DE9110751U1 - Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen o.dgl. - Google Patents
Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen o.dgl.Info
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Description
Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen mit
einem auf einer eine Schließzylinder-Aufnahmeöffnung
aufweisenden Grundplatte geführten Schiebedeckel, welcher von einer die Schließzylinder-Aufnahmeöffnung überdeckenden
Verschlußlage durch die Betätigung eines Zusatzschlosses verlagerbar ist in eine die Schließzylinder-Aufnahmeöffnung
freigebende Lage.
Ein derartiger Sicherheitsbeschlag ist beispielsweise bekannt aus der europäischen Patentanmeldung 0287799,
wobei das Zusatzschloß als Magnetschloß ausgebildet ist. Derartige Sicherheitsbeschläge benötigen zur Verlagerung
von der Verschlußstellung in die Offenstellung den Einsatz eines Schlüssels. In vielen Fällen ist es nachteilig,
auf einen Schlüssel angewiesen zu sein.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Sicherheitsbeschlag von gebrauchsvorteilhafterem
Aufbau anzugeben.
Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen 1 und 6 angegebene Erfindung.
Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung dar.
Zufolge der erfindungsgemäßen Ausbildung des Sicherheitsbeschlages ist das ständige Mitführen eines Zusatzschloß-Schlüssels
nicht erforderlich. Lediglich die Kenntnis des voreingestellten Schlüsselgeheimnisses ist
notwendig, um den Schiebedeckel in seine Öffnungsstel-
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lung zu verlagern. Die Ausgestaltung des Kombinationsschlosses, bei welchem mittels eines Betätigungsgliedes
ein Riegelglied parallel zur Verschiebeebene und quer zur Verschieberichtung verlagerbar ist, ermöglicht eine
bedienungsfreundliche, in den Schiebedeckel integrierte Anordnung der Einstellscheiben. Eine derartige Integration
gibt dem Sicherheitsbeschlag zusätzlich ein gefälliges Aussehen. Handhabungstechnisch günstig läßt sich bei
dieser Anordnung des Kombinationsschlosses auch das Betätigungsglied in den Schiebedeckel einfügen. Zur
Ausbildung der Schließaussparung, in welche das Riegelglied in der Verschlußstellung eingreift, wird in raumsparender
Weise die schienenartig ausgebildete Führungsprofilierung der Grundplattenseitenwand beigezogen. Eine
vorteilhafte Ausbildung des Sicherheitsbeschlages sieht vor, daß das Riegelglied fest mit der Achse verbunden
ist. Dies hat zur Folge, daß beispielsweise das Riegelglied nur bei richtig eingestelltem Schlüsselgeheimnis
verlagerbar ist. Befindet sich gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung das Riegelglied
in der Offenstellung des Sicherheitsbeschlages darüberhinaus außerhalb der Grundplatte, so kann, wenn
beispielsweise das Riegelglied federbelastet ist, dieses sich wieder in eine die Einstellscheiben verlagerbare
Position zurückverlagern. Wird nun die Kombination der Einstellscheiben verändert, so ist das Riegelglied nicht
mehr verlagerbar und demzufolge der Schiebedeckel nicht mehr in die Verschlußstellung zurückschiebbar. Dies kann
erst geschehen, wenn die richtige Schließkombination im Zusatzschloß eingestellt ist. Andererseits kann es jedoch
erwünscht sein, daß auch bei nicht richtig eingestellter Kombination ein Schließen des Schiebedeckels
erwünscht ist. Hierzu wird die Erfindung derart weitergebildet, daß das Riegelglied in Öffnungsrichtung des
Kombinationsschlosses federnd ausweichbar auf der Achse
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befestigt ist. Läuft in vorteilhafter Weise die riegelgliedseitige
Führungsprofilierung der Grundplatte endseitig als Auflaufschräge aus, so weicht das Riegelglied
beim Schließen des Schiebedeckels auf dieser Auflaufschräge auflaufend in seine Öffnungsposition aus und
schnappt in der Verschlußstellung in die Schließsparung ein. Ganz allgemein kann von Vorteil sein, wenn Kombinationsschlösser
zum Einsatz kommen, welche bei Beaufschlagung des Betätigungsgliedes nicht nur eine Verlagerung
des Riegelgliedes verursachen, sondern auch ein Verstellen des eingestellten Schlüsselgeheimnisses bewirken.
