DE9111300U1 - First- oder Gratabdeckungselement - Google Patents
First- oder GratabdeckungselementInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/17—Ventilation of roof coverings not otherwise provided for
- E04D13/174—Ventilation of roof coverings not otherwise provided for on the ridge of the roof
-
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Description
6. September 1991 fie 2028a/91
Beschreibung :
Die Erfindung betrifft ein First- oder Gratabdeckungselement, welches auf der Firstlatte
eines mit Dacheindeckungsplatten eingedeckten Daches befestigt ist und mit einem weichen, an
seinen Längsseiten angeordneten Schaumstoffstreifen die Bauwerksspalte zwischen
der Firstlatte und der Oberseite der angrenzenden Dacheindeckungsplatten abdeckt.
Derartige First- oder Gratabdeckungselemente sind in vielfältiger Form bekannt, je nachdem ob
sie den darunter befindlichen Dachraum belüften und sowohl eine Abdeck- als auch eine
Entlüftungsfunktion oder nur eine Abdeckfunktion
erfüllen sollen. Derartige Firstabdeckelemente mit Belüftungsfunktion sind aus der DE-AS 27 50 728,
der DE-PS 28 42 123, der EP-O 288 020 A2, der DE-PS 31 03 332 und dem DE-GM 87 15 159 bekannt
geworden. Bei diesen Ausführungsformen ist an der
Unterseite der Längsseiten der First- oder Gratabdeckungselemente ein Schaumstoffstreifen
vorgesehen, der zur Abdichtung der Bauwerksspalte zwischen der Firstlatte und den angrenzenden
Dacheindeckungsplatten unter dem Gewicht des Firststeines auf die angrenzende Fläche der
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Dacheindeckungsplatten gepreßt wird. Dadurch
dichtet der Schaumstoffstreifen je nach der
Oberflächenkonfiguration der angrenzenden
Dacheindeckungsplatten den in der Ansicht bei den üblichen Dacheindeckungsplatten wellig
verlaufenden Spalt zwischen der Oberfläche der
Dacheindeckungsplatten und der Unterseite der
Längsseiten des Firstabdeckungselementes ab.
dichtet der Schaumstoffstreifen je nach der
Oberflächenkonfiguration der angrenzenden
Dacheindeckungsplatten den in der Ansicht bei den üblichen Dacheindeckungsplatten wellig
verlaufenden Spalt zwischen der Oberfläche der
Dacheindeckungsplatten und der Unterseite der
Längsseiten des Firstabdeckungselementes ab.
Weiterhin sind First- oder
Gratabdeckungselemente der eingangs genannten Art ohne Belüftungsfunktion gemäß der DE-OS 26 58 817
(Fig.4 und 5) bekannt, die in gleicher Weise zur
Abdichtung der Bauwerksspalte zwischen Firstlatte und Oberseite der angrenzenden
Dacheindeckungsplatten eingesetzt werden.
Abdichtung der Bauwerksspalte zwischen Firstlatte und Oberseite der angrenzenden
Dacheindeckungsplatten eingesetzt werden.
