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DE911003C - Hammerbohrmaschine fuer waagerechte und senkrechte nach oben und unten gerichtete Gesteinsbohrungen - Google Patents

Hammerbohrmaschine fuer waagerechte und senkrechte nach oben und unten gerichtete Gesteinsbohrungen

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DE911003C
DE911003C DEM11334A DEM0011334A DE911003C DE 911003 C DE911003 C DE 911003C DE M11334 A DEM11334 A DE M11334A DE M0011334 A DEM0011334 A DE M0011334A DE 911003 C DE911003 C DE 911003C
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DE
Germany
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sleeve
chisel
piston
drill
drill bit
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Expired
Application number
DEM11334A
Other languages
English (en)
Inventor
Nicolaus Maier
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Original Assignee
Individual
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    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21B4/14Fluid operated hammers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/16Plural down-hole drives, e.g. for combined percussion and rotary drilling; Drives for multi-bit drilling units
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D3/00Raising shafts, i.e. working upwards from the bottom
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines
    • E21D9/106Making by using boring or cutting machines with percussive tools, e.g. pick-hammers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Hammerbohrmaschine für waagerechte und senkrechte nach oben und unten gerichtete Gesteinsbohrungen Die bekannten Hammerbohrmaschinen für Gesteinsbohrungen, die durch die Erfindung verbessert werden, sind eine Kombination eines Meißels etwa dachförmigen Längs- und Querschnittes und einer Meißelführung, die aus einer Mantelhülse besteht, in der der Meißel hin und her geht. Durch Innendrallnuten in der Mantelhülse und durch entsprechende schraubenförmige Federn am Kolben «erden die Teildrehungen der Metallhülse bewirkt.
  • Diese bekannte Kombination hat erhebliche Nachteile. Denn sie erlaubt, nur Bohrlöcher mit höchstens 300 mm Durchmesser bei großem Materialverschleiß und sehr erheblicher Arbeitszeit zu bohren.
  • Die Gründe hierfür sind folgende: Die Bohrer dachförmigen Längs- und Querschnittes greifen auf ihrer ganzen Schneidfläche gleichzeitig an und zermahlen daher das Gestein zu Mehl. Der nicht verschieden einstellbare Drallantrieb für die Teildrehungen der Mantelhülse hat zurr Folge, da@ß bei Bohrungen über 300 mm Durchmesser die zu leistende Arbeit das Vermögen der Hammerbohrmaschine übersteigt, so daß er nicht mehr das Bohrloch voll ausschlagen kann. Daher bleiben Längsrippen, die sogenannten Füchse, im Bohrloch stehen, wodurch das Weiterbohren unmöglich gemacht wird.
  • Das neue und erfinderische Merkmal der Hammerbohrmaschine gemäß der Erfindung ist in einer Kombination eines neuartigen Meißels mit einem neuartigen Getriebe für den Antrieb der Mantelhülse zu erblicken. Dabei weist die Bohrkrone des Meißels stufenförmige Schneidkanten auf, die außen höher sind als innen: Demgemäß sind die im Gebirge erzeugten Bohrstufen außen tiefer als innen. Der am äußersten Rand des Bohrrneißels ausgeschlagene Ring macht das in seinem Innern verbleibende Gebirgsgestein spannungslos und dadurch bröckelig. Die einzelnen Brocken haben etwa Faustgröße und können von den tiefer gelegenen Meißelstufen mühelos ausgeschlagen werden.
  • Das neue Getriebe für die Teildrehungen der Mantelhülse ermöglicht es, einen beliebigen Winkel für die Teildrehungen einzustellen. Dieser Umstand hat zur Folge, daß, unabhängig vom Durchmesser des Bohrmeißels, ein Punkt seines Umfanges um den Betrag bei der Teildrehung gedreht «erden kann, den der Meißel noch bewältigen, d. 1i. -völlig, ohne daß die Füchse stehenbleiben, ausschlagen kann.
