DE9111569U1 - Steuervorrichtung für wenigstens einen Hydromotor - Google Patents
Steuervorrichtung für wenigstens einen HydromotorInfo
- Publication number
- DE9111569U1 DE9111569U1 DE9111569U DE9111569U DE9111569U1 DE 9111569 U1 DE9111569 U1 DE 9111569U1 DE 9111569 U DE9111569 U DE 9111569U DE 9111569 U DE9111569 U DE 9111569U DE 9111569 U1 DE9111569 U1 DE 9111569U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- line
- valve
- control
- directional
- control device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
- F15B13/04—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
- F15B13/0416—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor with means or adapted for load sensing
- F15B13/0417—Load sensing elements; Internal fluid connections therefor; Anti-saturation or pressure-compensation valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
Description
G 2277-25/SÜ
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung der im
Oberbegriff des ,anspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einer aus der DE-PS 37 10 699 bekannten Steuervorrichtung dieser Art ist das eine
Beaufschlagungsrichtung des Hydromotors überwachende Sicherheitsventil in der Entlastungsleitung stromauf des
Wegeschiebers angeordnet, der die Entlastungsleitung richtungsabhängig direkt mit der Ablaufleitung
verbindet. Das Sicherheitsventil wird dadurch bei der Betätigung des Wegeschiebers mit dem Steuerdruck in der
Steuerleitung beaufschlagt. Die permanente Druckbeaufschlagung des Sicherheitsventils ist
unerwünscht. Bei Verwendung eines ggfs. funktionsabhängig gebrauchten,
Magnet-Sicherheitsventils, wie es in der DE-PS 37 10 erwähnt wird, bleibt beim Reaktivieren bzw. Zurückfahren
des Hydromotors nach Erreichen einer Lastdruck- oder Bewegungsgrenze, auf die das Sicherheitsventil
angesprochen hat, im stromab des Sicherheitsventils liegenden Teil der Entlastungsleitung ein Restdruck, der
für das Sicherheitsventil nachteilig ist.
Bei einer aus der DE-PS 30 22 592 bekannten Steuervorrichtung wird das Sicherheitsventil ständig mit
dem Steuerdruck des Hauptreglers in der Steuerleitung
beaufschlagt. Beim Reaktivieren wirkt im stromab des Sicherheitsventils liegenden Teil der Entlastungsleitung
bis zum Wegeschieber für das Sicherheitsventil ein unerwünschter Restdruck.
Bei einer aus der DE-PS 38 41 507 bekannten Steuervorrichtung einer anderen Art ist das eine
Richtung des Hydromotors überwachende Sicherheitsventil nur dann dem Druck in der Steuerleitung ausgesetzt, wenn
diese Richtung überwacht werden muß. Beim Reaktivieren ist hingegen das gerade nicht benötigte
Sicherheitsventil drucklos. Dafür braucht die Steuerleitung zwei getrennte Zweige, deren jeder mit
einer Lastdruckfühlstelle verbunden und mit dem Zulaufregler über ein gemeinsames Wechselventil
verbunden ist. In beiden Zweigen sind stromab der Sicherheitsventile für die Sicherheitsventile Drosseln
erforderlich, die die Menge des dem Hauptregler zuführbaren Steuerdruckmittels begrenzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuervorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, bei der unerwünschte Drucklastungen des oder der Sicherheitsventile zuverlässig vermieden werden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im
kennzeichnenden Teil des -eanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst. &Lgr;
Bei dieser Ausbildung bleibt der das Sicherheitsventil enthaltende Abschnitt der Entlastungsleitung solange
drucklos, bis das Sicherheitsventil für die Überwachung der ihm zugeordneten Bewegungsrichtung des Hydromotors
gebraucht wird. Bei oder nach einer Reaktivierung nach Erreichen einer Lastdruck- oder Bewegungsgrenze ist der
Abschnitt der Entlastungsleitung sofort drucklos, in dem das Sicherheitsventil angesprochen hat. Es kann beim
Reaktivieren auch stromab des Sicherheitsventils kein unerwünschter Druckaufbau erfolgen. Die für den
