DE9112765U1 - Stützvorrichtung - Google Patents
StützvorrichtungInfo
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Description
Dipl-Phys. M. Becker &Iacgr; ^- &Iacgr; ? I Tf/£?
* ' ., -j .", :. Auf derfi Hmgst29
Patentanwältin
Telefon (0711) 600306
Telex 722019 patbed
Telefax (0711) 60 0715
10.Oktober 1991
A 4754 / s-nz
A 4754 / s-nz
Ferd. Hauber GmbH & Co. KG
Sigmaringer Strasse 14 - 16
D-7440 Nürtingen
D-7440 Nürtingen
Stützvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung, insbesondere für die Abstützung eines Fusses, mit einem elastischen,
vorne offenen, den proximalen Teil eines Fusses, den Knöchel und einen Teil des Unterschenkels umfassenden Strumpf.
Derart ausgebildete Stützvorrichtungen sind im allgemeinen als Sprunggelenkbandagen bekannt und dienen zur Entlastung
besonders stark beanspruchter Muskelpartien und Körperteile sowie zur Entlastung der bandagierten Gelenke und deren
Bänder. Für die medizinische Behandlung von Bändern oder zur starren Fixierung von Gelenken sind derartige Bandagen
jedoch nicht geeignet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Stützvorrichtung
der eingangs genannten Art derart auszubilden, dass die Einsatzmöglichkeit vergrössert ist, insbesondere
eine umfangreichere medizinische Verwendung besteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der
Strumpf wenigstens zwei um den Strumpf legbare Verstärkungszüge aufweist und dass die Verstärkungszüge nach dem Anlegen
insbesondere stufenlos miteinander verbindbar sind.
Derart ausgebildete Stützvorrichtungen können zur Behandlung
einer chronisch lateralen Bandinsuffizienz der Sprunggelenke verwendet werden. Ausserdem finden sie Einsatz bei der Akutbehandlung
leichterer bis mittlerer Distorsionen. Ferner ist mit ihnen die Weiterbehandlung bei Bandrupturen im Rahmen
einer operativen oder funktioneilen Therapie nach der
Beendigung einer starren Fixierung bzw. nach Abnahme von Spezial-Orthesen oder Tape-Verbänden möglich. Ausserdem sind
die erfindungsgemässen Stützvorrichtungen ebenso wie die eingangs erwähnten Gelenkbandagen vorbeugend verwendbar bei
distorsionsgefahrdenden Sportarten. Schliesslich können mit den erfindungsgemässen Stützvorrichtungen leichte bis mittelgradige
Fuss- und Zehenheberparesen ausgeglichen werden, ohne dass hierfür die sonst üblichen Peronaeus-Schienen verwendet
werden müssen.
Mittels der um den Strumpf legbaren Verstärkungszüge können
die Bereiche des Fusses, die der Unterstützung bedürfen, gezielt vorgespannt werden, so dass die entsprechenden Bänder
entlastet werden. Wie beim Tape-Verband wird durch die erfindungsgemässe Anordnung der textlien Verstärkungszüge
der Bandapparat geschützt und der komplexe Bewegungsablauf des "Umknickens" im hohen Maße verhindert. Ausserdem wird
bei Paresen der Fallfuss verhindert sowie die Umknickneigung durch Fixierung des oberen Sprunggelenks in Neutral- oder
Nullstellung.
Die erfindungsgemässe Stützvorrichtung weist den Vorteil
auf, dass die therapeutische Effektivität weitestgehend derjenigen von Orthesen mit teilstarren Elementen entspricht,
wobei jedoch ein deutlich besserer Tragekomfort zu verzeichnen ist. Dies gilt im Bezug auf Orthesen zur Behandlung von
OSG-Bandläsionen und Fuss- und Zehenheberparese. Da die
erfindungsgemässe Stützvorrichtung keine unangenehme Druckirritation
verursacht und einen problemlosen Einschlupf in den Schuh ermöglicht, besteht eine erhöhte Patienten-Compliance,
d.h. die erfindungsgemässe Orthese wird von Patienten gerne angenommen. Ausserdem entfällt gegenüber den
sonst üblichen Tape-Verbänden die nicht seltene Hautirritation.