  • Bei den bekannten Drallsteuerungen für die Teildrehungen der Mantelhülse des Meißels ist dies nicht möglich; da die Teilwinkel für ein und dieselbe Hammerbohrmaschine immer die gleichen sind. Daher wird der Umfangsweg eines Meißelpunktes bei größer werdendem Durchmesser entsprechend immer größer. Er erreicht seinen zulässigen Höchstwert bei etwa 300 mm Durchmesser mit etwa 26 mm Umfangsweg. Dabei gilt dies nur für weiches und mittelhartes Gestein. Daher versagt die Hammerbohrmaschine bekannter Bauart schon bei kleineren Durchmessern als 300 mm.
  • Durch die Kombination des neuartigen Meißels wird es möglich, Bohrlöcher über 300 mm Durchmesser bis zu io ooo mm und darüber hinaus mit ein und .derselben Hammerbohrmaschine auszuführen, und zwar deshalb, weil sich die Wirkungen des neuen Meißels und des neuen Getriebes gegenseitig steigern. Die neue Kombination ergibt daher keine Summe der Einzelwirkungen des Meißels und des Getriebes. Dies wird später begründet werden.
  • Es ist vorteilhaft, die Bohrkrone für den Meißel der Hammerbohrmaschine so auszubilden, daß die die Rillen des Bohrloches erzeugenden Schneiden der Bohrkrone z. B. quer gestellte angeschärfte Kreisschneiden sind.
  • Zur Erhöhung der Schneidwirkung ist es vorteilhaft, zwischen den Kreisschneiden noch z. B. pyramidenförmige Schneidspitzen anzuordnen.
  • Endlich ist es zweckmäßig, die Schneiden der Bohrkrone nach ihrer Mitte zu zur Verstärkung des Meißelkörpers gegen die Schlagbeanspruchungen wieder etwas zu erhöhen, aber derart, daß sie nicht die Höhe der Außenschneiden erreichen.
  • Eine vorteilhafte Ausführung der Vorrichtung, die Mantelhülse der Hammerbohrmaschine bezüglich der Teildrehungen zu steuern, besteht darin, daß sie außen ein Stirnrad trägt, in das ein oder mehrere beim Rückgang des Schlagkolbens eine entsprechende Teildrehung ausführende Ritzel eingreifen.
  • Eine weitere Vervollkommnung dieser neuen Vorrichtung für die Teildrehungen der Mantelhülse der z. B. mit Preßluft angetriebenen Hammerbohrmaschine ist darin zu erblicken, daß jedes Ritzel durch einen von der Rückluft angetriebenen Rotor angetrieben wird. Um die Vorrichtung vollkommen selbsttätig ohne Bedienungsmann in Betrieb zu setzen und darin zu halten, ist es vorteilhaft, an ihr sich gegen das Gebirge stützende Beine anzuordnen, die je aus einer Hülse bestehen, aus der je ein abgefedertes als Preßluftkolben ausgebildetes Fußstück herausragt. Diese Kolben sind so eingerichtet, daß sie beim Rückgang des Schlagkolbens infolge einströmender Rückluft aus der Hülse austreten, sich mit ihrem Fußteil gegen die Innenwand des Bohrloches pressen, während beim Arbeitsgang des Schlagkolbens infolge der den Preßkolben umgebenden Schraubenfeder die Stützfüße in ihre Hülsen zurückgezogen werden.
  • Es liegt im Bereich des Erfindungsgedankens, um die Wirkung der Hammerbohrmaschine zu steigern, mehrere solcher Maschinen zu einer Vorrichtung zu vereinigen.
  • Sollen Hochbohrungen ausgeführt werden, so ist es vorteilhaft, zwei oder mehr Hammerbohrmaschinen gemäß der Erfindung auch mit ihrer Mantelhülse fest auf einer Drehscheibe anzuordnen, die ihrerseits die Teildrehungen ausführt und z. B. durch ein von der Rückluft gesteuertes Klinkengetriebe, das in eine entsprechende Verzahnung der Drehscheibe eingreift, weitergeschaltet wird, während die Mäntel der Einzelbohrmaschinen nur die Steuerung für die Hinundherbewegung der Schlagkolben enthalten.
  • Für Tunnelbohrungen ist es zweckmäßig, die einzelnen Bohrmaschinen gemäß der Erfindung bis zu 25 Stück und mehr fest auf einem Teller anzuordnen, der seinerseits die Teildrehungen ausführt. Dabei ist seine Achse, die z. B. auf einem besonderen Vorschubwagen gelagert ist, durch irgendein Getriebe (Preßluft- oder elektrisches Getriebe) gesteuert. Der Wagen kann vor- und rückwärts gefahren werden.