Beide Arten der First- oder
Gratabdeckungselemente sind mit dem Nachteil
behaftet, daß sie nur Bauwerksspalte bestimmter
Größe abzudichten imstande sind, die im
wesentlichen von der Breite ihrer Längsseiten
bestimmt wird. Nicht selten tritt jedoch der Fall ein, daß auf den beiden Seiten eines Firstes oder Grates Bauwerksspalte unterschiedlicher Breite
vorhanden sind. Dann ist oft eine ordnungsgemäße
Abdichtung der breiteren Bauwerksspalte nur durch eine Verschiebung und damit durch eine
unsymmetrische Anordnung des First- oder
Gratabdeckungselementes auf der Firstlatte
möglich, was nicht nur die Optik, sondern auch die Abdichtung negativ beeinflußt. Außerdem werden bei diesen First- oder Gratabdeckungen zumeist die
behaftet, daß sie nur Bauwerksspalte bestimmter
Größe abzudichten imstande sind, die im
wesentlichen von der Breite ihrer Längsseiten
bestimmt wird. Nicht selten tritt jedoch der Fall ein, daß auf den beiden Seiten eines Firstes oder Grates Bauwerksspalte unterschiedlicher Breite
vorhanden sind. Dann ist oft eine ordnungsgemäße
Abdichtung der breiteren Bauwerksspalte nur durch eine Verschiebung und damit durch eine
unsymmetrische Anordnung des First- oder
Gratabdeckungselementes auf der Firstlatte
möglich, was nicht nur die Optik, sondern auch die Abdichtung negativ beeinflußt. Außerdem werden bei diesen First- oder Gratabdeckungen zumeist die
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Schaumstoffstreifen in Richtung auf die
angrenzenden Dacheindeckungsplatten herausgequetscht, wodurch sie insbesondere auch
der UV-Einstrahlung der Sonne ausgesetzt sind, zur Verhärtung und Versprödung und damit zur
Zerstörung neigen. Schließlich können derartige First- oder Gratabdeckungselemente, insbesondere
wenn sie mit stabilitätschwächenden Luftdurchtrittsöffnungen zur Belüftung versehen
sind, nicht beliebig dünn oder flexibel gestaltet werden, wodurch auch ihre Längsseiten stets eine
gewisse Steifigkeit nicht unterschreiten dürfen, was wiederum ihrer Abdichtfunktion zuwiderläuft.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Firstoder
Gratabdeckungselement der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welches einerseits auch
unterschiedlich breite Bauwerksspalte zu beiden Seiten eines Firstes oder Grates einwandfrei mit
ein und demselben Element abzudecken imstande ist und andererseits den Schaumstoffstreifen vor
schädlichen Einflüssen, insbesondere der Sonneneinstrahlung schützt und eine Schwächung
seiner Elastizität infolge seiner Anbindung an die Längsseiten ausschließt.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß entlang einer jeden Längsseite des First- bzw. Gratabdeckungselementes der weiche
Schaumstoffstreifen an der der Wetterseite abgewandten Unterseite eines biegsamen,
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anschmiegsamen Randstreifens befestigt ist, der in unterschiedlichen Abständen zu den angrenzenden
Dacheindeckungsplatten verstellbar an der Längsseite des First- oder Gratabdeckungselementes
angeordnet ist. Durch diese Anordnung wird ein First- oder Gratabdeckungselement geschaffen,
welches den Schaumstoffstreifen von der Längsseite
des Firstabdeckungselementes trennt, ihn an einen biegsamen und anschmiegsamen Randstreifen bindet,
der seinerseits gemeinsam mit ihm in unterschiedlichen Abständen zu den Dacheindeckungsplatten verstellbar an der
Längsseite des Firstabdeckungselementes angeordnet ist. Dadurch können unterschiedlich breite Spalten
zu beiden Seiten des Firstes oder Grates durch eine Verstellung des Randstreifens an den
Längsseiten sicher abgedichtet und in optisch unauffälliger Weise verlegt werden. Außerdem ist
der Schaumstoffstreifen nunmehr an der Unterseite
eines biegsamen und anschmiegsamen Randstreifens befestigt, wodurch er vor der Sonneneinstrahlung
geschützt ist und nicht mehr unter dem Gewicht der Firststeine in Richtung auf die angrenzenden
Dacheindeckungsplatten herausgequetscht werden kann. Dieser Randstreifen fungiert insgesamt als
durchgehende, flexible Blattfeder und ist demgemäß auch erheblich flexibler, elastischer und
anschmiegsamer als die Längsseiten des First- oder Gratabdeckungselementes gestaltet, deren
Steifigkeit wie ein relativ starres Korsett der Anschmiegsamkeit der Schaumstoffstreifen
entgegensteht.
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Bezüglich der Verstellbarkeit der Randstreifen zu beiden Längsseiten des
Firstabdeckungselementes sind mehrere Ausführungsalternativen möglich. Nach einer ersten
Ausführungsform weisen der biegsame Randstreifen und/oder jede Längsseite des
Firstabdeckungselementes etwa senkrecht zur Firstlatte Führungsschlitze auf, durch die jeweils ein beide Teile verstellbar verbindendes Kupplungselement hindurchgreift. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung kann der Randstreifen stufenlos in bezug auf die angrenzenden Dacheindeckungsplattten verstellt werden.