Zulaufregler oder den Hauptregler benötigte Menge des Steuerdruckmittels wird durch das Sicherheitsventil
nicht beeinflußt. Die Steuervorrichtung eignet sich besonders zur Verwendung der sich mehr und mehr
durchsetzenden Magnet-Sicherheitsventile, die zwar empfindlich gegen permanete Druckbelastungen oder sich
unkontrolliert aufbauende Drücke sind, jedoch hinsichtlich des Ansprechverhaltens und der Integration
in eine Steuervorrichtung erhebliche Vorteile erbringen. Eine solche spezielle Ausführungsform geht aus Anspruch
2 hervor.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform gemäß Anspruch
3 weist eine Gruppe parallel geschalteter Sicherheitsventile in dem Abschnitt der
Entlastungsleitung auf. Die Gruppe ermöglicht es, wahlweise individuell oder in Kombination durch
Aktivieren eines oder mehrere dieser Sicherheitsventile den Zulaufregler des Wegeschiebers oder auch den
Hauptregler der Steuervorrichtung abzuschalten bwz. auf Wunsch eine Änderung des Steuerdrucks für den
Zulaufregler vorzunehmen, um z.B. eine Kriechbewegung
des Hydromotors einzusteuern, die sich mit dem Wegeschieber nicht übersteuern läßt.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 4 wird eine Lastdruckgrenze überwacht. Bei Erreichen der am
Druckbegrenzungsventil eingestellten Lastdruckgrenze wird, sofern der Wegeschieber in die zu überwachende
Richtung verstellt ist, der Hydromotor angehalten, indem der überschüssige Steuerdruck in die Ablaufleitung
entlastet wird.
Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform geht aus
Anspruch 5 hervor. Bei einem in beiden Richtungen beaufschlagbaren Hydromotor lassen sich beide Richtungen
individuell überwachen.
Bei allen vorerwähnten Ausführungsformen können die
Sicherheitsventile in den Wegeschieber baulich integriert sein oder in der Anschlußplatte des
Wegeschiebers oder sogar extern angeordnet sein.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform geht aus Anspruch 6 hervor. Die Dosierdrossel dosiert die Menge
des Druckmittels für das zum Zulaufregler, während der Hauptregler eine andere, ggfs. größere Menge erhält.
Hauptregler strömt. Dies ist im Hinblick darauf wichtig, daß der Hauptregler feinfühliger anspricht, wenn er eine
größere Menge erhält als der Zulaufregler. Ferner hat die Dosierdrossel den Vorteil, daß sie die Menge des zum
Sicherheitsventil strömenden Druckmittels auf ein für das Sicherheitsventil verarbeitbares Maß begrenzt.
Insbesondere bei Verwendung eines kleinbauenden Magnetventils muß zum einwandfreien Ansprechen
sichergestellt sein, daß sich kein den Zulaufregler ungewollt betätigender Staudruck einstellt. Die
Dosierdüse hat zweckmäßig einen Querschnitt, der höchstens so groß wie der Abströmguerschnitt des
Sicherheitsventils ist.
Eine weitere, vorteilhafte Ausführungsform geht aus
Anspruch 7 hervor. Bei dieser Ausbildung steuert das Sicherheitsventil richtungsabhängig den Hauptregler an.
Bei Erreichen einer Lastdruck- oder Bewegungsgrenze oder allgemein bei einer Betätigung des Sicherheitsventils
spricht der Hauptregler an, so daß nicht nur der mit dem betreffenden Wegeschieber zu betätigende Hydromotor
stehen bleibt, sondern bei weiteren an den gleichen Hauptregler angeschlossenen Hydromotoren keine weiteren
und gegebenenfalls gefährlichen Bewegungen mehr ausgeführt werden können.
Zweckmäßig ist schließlich die Ausführungsform gemäß
Anspruch 8. Dieses Magnetventil ist kleinbauend, funktionssicher und kostengünstig. Es führt gleichzeitig
zu einer Druckbegrenzungs-Sicherheitsfunktion, weil die Magnetkraft bei überhöhtem Steuerdruck wie eine
eingestellte Druckbegrenzungsfeder wirkt.
Anhand der Zeichnung wird eine Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Teils einer hydraulischen Steuervorrichtung
in Passivstellung, und
Fig. 2 einen Ausschnitt aus der
Steuervorrichtung von Fig. 1 in aktiviertem Zustand.
