[go: up one dir, main page]

DE911056C - Elektronenmikroskop - Google Patents

Elektronenmikroskop

Info

Publication number
DE911056C
DE911056C DES6769D DES0006769D DE911056C DE 911056 C DE911056 C DE 911056C DE S6769 D DES6769 D DE S6769D DE S0006769 D DES0006769 D DE S0006769D DE 911056 C DE911056 C DE 911056C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electron microscope
metallic
microscope according
ferromagnetic
shield
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES6769D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Ruska
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES6769D priority Critical patent/DE911056C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911056C publication Critical patent/DE911056C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/02Details
    • H01J37/04Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
    • H01J37/09Diaphragms; Shields associated with electron or ion-optical arrangements; Compensation of disturbing fields

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Elektronenmikroskop mit metallischer bzw. ferromagnetischer Abschirmung gegen die Einwirkung magnetischer Störfelder von außen her.
Bei der Abbildung von Gegenständen unter Verwendung eines Elektronenmikroskops besteht bekanntlich die Möglichkeit, ein Auflösungsvermögen zu erzielen, das dem des gewöhnlichen Lichtmikroskops um mehrere Größenordnungen überlegen ist. Das größte Auflösungsvermögen kann indessen nur erreicht werden, wenn Maßnahmen getroffen werden zur Beseitigung oder zur Verringerung der beim Elektronenmikroskop auftretenden Fehler. Neben den Fehlern, die durch Beugung der Elektronenwellen am Objektiv, durch Raumladungseinflüsse auf den Strahlengang, durch räumliche Streuung der Elektronen im Objektiv und durch den Einfluß der Geschwindigkeitsverteilung der Elektronen an ihrer Quelle entstehen, wird der Strahlengang des Elektronenmikroskops durch magnetische Stör- ao felder von außen her in unerwünschter Weise beeinflußt. Derartige Störfelder können entweder von Maschinen und Apparaten herrühren, die in der Nähe des Elektronenmikroskops aufgestellt sind oder aber durch die Schwankungen der erdmagnetischen Feldstärke entstehen. Insbesondere wegen der langen Periode der Erdfeldschwankung ist eine sehr massive Panzerung des Elektronenmikroskope notwendig. Durch eine solche Abschirmung ergeben sich insofern Nachteile, als unter Umständen ein besonders stabiles Fundament des Elektronenmikroskops notwendig ist und ab-
gesehen von dem größeren Raumbedarf ein hoher Aufwand an Material für die Abschirmung nicht vermieden werden kann.
Es hat sich nun gezeigt, daß der Einfluß magnetischer Störfelder bei dem Strahlengang eines Elektronenmikroskops genügend herabgesetzt werden kann, wenn in bestimmter Weise und an bestimmten Stellen des Mikroskops eine partielle Abschirmung angebracht wird. Eine solche teilweise Abschirmung bildet den Gegenstand der Erfindung.
Gemäß der Erfindung erfolgt bei einem Elektronenmikroskop mit metallischer bzw. ferromagnetischer Abschirmung gegen die Einwirkung magnetischer Störfelder von außen her die Abschirmung durch eine vorzugsweise aus mehreren Teilen zusammengesetzte Abschirmung, die zwischen der Objektebene und der Projektionsspule angeordnet ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt.
' Fig. ι zeigt ebenso wie Fig. 2 schematisch das bekannte magnetische Elektronenmikroskop, und zwar ist die Kathode mit i, die Anode mit 2 be-
*5 zeichnet. Die Kondensorspule trägt die Bezeichnung 3 und die Objektivspule bzw. Projektionsspule sind bei 4 und 5 angeordnet. Der Leuchtschirm 6 befindet sich in dem Bodenteil 7 des Mikroskops. Zur Beobachtung des Leuchtscbirmes dient das Fenster 8. Gemäß der Erfindung wird nun eine aus mehreren konzentrisch angeordneten Metallzylindern bestehende Abschirmung 9 zwischen den Spulen 4 und 5 angeordnet. Es hat sich ergeben, daß dadurch eine Abschirmung genügender Wirksamkeit entsteht. Es ergibt sich durch die Anwendung einer solchen Abschirmung unter anderem der Vorteil, daß oberhalb der Objektebene durch mechanische, besser aber durch elektronenoptische Mittel der Elektronenstrahl über das Objekt in beliebiger Richtung bewegt werden kann. Die einzelnen Teile des Elektronenmikroskops tragen in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 die gleichen Bezeichnungen wie bei Fig. 1. Die Abschirmung besteht in diesem Falle indessen aus einem Zylinder aus Metall bzw. aus ferromagnetischem Material, an dessen Innenwand mehrere Ringscheiben 9 radial angeordnet sind. Der Metallzylinder kann auch die Wandung 12 des Mikroskops sein; in jedem Fall werden von außen ein- dringende magnetische Störfelder durch den Zylinder aus ferrömagnetischem Material und durch die aus dem gleichen Werkstoff bestehenden Ringscheiben vernichtet. Die Abschirmung ist in beiden Ausführungsbeispielen an den Stirnseiten bis auf eine zur Aufnahme des Strahlenganges des Elektronenmikroskops dienende Öffnung abgedeckt. Bei beiden Ausführungsbeispielen wird durch die Kapselung der Spulen von selbst eine Abschirmung gegen äußere magnetische Störfelder gegeben, so daß sie praktisch eine Verlängerung der Abschirmung darstellen.
Elektronenmikroskope nach der Erfindung zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus, ohne daß die unerläßliche Abschirmung gegen äußere magnetische Störfelder weniger wirksam wäre als bei einer gänzlichen Panzerung des Elektronenmikroskops.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Elektronenmikroskop mit metallischer bzw. ferromagnetischer Abschirmung des Strahlenganges gegen die Einwirkung magnetischer Störfelder von außen her, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung vorzugsweise aus mehreren Teilen zusammengesetzt und zwischen der Objektebene und der Projektionsspule angeordnet ist.
2. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung zwischen Objektivspuk und Projektionsspule angeordnet ist.
3. Elektronenmikroskop nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung aus mehreren konzentrischen Metallzylindern, z. B. Eisenzylindern, besteht.
4. Elektronenmikroskop nach den Ansprüchen ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen bzw. ferromagnetischen Zylinder eine verschiedene axiale Länge aufweisen.
5. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung aus einem metallischen bzw. ferromagnetischen Zylinder besteht, an dessen Innenwand mehrere axial gerichtete Ringscheiben angeordnet sind.
6. Elektronenmikroskop nach den An-Sprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Innenwand eines metallischen bzw. ferromagnetischen Zylinders angeordneten Ringscheiben einen verschieden großen Innendurchmesser aufweisen.
7. Elektronenmikroskop nach den Ansprüchen i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ringscheiben tragende metallische bzw. ferromagnetische Zylinder einen Teil der Wandung des Mikroskops bildet.
8. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1 und. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der als Abschirmung dienende metallische bzw. ferromagnetische Zylinder mindestens an einer Stirnseite bis auf eine Durchlaßöffnung für den Strahlengang des Elektronenmikroskops abgedeckt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 9517 4.54
DES6769D 1938-02-10 1938-02-11 Elektronenmikroskop Expired DE911056C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES6769D DE911056C (de) 1938-02-10 1938-02-11 Elektronenmikroskop