Firstabdeckungselementes etwa senkrecht zur Firstlatte Führungsschlitze auf, durch die jeweils ein beide Teile verstellbar verbindendes Kupplungselement hindurchgreift. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung kann der Randstreifen stufenlos in bezug auf die angrenzenden Dacheindeckungsplattten verstellt werden.
Das Kupplungselement besteht vorteilhaft aus einem zweiteiligen, formschlüssig
zusammenklipsbaren Kunststoffniet, der den Randstreifen mit der Längsseite des First- oder
Gratabdeckungselementes derart verbindet, daß der Randstreifen entgegen der Friktion zwischen den
Kontaktflächen der Unterseite der Längsseite und der Oberseite des Randstreifens in jede beliebige,
von der Länge der Führungsschlitze bestimmbare Lage verschiebbar und darin halterbar ist. Bei
dieser stufenlosen Verstellmöglichkeit des Randstreifens bildet dieser in seiner
Querschnittsansicht einen stumpfen Winkel, dessen kurzer Schenkel zur Längsseite des First- bzw.
Gratabdeckungselementes in einer gemeinsamen Ebene verschieblich ist und dessen langer Schenkel mit
der Unterseite der Längsseite einen spitzen Winkel bildet. Dadurch wird ein bestimmter Federweg des
als weiche, anschmiegsame Blattfeder wirkenden
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Randstreifens sichergestellt.
Zur weiteren Erhöhung der Flexibilität und damit zur Gestaltung einer weichen, sich den
unebenen Oberflächenkonfigurationen der angrenzenden Dacheindeckungsplatten formgerecht
anschmiegenden Blattfeder besteht der lange Schenkel aus schmalen, kammartigen Blattfedern
gleicher Breite, die beispielsweise durch eine Schlitzung der ursprünglich geschlossenen Fläche
des Randstreifens hergestellt werden. Solche kammartigen Blattfedern sind grundsätzlich bei
einer First- oder Gratabdeckung anderer Art gemäß der DE-OS 27 37 570 und der DE-OS 33 06 837
bekannt.
Nach einer zweiten vorteilhaften Ausführungsform der Verstellmöglichkeit sind an
der Unterseite einer jeden Längsseite des Firstoder Gratabdeckungselementes mehrere im
Querschnitt T-förmige, parallel zu den Längskanten verlaufende Halterungsleisten angeordnet, von
denen eine jede mit einer benachbarten Halterungsleiste eine Nut bildet, in welche ein
Randstreifen mit einer entsprechend ausgebildeten Halterungsschiene einschiebbar ist. Bei dieser
Ausführungsform ist zwar eine stufenlose
Verstellung des Randstreifens nicht möglich, jedoch weist sie den Vorzug auf, daß einerseits
ein Kupplungselement entbehrlich ist und andererseits sowohl das First- bzw. Gratabdeckungselement als auch der Randstreifen im
Spritzgießverfahren herstellbar sind. Die
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einzelnen Verstellstufen werden bei dieser
Ausführungsform durch die Anzahl der im
Querschnitt T-förmigen Halterungsleisten bestimmt.
Ausführungsform durch die Anzahl der im
Querschnitt T-förmigen Halterungsleisten bestimmt.
Vorteilhaft bildet auch bei dieser
Ausführungsform die Unterseite der Längsseite mit der Oberseite des Randstreifens einen spitzen
Winkel, um dessen Blattfederfunktion bei relativ großem, möglichen Federweg zu erhalten. Auch hier besteht der Randstreifen zur Erhöhung seiner
Flexibilität vorteilhaft aus kammartigen,
senkrecht zur Längskante verlaufenden Blattfedern gleicher Breite.
Ausführungsform die Unterseite der Längsseite mit der Oberseite des Randstreifens einen spitzen
Winkel, um dessen Blattfederfunktion bei relativ großem, möglichen Federweg zu erhalten. Auch hier besteht der Randstreifen zur Erhöhung seiner
Flexibilität vorteilhaft aus kammartigen,
senkrecht zur Längskante verlaufenden Blattfedern gleicher Breite.