Durch diese Maßnahme wird ein Offenbaren der richtigen Schließkombination nach Öffnen des Schiebedeckels wirksam
verhindert. Außerdem ist es von Vorteil, Kombinationsschlösser zu verwenden, deren Schlüsselgeheimnis vom
Benutzer nachträglich verändert werden kann. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn diese Veränderung zum
einen nur bei richtig eingestellter Schließkombination und zum anderen nur bei abgenommenem Schiebedeckel vornehmbar
ist.
Eine zweite Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß mehrere auf dem Schiebedeckel angeordnete, mit einendseitigen
Einstellscheiben versehene Einstellglieder vorgesehen sind. Die Einstellglieder weisen anderendseitig als
Drehkeile ausgebildete Köpfe auf, so daß bei Verdrehen der Einstellglieder Riegelstifte verlagert werden können,
welche mit abgefederten Gegenstiften der Grundplatte zusammenwirken. Bei richtig eingestellter Kombination
fluchten die Trennfugen von Riegelstiften und Gegenstiften mit der Trennfuge von Schiebedeckel und Grundplatte.
Es ist vorteilhaft, die Drehkeile schneckenförmig auszubilden. Eine derartige Ausbildung ermöglicht es, jeder
Winkelstellung der beispielsweise vier Einstellglieder jeweils eine bestimmte axiale Position von Riegelstift
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und Gegenstift zuzuordnen. Eine sichere Einstellposition wird dadurch erzielt, daß die Einstellglieder in jeder
Einstellposition verrastbar sind. Hierbei sind bevorzugt zehn Einstellpositionen vorgesehen. Besonders vorteilhaft
wird die Weiterbildung der Erfindung gesehen, bei der die Riegelstifte senkrecht zur Verschiebeebene geführt
sind. Die Verlagerung der Riegelstifte durch als Drehkeile ausgebildete Köpfe der Einstellglieder ist
insbesondere deshalb von Vorteil, da bei einer 360-Grad-Drehung der Einstellglieder eine derartig große axiale
Verlagerbarkeit der Riegelstifte und der damit zusammenwirkenden Gegenstifte ermöglicht ist, wobei unmittelbar
aufeinanderfolgende Einstellpositionen des Riegelgliedes
einen genügend hohen Stufensprung aufweisen. Ein genügendes Bewegungsspiel zwischen Schiebedeckel und Grundplatte
ist somit erreichbar.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der beigefügten Zeichnungen nachfolgend erörtert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung gemäß der Verschlußstellung
des Schiebedeckels,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II Fig. 1 bei
verrastetem Riegelglied,
Fig. 3 eine Darstellung gemäß Fig. 2 mit in seine Öffnungsstellung verlagertem Riegelglied,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 2 eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. 3 des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
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Fig. 6 eine Draufsicht auf den Beschlag mit abwärts verlagertem, von einem Raststift gesichtertem
Schiebedeckel,
Fig. 7 eine Draufsicht eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 8 den Schnitt gemäß der Linie VIII-VIII in Fig. 6 und
Fig. 9 eine Darstellung gemäß Fig. 7 bei richtig eingestellter Schließkombination.