Bei einem erfindungsgemässen Ausführungsbeispiel ist vorgesehen,
dass der Strumpf einen dritten Verstärkungszug aufweist. Mittels dieses dritten Verstärkungszuges kann gezielt
ein bestimmter Bereich des Fusses, insbesondere ein lateraler oder distaler Abschnitt entlastet werden.
Eine einfache Fixierung der Verstärkungszüge wird erfindungsgemäss
dadurch erzielt, dass die Verbindungselemente der Verstärkungszüge als Klettverschluss ausgebildet sind.
Klettverschlüsse weisen den Vorteil auf, dass sie auf einfache Weise lösbar und wieder verbindbar sind und ausserdem
der Anordnung der beiden miteinander zu verbindenden Gegenstände keine Grenzen gesetzt sind, so dass diese vor allem
auch stufenlos und bezüglich ihrer gegenseitigen Winkellage uneingeschränkt miteinander verbindbar sind.
Bevorzugt weist die eine Oberfläche des Verstärkungszuges wenigstens teilweise den einen Teil eines Klettverschlusses
und die andere Oberfläche wenigstens teilweise den anderen Teil des Klettverschlusses auf. Auf diese Weise wird die
Mannigfaltigkeit der Verbindungsmöglichkeiten weiter erhöht.
Gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die
Verstärkungszüge unelastisch und insbesondere aus einem textlien Material ausgeführt. Dies hat den Vorteil einer
absoluten Ruhigstellung des bandagierten Gelenks und des zugehörigen Bandapparates.
Eine Fixierung der Verstärkungszüge mit dem Strumpf zieht
ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel dadurch vor, dass die Verstärkungszüge im Sohlenbereich des Strumpfes mit
diesem verbunden sind.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist
vorgesehen, dass die Verstärkungszüge beim Umlegen um den Strumpf lose auf diesem aufliegen. Die Verstärkungszüge
bilden demnach ein Gerüst um den Strumpf, welches den Fuss zwar straff umgibt, jedoch gleitend auf diesem aufliegt, so
dass eine gewisse Bewegungsmöglichkeit noch gegeben ist.
In einer erfindungsgemässen Ausgestaltung der Stützvorrichtung
stehen die Verstärkungszüge in ihrer geöffneten Lage rechtwinklig zur Fusslängsachse vom Strumpf ab. Auf diese
Weise können die Verstärkungszüge einfach über den Mittelfuss gelegt und von dort aus in Richtung des Knöchels und
Unterschenkels gezogen werden.
Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass der dritte Verstärkungszug
in Längsrichtung des Fusses, insbesondere zur Ferse hin versetzt bezüglich den beiden anderen Verstärkungszügen
am Strumpf befestigt ist. Auf diese Weise wird der Vorteil erzielt, dass der dritte Verstärkungszug beim
Umlegen um den Strumpf seitlich versetzt neben den einen der Verstärkungszüge zu liegen kommt und dadurch nicht über
Gebühr aufträgt.
Ein sicherer Sitz des Strumpfes am Fuss und eine gute Fixierung wird vorteilhaft dadurch erzielt, dass wenigstens zwei
der Verstarkungszüge wendelförmig und in entgegengesetzte
Richtungen um den Strumpf schlingbar sind. Hierdurch wird eine optimale Ruhigstellung des Fusses erzielt.
Eine Versteifung des von den Verstärkungszügen gebildeten und den Strumpf umgebenden Gerüstes wird vorteilhaft dadurch
erzielt, dass die Verstärkungszüge an den Stellen, an denen sie sich überkreuzen, miteinander verbindbar sind. An diesen
Stellen weisen die Verstarkungszüge Klettverschlüsse auf, die eine einfache gegenseitige Verbindung ermöglichen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Stützeinrichtung sieht
vor, dass die Verstärkungszüge eine Länge von ca. 25 bis 40 cm und eine Breite von ca. 5 cm aufweisen, und insbesondere
ungleich lang sind. Dabei ist der dritte Verstärkungszug an der Seite des kürzeren der beiden Verstärkungszüge angeordnet
und weist eine Länge von ca. 20 cm und eine Breite von ca. 5 cm auf. Verstärkungszüge mit diesen Abmessungen
gewährleisten einen sicheren Halt der Stützvorrichtung am
Fuss, wobei durch die Länge der Verstärkungszüge ein problemloses Anlegen und Befestigen ermöglicht wird.
Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass im Knöchelbereich des Strumpfes, insbesondere in Taschen, Polster,
insbesondere aus Silikon, vorgesehen sind. Dabei sind die Polster im wesentlichen L-förmig mit nach oben und nach
vorne weisenden Schenkeln ausgebildet. Diese Polster sind so angeordnet, dass sie bei angelegtem Strumpf den Knöchel umgreifen.
Hierdurch werden evtl. vorhandene Hämatome, Ergüsse oder Ödeme ausmassiert. Ausserdem vermitteln die Polster
einen subjektiv angenehmen Halt des Strumpfes am Fuss.
Mit der erfindungsgemässen Stützvorrichtung wird eine elastische
Knöchelstütze mit nichtdehnbaren textlien Verstärkungszügen bereitgestellt, die in Form einer acht von der
distalen Fusswurzel kommend zirkulär um die Knöchelregion geführt und fixiert werden. Hierdurch wird die fibulotalare
Bandverbindung durch Limitierung der ventralen Schublade fixiert. Der dritte, laterale Verstärkungszug, der
ebenfalls durch Klettverschluss fixierbar ist, verhindert die seitliche Umknickkomponente über die Sicherung des
Ligamentum fibulo-calcaneare.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der
unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel im einzelnen beschrieben ist. Dabei
können die in der Zeichnung dargestellten und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich
oder in beliebiger Kombination bei der Erfindung verwirklicht sein. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen,
nicht angelegten Stützstrumpfes mit geöffneten
Verstärkungszügen;
Verstärkungszügen;
Fig. 2 einen an einen Fuss angelegten Stützstrumpf
mit noch offenem dritten Verstärkungszug und
mit noch offenem dritten Verstärkungszug und
Fig. 3 den Stützstrumpf gem. Fig. 2, wobei der dritte
Verstärkungszug sich in geschlossener Lage
befindet.
Verstärkungszug sich in geschlossener Lage
befindet.
Die Fig. 1 zeigt eine insgesamt mit 1 bezeichnete Stützvorrichtung
für einen Fuss 2 (Fig. 2 und 3), die aus einem Strumpf 3 und drei Verstärkungszügen 4, 5 und 6 besteht. Die
Verstärkungszüge 4, 5 und 6 sind im Sohlenbereich 7 bzw. an der Unterseite des Strumpfes 3 mit diesem über eine Naht 8
verbunden. Die übliche Länge der Verstärkungszüge 4 bis 6 beträgt 40 cm (Verstärkungszug 4), 25 cm (Verstärkungszug 5)
und 20 cm (Verstärkungszug 6), wobei ihre Breite etwa 5 cm entspricht. In der Fig. 1 sind die Verstärkungszüge 4 bis 6
abgebrochen dargestellt. Ferner ist in der Fig. 1 erkennbar, dass der Strumpf 3 mit einer Ferse 8 versehen ist und im
Knöchelbereich 9 eine Tasche 10 aufweist, in die ein Silikonpolster 11 eingesetzt ist. Die Tasche 10 ist derart am
Strumpf 3 angeordnet, dass das Silikonpolster 11 bei angelegtem Strumpf den Knöchel umgibt. Ferner ist aus Fig. 1
ersichtlich, dass die Verstärkungszüge 4 bis 6 im rechten Winkel zur Fusslängsachse 12 am Strumpf 3 angeordnet sind.