Eine Steuervorrichtung S gemäß den Fig. 1 und 2 ist beispielsweise in einem nicht-dargestellten Kran
integriert und dient zum Betätigen unterschiedlicher, jeweils durch Hydromotoren zu bewegender
Krankomponenten. Es sind zwei Hydromotoren Hl, H2 gezeigt, die beispielsweise der Hebe- und der
Knickzylinder des Krans sind. Für jeden Hydromotor Hl, H2 ist ein Wegeschieber W vorgesehen, vorzugsweise ein
Proportional-Wegeschieber. Beide Wegeschieber W sind
zueinander parallel an eine aus einer Pumpe P gespeiste Zulaufleitung 1 und eine zum Tank führende Ablaufleitung
2 angeschlossen. Von jedem Wegeschieber führen zwei Arbeitsleitungen 3, 4 zum Hydromotor. Für beide
Wegeschieber W ist ein gemeinsamer Hauptregler H zwischen der Zulauf- und der Ablaufleitung 1, 2
vorgesehen, der über eine Hauptsteuerleitung 22 mit dem jeweils höheren Lastdruck versorgt wird. Jedem
Wegeschieber W ist ein eigener Zulaufregler Z in der Zulaufleitung 1 vorgeschaltet.
Der in Fig. 1 linke Wegeschieber W steht der in seiner Nullstellung, aus der er in zwei Steuerstellungen a und
b verschiebbar ist. In jeder Arbeitsleitung 3, 4 ist eine Lastdruckfühlstelle 5, 6 vorgesehen, die über den
Kolbenschieber K des Wegeschiebers W mittels Steuerkanälen 7, 8 mit einer Steuerleitung verbindbar
sind, die aus Leitungsteilen 9, 10, 11, 12, 13 besteht. Die Steuerleitung ist in zwei Äste aufgezweigt. Der eine
Ast besteht aus den Teilen 9, 10, 11. Der zweite Ast besteht aus den Teilen 12, 13. Der aus den Teilen 9, 10,
11 bestehende Ast ist an die Hauptsteuerleitung 22 über
ein Wechselventil 25 angeschlossen. Der zweite Ast aus den Teilen 12, 13 ist an die Auf-Steuerseite des
Zulaufreglers Z angeschlossen. Von der Steuerleitung
zweigen zwei Entlastungsleitungen 14, 18 und 15, 19 ab, die an eine Rücklaufsteuerleitung 20 zur Ablaufleitung 2
angeschlossen sind.
In der Nullstellung des Wegeschiebers W sind die Entlastungsleitungen 14, 18; 15, 19 vom Schieberkolben K
abgesperrt. In der Steuerstellung a ist die Entlastungsleitung 15, 19 mittels eines Durchgangs 17 im
Schieberkolben K durchgängig. In der Steuerstellung b
ist die Entlastungsleitung 14, 18 mittels eines Durchgangs 16 im Schieberkolben K durchgängig. Im sich
zwischen dem Schieberkolben K und der RücklaufSteuerleitung 20 erstreckenden Abschnitt 19 der
Entlastungsleitung 15, 19 ist eine Gruppe G parallel geschalteter Sicherheitsventile Vl und V2 angeordnet. In
dem sich zwischen dem Schieberkolben K und der RücklaufSteuerleitung 20 erstreckenden Abschnitt 18 der
Entlastungsleitung 14, 18 ist kein Sicherheitsventil angeordnet. Dieser Abschnitt ist deshalb abgesperrt. An
der Absperrstelle kann aber wahlweise ebenfalls wenigstens ein Sicherheitsventil angeordnet werden.
Zwischen den beiden Ästen der Steuerleitung ist eine Dosierdrossel 21 angeordnet. Im Schieberkolben K ist ein
in der Nullstellung wirksamer Steuerkanal 23 vorgesehen, der die Steuerleitung mit einer Rücklaufsteuerleitung 24
zur Ablaufleitung 22 verbindet. Die Durchgänge 16 und 17
im Schieberkolben K sind so angeordnet, daß jeweils einer von ihnen in Abhängigkeit von der gewählten
Steuerstellung a oder b die jeweilige Entlastungsleitung
auf Durchgang schaltet.