Bei beiden Ausführungsalternativen der
vorbeschriebenen Verstellbarkeit der Randstreifen ist es auch möglich, letzteren aus einem
geschlossenen, flexiblen sowie leicht biegsamen
Flachstreifen herzustellen.
vorbeschriebenen Verstellbarkeit der Randstreifen ist es auch möglich, letzteren aus einem
geschlossenen, flexiblen sowie leicht biegsamen
Flachstreifen herzustellen.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind in
den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht auf einen
Firstbereich mit dem erfindungsgemäßen First- oder Gratabdeckungselement in
seiner Einbaulage in teilweisem
Schnitt zur Abdeckung unterschiedlich breiter Bauwerksspalte,
Schnitt zur Abdeckung unterschiedlich breiter Bauwerksspalte,
Fig. 2 eine vergrößerte Stirnansicht der
rechten Hälfte des First- oder
Gratabdeckungselementes von Fig. 1 in
rechten Hälfte des First- oder
Gratabdeckungselementes von Fig. 1 in
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vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines zweiteiligen, formschlüssig
zusammenklipsbaren Kunststoffnietes
als Kupplungselement von Randstreifen und Längsseite und
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform der
Verstellmöglichkeit eines Randstreifens.
Gemäß Fig. 1 ist das First- oder Gratabdeckungselement 1 mit einem Abstand A auf
der Firstlatte 2 eines mit
Dacheindeckungsplatten 3 eingedeckten Daches 4 mit Nägeln bzw. Schrauben 5 befestigt. Das
Firstabdeckungselement weist als Abstandshalter zur Firstlatte wirkende sickenartige
Vertiefungen 6 auf, durch welche fensterartige Öffnungen 7 freigehalten und nicht etwa von der
Oberseite der Firstlatte 2 verdeckt werden, um Luft aus dem Raum 8 unterhalb des
Firstabdeckungselementes 1 in den Raum 9 zwischen dem Firststein 10 und dem Firstabdeckungselement
hindurchtreten und von dort in die freie Atmosphäre abströmen zu lassen. Zu beiden
Längskanten 11, 12 des Firstabdeckungselementes
schließen sich Rippen 13 an, auf denen der Firststein 10 unter Freilassung eines
Luftdurchtrittsspaltes 14 auflagert. Weitere Auflager bilden die Noppen 15 des
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Firstabdeckungselementes 1 in der Nähe der Firstlatte 2. Dadurch entsteht gemäß Fig. 1
zwischen der Oberseite 16 des
Firstabdeckungselementes 1 und der Unterseite 17
des Firststeines 10 im Raum 9 ein Luftdurchtrittsweg, durch welchen Luft von der
Luv- zur Leeseite durchtreten und bei diesem Strömungsweg Luft aus dem darunter liegenden
Dachraum 8 mitreißen oder durch natürliche Konvektion austreten lassen kann. Dieser
Entlüftungseffekt ist detailliert in der älteren Patentanmeldung P 41 23 313.1-25 beschrieben und
nicht Gegenstand dieser Erfindung, da sich diese sowohl auf Firstabdeckungselemente mit als auch
auf solche ohne Lüftungsöffnungen anwenden läßt.
Erfindungsgemäß ist entlang einer jeden
Längsseite 18, 19 des Firstabdeckungselementes 1 der weiche Schaumstoffstreifen 20 an der der
Wetterseite 21 abgewandten Unterseite 22 eines biegsamen, anschmiegsamen Randstreifens 23
befestigt, der in unterschiedlichen Abständen a1
und a_ zu den angrenzenden
Dacheindeckungsplatten 3 verstellbar an der Längsseite 18, 19 des First- oder
Gratabdeckungselementes 1 angeordnet ist.
Wie deutlich aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Abstand a.. kleiner als der Abstand a~. Dies kann
beispielsweise daher rühren, daß aufgrund einer unregelmäßigen Anbringung der Dachlatten die der
Firstlatte 2 nächstgelegene Dachlatte 24 auf der linken Bildhälfte der Fig. 1 der Firstlatte näher
6. September 1991 ,. ... fie 2028a/91
gelegen ist als die Dachlatte 25 auf der rechten Seite der Bildhälfte der Fig. 1 . Diese
unterschiedlichen Abstände a.. und a? sind mit
herkömmlichen First- oder Gratabdeckungselementen nur bis zu einem gewissen Maße ausgleichbar. Um in
solchen Fällen ohne Schwierigkeiten das Firstoder Gratabdeckungselement den örtlichen
Gegebenheiten anpassen zu können, ist im dargestellten Fall der Figuren 1 bis 3 nach einer
ersten alternativen Ausführungsform der biegsame Randstreifen 23 und/oder jede Längsseite 18,
des First- oder Gratabdeckungselementes 1 etwa senkrecht zur Firstlatte 2 mit Führungsschlitzen 26 (s. Fig. 2) versehen, durch
die jeweils ein beide Teile 18, 23 bzw. 19, 23 verstellbar verbindendes Kupplungselement 27
hindurchgreift.
