteinlässen (22)
korrespondierende Steckleisten (24) für den Eingriff in die Stecknuten (17) tragen.
2. Kühlgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet,
daß die Abluftkrümmer (21a, 21b) die Form eines Viertelkreises haben, wobei Lufteinlaß (22) und Luftauslaß
(23) zueinander rechtwinklig angeordnet sind.
3. Kühlgerät nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Abluftkrümmer (21a, 21b) an den
Schmalseiten ihrer Lufteinlässe (22) zusätzliche Dichtungsstege (25) aufweisen, welche die Steckleisten (24) verbinden
und an den Innenseiten der Strömungskanäle (9) anliegen.
4. Kühlgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Abluftkrümmer
(21a, 21b) an ihrem Luftauslaß (23) einen Flansch (27) mit eben ausgebildeter Dichtfläche (28) zur Anlage an der Innenseite
des Gehäuses (1) tragen.
5. Kühlgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Dichtfläche (28) des Flansches (27) eine rings um den Luftauslaß (23) laufende Ringnut (29) zur Aufnahme
einer elastischen Dichtung eingelassen ist.
6. Kühlgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Abluftkrümmer (21a,
21b) einstückig aus Kunststoff geformt sind.
7. Kühlgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß
- die Breite der Stecknuten (17) an den Strangpreßprofilen
(13) ungefähr der Wandstärke deren T-Stege (14) entspricht;
- die Stecknuten (13) ungefähr zur Hälfte in den Wandungen der T-Stege (14) verlaufen.
8. Kühlgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Stecknuten (17) abwechselnd
an der rechten bzw. linken Seite der T-Stege (14) der Strangpreßprofile (13) vorgesehen sind, so daß sich für
jeden zweiten Strömungskanal (9) jeweils zwei nach innen versetzte Stecknuten (17) zum Einstecken eines Abluftkrümmers
(21a, 21b) ergeben.
-A-
9. Kühlgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die freien Enden der T-Flansche
(15a, 15b) der Strangpreßprofile (13) als Nut (18) und Feder (19) ausgebildet sind.
10. Kühlgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet , daß die Strangpreßprofile (13) Kühlrippen (20) tragen, welche in die Strömungskanäle (9) hineinragen.
11. Kühlgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Strangpreßprofile
(13) aus Aluminium sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9112958U DE9112958U1 (de) | 1991-10-18 | 1991-10-18 | Kühlgerät für Elektronikschränke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9112958U DE9112958U1 (de) | 1991-10-18 | 1991-10-18 | Kühlgerät für Elektronikschränke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9112958U1 true DE9112958U1 (de) | 1991-11-28 |
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ID=6872364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9112958U Expired - Lifetime DE9112958U1 (de) | 1991-10-18 | 1991-10-18 | Kühlgerät für Elektronikschränke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9112958U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19521251A1 (de) * | 1995-06-10 | 1996-12-12 | Schmidt Christel | Vorrichtung zum Kühlen einer Raumzelle |
| WO2001020959A1 (de) * | 1999-09-11 | 2001-03-22 | Rittal-Werk Rudolf Loh Gmbh & Co. Kg | Schaltgehäuse |
| DE202008015571U1 (de) | 2008-11-24 | 2009-04-09 | Lukas, Hilmar | Einrichtung zum Kühlen des Innenraums eines Elektronikschrankes |
-
1991
- 1991-10-18 DE DE9112958U patent/DE9112958U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19521251A1 (de) * | 1995-06-10 | 1996-12-12 | Schmidt Christel | Vorrichtung zum Kühlen einer Raumzelle |
| WO2001020959A1 (de) * | 1999-09-11 | 2001-03-22 | Rittal-Werk Rudolf Loh Gmbh & Co. Kg | Schaltgehäuse |
| DE202008015571U1 (de) | 2008-11-24 | 2009-04-09 | Lukas, Hilmar | Einrichtung zum Kühlen des Innenraums eines Elektronikschrankes |
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