In der Gruppe G ist das Sicherheitsventil V2 ein einstellbares Druckbegrenzungsventil 27, das aus dem
Abschnitt 19 der Entlastungsleitung 15, 19 vorgesteuert ist. Das Sicherheitsventil Vl ist hingegen ein
2/2-Wege-Magnetventil 28 mit einem Betätigungsmagneten 29 und einem Rückschlagventil 32, das in
Strömungsrichtung zum Wegeventil sperrt. Das Rückschlagventil 32 weist ein Schließglied 33 auf, das
bei dieser Ausbildung vom Magneten 29 in Schließrichtung beaufschlagt wird, sobald der Magnet 29 erregt ist. Bei
nicht-erregtem Magneten bildet dieser Strömungsweg einen Durchgang 30, der zur RücklaufSteuerleitung 20
durchgängig ist. Eine Feder 31 stellt das Magnetventil 28 bei nicht-erregtem Magneten 29 in seine
Durchgangsstellung (Fig. 1).
Bei dem in Fig. 1 rechten Wegeschieber W ist im Abschnitt 18 der Entlastungsleitung 14, 18 ein weiteres
Sicherheitsventil V3 angeordnet, das wie das Sicherheitsventil Vl ein 2/2-Wege-Magnetventil ist. Bei
diesem Wegeschieber wird der Hydromotor H2 in beiden Bewegungsrichtungen überwacht.
Zum Aktivieren der Steuervorrichtung gemäß Fig. 1 wird die Pumpe P eingeschaltet und werden die
Sicherheitsventile Vl, V3 mit Strom beaufschlagt, so daß sie ihre Absperrstellung einnehmen. Dann soll
beispielsweise der Hydromotor Hl ausgefahren werden, wofür der in Fig. 1 linke Wegeschieber W betätigt wird.
Es ergibt sich dann die Steuerstellung a gemäß Fig. 2.
Gemäß Fig. 2 ist die Arbeitsleitung 3 über den
Schieberkolben K mit der Zulaufleitung 1 verbunden, während die Arbeitsleitung 4 über den Schieberkolben K
mit der Ablaufleitung 2 verbunden ist. Aus der Lastdruckfuhlstelle 6 und dem Steuerkanal 8 im
Schieberkolben K werden die Steuerleitung 10, 12, 13, und die Hauptsteuerleitung 22 mit dem Lastdruck
proportionalen Steuerdruck versorgt, der bewirkt, daß der Hauptregler eine bestimmte Fördermenge in die
Zulaufleitung 1 und der Zulaufregler Z eine für das Erreichen der eingestellten Geschwindigkeit im
Hydromotor ausreichende Fördermenge einstellt. Mit zunehmendem Lastdruck wird die Fördermenge erhöht. In
der Steuerstellung a hat der Durchgang 17 des Schieberkolbens K die Entlastungsleitung 15, 19 auf
Durchgang geschaltet; der Steuerdruck steht an den
Sicherheitsventilen Vl und V2 an. Der Durchgang zur Rücklaufsteuerleitung 22 ist unterbrochen. Erreicht der
Steuerdruck die am Sicherheitsventil V2 eingestellte Druckgrenze, dann öffnet dieses; der Hydromotor bleibt
stehen. Wird der Hydromotor dann in die Gegenrichtung umgesteuert, dann wird der Abschnitt 19 der
Entlastungsleitung 15, 19 wieder drucklos. An beiden Sicherheitsventilen Vl und V2 steht kein Druck an. Wird,
z.B. durch einen Sicherheitsschalter, der Magnet des Sicherheitsventils Vl entregt, dann schaltet dieses auf
Durchgang und entlastet den Abschnitt 19 der Entlastungsleitung 15, 19 sowie die Steuerleitung 10,
11, 12, 13, so daß der Zulaufregler Z den Zulaufdruck
senkt und der Hydromotor stehen bleibt. Ist zu diesem Zeitpunkt kein weiterer Wegeschieber der
Steuervorrichtung S betätigt, dann wird auch die Hauptsteuerleitung 22 entlastet, so daß der Hauptregler
H auf drucklosen Durchlauf stellt. Sind hingegen weitere Wegeschieber betätigt, dann schaltet der von diesen
eingesteuerte Steuerdruck das Wechselventil 25 um, wodurch die Hauptsteuerleitung 22 weiterhin Steuerdruck
führt, während die Steuerleitung 10, 12, 13, 11 beim in Fig. 2 gezeigten Wegeschieber W entlastet bleibt.
Wird zum Reaktivieren der Hydromotor in der Gegenrichtung beaufschlagt, dann sperrt der
Schieberkolben K die Entlastungsleitung 15, 19 ab und beaufschlagt die Steuerleitung über die andere
Lastdruckfühlstelle, so daß der Zulaufregler Z und gegebenenfalls auch der Hauptregler H wieder Druckmittel
in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Die Sicherheitsventile Vl, V2 werden durch den sich
aufbauenden Steuerdruck nicht beaufschlagt.