  • Um die vorteilhafte Wirkung der stufenförmigen Anordnung der Schneiden der Bohrkrone der einzelnen Meißel auch bei der Gesamtheit aller Einzelbohrmaschinen zu erzielen, also die vorteilhafte Wirkung der einzelnen Bohrmaschine entsprechend der Anzahl der verwendeten Bohrmaschinen zu steigern, ist es vorteilhaft, die Bohrmaschinen zu mehreren konzentrischenRi,ngenzusammenzufassen und diese Ringe nach der Mitte der Vorrichtung stufenförmig niedriger zu gestalten. Eine weitere Verbesserung der zuletzt genannten, mit Recht als Großbohrmaschine zu bezeichnenden Maschine besteht darin, daß, um das anfallende. Gestein wegzuschaffen, jeder Bohrkrone eine an dem alle Bohrmaschinen tragenden Teller befestigte Rutsche zugeordnet ist, die, sobald sie in den unteren Bereich des Bohrloches gelangt, das anfallende Gestein nach einem Förderband schafft, welches es nach einem Wagen zum Abfahren befördert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt nach der Linie.4-B der Fig. 2 eines mit seinen äußersten Schneidstufen in das Gebirge eingedrungenen Meißels, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Meißelkrone, Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen Meißel mit etwas anderen Schneidstufen, Fig.4 im Längsschnitt ein Ausführungsbeispiel der Bohrmaschine mit dem neuartigen Meißel und der neuartigen Vorrichtung zur Steuerung der Teildrehungen der Mantelhülse für den Meisel im Augenblick der Umsteuerung des Schlagkolbens, Fig.5 eine Seitenansicht einer Bohrmaschine, vornehmlich für Hochbohrungen, Fig. 6 eine Seitenansicht eines Bohrers, ebenfalls vornehmlich für Hochbohrungen, aber mit zwei Bohrmaschinen, Fig. 7 eine Bohrmaschine für Bergbau- und Tunnelbohrungen mit einem Durchmesser des Bohrers von 4ooo bis 12000 mm, der auf einem Wagen mit Antriebs- und Vorschiebeinrichtung gelagert ist, und Fig. 8 eine Ansicht auf die Bohrkrone der Bohrmaschine.
  • Die Bohrkrone i des Meißels (s. Fig. i) ist mit ihren äußersten Schneiden 2 so weit in das Gebirge 3 eingedrungen, daß die weiter zurückliegenden Schneiden 4 das innerhalb des durch die Schneiden 2 aus dem Gebirge herausgeschlagenen Ringes befindliche spannungslose Gebirgsmaterials berühren. Bei weiterem Vordringen des Bohrers vertiefen die äußersten Schneiden :2 den von ihnen aus dem Gebirge herausgeschlagenen äußersten Ring, während gleichzeitig die Schneiden 4 das bröckelige Gebirgsgestein -der Kreisscheibe 5 mühelos, d. h. ohne wesentliche Arbeitsleistung der Maschine und ohne wesentliche Abnutzung der Schneiden 4, herausschaffen. Bei dem weiteren Vordringen der Schneiden 2 entsteht naturgemäß nach Maßgabe des Vordringens immer wieder eine neue spannungslose Scheibe 5 aus faustgroßen Gesteinsbrocken, die ebenso mühelos wie die erste von den Schneiden 4 entfernt wird.
  • Das bisher Gesagte gilt für weiches und mittelhartes Gestein. Bei hartem Gestein ist die Entspannung der Scheibe 5 zwar auch vorhanden, aber der Zusammenhalt der Brocken der Scheibe 5 ist noch etwas größer, so daß auch die Schneiden 4. und die am Grund der Meißelkrone befindlichen Schneiden 6 eine höhere Arbeitsleistung vollbringen.