Gemäß Fig. 3 besteht dieses
Kupplungselement 27 aus einem zusammenklipsbaren Kunststoffniet, der aus einer Niethülse 28 mit
Innenverzahnung 29 und einem Nietstift 30 mit Außenverzahnung 31 gebildet wird, wobei im
zusammengedrückten Zustand gemäß Fig. 3 die Außenverzahnung 31 widerhakenartig in die
Innenverzahnung 29 der Niethülse 28 eingreift.
Nach einer besonders vorteilhaften
Ausgestaltung dieser Ausführungsform verbindet das
Kupplungselement 27 den Randstreifen 23 derart mit der Längsseite 18, 19 des First- oder
Gratabdeckungselementes 1, daß der Randstreifen entgegen der Friktion zwischen den Kontaktflächen
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der Unterseite 41 der Längsseite 18, 19 und der Oberseite 32 des Randstreifens 23 in jede
beliebige, von der Länge L der Führungsschlitze bestimmbare Lage verschiebbar und darin halterbar
ist. Durch eine Anordnung der Führungsschlitze sowohl in den Längsseiten 18, 19 des
Firstabdeckungselementes 1 einerseits und dem Randstreifen 23 andererseits, kann diese
verstellbare Länge L verdoppelt werden. Außerdem erfüllen in diesem Fall die Führungsschlitze 26
neben den Entlüftungsöffnungen 7 eine zusätzliche Entlüftungsfunktion.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, bildet der Randstreifen 23 in seiner Querschnittsansicht
einen stumpfen Winkel <*-, dessen kurzer Schenkel
zur Längsseite 19 in einer gemeinsamen Ebene 34 verschieblich ist und dessen langer Schenkel 35
mit der Unterseite 41 der Längsseite 19 einen spitzen Winkel/? einschließt. Dadurch wirkt der
lange Schenkel 35 als Blattfeder, dessen größtmöglicher Stellweg durch den Winkel/?
bestimmt wird. Durch eine entsprechende Schlitzung parallel zur strichpunktiert angedeuteten Ebene
kann der lange Schenkel 35 aus kammartigen Blattfedern gleicher Breite bestehen, wodurch
seine Biegsamkeit und Anschmiegsamkeit mit dem Schaumstoffstreifen 20 an die Oberfläche 36
(s. Fig. 1) der Dacheindeckungsplatten 3 verbessert wird.
Eine alternative Ausführungsform zur Verstellung des Randstreifens 23 in bezug auf die
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Längsseiten 18, 19 des Firstabdeckungselementes
ist in Fig. 4 dargestellt. Dabei sind mit der Fig. 2 übereinstimmende Teile mit gleichen
Bezugsziffern bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform sind an der Unterseite 41 einer
jeden Längsseite 18, 19 mehrere im Querschnitt
T-förmige, parallel zu den Längskanten 37 verlaufende Halterungsleisten 38 angeordnet, von
denen eine jede mit einer benachbarten Halterungsleiste 38 eine Nut 39 bildet, in welcher
ein Randstreifen 23 mit einer entsprechend ausgebildeten Halterungsschiene 40 einschiebbar
ist. Diese Ausführungsform benötigt lediglich zwei Teile, nämlich die unmittelbar zum
Firstabdeckungselement 1 gehörenden Längsseiten 18, 19 und den Randstreifen 23, die
beide im Spritzgießverfahren herstellbar sind, und somit ein Kupplungselement 27 gemäß Fig. 3
entbehrlich werden lassen. Hierbei bildet die Unterseite 41 der Längsseite 18, 19 mit der
Oberseite 42 des Randstreifens 23 einen spitzen Winkel^.