In der Fig. 2 ist der Strumpf 3 am Fuss 2 dargestellt, wobei
der proximale Teil des Fusses 2 sowie der untere Teil des
Unterschenkels vom Strumpf 3 überzogen sind. Ausserdem umgibt das Silikonpolster 11 den Knöchel des Fusses 2. Zur
Fixierung des Strumpfes 3 am Fuss 2 sind die Verstärkungszüge 4 und 5 um den Strumpf 3 gelegt und miteinander
fixiert. Dabei ist zuerst der Verstärkungszug 5 wendelförmig zuerst um den unteren Teil und dann um den oberen Teil des
Strumpfes 3 gelegt und auf diesen der Verstärkungszug 4 ebenfalls wendelförmig jedoch in entgegengesetzter Richtung
aufgesetzt worden. Die beiden Verstärkungszüge 4 und 5 überkreuzen sich bei 13 und sind miteinander mittels eines
Klettverschlusses 14 fixiert. Hierfür weist der eine Verstärkungszug 5 den einen Teil 15 des Klettverschlusses 14
und die Innenseite des Verstärkungszuges 4 den anderen Teil
des Klettverschlusses 14 auf. Die Aussenseite des Verstärkungszuges
4 ist ebenfalls mit einem einen Teil 16 eines weiteren Klettverschlusses 17 (Fig. 3) versehen, mit dem der
dritte Verstärkungszug 6 am Verstärkungszug 4 gehalten wird. Auch hier ist die in der Fig. 2 sichtbare Seite des Verstärkungszuges
6 als anderer Teil 18 des Klettverschlusses 17 ausgeführt. Die Teile 15 und 16 können z.B. die Haken für
die Klettverschlüsse 14 und 17 aufweisen, wobei die jeweils dem Fuss zugewandten Seiten der Verstärkungszüge 4 bis 6 den
anderen Teil der Klettverschlüsse 14 und 17 aufweisen, der
mit den Schlingen für die Verschlüsse versehen ist.
Mittels des Klettverschlusses 14 können die Verstärkungszüge 4 und 5 derart fixiert werden, dass der Strumpf 3
stramm, jedoch ohne übermässige Druckbelastung an den Fuss 2 angelegt ist. Die Enden der Verstärkungszüge 4 und 5 werden
im unteren Wadenbereich um den Strumpf 3 herumgeführt. Durch das Anlegen des dritten, lateralen Verstärkungszuges 6, der
mit dem Teil 16 des Klettverschlusses 17 und dem Teil 15 des Klettverschlusses 14 und somit sowohl mit dem Verstärkungszug 4 als auch mit dem Verstärkungszug 5 fixiert wird, wird
die seitliche Umknickkomponente durch Sicherung des Verstärkungsbandes des oberen Sprunggelenks verhindert. Dabei
wird das obere Sprunggelenk in einer neutralen Stellung bzw. in Nullstellung fixiert. Hierdurch kann bei Paresen auch der
Fallfuss verhindert werden. Eine Korrektur ist jederzeit durch Lösen des Klettverschlusses 17 und erneutes Anlegen
des Verstärkungszuges 6 möglich.
Claims (1)
- DipL-Phys. M. Becker If ■ j ^Patentanwältin Telefon (o?&Iacgr;&idigr;) '&bgr;&ogr;&ogr;3&ogr;&bgr;Telex 722019 patbed Telefax (0711) 60 071510.Oktober 1991
A 4754 / s-nzFerd. Hauber GmbH & Co. KGSigmaringer Strasse 14 - 16
D-7440 NürtingenSchutzansprüche1. Stützvorrichtung (1), insbesondere für die Abstützung eines Fusses (2), mit einem elastischen, vorne offenen, den proximalen Teil des Fusses (2), den Knöchel und einen Teil des Unterschenkels umfassenden Strumpf (3),dadurch gekennzeichnet,dass der Strumpf (3) wenigstens zwei um den Strumpf (3) legbare Verstärkungszüge (4 und 5) aufweist und dass die Verstärkungszüge (4 und 5) nach dem Anlegen insbesondere stufenlos miteinander verbindbar sind.2. Stützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Strumpf (3) einen dritten Verstärkungszug (6) aufweist.3. Stützvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemte der Verstärkungszüge (4 bis 6) als Klettverschluss (14 und 17) ausgebildet sind.4. Stützvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Oberfläche des Verstärkungszuges (4 bzw. 5) wenigstens abschnittsweise den einen Teil (16 bzw. 15) des Klettverschlusses (17 bzw. 14) und die andere Oberfläche des Verstärkungszuges (6 bzw. 4) wenigstens abschnittsweise den anderen Teil (18) des Klettverschlusses (17 bzw. 