  • Der Meißel gemäß Fig.3 arbeitet nach dem gleichen Grundgedanken und eignet sich vermöge der besonderen Ausbildung seiner. Schneiden für hartes Gestein. Die äußersten Schneiden bestehen aus den quer gestellten und angeschärften Kreisschneiden 7, zwischen denen pyramidenförmige Schneidspitzen 8 angeordnet sind. Die tiefergelegenen Schneiden 9 dieses Bohrers setzen sich aus gleichartigen Kreisscheiben 1o und dazwischen befindlichen pyramidenförmigen Schneidspitzen i i zusammen, während die im Mittelpunkt angeordneten Schneiden 12 den Schneiden 6 des Meißels nach Abb. i entsprechen. Die Hammerbohrmaschine gemäß Fig. 4 zeigt einen Bohrmeißel 13 mit etwas abgewandelter Bohrkrone. Zwar besitzt auch dieser Meißel die wesentlichen Stufen, jedoch weist die äußerste Stufenschneide eine Unterteilung in je zwei quer gestellte Kreisschneiden 14 mit darauf befindlichen Spitzen 15 auf, welche Anordnung sich ebenfalls für besonders hartes Gebirge eignet: Diesem harten Gebirge entsprechend sind auch die Kreisschneiden 16, 17, 18 und i9 der näher nach dem Mittelpunkt zu gelegenen Stufen ausgebildet.
  • Wie aus Fig.4 hervorgeht, steckt der Stiel 20 des Meißels in einer Mantelhülse 21 und ist darin gegen Verdrehen durch zwei sich gegenüberliegende Federn 22, die in entsprechenden Längsnuten der Mantelhülse 21 hin und her gleiten, gesichert. Die Länge der Längsnuten 23 bestimmt den Hub. Auf den Meißelstiel 2o schlägt der Schlagkolben 24 der Bohrmaschine, der in bekannter Weise durch Preßluft angetrieben wird..
  • Die Vorrichtung für die Steuerung der Teildrehungen der Mantelhülse 21 besteht aus folgenden Teilen: Am linken Ende der Mantelhülse ist ein Stirnrad 25 befestigt, in das ein oder mehrere Ritzel 26 eingreifen. Diese Ritzel werden durch an sich bekannte druckluftgesteuerte Läufer (Rotoren) 27 angetrieben. Wie aus der Fig. q. hervorgeht, hat der Kolben 28 des Schlaghammers 24 gerade die Stellung der Umsteuerung für den Rückweg erreicht. Deshalb gelangt die im Raum 29 sich hinter dem Kolben 28 befindliche Rückluft durch die Bohrungen 30 in die Kanäle 31 und von da durch die Bohrungen 32 vor den Kolben in, den Raum 33, der dadurch zur Rückbewegung veranlaßt wird.
  • Gleichzeitig gelangt durch die Kanäle 31 Rückluft in den Raum der Rotoren durch die Bohrungen 34. Da die Dauer einer jeden Teildrehung der Rotoren und damit die Teildrehung der Ritzel26 in Einklang gebracht ist mit dem erforderlichen Teil des Rückweges des Kolbens 28, so steuert der Kolben 28 selbsttätig bei seinem Hinundhergang immer auch den für die Teildrehung des Meißels 13 erforderlichen Teil der zugehörigen Teildrehungen der Mantelhülse 21.
  • Wie aus Fig. 4 ferner ersichtlich ist, führen von den Kanälen 31 Seitenkanäle 35 in den Zylinderraum 36 der Hülsen 37 der Beine für den aus dem Kolben 38 der Kolbenstange 39 und dem Fußteil 4o bestehenden beweglichen Teil, der durch die Schraubenfedern 41 in seiner Ruhelage gehalten wird. Tritt nun die Rückluft in den Raum 36 der Hülse 37, so überwindet die Preßluft die Spannung der Federn 41 und preßt die Fußstücke 4o gegen die Innenwand des erzeugten Bohrloches. Diese Bewegung der Fußteile 4o, d. h. ihr Anlegen an das Gebirge und das Wiederzurückweichen vom Gebirge, erfolgt im Rhythmus des Vorschubs des Meißels 13, und zwar derart, daß beim Schlaghub des Kolbens die Fußteile der Beine eingezogen sind. Dabei nimmt die Masse des Hammers die vom Kolben ausgehenden Kräfte auf. Sobald aber der Meißel auf das Gebirge aufschlägt, entsteht ein Rückstoß, und dieser wird durch das Anlegen der Fußteile an die Innenwand des Bohrloches aufgefangen, so daß die Bohrmaschine ruckweise im Rhythmus des Schlages vorwärts bewegt wird, während er beim Rückstoß an seiner Stelle bleibt.