Bei dem in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Schiebedeckel 2 auf einer
Grundplatte 1 verlagerbar angeordnet. Ein derartiger Sicherheitsbeschlag ist auf einer nicht dargestellten
Türaussenflache montierbar. Der Schiebedeckel 2 ist dann auf der Grundplatte in einer Ebene parallel zur Türblattebene verlagerbar, so daß in der Offenstellung eine
Zylinderaufnahmeöffnung 4 zugänglich wird, welche in der Verschlußstellung des Sicherheitsbeschlages von dem
Schiebedeckel 2 überfangen ist. Der Schiebedeckel 2 ist auf der Grundplatte 1 an schienenartig ausgebildeten Führungsprofilierungen
6 geführt. Hierzu weist der Schiebedeckel 2 eine Gegenprofilierung 19 auf, welche in eine
von der Führungsprofilierung 6 ausgebildete Nut der beiden gegenüberliegenden Seitenwände der Grundplatte 1
eingreift. Die eine Führungsprofilierung 6 weist randseitig eine Schließaussparung 7 auf, in welche in der Verschlußstellung
ein Riegelglied 5 eines Kombinationsschlosses rastend eingreift. Die Seitenwände der Schließaussparung
7 erstrecken sich quer zur Verlagerungsrichtung des Schiebedeckels 2, so daß eine sichere Verra-
stung von Riegelglied 5 und Schließaussparung 7 gewährleistet ist.
Insbesondere geht aus den Figuren 2 und 3 hervor, daß das Riegelglied 5 als Fortsatz eines Riegelträgers 13
ausgebildet ist, welcher fest auf einer Achse 10 eines Kombinationsschlosses 3 sitzt.
Hierzu isb eine Bohrung 16 des einen Endes der Achse 10
von einem eine Bohrung des Riegelträgers 13 durchsetzenden Splint 15 durchgriffen. Anderenends ist die Achse 10
von einem im Schiebedeckel 2 angeordneten Betätigungsglied 8 beaufschlagbar und bei richtig eingestelltem
Schlüsselgeheimnis der Einstellscheiben 9 verlagerbar, so daß das Riegelglied 5 außer Eingriff zur Schließaussparung
7 bringbar und der Schiebedeckel 2 auf der Grundplatte 1 verlagerbar ist. Bei der Verlagerung der Achse
10 wird eine Druckfeder 14 gespannt, welche ein selbsttätiges Rückverlagern der Achse 10 und damit des Riegelgliedes
5 ermöglicht. Bei der Verlagerung des Riegelträgers 13 in seine Offenstellung (Fig. 3) tritt ein Zapfen-17
des Führungsträgers 13 in eine Bohrung 2' des Schiebedeckels 2 ein.
Eine Verlagerung des Riegelgliedes 5 von seiner Sperrstellung (Fig. 2) in die Offenstellung (Fig. 3) ist nur
bei richtig eingestelltem Schlüsselgeheimnis möglich. Die Einstellung der Kombination geschieht durch Drehen
der als Zahlenscheiben ausgestalteten Einstellscheiben 9. Hierdurch werden mit den Einstellscheiben 9 drehfest
verbundene Sperrhülsen 11 gedreht, welche jeweils innenseitig einen Kanal 18 aufweisen, in welchen bei richtig
eingestelltem Schlüsselgeheimnis je eine radial die Achse 10 überragende Nase 12 einschiebbar ist. Durch
Einschieben der Nasen 12 in die Kanäle 18 ist die zur Riegelgliedverlagerung notwendige Querverlagerung der
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Achse 10 durch Beaufschlagen des Betätigungsgliedes 8
möglich. Nach Verlagerung des Riegelgiedes 5 in die Freigabestellung zur Schließaussparung 7 ist der Schiebedeckel
2 in seine Offenstellung bewegbar. Nach Fortfall der Beaufschlagung des Betätigungsgliedes 8 schleift
sodann das Riegelglied 5 auf der Führungsprofilierung 6. Beim Ausführungsspiel ist der Schiebedeckel 2 so weit
verlagerbar, daß das Riegelglied 5 das Ende 6' der Führungsprof ilierung 6 überläuft, so daß das Riegelglied 5
sich nicht mehr an der Führungsprofilierung 6 abstützt.
