DE9112859U1 - Speiseschaltung für Gasentladungslampen, insbesondere für Leuchtstofflampen - Google Patents
Speiseschaltung für Gasentladungslampen, insbesondere für LeuchtstofflampenInfo
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- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
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Description
Speiseschaltung für Gasentladungslampen, insbesondere für Leuchtstofflampen
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Speisung einer Gasenladungslampe, insbesondere einer
Leuchtstofflampen, aus einem Wechselspannungsnetz.
Es ist bekannt, eine Leuchtstofflampe aus dem Wechselstromnetz über eine Reihenschaltung mit einer
Spannungserhöhungsschaltung zu speisen, damit diese zündet. Hierzu dient gewöhnlich eine Reihenschaltung der
Röhre mit einer Drossel und eine Parallelschaltung eines sogenannten Starters zur Röhre, der eine Bimetallschalter
enthält, der eine Stromunterbrechung in der Drossel bewirkt, wodurch eine ausreichend hohe Zündspannung an der
Leuchtstofflampe entsteht.
Weiterhin weisen die Leuchtstofflampen endseitig Heizfäden
auf, die mit dem Starter in Reihe geschaltet sind, um durch eine Aufheizung während des anfänglichen
Stromflusses die Zündspannung der Gasentladungslampe zu erniedrigen. Sowohl der Starter als auch die Heizfäden
weisen eine beschränkte Lebensdauer auf, und die Gasaufzehrung in der Lampe läßt deren Zündspannung ständig
bei Gebrauch ansteigen, so daß deren Lebensdauer dadurch begrenzt ist, daß die von der Zünddrosssel abgegebene
Zündspannung letztendlich nicht mehr ausreichend ist. Die Drossel weist den Nachteil auf, daß sie das Netz
phasenverzögernd belastet, und sie bringt durch ihren
ohmschen Innenwiderstand einen Leistungsverlust. Auch ist die Drossel relativ schwer und materialaufwendig.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Wechselstromnetz-Speiseschaltung
für eine Gasentladungslampe zu offenbaren, die weder einen Starter noch eine Drossel noch Heizfäden
in der Lampe erfordert und eine längere Lebendsdauer der Lampe erbringt.
Die Lösung der Aufgabe ist dadurch gegeben, daß die Speiseschaltung aus mindestens einer
Kaskadengleichrichterschaltung besteht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die zum Betrieb der Gasentladungslampe benutzte Kaskadenschaltung hat den Vorteil, daß mit ihr je nach der
Anzahl der Stufen eine Zündspannung erzeugt wird, die bis zu einem der Stufenzahl entsprechenden Mehrfachen der
Spitzen- Nezteingangsspannung beträgt. Da die Kaskadenschaltung nur aus Kondensatoren und Dioden
besteht, führt sie einen vorlaufenden Blindstrom, der nützlich den i.a. im Netz durch die überwiegend
vorhandenen induktiven Verbraucher bewirkten nacheilenden Blindstrom kompensiert.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung besteht die Ansteuerschaltung aus zwei zweistufigen Kaskaden mit
entgegengesetzter Polung. Dadurch kann die Gesamt spannung das Vierfache der Spitzennetzspannung betragen, die
erforderlichenfalls zur Zündung bereitsteht. Ist die die Zündspannung niedriger als die maximal mögliche
Kaskadenspannung, was gewöhnlich und nach einer erfolgten Erstzündung nach einer längeren Abschaltzeit der Fall ist,
so bricht die Spannung nach der Zündung schnell auf einen niedrigeren Brennspannungswert zusammen.
Dieser Effekt wird zu ökonomischen Dimensionierung der beiden lampenseitigen Kondensatoren genutzt, die eine so
geringe Kapazität haben, daß ihre Ladung nur zur Erzeugung eines ausreichenden Zündstromflusses reicht. Die
Arbeitsleistung zur Speisung des Brennvorganges wird nur durch die beiden netzseitigen Kondensatorren geführt,
weshalb diese zweckmäßig eine über 1000-fach höhere Kapazität aufweisen als die lampenseitigen Kondensatoren.
Weiterhin hat die Doppelwegschaltung den Vorteil, daß für den Brennbetrieb der Nutzstrom alternierend durch die
beiden Kondensatoren fließt und nicht mehrere Kondensatoren hintereinander geschaltet sind. Die
wesentlich kleineren Zündkondensatoren sind dabei zu vernachlässigen.
Fig. 1 zeigt ein Schaltbild der bevorzugten Ausführung.
Die Speiseschaltung der Gasentladungslampe (L), die vorzugsweise eine handelsübliche Leuchtstoffröhre ist,
besteht aus zwei zweistufigen
Kaskadengleichrichterschaltungen (Kl, K2) . Jede dieser
Kaskaden (Kl, K2) besteht aus einem von einem ersten Netzleiter (Nl) gespeisten Kondensator (Cl, C2) , jeweils
zwei daran mit entgegengesetzten Polen angeschlossenen Dioden (Dl, D2; D3, D4) , von denen jeweils die eine an den
zweiten Netzleiter (N2) und die andere an einen Anschluß eines lampenseitigen Kondensators (C3, C4) führt, der
andererseits an den zweiten Netzleiter (N2) angeschlossen ist.
