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DE911287C - Zwischenglied zwischen Kommutatorlamelle und Anschlussdraht einer elektrischen Maschine - Google Patents

Zwischenglied zwischen Kommutatorlamelle und Anschlussdraht einer elektrischen Maschine

Info

Publication number
DE911287C
DE911287C DES3639D DES0003639D DE911287C DE 911287 C DE911287 C DE 911287C DE S3639 D DES3639 D DE S3639D DE S0003639 D DES0003639 D DE S0003639D DE 911287 C DE911287 C DE 911287C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intermediate member
connecting wire
commutator bar
link
commutator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES3639D
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Liesmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES3639D priority Critical patent/DE911287C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911287C publication Critical patent/DE911287C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/32Connections of conductor to commutator segment

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Anschluß für Kommutatoren an die Wicklungen elektrischer Maschinen, insbesondere an dünne Läuferwicklungen. Bei Läuferwicklungen treten insofern Schwierigkeiten auf, als die Drähte zum bisher üblichen Einlöten in den Kommutator einzeln blank gemacht werden müssen, und zwar auch dann, wenn der Anschluß des Wicklungsdrahtes nicht unmittelbar an der Kommutatorlamelle, sondern an die üblichen, in die Lamelle eingelöteten Fahnen erfolgen soll.
  • Dieser Arbeitsgang bedingt einen außerordentlich großen Zeitaufwand und verursacht verhältnismäßig viel Ausschuß, namentlich dann, wenn die blank zu machenden Drähte dünn sind und außerdem eine Isolation aus Lack oder Doppellack besitzen. Beim Entfernen der Lackschicht kommt es oft vor, daß die Drähte beschädigt oder gar abgerissen werden. Im letzteren Fall muß die Wicklung dann neu hergestellt werden. Der erstere Fall ist aber noch schlimmer, weil der Fehler bei der Prüfung nicht festgestellt werden kann und gewöhnlich erst später im Betrieb Ausfall durch plötzliches Defektwerden der beschädigten Drähte entsteht.
  • Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, die Schaltenden der Wicklung gar nicht blank zu machen, sondern sie mit dem Kommutator autogen oder elektrisch zu verschweißen.
  • Da man dünne Drähte zeit dem an sich massiven Kommutator nicht ohne weiteres verschweißen kann; wird zwischen Kommutatorlamelle und Anschlußdraht ein Zwischenglied verwendet, das erfindungsgemäß aus einem Kupferdraht besteht, an dem der zugehörige Anschlußdraht angeschweißt wird. Diesen Kupferdraht mit einem den Schaltenden angepaßten Querschnitt setzt man in der Kommutatorlamelle ein oder bringt ihn an diese an. Da die Erfindung vor allem für elektrische Maschinen bestimmt ist, deren Wicklungsdrähte nur geringe Ströme führen, genügt es in den meisten Fällen, die Drähte, die als Zwischenglieder verwendet werden, in den Kommutator einzustemmen, und zwar in den bisher üblichen Lamellenschlitz oder in Bohrungen, die nur um ein geringes im Durchmesser größer sind als der einzusetzende Draht.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht eines Motors mit dazugehörigem Kommutator; Fig. 2 zeigt eine Befestigungsweise und Fig. 3 eine andere Befestigungsweise; Fig. q. und 5 zeigen weitere Ausführungsmöglichkeiten. Wie man aus Fig. i ersieht, wird das Schaltende r eines Wicklungsdrahtes um den als Zwischenglied dienenden Draht 2 gewickelt und auf diesem verschweißt. Wie bei 3 angedeutet, wird der Draht :2 nach dem Anschweißen des Schaltendes achsparallel gebogen. Sämtliche umgebogenen Drähte werden schließlich mit der üblichen Bandage festgelegt. Bei der Ausführungsform nach Fig.2 sind die Drähte .2 in Lamellenschlitze q. und 5 eingelegt, insbesondere eingestemmt. Man kann sie auch, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in Bohrungen eindrehen, deren Durchmesser nur wenig weiter ist als der Durchmesser des einzusetzenden Drahtes 2. Der Draht wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, bei 6 festgeklemmt.
  • Wie aus den Fig. q. und 5 an Hand zweier An-Wendungsbeispiele gezeigt, liegen die Schweißstellen innerhalb der Nut des Läufers, Fig. 4 bei 7 und 8, oder aber auf der dem Kommutator entgegengesetzt liegenden Stirnseite des Läufers, wie bei 9 und io angedeutet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwischenglied zwischen Kommutatorlamelle und Anschlußdraht einer elektrischen Maschine, insbesondere einer solchen mit dünner Läuferwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied aus einem Kupferdraht besteht, an dem der zugehörige Anschlußdraht angeschweißt ist.
  2. 2. Zwischenglied nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied mit dem noch isolierten Anschlußdrahtende verschweißt wird.
  3. 3. Zwischenglied nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied an der Kommutatorlamelle befestigt, insbesondere an dieser angelötet oder in diese eingelötet ist. q..
  4. Zwischenglied nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied in einen Lamellenschlitz eingeklemmt ist.
  5. 5. Zwischenglied nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied in eine Lamellenbohrung eingebracht und vorzugsweise verstemmt ist.
  6. 6. Zwischenglied nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied an der Kommutatorlamelle mittels Stumpflötung oder Stumpfschweißung angesetzt ist.
  7. 7. Zwischenglied nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied an der Kommutatorlamelle verstemmt und verlötet ist.
DES3639D 1943-01-31 1943-01-31 Zwischenglied zwischen Kommutatorlamelle und Anschlussdraht einer elektrischen Maschine Expired DE911287C (de)

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Publications (1)

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DE911287C true DE911287C (de) 1954-05-13

Family

ID=7470276

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