DE9111250U1 - Prallwand - Google Patents
PrallwandInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/0801—Separate fastening elements
- E04F13/0803—Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
- E04F13/081—Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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Description
Anmelder: RIES Akustik Trockenbau GmbH, Wörnitzostheim 60,
8863 Alerheim
Pral lwand
Die Erfindung betrifft eine Prallwand mit nebeneinander angeordneten, vorzugsweise aus auf einer Montageunterlage
aufgenommenen, brettförmigen Sichtelementen bestehenden,
tafelförmigen Wandelementen, die durch Halteelemente
in zu ihrer Ebene senkrechter Richtung bewegbar auf horizontal verlaufenden, auf einem durch vertikale Wandauflagen
gebildeten Grobrost befestigten Tragleisten aufnehmbar und durch elastische Dämpfungselemente abgestützt
sind.
10 Eine Prallwand dieser Art ist aus dem DEOM 88 04 032
bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung sind die Tragleisten als horizontale Rechteckleisten ausgebildet, die
mit die Halteelemente bildenden, wandelementseitig befestigten Winkelelementen durch eine Stift-Schlitzverbindung
verbunden sind und gegenüber denen die Wandelemente durch durchgehende Schaumstoff leisten gepuffert
sind. Die Herstellung und die Montage der genannten Winkelelemente erfordert einen hohen Aufwand, was sich ungünstig
auf die Gestehungskosten auswirkt. Zudem wird vergleichsweise viel Schaumstoff benötigt, was nicht nur
die Gestehungskosten weiter erhöht, sondern auch die Feuergefahr. Ein weiterer, ganz besonderer Nachteil der
bekannten Anordnung ist jedoch darin zu sehen, daß sich infolge der Stift-Schlitzverbindung der elementseitig
gehaltenen Winkelelemente senkrecht zur Schlitzachse vorhandene Dehnungen bzw. Schrumpfungen der Wandelemente
nicht abbauen können. Es kann daher zu Verwerfungen der Wandelemente infolge innerer Spannungen kommen.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung gattungsgemäßer Art unter
Vermeidung der Nachteile der bekannten Anordnungen so zu verbessern, daß eine einfache und kostengünstige
Herstellung möglich und dennoch ein spannungsfreier Wandaufbau gewährleistet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Tragleisten als durchgehende, im Querschnitt L-förmige Profi1 schienen und die Halteelemente als kurze,
voneinander distanzierte, im Querschnitt L-förmige Profi
1 sch ienenabschn itte ausgebildet sind, die mit ihrem nach unten weisenden Schenkel in die zugeordnete, mit
nach oben weisendem Schenkel angeordnete, eine Tragleiste bildende Profilschiene einhängbar sind, und daß
die Dämpfungselemente als Schaumstoffklotze ausgebildet
sind, die an den Kreuzungsstellen der Elemente des Grobrosts mit den quer hierzu verlaufenden Elementen eines
wandelementseitigen Feinrosts angeordnet sind.
Diese Maßnahmen ermöglichen in vorteilhafter Weise eine
einfache Einhängmontage der Wandelemente. Diese können daher komplett vorgefertigt werden. Gleichzeitig ist
sichergestellt, daß die die Halteelemente bildenden,
durch Profilschienenabaschnitte gebildeten Einhängteile gegenüber der durchgehenden, die Halteleiste bildenden
Profi1 schiene in seitlicher Richtung Bewegungsfreiheitsgrad besitzen, so daß sich innere Spannungen ohne weiteres
abbauen können und eine Welligkeit der Wandelemente ausgeschlossen ist. Zudem ergeben die erfindungsgemäßen
Maßnahmen einen sehr weichen Wandaufbau und damit eine hohe Unfallsicherheit, ohne daß viel Schaumstoff benötigt
wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen
der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben. So können die Prof i 1 schienen und die
Profilschienenabschnitte vorteilhaft als Holzelemente ausgebildet sein. Dies ermöglicht eine einfache und
kostengünstige Herstellung sowie einen vielfach erwünschten Wandaufbau aus Holz.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß die in gegenseitigen Eingriff kommenden Flanken der
einander hintergreifenden Schenkel der Profi1 schiene und
Profi1schienenabschnitte vom jeweils anderen Schenkel
weg geneigt sind. Dies erleichtert den Einhängvorgang
und ergibt gleichzeitig eine zuverlässige Vorspannung der Pufferelemente.