Vorteilhaft besteht auch hier der Randstreifen 23 aus kammartigen, senkrecht zur
Längskante 37 verlaufende Blattfedern gleicher Breite. Es ist jedoch auch möglich, den
Randstreifen 23 sowohl bei der Ausführungsform der Fig. 2 als auch bei der Fig. 4 aus einem
geschlossenen, flexiblen sowie leicht biegsamen Flachstreifen herzustellen.
6. September 1991 fie 2028a/91
Der Randstreifen 23 und/oder der Schaumstoffstreifen 20 bestehen vorteilhaft aus
einem Polyethylen oder einem Polyurethan. Für den Fall, daß sowohl der Randstreifen 23 als auch der
Schaumstoffstreifen 20 aus Polyurethan bestehen, weist diese Ausführungsform den Vorteil auf, daß
aufgrund der gleichen Materialien dann der Schaumstoffstreifen 20 mit dem Randstreifen 23
verschweißbar ist, was wiederum die Herstellung vereinfacht. Wesentlich ist jedoch in jedem Fall
bei der Verwendung der hier in Frage kommenden Kunststoffmaterialien, daß der Randstreifen 23 und
der Schaumstoffstreifen 20 unabdingbar die gewünschte biegsame Anschmiegsamkeit auf die
gewellte Oberfläche 36 der üblichen Dacheindeckungsplatten 3 gewährleisten.
6. September 1991 . fie. 2028a/91
Bezugszeichenliste :
Firstabdeckungselement 1
Firstlatte 2
Dacheindeckungsplatten 3
Dach 4
Nägel bzw. Schrauben 5
Vertiefungen 6
Öffnungen 7
Dachraum 8
Raum zwischen Firststein 10
und Firstabdeckungselement 1 9
Firststein Längskanten des
Firstabdeckungselementes 1 11,
Rippen Luftdurchtrittsspalt Noppen
6. September 1991
fle 2028a/91
Oberseite des Firstabdeckungselementes
Unterseite des Firststeines
Längsseite des Firstabdeckungselementes
Schaumstoffstreifen
Wetterseite
Unterseite des Randstreifens
Randstreifen
Dachlatte
Führungsschlitze
Kupplungselement
Niethülse
Innenverzahnung
Nietstift
Außenverzahnung
Oberseite des Randstreifens
18,
24,
32,
6. September 1991
fie 2028a/91
-16-
kurzer Schenkel
Ebene
langer Schenkel
Oberfläche der Dacheindeckungsplatten
Längskante der Längsseite 18, 19
Halterungsleiste
Nut
Halterungsschiene
Unterseite der Längsseite 18, 19
Länge
Abstand
Winkel
a1 ' a2
Claims (1)
- 6. September 1991 fie 2028a/91Schutz anspräche :1. First- oder Gratabdeckungselement, welches auf der Firstlatte eines mit Dacheindeckungsplatten eingedeckten Daches befestigt ist und mit einem weichen, an seinen Längsseiten angeordneten Schaumstoffstreifen die Bauwerksspalte zwischen der Firstlatte und der Oberseite der angrenzenden Dacheindeckungsplatten abdeckt, dadurchgekennzeichnet , daß entlang einer jeden Längsseite (18, 19) des First- oder Gratabdeckungselementes (1) der weiche Schaumstoffstreifen (20) an der der Wetterseite (21) abgewandten Unterseite (22) eines biegsamen, anschmiegsamen Randstreifens (23) befestigt ist, der in unterschiedlichen Abständen (a , a ) zu den angrenzenden Dacheindeckungsplatten (3) verstellbar an der Längsseite (18, 19) des First- oder Gratabdeckungselementes (1) angeordnet ist.2. Firstabdeckungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der biegsame Randstreifen (23) und/oder jede Längsseite (18, 19) desFirstabdeckungselementes (1 ) etwa senkrecht zur Firstlatte (2) Führungsschlitze (26) aufweisen, durch die jeweils ein beide Teile (18, 19; 23) verstellbar verbindendes Kupplungselement (27) hindurchgreift.6. September 1991 /le 2028a/913. Firstabdeckungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet , daß das Kupplungselement (27) aus einem zweiteiligen, formschlüssig zusammenklipsbaren Kunststoffniet besteht.4. Firstabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Kupplungselement (27) den Randstreifen (23) derart mit der Längsseite (18, 19) des Firstabdeckungselementes (1) verbindet, daß der Randstreifen (23) entgegen der Friktion zwischen den Kontaktflächen der Unterseite (41) der Längsseite (18, 19) und der Oberseite (32) des Randstreifens (23) in jede beliebige, von der Länge (L) der Führungsschlitze (26) bestimmbare Lage verschiebbar und darin halterbar ist.5. Firstabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Randstreifen (23) in seiner Querschnittsansicht einen stumpfen Winkel (Ct) bildet, dessen kurzer Schenkel (33) zur Längsseite (18, 19) in einer gemeinsamen Ebene (34) verschieblich ist und dessen langer Schenkel (35) mit der Unterseite (41) der Längsseite (18, 19) einen spitzen Winkel (ß) bildet.6. September 1991 fie 2028a/916. Firstabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß der lange Schenkel (35) aus kammartigen Blattfedern gleicher Breite besteht.7. Firstabdeckungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite (41) einer jeden Längsseite (18, 19) mehrere im Querschnitt T-förmige, parallel zu den Längskanten (37) verlaufende Halterungsleisten (38) angeordnet sind, von denen eine jede (38) mit einer benachbarten Halterungsleiste (38) eine Nut (39) bildet, in welche ein Randstreifen (23) mit einer entsprechend ausgebildeten Halterungsschiene (40) einschiebbar ist.8. Firstabdeckungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (41) der Längsseite (18, 19) mit der Oberseite (42) des Randstreifens (23) einen spitzen Winkel (f) bildet.9. Firstabdeckungselement nach Anspruch oder 8, dadurchgekennzeichnet , daß der Randstreifen (23) aus kammartigen, senkrecht zur Längskante (37) verlaufenden Blattfedern gleicher Breite besteht.6. September 1991 fie 2028a/9110. Firstabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß der Randstreifen (23) von einem geschlossenen, flexiblen sowie leicht biegsamen Flachstreifen gebildet ist.11. Firstabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Randstreifen (23) und/oder Schaumstoffstreifen (20) aus einem Polyethylen oder einem Polyurethan bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9111300U DE9111300U1 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | First- oder Gratabdeckungselement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9111300U DE9111300U1 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | First- oder Gratabdeckungselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9111300U1 true DE9111300U1 (de) | 1991-12-05 |
Family
ID=6871160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9111300U Expired - Lifetime DE9111300U1 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | First- oder Gratabdeckungselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9111300U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4140481C1 (en) * | 1991-09-11 | 1993-04-29 | Oskar 4354 Datteln De Fleck | Roof ridge covering strip made in two parts - has one part fixed to ridge board and other to tile connected by pressure activated clips. |
| EP0668414A1 (de) * | 1994-02-18 | 1995-08-23 | Norm A.M.C. Ag | Lüfterkappe |
| DE4405201A1 (de) * | 1994-02-18 | 1995-08-24 | Norm Amc Ag | Abdichtorgan für eine Lüfterkappe |
| EP3943684A1 (de) * | 2020-07-23 | 2022-01-26 | Edilians | Abweisblech und dichtungsvorrichtung für ein dach und verfahren zur montage einer solchen vorrichtung |
-
1991
- 1991-09-11 DE DE9111300U patent/DE9111300U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4140481C1 (en) * | 1991-09-11 | 1993-04-29 | Oskar 4354 Datteln De Fleck | Roof ridge covering strip made in two parts - has one part fixed to ridge board and other to tile connected by pressure activated clips. |
| EP0668414A1 (de) * | 1994-02-18 | 1995-08-23 | Norm A.M.C. Ag | Lüfterkappe |
| DE4405201A1 (de) * | 1994-02-18 | 1995-08-24 | Norm Amc Ag | Abdichtorgan für eine Lüfterkappe |
| US5564976A (en) * | 1994-02-18 | 1996-10-15 | Norm A.M.C. Ag | Ventilator cover with a sealing element and method for the production thereof |
| EP3943684A1 (de) * | 2020-07-23 | 2022-01-26 | Edilians | Abweisblech und dichtungsvorrichtung für ein dach und verfahren zur montage einer solchen vorrichtung |
| FR3112800A1 (fr) * | 2020-07-23 | 2022-01-28 | Edilians | Bavette et dispositif d’étanchéité pour une toiture, et procédé d’assemblage d’un tel dispositif. |
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