  • Die bekannten Bohrmaschinen werden vom Bedienungsmann getragen und gesteuert. Die selbsttätige Auffangvorrichtung des Rückstoßes, d. h. die durch Rückluft gesteuerten Beine mit Kolben 38, Stange 39 und Fußteil 4o nehmen dem Bedienungsmann diese anstrengende und gesundheitsschädliche Arbeit ab.
  • Bei hartem und mittelhartem Gebirge wird der Meißel 13 nach jedem Schlag allein durch den Rückstoß rückwärts befördert. Um zu vermeiden, daß der Meißel in weichem und zerklüftetem Gebirge steckenbleibt, ist die Rückschlagfeder 42 in einer Eindrehung der Verschlußscheibe 43 und vor den Federn 22 am Meißelschaft angeordnet.
  • Die übrige Bauart, die zum Teil bekannt ist, erhellt aus der Zeichnung.
  • Wie aus der Zeichnung (Fig. 5) des Bohrers für Hochbohrungen ersichtlich ist, unterscheidet sich die Steuerung der Bohrmaschine für die Teildrehungen dadurch, daß die Mantelhülse 4.4 aus dem Gehäuse 45 der Bohrmaschine hinten herausragt und an Stelle des Stirnrades 25 ein daran befestigtes Kegelrad 46, in das ein kleineres Kegelrad 47 eingreift, aufweist. Die Zahnstange 48 greift in ein auf der Welle 49 des Kegelrades 47 befestigtes Stirnrad 5o ein und bewegt somit die Räder 5o und 47 immer eine Teildrehung weiter, sobald der Kolben 5 i in der Hülse 52 von der aus dem Rohr 53 in den Raum 54 eintretenden Rückluft gesteuert wird.
  • Die Räder des Antriebes für die Teildrehungen sind von einem Gehäuse umgeben zum Schutz dieser Teile. Die Bohrmaschine trägt zu beiden Seiten die mit Rollen 56 ausgestatteten Führungsarme 57. Die Rollen 56 drehen sich an der Bohrlochinnenwand. Die ganze Hochbohrmaschine ist auf das bekannte Gestänge zum Hochdrücken der Bohrmaschine aufgesetzt, dessen oberes Ende 58 ein Kugellager 59 trägt, um die Teildrehungen der Hülse 4 4 zu ermöglichen. Der Meißel 6o mit ähnlicher Krone wie die bisher beschriebenen kann einen Durchmesser von etwa rooo mm erhalten.
  • Die Fig. 6 veranschaulicht in kleinerem Maßstab eine Seitenansicht eines Hochbohrers mit zwei oder mehr auf der Scheibe 61 mit Kegelrad 62 aufgesetzten Hammerbohrmaschinen. Statt eines kleinen Kegelrades sind deren zwei oder mehr, 63, angeordnet, die durch zwei oder mehr Rückluftsteuerungen 64 angetrieben werden.
  • Alle übrigen Konstruktionsteile sind aus der Zeichnung ersichtlich.
  • Die Fig.7 und 8 veranschaulichen eine Größlochbohrmaschine für Gesteinsstrecken im Berg-und Tunnelbau sowie verwandten Betriebe. Die Krone des Bohrgerätes setzt sich im Ausführungsbeispiel aus 15 Einzelhammerbohrmaschinen zusammen, die ebenfalls in Stufen angeordnet sind, deren äußere, 65, höher sind als die nach innen zu stufenweise niedriger werdenden Stufen 66, 67 und 68. Die einzelnen Teile der Bohrkrone sind .Meißel, deren Stufen selbst wieder denjenigen der bisher beschriebenen Meißel entsprechen. Diese j Meißel bewegen sich in den zugehörigen Bohrmaschinen 69, die unter sich alle gleich sind und auf den Armen 70 befestigt sind, nur hin und her. Die Bohrmaschinen sind von einer kurzen Trommel 71 umgeben, in die die Speichen 70 einmünden. Die Gesamtheit aller Bohrmaschinen bildet somit ein Tellerrad, dessen Achse 72 in den Lagern 73 des Wagens 74 gelagert ist. Die übrigen Teile des Wagens, wie die Räder 75, der Antrieb, bestehend aus Motor 76, Übersetzungsrädern 77, sind bekannt, desgleichen die Umsteuerung mit dem Hebel 78.