Wird dann bei richtig eingestelltem Schlüsselgeheimnis der Schiebedeckel 2 wieder in Richtung seiner Verschlußstellung
verlagert, so bewirkt eine Auflaufschräge 23 am
Ende 61 der Führungsprofilierung 6 eine Ausweichverlagerung
des Riegelgliedes 5 in seine Offenstellung. Unterstützt wird die Ausweichbewegung durch eine Gegenschräge
5' des Riegelgliedes 5.
Ist dagegen in der Offenstellung des Schiebedeckels 2
ein nicht richtiges Schlüsselgeheimnis eingestellt, so ist eine Verlagerung des Riegelgliedes 5 in seine Freigabestellung
nicht möglich, so daß lediglich die beiden Schrägen 2 3,5' gegeneinandertreten. Der Schiebedeckel 2
ist somit nicht in seine Verschlußstellung verlagerbar. Dies ist erst möglich, wenn die richtige Schließkombination
eingestellt ist.
Eine lösbare Rastvorrichtung sichert den Schiebedeckel 2 in seiner Offenstellung vor vollständigem Heruntergleiten
von der Grundplatte. Die Verrastung ist lösbar, so daß der Schiebedeckel 2 von der Grundplatte 1 abnehmbar
ist. In dieser abgenommenen Stellung ist die Schließkombination des Kombinationsschlosses änderbar. Hierzu
weist das Kombinationsschloss 3 unterseitig eine Werkzeugeingriff Öffnung 50 auf. Letztere fluchtet mit einer
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Aussparung 51 des Riegelgliedes 13. Mit einem spitzen Werkzeug können daher die Hülsen 11 entgegen der Betätigungsrichtung
der Achse 10 verlagert werden und gelangen außer Eingriff bei richtig eingestellter Schließkombination
zu den Einstellscheiben 9, so daß diese in eine andere Drehwinkelstellung zu den Sperrhülsen 11 treten
unter Erzielung eines neuen Schlüsselgehexmnxsses.
Ein in wesentlichen Teilen mit dem zuvor beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel übereinstimmendes weiteres
Ausführungsbeispiel ist in den Figuren 4 und 5 dargestellt. Hierbei ist das Riegelglied 5 in Freigaberichtung
auch bei gesperrter Achse 10 verlagerbar. Hierzu ist der Riegelträger 13 gegenüber der Achse 10 mittels
dieser Druckfeder 21 abgefedert. Der Splint 15 greift nun in einen Längsschlitz 20 der Achse 10 ein. Die zwischen
einem endseitigen Bund 22 der Achse 10 und dem Splint 15 angeordnete Druckfeder 21 wird bei einer bei
gesperrter Achse 10 durchgeführten Verlagerung des Riegelgliedes 5 gespannt (Fig. 5). Befindet sich der Schiebedeckel
2 in seiner Freigabestellung, wobei das Riegelglied 5 sich nicht mehr an der Führungsprofilxerung 6
der Grundplatte 1 abstützt, so befindet es sich in einer ähnlichen Position wie in Figur 4. Ist nun in dieser
Position das Schlüsselgeheimnis verstellt, so läßt sich die Achse 10 nicht verlagern. Wird jedoch der Schiebedekkel
2 in Richtung seiner Verschlußstellung verlagert, so trifft das Riegelglied 5 mit seiner Schräge 51 gegen die
Auflaufschräge 2 3 der Führungsprofilxerung 6.
Durch die federnde Ausweichbarkeit des Riegelträgers 13
auf der Achse 10 kann nun das Riegelglied 5 an der Führungsprofilxerung
6 entlangschleifen, bis es in die Schließaussparung 7 rastend eingreift.