Weitere zweckmäßige Fortbildungen und verteilhafte Ausgestaltungen
der übergeordneten Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung
mit den restlichen Unteransprüchen.
In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine schematische Draufsicht auf die Rückseite der Wandelemente und
Figur 2 einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße
Prallwand.
Die erfindungsgemäße Pral lwand weist, wie am besten aus
Figur 1 erkennbar ist, nebeneinander angeordnete, tafelförmige
Wandelemente 1 auf. Diese können aus parallelen, stehend angeordneten Paneelen bestehen, die durch einen
rückwärtigen Feinrost 2 miteinander verbunden sind. Der Feinrost 2 wird durch mehrere, über der Höhe der Wandelemente
1 verteilte, waagerechte Leisten gebildet, auf die die Paneele durch von hinten eingeschraubte, unsichtbare
Schrauben aufgeschraubt sind. Die Elemente des Feinrosts 2 fungieren dementsprechend als Montageunterlage.
Die auf den Feinrost 2 montierten Paneele können voneinander beabstandet sein. Zur Abdeckung der Spalte ist
zwischen dem Feinrost 2 und den hierauf montierten
Paneelen 3 der Wandelemente 1 ein Tuch 4 eingelegt, wie in Figur 2 durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist.
Die Wandelemente 1 sind, wie die Figuren 1 und 2 weiter erkennen lassen, mit an den Leisten des Feinrosts 2 befestigten,
im Querschnitt L-förmigen, mit nach unten weisendem, freiem Schenkel angeordneten Halteelementen 5
versehen und mit diesen in hierzu um 180° verdreht angeordnete, im Querschnitt L-förmige Tragleisten 6 einhängbar,
die an einem durch senkrechte Balken oder Leisten gebildeten, am Mauerwerk festlegbaren Grobrost 7
befestigt sind, wie Figur 2 anschaulich zeigt. Die Tragleisten 6 sind als über die ganze Rostbreite durchgehende
Profi1 schienen ausgebildet. Die Halteelemente 5 sind
dagegen als kurze, voneinander distanzierte Profilschienenabschnitte ausgebildet, die symmetrisch zur Mittellängsachse
des jeweils zugeordneten Wandelements 1 angeordnet sind, wie Figur 1 anschaulich zeigt. Hierzu können
jeweils ein mittig angeordnetes Halteelement 5, wie in Figur 1 oben dargestellt, oder mehrere, die Mittellängsachse
flankierende Halteelemente 5, wie in Figur 1 unten angedeutet, vorgesehen sein.
Bei dem den Halteelementen 5 und Tragleisten 6 zugrundeliegenden Schienenmaterial kann es sich um Metallschienen
handeln. Im dargestellten Beispiel sollen auf Profil
gefräste Holzschienen Verwendung finden, die mit der Stirnseite ihrer waagerechten Schenkel 8 stumpf auf den
Feinrost 2 bzw. Grobrost 7 aufgesetzt sind. Der Schenkel 8 ist dementsprechend vergleichsweise dick ausgeführt.
Die vertikalen Schenkel 9 der Halteelemente 5 und der jeweils zugeordneten Tragleiste 6 sind einander züge-
wandt, so daß eine Einhängung möglich ist.
Um eine ausreichende Bewegbarkeit der Wandelemente 1 senkrecht zu ihrer Ebene zu ermöglichen, ist der lichte
Abstand jedes vertikalen Schenkels 9 von der als Montagefläche fungierenden Stirnfläche des jeweils zugeordneten,
horizontalen Schenkels 8 größer als die Dicke des jeweils anderen, vertikalen Schenkels 9. Dieses Übermaß a
stellt die maximale Beweglichkeit dar.
Zur Gewährleistung einer Pufferung und Rückstellung ausgelenkter
Wandelemente 1 sind elastische Dämpfungselemente 10 vorgesehen. Diese sind als Schaumstoffklotze
ausgebildet, die an den Kreuzungspunkten des durch vertikale Balken gebildeten Grobrosts 7 und des durch horizontale
Leisten gebildeten Feinrosts 2 angeordnet sind, wie in Figur 1 angedeutet ist. Die genannten Schaumstoffklötze
sind auf der Höhe der Leisten des Feinrosts 2 an den Balken des Grobrosts 7 befestigt, was den Einhängvorgang
erleichtert.