  • Wie schon in der Einleitung der Beschreibung gesagt ist, ist, um das anfallende Gestein wegzuschaffen, jeder Bohrkrone eine an dem alle Bohrmaschinen tragenden Tellerrad befestigte Rutsche zugeordnet, die, sobald sie in den unteren Bereich des Bohrloches gelangt, das anfallende Gestein nach einem Förderband schafft, welches es nach einem Wagen zum Abfahren befördert.
  • Nachdem die Vorteile der neuen Bohrmaschine einzeln an den zugehörigen Stellen der Beschreibung angegeben sind, mögen sie nunmehr zusammengefaßt werden, um einen Gesamtüberblick dieser überaus großen Vorteile des Erfindungsgegenstandes zu geben. Zunächst ist in der eigenartigen stufenförmigen Ausbildung der Schneiden der Bohrmeißel, die aus dem gewachsenen Gebirgsgestein einen Ring herausschlägt, der eine spannungslose Scheibe von Gesteinsbrocken von der Tiefe des ausgeschlagenen sie umgebenden Ringes umfaßt, inVerbindung mit dem neuartigenGetriebe für die Weiterschaltung der Teildrehungen der Mantelhülse bzw. der Mantelhülsen einer jeden Bohrmaschine das wesentliche Merkmal des Erfindungsgedankens zu erblicken.
  • Wenn eingangsgesagt ist, daß sich die Wirkung des Stufenmeißels mit derjenigen der neuartigen Steuerung für die Teildrehungen der Mantelhülse bzw. -hülsen gegenseitig steigert, so ist dies dadurch begründet, daß die stufenartige Ausbildung der Meißelschneiden ohne die neuartige Steuerung für die Teildrehungen der Mantelhülse nur bis höchstens 300 mm Durchmesser mit größerem Vorteil als bisher angewendet werden könnte, da bei größerem Durchmesser des Bohrmeißels die gefürchteten Füchse stehenblieben und Bohrungen über 300 mm Durchmesser genau mit den gleichen Schwierigkeiten verbunden wären wie bisher. Der Umstand aber, daß die Teildrehungen der Mantelhülse bzw. -hülsen so gesteuert werden können, daß, unabhängig vom Durchmesser des Bohrmeißels, ein Umfangsteilweg der äußersten Teile der Bohrkrone des Meißels von nur 26 mm oder auch weniger eingehalten werden kann, ermöglicht es, bei einem einzigen Bohrvorgang die außergewöhnlich großen Bohrungen zu erzielen.
  • Eine weitere Steigerung der Wirkung der stufenförmigen Bohrkrone mit der Wirkung der neuartigen Steuerung für die Teilumdrehungen wird dadurch erzielt, daß mehrere Hammerbohrmaschinen, deren jede den neuartigen Meißel trägt; selbst wieder zu einer stufenförmigen Großbohrmaschine zusammengesetzt sind und so den Grundgedanken, innerhalb einer ringförmigen Außennut eine spannungslose Großkreisfläche zu erzeugen, dadurch verwirklichen, daß sie selbst wieder in kleinere spannungslose Unterkreisflächen zerlegt wird, die ihrerseits von den Ringnuten der Meißel einer jeden Einzelbohrmaschine erzeugt werden.
  • Außer diesen überraschenden Ergebnissen ist noch hervorzuheben, daß sie in viel kürzerer Zeit (etwa 1/2o der bisherigen Zeit) und vollkommen mühelos für den Arbeiter, weil die Maschine selbsttätig arbeitet, bei erheblicher Verminderung der Silikosegefahr erzielt werden.
  • Ferner ist der Verschleiß an Bohrern nahezu lediglich auf die Erneuerung der Schneiden beschränkt, die ihrerseits vermöge der geringen Beanspruchung ebenfalls viel länger ausdauern als diejenigen der dachförmigen Meißel, während der eigentliche Bohrkörper jahrelang verwendbar bleibt.
  • Endlich können mit der Großbohrmaschine gemäß Fig. 7 und 8 gegenüber einer früheren Höchstleistung von 6 m je Tag Vorschub (Auffahren) nunmehr täglich 2o bis 30 m gebohrt werden, ohne Sprengstoff anwenden zu müssen.