Die vorerwähnte Rastvorrichtung besteht im einzelnen aus einem federnd in der Grundplatte 1 gelagerten Raststift
24, welcher in eine Rastnische 25 der Gegenprofilierung 19 des Schiebedeckels 2 eingreift, siehe Fig. 6. Die
Rastnische 25 weist eine Auflaufschräge 25' auf, welche
bei Verlagerung des Schiebedeckels 2 in Richtung seiner Verschlußstellung den Raststift 24 beaufschlagt, so daß
dieser in seine Lagerbohrung der Grundplatte 1 eintauchen kann. Zum Lösen des Schiebedeckels 2 von der Grundplatte
3 mündet in die Rastnische eine Bohrung 26, in welche ein dünnes Werkzeug, bzw. eine Nadel, einführbar
ist zur Rückverlagerung des Raststiftes 24. Nach einer derartigen Rückverlagerung kann der Schiebedeckel 2 von
der schienenförmig ausgebildeten Führungsprofilierung 6
abgezogen werden, um beispielsweise eine Neueinstellung der Schließkombination vorzunehmen.
Ein drittes Ausführungsbeispxel der Erfindung ist in den Figuren 7 bis 9 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind auf der parallel zur Türebene verlaufenden Oberfläche des Schiebedeckels 2 vier Einstellscheiben
angeordnet, welche endseitig an Einstellgliedern 30 befestigt sind. Letztere ragen in ein Schloßgehäuse 37
hinein und sind dort mit Köpfen versehen, welche als Drehkeile 31 ausgebildet sind. Die Einstellscheiben 39
weisen in Form von Zahlen gestaltete Einstellmarkierungen auf, wobei die Einstellscheiben in ihren Drehwinkelstellungen
mittels Rastglieder 40 fixiert sind.
Von den Drehkeilen 31 sind Riegelstifte 35 entgegen Federn 38 verlagerbar. Die Riegelstifte 35 sind in Bohrungen
34 des Schiebedeckels 2 geführt. Zwischen den Federn 38 und den Riegelstiften 35 sind Gegenstifte 32
eingeschaltet, welche in Bohrungen der Grundplatte 1 angeordnet sind. Durch Axialverlagerung der beiden Stif-
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te 35, 32 ist deren Trennfuge in eine mit der Trennfuge zwischen Schiebedeckel 2 und Grundplatte 19 fluchtende
Position bringbar. Die axiale Verlagerbarkeit jedes Stiftpaares 35, 32 wird durch die Drehkeile 31 bewirkt.
Jeder Drehkeil 31 weist einen umlaufenden Rand 42 auf, welcher dem den Drehkeil 31 ausbildenden Kopf jedes
Einstellgliedes 30 eine topfförmige Gestalt aufprägt. Die axiale Höhe des Randes nimmt mit dem Drehwinkel zu,
da der Rand etwa schneckenförmig ausgebildet ist. Hierdurch
ist je nach Drehstellung des Einstellgliedes 30 diesem eine Axialstellung der Stiftpaare 32, 35 zugeordnet.
Bei der schneckenförmigen Ausgestaltung der Drehkeile 31 gemäß Ausführungsbeispiel werden die Stiftpaare
32, 35 von einer einer minimalen Position zugeordneten Drehstellung bei weiterer Drehung der Einstellglieder
kontinuierlich axial in Richtung der Grundplatte 1 verlagert. Durch unterschiedliche Längen der Riegelstifte 35
ergeben sich zugeordnete Einstellpositionen der Einstellglieder 30, bei welchen Positionen in der Öffnungsstellung
des Kombinationsschlosses die Trennfuge zwischen Riegelstift 35 und Gegenstift 32 mit der Trennebene von
Schiebedeckel 2 und Grundplatte 1 fluchtet.
Ein Ändern der Schließkombination ist bei einem derartig ausgebildeten Sicherheitsbeschlag durch Austauschen der
Riegelstifte 35 möglich, da unterschiedlich lange Riegelstifte 35 unterschiedlichen Einstellpositionen zugeordnet
sind.
Bei einem Sicherheitsbeschlag gemäß den Figuren 7 bis 9 stützen sich in der Offenstellung sowohl die Riegelstifte
35 an der Grundplatte 1 als auch die Gegenstifte 32 am Schiebedeckel 2 ab, so daß ein Herausfallen der Stifte
32, 35 nicht möglich ist.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen.
