DE911065C - Vorrichtung zum Giessen von insbesondere duennwandigen Hohlbarren - Google Patents
Vorrichtung zum Giessen von insbesondere duennwandigen HohlbarrenInfo
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- DE911065C DE911065C DEP15832D DEP0015832D DE911065C DE 911065 C DE911065 C DE 911065C DE P15832 D DEP15832 D DE P15832D DE P0015832 D DEP0015832 D DE P0015832D DE 911065 C DE911065 C DE 911065C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/006—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths of tubes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Continuous Casting (AREA)
Description
- Das Gießen von Hohlbarren unter Verwendung einer kurzen Kokille ist bereits Gegenstand des Patents 9o8 521, wobei der Hohlraum durch einen als Kern wirkenden kurzen gekühlten Hohlzylinder erzeugt wird. Bei der Herstellung verhältnismäßig dünnwandiger Hohlbarren hat es sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, das Metall an mehreren Stellen gleichzeitig in die Gießform zu führen, um eine gleichmäßigere und raschere Verteilung des Gießgutes zu erreichen. Aus diesem Grunde wurde der gekühlte, als Hohlzylinder ausgebildete Kern erfindungsgemäß ringförmig gestaltet, so daß über ihm eine Verteilungsschale mit mehreren Auslaufringen angebracht werden kann.
- Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Gießvorrichtung werden an Hand eines in denAbb. i und 2 dargestelltenAusführungsbeispiels geschildert.
- Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch eine Gießvorrichtung während des Gießens, Abb.2 eine Draufsicht.
- i bezeichnet die kurze wassergekühlte Kokille, 2 den ringförmig, vorzugsweise konisch gestalteten Hohlzylinder. Durch die Rinne 3 wird das flüssige Metall in die Verteilungsschale 4. geleitet und gelangt von da über die Auslaufrinnen q.' in die Kokille i. Der ringförmige Kokillenboden 5 befindet sich zu Gießbeginn in der Gießform i und wird während des Gießens langsam abgesenkt, so daß der entstehende Hohlbarren unten austritt, während oben in die Kokille fortlaufend Metall nachfließt. Aus der Kokille i und aus dem Kern 2 strömt das Kühlwasser unten durch runde oder schlitzförmige Öffnungen i' bzw. 2' schräg gegen den entstehenden Block und bewirkt eine starke direkte Kühlung desselben. Die direkte Kühlung kann gegebenenfalls auch weiter unten einsetzen. An der Innenwand des Hohlbarrens kann in manchen Fällen auf die direkte Kühlung verzichtet werden. Der Kern 2 ist mittels der Arme 7 in die Kokille eingehängt. DieVorsprünge8 an der Unterseite der Arme 7 sichern seine Zentrierung. Durch das Rohr 9 wird das Kühlwasser eingeführt. Der ringförmige Kern ist mit Überlauf io ausgestattet, um die Bildung eines Luftsackes im oberen Teil des Wasserraumes zu verhindern.
- Bei der erfindungsgemäßen Gießvorrichtung kann die innere Blockoberfläche überwacht und. deren direkte Kühlung nach Bedarf geändert werden. Dadurch, daß die Verteilungsschale in den ringförmig gestalteten Hohlzylinder eingesetzt ist, wird ein freier Gießstrahl vermieden und eine nach allen Seiten gleichmäßige Metallverteilung ermöglicht. Um ein direktes Strömen des Metalls gegen die Kokillenwand zu vermeiden, sind die Enden der Auslaufrinnen ¢' mit Prallflächen 4" ausgestattet, so daß der Metallzufluß seitlich abgelenkt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Gießen von insbesondere dünnwandigen Hohlbarren, wobei der Hohlraum durch einen als Kern wirkenden kurzen gekühlten Hohlzylinder erzeugt wird, nach Patent 908 52i, dadurch gekennzeichnet, daß über dem ringförmig, vorzugsweise konisch gestalteten, gekühlten und als Kern dienenden Hohlzylinder (2) eine zur Aufnahme des flüssigen Metalls bestimmte Verteilungsschale (q.) angeordnet ist, die mehrere Auslaufrinnen (q') besitzt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Hohlzylinder (2) mit einem Überlauf (io) ausgestattet ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Hohlzylinder (2) mittels der Arme (7) zentrisch in die Kokille (i) eingehängt ist. q. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufrinnen (q.') an ihren der Kokillenwand gegenüber gelegenen Enden Prallflächen (q") besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP15832D DE911065C (de) | 1943-06-18 | 1943-06-18 | Vorrichtung zum Giessen von insbesondere duennwandigen Hohlbarren |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP15832D DE911065C (de) | 1943-06-18 | 1943-06-18 | Vorrichtung zum Giessen von insbesondere duennwandigen Hohlbarren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE911065C true DE911065C (de) | 1954-05-10 |
Family
ID=7365779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP15832D Expired DE911065C (de) | 1943-06-18 | 1943-06-18 | Vorrichtung zum Giessen von insbesondere duennwandigen Hohlbarren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE911065C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2895188A (en) * | 1953-01-23 | 1959-07-21 | Eisenwerke Gelsenkirchen Ag Fa | Continuous casting apparatus |
| DE2850659A1 (de) * | 1977-11-22 | 1979-05-23 | Sumitomo Aluminium Smelting Co | Kontinuierliches giessverfahren zur herstellung metallischer bloecke |
-
1943
- 1943-06-18 DE DEP15832D patent/DE911065C/de not_active Expired
Cited By (3)
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| US2895188A (en) * | 1953-01-23 | 1959-07-21 | Eisenwerke Gelsenkirchen Ag Fa | Continuous casting apparatus |
| DE2850659A1 (de) * | 1977-11-22 | 1979-05-23 | Sumitomo Aluminium Smelting Co | Kontinuierliches giessverfahren zur herstellung metallischer bloecke |
| US4205716A (en) * | 1977-11-22 | 1980-06-03 | Sumitomo Aluminum Smelting Company, Ltd. | Continuous casting process and apparatus for production of metallic hollow ingot |
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