Die Sicherheitsventile Vl, V2, V3 gemäß den Fig. 1 und 2
werden in der Entlastungsleitung jeweils nur dann mit Druck beaufschlagt, wenn der Wegeschieber in die von
ihnen überwachte Richtung verstellt wird. Stromab der Sicherheitsventile kann sich zu keiner Zeit Druck
aufbauen. So ist sichergestellt, daß die als Sicherheitsventile dienenden Magnetventile beim
Reaktivieren nicht von der Rückseite her mit Druck beaufschlagt werden, der gegebenenfalls für den
Schaltmagneten schädlich wäre.
Claims (8)
1. Steuervorrichtung (S) für wenigstens einen Hydromotor (Hl, H2), mit wenigstens einem Wegeschieber (W), der
über einen Zulaufleitung (1) mit einer Pumpe (B), einer Ablaufleitung (2) mit einem Tank (T) und über wenigstens
eine Arbeitsleitung (3, 4) mit einem der Hydromotoren
(Hl, H2) verbindbar ist, mit einem in der Zulaufleitung (1) angeordneten Zulaufregler zum Konstanthalten der
zulaufseitigen Druckdifferenz am Wegeschieber (W) , mit
einer über eine richtungsabhängig aktivierbare Lastdruckfühlstelle (5, 6) im Wegeschieber (W) an die
Arbeitsleitung (3, 4) anschließbaren, einen lastabhangigen Steuerdruck führenden Steuerleitung (9,
10, 11, 12, 13), und mit wenigstens einer von der Steuerleitung (9, 10, 11, 12, 13) über den Wegeschieber
(W) zur Ablaufleitung (2) führenden Entlastungsleitung
TELEFON (089) 212350
TELEX 529380 MONA D
TELEGRAMME: MONAPAT*
TELEFAX GR. 3 CCITT (089) 220287
Bankkonten: H. Aufhäuser, Mischer. 173 53'3 =Oeutpche Ba'p^lulürithen 17 51734 Postgirokonto München 46212-801
Bankers: BLZ 700 306!*-; ■; 8LZ 700 VOf 10 = BLZ 700100 80
(14, 15, 18, 19, 20), in der wenigstens ein Sicherheitsventil (Vl, V2, V3) angeordnet ist, das ab
Erreichen einer vorbestimmten Lastdruck- oder Bewegungsgrenze in eine Durchgangsstellung schaltbar
ist, wobei die Entlastungsleitung (14, 15, 18, 19, 20) im Wegeschieber (W) richtungsabhängig und synchron mit
der jeweils aktivierten Lastdruckstelle (5, 6) auf Durchgang schaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
mindestens eine Sicherheitsventil (Vl, V2, V3) in einem zwischen dem Durchgang (16, 17) im Wegeschieber (W) und
der Ablaufleitung (2) liegenden Abschnitt (18, 20; 19, 20) der Entlastungsleitung (14, 15, 18, 19, 20)
angeordnet ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sicherheitsventil (Vl, V3) ein 2/2-Wege-Magnetventil (28) ist.
3. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Abschnitt (18, 20; 19, 20) der Entlastungsleitung eine Gruppe (G) parallel
geschalteter Sicherheitsventile (Vl, V2) angeordnet ist, und daß ein Sicherheitsventil (Vl) der Gruppe (G) ein
2/2-Wege-Magnetventil (28) ist, das bei Erregung seines Magneten (29) in eine Absperrstellung und bei Entregung
des Magneten in seine Durchgangsstellung schaltbar ist.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein weiteres Sicherheitsventil (V2) der Gruppe (G) ein Druckbegrenzungsventil (27) ist.
5. Steuervorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem in zwei
Richtungen steuerbaren Hydromotor (Hl, H2) für jede Richtung eine im Abschnitt zur Ablaufleitung (2)
wenigstens ein Sicherheitsventil enthaltende Entlastungsleitung (14, 18, 20; 15, 19, 20) von der
gemeinsamen Steuerleitung (9, 10, 11, 12, 13) abzweigt.
6. Steuervorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel an eine gemeinsame Zulaufleitung (1) und einen gemeinsamen
Hauptregler (H) angeschlossene Wegeschieber (W) mit jeweils einem eigenen Zulaufregler (Z) vorgesehen sind,
daß die Steuerleitung (9, 10, 11, 12, 13) jedes Wegeschiebers (W) in einen an den Hauptregler (H)
angeschlossenen Ast (9, 10, 11) und in einen an den Zulaufregler (Z) angeschlossenen Ast (12, 13)
aufgezweigt ist, daß zwischen den Ästen eine Dosierdrossel (21) vorgesehen ist, und daß die
Entlastungsleitung(en) (14, 18, 20; 15, 19, 20) an den
an den Zulaufregler (Z) angeschlossenen Ast (12, 13) angeschlossen ist(sind).
7. Steuervorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel an eine gemeinsame Zulaufleitung 81) und einen gemeinsamen
Hauptregler (H) angeschlossene Wegeschieber (W) mit jeweils einem eigenen Zulaufregler (Z) vorgesehen sind,
daß die Steuerleitung (9, 10, 11, 12, 13) jedes Wegeschiebers (W) in einen an den Hauptregler (H)
angeschlossenen Ast (9, 10, 11) und in einen an den Zulaufregler (Z) angeschlossenen Ast (12, 13)
aufgezweigt ist, und daß die Entlastungsleitung(en) an
den an den Hauptregler (H) angeschlossenen Ast (9, 10, 11) oder an eine alle Äste (9, 10, 11) der Wegeschieber
(W) über Wechselventile (25) verbindende Hauptsteuerleitung (22) angeschlossen ist(sind).
8. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das als 2/2-Wege-Magnetventil (28)
ausgebildete Sicherheitsventil (Sl, S3) ein in Strömungsrichtung zum Wegeschieber (W) sperrendes
Rückschlagventil (32) mit einem Schließglied (33) aufweist, und daß der Magnet (29) bei Erregung das
Schließglied (33) entgegen dem Steuerdruck in seine Sperrstellung beaufschlagt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9111569U DE9111569U1 (de) | 1991-09-17 | 1991-09-17 | Steuervorrichtung für wenigstens einen Hydromotor |
| DE4230183A DE4230183C2 (de) | 1991-09-17 | 1992-09-09 | Steuervorrichtung für Hydromotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9111569U DE9111569U1 (de) | 1991-09-17 | 1991-09-17 | Steuervorrichtung für wenigstens einen Hydromotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9111569U1 true DE9111569U1 (de) | 1991-11-14 |
Family
ID=6871358
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9111569U Expired - Lifetime DE9111569U1 (de) | 1991-09-17 | 1991-09-17 | Steuervorrichtung für wenigstens einen Hydromotor |
| DE4230183A Expired - Fee Related DE4230183C2 (de) | 1991-09-17 | 1992-09-09 | Steuervorrichtung für Hydromotoren |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4230183A Expired - Fee Related DE4230183C2 (de) | 1991-09-17 | 1992-09-09 | Steuervorrichtung für Hydromotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE9111569U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0582859A1 (de) * | 1992-08-10 | 1994-02-16 | HEILMEIER & WEINLEIN Fabrik für Oel-Hydraulik GmbH & Co. KG | Hydraulische Steuervorrichtung |
| EP0603722A1 (de) * | 1992-12-23 | 1994-06-29 | HEILMEIER & WEINLEIN Fabrik für Oel-Hydraulik GmbH & Co. KG | Hydraulische Steuervorrichtung |
| DE4302755A1 (de) * | 1993-02-01 | 1994-08-04 | Rexroth Mannesmann Gmbh | Steuereinrichtung zur Regelung einer von zwei zusammenwirkenden Hydraulik-Verbrauchern abhängigen Arbeitskenngröße |
| EP3093505A1 (de) * | 2015-05-11 | 2016-11-16 | HAWE Hydraulik SE | Hydrauliksteuervorrichtung und wahlventil |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE501289C2 (sv) * | 1993-06-24 | 1995-01-09 | Voac Hydraulics Boraas Ab | Styrorgan för en hydraulisk motor |
