DE911056C - Elektronenmikroskop - Google Patents
ElektronenmikroskopInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J37/00—Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
- H01J37/02—Details
- H01J37/04—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
- H01J37/09—Diaphragms; Shields associated with electron or ion-optical arrangements; Compensation of disturbing fields
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Elektronenmikroskop mit metallischer bzw. ferromagnetischer
Abschirmung gegen die Einwirkung magnetischer Störfelder von außen her.
Bei der Abbildung von Gegenständen unter Verwendung eines Elektronenmikroskops besteht bekanntlich
die Möglichkeit, ein Auflösungsvermögen zu erzielen, das dem des gewöhnlichen Lichtmikroskops
um mehrere Größenordnungen überlegen ist. Das größte Auflösungsvermögen kann indessen nur
erreicht werden, wenn Maßnahmen getroffen werden zur Beseitigung oder zur Verringerung der beim
Elektronenmikroskop auftretenden Fehler. Neben den Fehlern, die durch Beugung der Elektronenwellen
am Objektiv, durch Raumladungseinflüsse auf den Strahlengang, durch räumliche Streuung
der Elektronen im Objektiv und durch den Einfluß der Geschwindigkeitsverteilung der Elektronen an
ihrer Quelle entstehen, wird der Strahlengang des Elektronenmikroskops durch magnetische Stör- ao
felder von außen her in unerwünschter Weise beeinflußt. Derartige Störfelder können entweder
von Maschinen und Apparaten herrühren, die in der Nähe des Elektronenmikroskops aufgestellt
sind oder aber durch die Schwankungen der erdmagnetischen Feldstärke entstehen. Insbesondere
wegen der langen Periode der Erdfeldschwankung ist eine sehr massive Panzerung des Elektronenmikroskope
notwendig. Durch eine solche Abschirmung ergeben sich insofern Nachteile, als unter Umständen ein besonders stabiles Fundament
des Elektronenmikroskops notwendig ist und ab-
gesehen von dem größeren Raumbedarf ein hoher Aufwand an Material für die Abschirmung nicht
vermieden werden kann.
Es hat sich nun gezeigt, daß der Einfluß magnetischer Störfelder bei dem Strahlengang
eines Elektronenmikroskops genügend herabgesetzt werden kann, wenn in bestimmter Weise und an
bestimmten Stellen des Mikroskops eine partielle Abschirmung angebracht wird. Eine solche teilweise
Abschirmung bildet den Gegenstand der Erfindung.
Gemäß der Erfindung erfolgt bei einem Elektronenmikroskop mit metallischer bzw. ferromagnetischer
Abschirmung gegen die Einwirkung magnetischer Störfelder von außen her die Abschirmung
durch eine vorzugsweise aus mehreren Teilen zusammengesetzte Abschirmung, die zwischen
der Objektebene und der Projektionsspule angeordnet ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt.