Die beiden Diodenpaare (Dl, D2; D3, D4) sind jeweils
paarweise umgekehrt zueinander gepolt, so daß an den lampenseitigen Anschlüssen der Kondensatoren (C3, C4) eine
entgegengesetzte Spannung ansteht, die den beiden Lampenelektroden zugeführt ist. Als Überstromschutz für
die Kondensatoren und die Gasenladungslampe ist mit dieser ein Srombegrenzungswiderstand (R) in Reihe geschaltet.
Dieser ist so niedrig gewählt, daß nur ein relativ geringer Verlust entsteht. Im allgemeinen genügt es, wenn
er so dimensioniert ist daß an ihm im Mittel eine Spannung abfällt, die nicht größer 5% der Netzspannung ist.
Folgende Tabelle zeigt günstige Schaltungsdimensionierung für die handelsüblichen Leuchtstoffröhren in 22V
Wechsel Spannungsbetrieb.
Leistung Kapazität Cl, 0.2 Kapazität C3, C4 Widerstand R
Watt mikroFarad nanoFarad Ohm
16
20
60 60 30 30
Die netzseitigen Kondensatoren (Cl, C2) haben eine Kapazität die den Brennbetrieb sicherstellen. Die
lampenseitigen Kondensatoren sind über 1000-fach kleiner in ihrer Kapazität; sie brauchen nur einen ausreichenden
Zündstrom bereitstellen. Die Dimensionierung der Bauteile ist sehr unkritisch bezüglich des
Kapazitätswertverhältnisses.
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung zur Speisung einer Gasenladungslampe (L), insbesondere Leuchtstofflampe, aus
einem Wechselspannungsnetz (Nl, N2), dadurch gekennzeichnet, daß diese Schaltunsanordnung aus
mindestens einer Kaskadengleichrichterschaltungsanordnung (Kl, K2) besteht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kaskadengleichrichterschaltungsanordnung (Kl,K2) aus zwei
gegenpolig geschalteten zweistufigen Kaskadengleichrichterschaltungen (Kl, K2) besteht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der Gasentladungslampe
(L) ein Strombegrenzungswiderstand (R) geschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Strombegrenzungswiderstand (R) so
bemessen ist, daß gemittelt an ihm eine Spannung, die etwa 3 bis 10% einer Netzbetriebsspannung entspricht, abfällt.
5. Schaltungsanordnung nach einem 'der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die netzseitigen
Kondensatoren (Cl, C2) der
Kaskadengleichrichterschaltung(en) (Kl, K2) eine
wesentlich höhere Kapazität aufweisen als die
lampenseitigen Kondensatoren (C3, C4).
6. Schaltungskondensatoren nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die netzseitigen Kondensatoren (Cl, C2) , die 1000- bis 5000-fache Kapazität der lampenseitigen
Kondensatoren (C3, C4) aufweisen.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für eine 100 W-Nennleistungs-Leuchtstofflampe
(L) die netzseitigen Kondensatoren (Cl, C2) eine Kapazität von 20 mikroFarad und die
lampenseitigen Kondensatoren (C3, C4) eine Kapazität von 6,8 nF aufweisen und der Strombegrenzungswiderstand (R)
einen Widerstandswert von 20 bis 50 Ohm aufweist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für eine 40 W-Nennleistungs-Leuchtstofflampe
(L) die netzseitigen Kondensatoren (Cl, C2) eine Kapazität von 4 mikroFarad und die lampenseitigen
Kondensatoren (C3, C4) eine Kapazität von 3,3 nF haben und der Strombegrenzungswiderstand (R) einen Widerstandswert
von 50 - 100 Ohm aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9112859U DE9112859U1 (de) | 1991-10-16 | 1991-10-16 | Speiseschaltung für Gasentladungslampen, insbesondere für Leuchtstofflampen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9112859U DE9112859U1 (de) | 1991-10-16 | 1991-10-16 | Speiseschaltung für Gasentladungslampen, insbesondere für Leuchtstofflampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9112859U1 true DE9112859U1 (de) | 1992-02-06 |
Family
ID=6872297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9112859U Expired - Lifetime DE9112859U1 (de) | 1991-10-16 | 1991-10-16 | Speiseschaltung für Gasentladungslampen, insbesondere für Leuchtstofflampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9112859U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4310950A1 (de) * | 1992-04-03 | 1993-11-25 | Hubbell Inc | Verbessertes elektronisches Vorschaltgerät mit geringem Verlust |
-
1991
- 1991-10-16 DE DE9112859U patent/DE9112859U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4310950A1 (de) * | 1992-04-03 | 1993-11-25 | Hubbell Inc | Verbessertes elektronisches Vorschaltgerät mit geringem Verlust |
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