  • Dies bedeutet erstens eine große Ersparnis an Sprengkosten, und zweitens, was noch viel wesentlicher ist, das Gebirge bleibt, wie der Fachausdruck heißt, gesund, d. h. es erfährt keine Rißbildungen infolge der gewaltigen Sprengerschütterungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hammerbohrmaschine mit einem in einer Mantelhülse hin und her bewegbaren Bohrmeißel, die bei jedem Rückgang des Schlagkolbens eine Teildrehung ausführt, gekennzeichnet durch die Kombination eines Meißels (i), dessen Bohrkrone sich aus stufenförmigen Schneidkanten (2, 4, 6) zusammensetzt, die außen höher sind als innen, und einem Getriebe für die Teildrehungen der Mantelhülse zur Einstellung eines beliebigen Winkels. z. Bohrkrone zum Meißel der Hammerbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rillen des Bohrloches erzeugenden Schneiden der Bohrkrone z. B. angeschärfte, quer gestellte Kreisschneiden (7) sind. 3. Bohrkrone nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kreisschneiden (7) noch pyramidenförmige Schneidspitzen (8) angeordnet sind. 4. Bohrkrone nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden bzw. 12) nach der Mitte zu zur Verstärkung der Krone gegen die Schlagbeanspruchungen wieder etwas erhöht sind. 5. Hammerbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelhülse (21) der Maschine außen ein Stirnzahnrad (25) für ein oder mehrere beim Rückgang des Schlagkolbens eine entsprechend einstellbare Teildrehung ausführende Ritzel (26) trägt. 6. Hammerbohrmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ritzel (26) durch einen von der Rückluft angetriebenen Rotor (27) steuerbar ist. 7. Hammerbohrmaschine nach obigen Ansprüchen, gekennzeichnet durch sich gegen das Gebirge stützende Beine, die je aus einer Hülse (37) bestehen, aus der je ein abgefedertes, z. B. als Preßluftkolben (38) ausgebildetes Fußstück (4o) herausragt, welcher Kolben (38) so gesteuert ist, daß er beim Rückgang des Schlagkolbens infolge einströmender Rückluft aus der Hülse (37) sich mit seinem Fußteil (4o) gegen das Gebirge preßt, während beim Arbeitsgang des Schlagkolbens infolge der den Preßkolben umgebenden Schraubenfeder (41) der bzw. die Stützfüße zurüekziehbar sind. B. Hammerbohrmaschine nach obigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere solcher Maschinen zu einer Vorrichtung vereinigt sind. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Hammerbohrmaschinen mit ihrer Mantelhülse (44) fest auf einer Drehscheibe (61) angeordnet sind, deren Teildrehungen z. B. durch ein von der Rückluft gesteuertes, in eine entsprechende Randverzahnung der Drehscheibe eingreifendes Klinkengetriebe erfolgt. io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Klinkengetriebe ersetzt ist durch einen in einer Hülse (64) untergebrachten, durch eine Schraubenfeder in Spannung gehaltenen Kolben, der sich außerhalb der Hülse in eine Zahnstange (Z) fortsetzt, die in ein Stirnradritzel (S) eingreift, das mit einem Kegelrad auf einer Achse sitzt, welches Kegelrad (63) seinerseits in die Randverzahnung des Kegelrades (62) der Scheibe (61) eingreift: i i. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Mantelhülsen (69) fest in einer die Teildrehungen ausführenden Trommel (71) angeordnet sind, während die Mäntel der Einzelmaschinen (69) nur die Steuerung für die Hinundherbewegung der Schlagkolben enthalten. Angezogene Druckschriften: Heise-Herbst-Fritzsche: Bergbaukunde, I. Bd., 1949, S. 157, Abschn. 18; S. 211 und 212, Abschn. 73, S. 2i9, Abschn. 8o.
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DE3903050A1 (de) * 1989-02-02 1990-08-09 Hausherr & Soehne Rudolf Bohrgeraet
FR2745031A1 (fr) * 1996-02-16 1997-08-22 Boniface Andre Outil a roto-percussion pour creusement de puits de grands diametres en terrain tres dur

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