' Fig. ι zeigt ebenso wie Fig. 2 schematisch das
bekannte magnetische Elektronenmikroskop, und zwar ist die Kathode mit i, die Anode mit 2 be-
*5 zeichnet. Die Kondensorspule trägt die Bezeichnung
3 und die Objektivspule bzw. Projektionsspule sind bei 4 und 5 angeordnet. Der Leuchtschirm
6 befindet sich in dem Bodenteil 7 des Mikroskops. Zur Beobachtung des Leuchtscbirmes
dient das Fenster 8. Gemäß der Erfindung wird nun eine aus mehreren konzentrisch angeordneten
Metallzylindern bestehende Abschirmung 9 zwischen den Spulen 4 und 5 angeordnet. Es hat sich
ergeben, daß dadurch eine Abschirmung genügender Wirksamkeit entsteht. Es ergibt sich durch die
Anwendung einer solchen Abschirmung unter anderem der Vorteil, daß oberhalb der Objektebene
durch mechanische, besser aber durch elektronenoptische Mittel der Elektronenstrahl über das
Objekt in beliebiger Richtung bewegt werden kann. Die einzelnen Teile des Elektronenmikroskops
tragen in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 die gleichen Bezeichnungen wie bei Fig. 1. Die Abschirmung
besteht in diesem Falle indessen aus einem Zylinder aus Metall bzw. aus ferromagnetischem
Material, an dessen Innenwand mehrere Ringscheiben 9 radial angeordnet sind. Der Metallzylinder
kann auch die Wandung 12 des Mikroskops sein; in jedem Fall werden von außen ein-
dringende magnetische Störfelder durch den Zylinder aus ferrömagnetischem Material und durch die
aus dem gleichen Werkstoff bestehenden Ringscheiben vernichtet. Die Abschirmung ist in beiden
Ausführungsbeispielen an den Stirnseiten bis auf eine zur Aufnahme des Strahlenganges des Elektronenmikroskops
dienende Öffnung abgedeckt. Bei beiden Ausführungsbeispielen wird durch die Kapselung der Spulen von selbst eine Abschirmung
gegen äußere magnetische Störfelder gegeben, so daß sie praktisch eine Verlängerung der Abschirmung
darstellen.
Elektronenmikroskope nach der Erfindung zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus, ohne daß
die unerläßliche Abschirmung gegen äußere magnetische Störfelder weniger wirksam wäre als bei
einer gänzlichen Panzerung des Elektronenmikroskops.
Claims (8)
1. Elektronenmikroskop mit metallischer bzw. ferromagnetischer Abschirmung des Strahlenganges
gegen die Einwirkung magnetischer Störfelder von außen her, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschirmung vorzugsweise aus mehreren Teilen zusammengesetzt und zwischen der Objektebene und der Projektionsspule angeordnet ist.
2. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung zwischen Objektivspuk und Projektionsspule
angeordnet ist.
3. Elektronenmikroskop nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschirmung aus mehreren konzentrischen Metallzylindern, z. B. Eisenzylindern, besteht.
4. Elektronenmikroskop nach den Ansprüchen ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die metallischen bzw. ferromagnetischen Zylinder eine verschiedene axiale Länge aufweisen.
5. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung aus
einem metallischen bzw. ferromagnetischen Zylinder besteht, an dessen Innenwand mehrere
axial gerichtete Ringscheiben angeordnet sind.
6. Elektronenmikroskop nach den An-Sprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die an der Innenwand eines metallischen bzw. ferromagnetischen Zylinders angeordneten Ringscheiben
einen verschieden großen Innendurchmesser aufweisen.
7. Elektronenmikroskop nach den Ansprüchen i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Ringscheiben tragende metallische bzw. ferromagnetische Zylinder einen Teil der
Wandung des Mikroskops bildet.
8. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1 und.
den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der als Abschirmung dienende metallische
bzw. ferromagnetische Zylinder mindestens an einer Stirnseite bis auf eine Durchlaßöffnung
für den Strahlengang des Elektronenmikroskops abgedeckt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 9517 4.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES6769D DE911056C (de) | 1938-02-10 | 1938-02-11 | Elektronenmikroskop |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2234281X | 1938-02-10 | ||
| DES6769D DE911056C (de) | 1938-02-10 | 1938-02-11 | Elektronenmikroskop |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE911056C true DE911056C (de) | 1954-05-10 |
Family
ID=25994761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES6769D Expired DE911056C (de) | 1938-02-10 | 1938-02-11 | Elektronenmikroskop |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE911056C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2433999A1 (de) * | 1973-07-24 | 1975-02-13 | American Optical Corp | Abtast-elektronenstrahlmikroskop |
-
1938
- 1938-02-11 DE DES6769D patent/DE911056C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2433999A1 (de) * | 1973-07-24 | 1975-02-13 | American Optical Corp | Abtast-elektronenstrahlmikroskop |
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