Die die Dämpfungselemente 10 bildenden Schaumstoffklotze
sind im der Figur 2 zugrundeliegenden Ausgangszustand leicht vorgespannt. Um diese zu bewerkstelligen, besitzen
die in gegenseitigen Eingriff kommenden, vertikalen Schenkel 9 vom jeweils zugehörigen, horizontalen Schenkel
8 weggeneigte Flanken 11.
Vorstehend ist zwar ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher erläutert, ohne daß jedoch hiermit eine Beschränkung verbunden sein soll. Vielmehr stehen
dem Fachmann eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um den allgemeinen Raumformgedanken, wie angedeutet, an
die Verhältnisse des Einzelfalls anzupassen.
Claims (8)
1. Prallwand mit nebeneinander angeordneten, vorzugsweise
aus auf einer Montageunterlage aufgenommenen,
brettförmigen Sichtelementen (3) bestehenden, tafelförmigen Wandelementen (1), die durch Halteelemente
(5) in zu ihrer Ebene senkrechter Richtung bewegbar auf horizontal verlaufenden, auf einem
durch vertikale Wandauflagen gebildeten Grobrost (7) befestigten Tragleisten (6) aufnehmbar und
durch elastische Dämpfungselemente (10) abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragleisten
(6) als durchgehende, im Querschnitt L-förmige Profilschienen und die Halteelemente (5) als kurze,
voneinander distanzierte, im Querschnitt L-förmige Profi1 schienenabschnitte ausgebildet sind, die mit
den
ihrem nach unten weisenf Schenkel (9) in die zugeordnete,
mit nach oben weisendem Schenkel (9) angeordnete , eine Tragleiste (6) bildende Profilschiene
einhängbar sind, und daß die Dämpfungselemente (10) als Schaumstoffklotze ausgebildet sind, die
an den Kreuzungsstellen der Elemente des Grobrosts (6) mit den quer hierzu verlaufenden Elementen eines
wandelementseitigen Feinrosts (2) angeordnet sind.
2. Prallwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tragleisten (6) und Halteelemente (5)
bildenden Profi1 schienen und Profi1 schienenabschnitte
als Holzelemente ausgebildet sind.
3. Prallwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in gegenseitigen
Eingriff kommenden Flanken (11) der einander hintergreifenden Schenkel (9) der Profi1 schienen
und Profi1 schienenabschnitte vom jeweils anderen,
zugehörigen Schenkel weggeneigt sind.
4. Prallwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Dämpfungselemente
(10) bildenden Schaumstoffklotze auf der Höhe der Elemente des Feinrosts (2) an den Elementen
des Grobrosts (7) befestigt sind.
5. Prallwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Halteelemente
(5) bildenden Profi1schienenabschnitte symmetrisch zur Längsachse des jeweils zugeordneten Wandelements
(1) angeordnet sind.
6. Prallwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Halteelemente
(5) bildenden Profi1 schienenabschnitte an den Elementen des Feinrosts (2) befestigt sind.
7. Prallwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (1) über ihrer Höhe mehrere Feinrostelemente mit zu-
geordneten Halteelementen (5) und Dämpfungselementen
(10) aufweisen.
8. Prallwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Feinrost
(2) und den mit gegenseitigem Abstand angeordneten Sichtelementen (3) der Wandelemente (1) ein Tuch
(4 ) eingelegt i st.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9111250U DE9111250U1 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | Prallwand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9111250U DE9111250U1 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | Prallwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9111250U1 true DE9111250U1 (de) | 1992-01-09 |
Family
ID=6871125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9111250U Expired - Lifetime DE9111250U1 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | Prallwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9111250U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2700796A1 (fr) * | 1993-01-28 | 1994-07-29 | Cs Steel Sa | Dispositif pour accrocher des panneaux muraux sur une ossature. |
| DE202010016856U1 (de) | 2010-12-22 | 2011-04-14 | G+R Heiz-/Kühlsysteme GmbH | Prallwandkonsole |
-
1991
- 1991-09-11 DE DE9111250U patent/DE9111250U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2700796A1 (fr) * | 1993-01-28 | 1994-07-29 | Cs Steel Sa | Dispositif pour accrocher des panneaux muraux sur une ossature. |
| DE202010016856U1 (de) | 2010-12-22 | 2011-04-14 | G+R Heiz-/Kühlsysteme GmbH | Prallwandkonsole |
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