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2234281X 1938-02-10
DES6769D DE911056C (de) 1938-02-10 1938-02-11 Elektronenmikroskop

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE911056C true DE911056C (de) 1954-05-10

Family

ID=25994761

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES6769D Expired DE911056C (de) 1938-02-10 1938-02-11 Elektronenmikroskop

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE911056C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2433999A1 (de) * 1973-07-24 1975-02-13 American Optical Corp Abtast-elektronenstrahlmikroskop

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2433999A1 (de) * 1973-07-24 1975-02-13 American Optical Corp Abtast-elektronenstrahlmikroskop

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE973258C (de) Magnetische Polschuhlinse kleiner Brennweite fuer elektronenoptische Vergroesserungen in Elektronenmikroskopen
DE1965388A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Farbfernsehbildroehre und eine durch dieses Verfahren hergestellte Farbfernsehbildroehre
DE2809725C2 (de) Bildwiedergabegerät
DE2514266B1 (de) Korpuskularstrahloptisches geraet mit zwei in strahlrichtung aufeinanderfolgenden teilraeumen unterschiedlicher druecke
DE911056C (de) Elektronenmikroskop
DE112012000544B4 (de) Elektronenmikroskop
CH364373A (de) Röntgenspektralanalyse-Gerät
DE2351450A1 (de) Szintigrafie-kollimator
DE918824C (de) Elektronenstrahloszillograph fuer Mehrfachaufnahmen mit in Strahlrichtung hinter dem Ablenksystem angeordneter, mit diesem eine kombinierte Linse bildender Elektrode
DE734764C (de) Mehrstrahlkathodenstrahlroehre
DE1766638B1 (de) Anordnung,bestehend aus einer Elektronenstrahlroehre und einer Fokussierungseinrichtung
DE893100C (de) Elektrische Entladungsroehre, insbesondere Roentgenroehre
DE3824688A1 (de) Verfahren zur radiographischen abbildung mechanischer strukturen
DE938861C (de) Kathodenstrahlroehre mit durch einen Permanentmagneten bewirkter Strahlkonzentration
DE2329566C3 (de) Drehspulgalvanometer
DE1091349B (de) Wirbelstrombrems- oder Mitnahmeeinrichtung fuer Mess-, Steuer- und Regelzwecke
DE914882C (de) Verfahren zur Erhoehung des Aufloesungsvermoegens von Leuchtschirmen, insbesondere von UEbermikroskopen
DE968396C (de) Elektronenmikroskop mit elektrostatischen Abbildungslinsen
DE905048C (de) Kathodenstrahloszillograph fuer Mehrfachaufnahmen
DE744768C (de) Verfahren zum Aufdampfen von Metallen auf mehrere im gleichen Gefaess befindliche, verschieden zu behandelnde Photo- und/oder Sekundaeremissionselektroden und Anordnung zu seiner Durchfuehrung
DE725847C (de) Elektronenstrahlroehre zur Untersuchung durchstrahlter Objekte (Elektronenbeugungsroehre oder Elektronenmikroskop)
DE765083C (de) Elektronenmikroskop oder Elektronen-Rastermikroskop
DE2515550B1 (de) Korpuskularstrahloptisches geraet zur abbildung einer maske auf ein zu bestrahlendes praeparat
DE1514259B2 (de) Vorrichtungen zum Abschirmen des Elektronenstrahlbündels gegen asymmetrische, magnetische Streufelder in Elektronenstrahlgeräten
DE928538C (de) Spannungs- oder Spannungsvergleichsanzeigeroehre