| DE19749639A1 (de) * | 1997-11-10 | 1999-05-12 | Mannesmann Rexroth Ag | Hydraulische Schaltung |
| DE10325295A1 (de) * | 2003-06-04 | 2004-12-23 | Bosch Rexroth Ag | Hydraulische Steueranordnung |
| DE102013017093A1 (de) | 2013-10-15 | 2015-04-16 | Hydac Filtertechnik Gmbh | Steuervorrichtung |
| CN105987036B (zh) * | 2015-02-05 | 2018-01-09 | 徐工集团工程机械股份有限公司 | 支腿控制组合阀、液压系统及起重机 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3022592C2 (de) * | 1980-06-16 | 1986-11-27 | Heilmeier & Weinlein Fabrik für Oel-Hydraulik GmbH & Co KG, 8000 München | Schiebersteuerventil |
| DE3841507C1 (de) * | 1988-01-22 | 1989-06-29 | Danfoss A/S, Nordborg, Dk |
-
1991
- 1991-09-17 DE DE9111569U patent/DE9111569U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1992
- 1992-09-09 DE DE4230183A patent/DE4230183C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0582859A1 (de) * | 1992-08-10 | 1994-02-16 | HEILMEIER & WEINLEIN Fabrik für Oel-Hydraulik GmbH & Co. KG | Hydraulische Steuervorrichtung |
| EP0603722A1 (de) * | 1992-12-23 | 1994-06-29 | HEILMEIER & WEINLEIN Fabrik für Oel-Hydraulik GmbH & Co. KG | Hydraulische Steuervorrichtung |
| DE4302755A1 (de) * | 1993-02-01 | 1994-08-04 | Rexroth Mannesmann Gmbh | Steuereinrichtung zur Regelung einer von zwei zusammenwirkenden Hydraulik-Verbrauchern abhängigen Arbeitskenngröße |
| DE4302755C2 (de) * | 1993-02-01 | 2003-01-02 | Mannesmann Rexroth Ag | Steuereinrichtung zur Regelung einer von zwei zusammenwirkenden Hydraulik-Verbrauchern abhängigen Arbeitskenngröße |
| EP3093505A1 (de) * | 2015-05-11 | 2016-11-16 | HAWE Hydraulik SE | Hydrauliksteuervorrichtung und wahlventil |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4230183A1 (de) | 1993-03-25 |
| DE4230183C2 (de) | 1994-04-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1092095B2 (de) | Hydraulische schaltung | |
| EP1915538B1 (de) | Schaltung zur ansteuerung eines doppeltwirkenden hydraulischen antriebszylinders | |
| DE69931839T2 (de) | Schlauchbruch- Steuerventileinheit | |
| DE2032070A1 (de) | Druckmittelbetatigte Umsteuervorrichtung | |
| EP0935713A1 (de) | Ventilanordnung und verfahren zur ansteuerung einer derartigen ventilanordnung | |
| DE3710699C1 (de) | Hydraulische Steuervorrichtung fuer eine Verbrauchergruppe | |
| DE9111569U1 (de) | Steuervorrichtung für wenigstens einen Hydromotor | |
| CH700344B1 (de) | Steuervorrichtung für mindestens zwei hydraulische Antriebe. | |
| DE3733677C2 (de) | ||
| EP2157320B1 (de) | Hydrauliksteuerung für einen Hydromotor | |
| DE2804045C2 (de) | ||
| DE3340676A1 (de) | Vorrichtung zum versorgen einer steueranordnung mit steuerdruckmittel | |
| DE3536219C2 (de) | ||
| EP1067296A1 (de) | Elektrohydraulischer Hubmodul | |
| DE3233046A1 (de) | Elektrohydraulische steuervorrichtung | |
| DE19646427A1 (de) | Ventilanordnung | |
| EP3135924B1 (de) | Hydrauliksteuerung | |
| DE2031587C3 (de) | Hydraulikanlage für eine Zugmaschine | |
| DE2753507B2 (de) | Hydraulische Steuerung für einen Rundschalttisch | |
| EP1574720B1 (de) | Elektrohydraulische Steuervorrichtung und Verfahren zu ihrer Abschaltung | |
| DE4418881A1 (de) | Hubwerkregelsystem mit Regelventil | |
| DE19719745B4 (de) | Druckschaltventilanordnung mit Überlastsicherungsfunktion für einen hydraulischen Verbraucher | |
| DE9405872U1 (de) | Senkbremsventil und Mengenregel-Vorrichtung für die Hochdruck-Hydraulik | |
| DE2625134A1 (de) | Hydraulische steuereinrichtung zur verteilung von druckfluessigkeit auf zwei systeme | |
| WO1999024720A1 (de) | Hydraulische schaltung |