Claims (10)
1. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen, mit einem auf einer eine
Schließzylinder-Aufnahmeöffnung aufweisenden Grundplatte
(1) in seitlichen Führungsprofilierungen (6) geführten Schiebedeckel (2), welcher von einer die Schließzylinder-Aufnahmeöffnung
(4) überdeckenden Verschlußlage durch Betätigen eines Zusatzschlosses verlagerbar ist in
eine die Schließzylinder-Aufnahmeöffnung (4) freigebende
Lage, dadurch gekennzeichnet, daß das als Kombinationsschloß (3) ausgebildete Zusatzschloß ein bei richtig
eingestellter Kombination aus einer der Führungsprofilierung (6) zugeordneten Schließaussparung (7) parallel zur
Verschiebeebene und quer zur Verschieberichtung mittels eines Betätigungsgliedes (8) verlagerbares Riegelglied
(5) aufweist, welches an einer Einstellscheiben (9) durchsetzenden Achse (10) befestigt ist.
2. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen und dergleichen, insbesondere nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied (5) fest mit der Achse (10) verbunden ist.
3. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen, insbesondere nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Offenstellung das Riegelglied
(5) über die Grundplatte (1) hinaus verlagerbar ist.
4. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen, insbesondere nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofilierung (6) endsei-
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tig, riegelgliedseitig eine dem Verlagerungsweg des federbelasteten Riegelgliedes (5) entsprechende Auflaufschräge
(23) aufweist.
5. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen, insbesondere nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied (5) in seiner Öffnungsrichtung
federnd ausweichbar auf der Achse (10) angeordnet ist.
6. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen, mit einem auf einer eine
Schließzylinder-Aufnahmeöffnung aufweisenden Grundplatte (1) geführten Schiebedeckel (2), welcher von einer die
Schließzylinder-Aufnahmeöffnung (4) überdeckenden Verschlußlage
durch Betätign eines Zusatzschlosses verlagerbar ist in eine die Schließzylinder-Aufnahmeöffnung (4)
freigebende Lage dadurch gekennzeichnet, daß das als Kombinationsschloß (33) ausgebildete Zusatzschloß mehrere
auf dem Schiebededckel (2) angeordnete, mit einendseitigen Einstellscheiben (39) versehene Einstellglieder
(30) aufweist, die anderendseitig mit als Drehkeile (31) ausgebildeten Köpfen ausgebildet sind zur Axialverlagerung
von mit abgefederten Gegenstiften (32) der Grundplatte (1) zusammenwirkenden, in Öffnungen (34) des
Schiebedeckels (2) verlagerbaren Riegelstiften (35).
7. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete
Türen oder dergleichen, insbesondere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehkeile (31) schnekkenförmig
ausgebildet sind.
8. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen, insbesondere nach einem
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oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellglieder (30) in jeder
ihrer Einstellpositionn verrastbar sind.
9. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen, insbesondere nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelstifte (35) in senkrecht
zur Verschiebeebene verlaufenden Bohrungen (34) geführt sind.
10. Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen oder dergleichen, insbesondere nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Änderung der Kombination nur
bei von der Grundplatte (1) entferntem Schiebedeckel (2) einstellbar ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9110751U DE9110751U1 (de) | 1991-08-30 | 1991-08-30 | Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9110751U DE9110751U1 (de) | 1991-08-30 | 1991-08-30 | Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen o.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9110751U1 true DE9110751U1 (de) | 1992-12-24 |
Family
ID=6870764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9110751U Expired - Lifetime DE9110751U1 (de) | 1991-08-30 | 1991-08-30 | Sicherheitsbeschlag für mit Schließzylinder ausgerüstete Türen o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9110751U1 (de) |
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- 1991-08-30 DE DE9110751U patent/DE9110751U1/de not_active Expired - Lifetime
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