14) aufweist.5. Stützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungszüge (4 bis 6) unelastisch sind.6. Stützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungszüge (4 bis 6) im Sohlenbereich (7) des Strumpfes (3) mit diesem verbunden sind.7. Stützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungszüge (4 bis 6) beim Umlegen um den Strumpf (3) lose auf diesem aufliegen .8. Stützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungszüge (4 bis 6) in ihrer geöffneten Lage rechtwinklig zur Fusslängsachse (12) vom Strumpf (3) abstehen.9. Stützvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Verstärkungszug (6) in Längsrichtung des Fusses (2) insbesondere zur Ferse (8) hin versetzt weg von den beiden anderen Verstärkungszügen (4 und 5) am Strumpf (3) befestigt ist.10. Stützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der Verstarkungszuge (4 und 5) wendelförmig und in entgegengesetzte Richtungen um den Strumpf (3) schlingbar sind.11. Stützvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungszüge (4 bis 6) an den Stellen (13) an denen sie sich überkreuzen, miteinander verbindbar sind.12. Stützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungszüge (4 und 5) eine Länge von ca. 25 bis 40 cm und eine Breite von ca. 5 cm aufweisen, und insgesondere ungleich lang sind.13. Stützvorrichtung nach Anspruch 2 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Verstärkungszug (6) an der Seite des kürzeren der beiden Verstärkungszüge (4 und 5) angeordnet ist und eine Länge von ca. 20 cm und eine Breite von ca. 5 cm aufweist.14. Stützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Knöchelbereich des Strumpfes (3) insbesondere in Taschen (10) Polster (11), insbesondere aus Silikon, vorgesehen sind.15. Stützvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Polster (11) im wesentlichen L-förmig mit nach oben und nach vorne weisenden Schenkeln ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9112765U DE9112765U1 (de) | 1991-10-14 | 1991-10-14 | Stützvorrichtung |
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| DE9112765U DE9112765U1 (de) | 1991-10-14 | 1991-10-14 | Stützvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9112765U1 true DE9112765U1 (de) | 1991-12-19 |
Family
ID=6872230
Family Applications (1)
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| DE9112765U Expired - Lifetime DE9112765U1 (de) | 1991-10-14 | 1991-10-14 | Stützvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9112765U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4301145A1 (de) * | 1993-01-18 | 1994-07-21 | Kessler Sigurd | Bandage zur Fixierung des Sprunggelenks |
| DE4318791A1 (de) * | 1993-06-05 | 1994-12-08 | Schuett & Grundei Orthopaedie | Sprunggelenkbandage |
| US9125787B2 (en) | 2011-09-30 | 2015-09-08 | Covidien Lp | Compression garment having a foam layer |
| US9402779B2 (en) | 2013-03-11 | 2016-08-02 | Covidien Lp | Compression garment with perspiration relief |
| DE102018124169B4 (de) | 2018-10-01 | 2025-03-13 | Dietrich Wendling | Fußgewölbe-Stützstrumpf |
-
1991
- 1991-10-14 DE DE9112765U patent/DE9112765U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4301145A1 (de) * | 1993-01-18 | 1994-07-21 | Kessler Sigurd | Bandage zur Fixierung des Sprunggelenks |
| DE4318791A1 (de) * | 1993-06-05 | 1994-12-08 | Schuett & Grundei Orthopaedie | Sprunggelenkbandage |
| EP0628299A1 (de) * | 1993-06-05 | 1994-12-14 | SCHÜTT & GRUNDEI ORTHOPÄDIETECHNIK GmbH | Sprunggelenksbandage |
| US9125787B2 (en) | 2011-09-30 | 2015-09-08 | Covidien Lp | Compression garment having a foam layer |
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| DE102018124169B4 (de) | 2018-10-01 | 2025-03-13 | Dietrich Wendling | Fußgewölbe-Stützstrumpf |
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