DE9110019U1 - Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen - Google Patents
Steigschutzeinrichtung für SteigeinrichtungenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06C9/00—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
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Description
DR.-ING. DIPL-PHYS. H. STURIES
PATENTANWÄLTE
PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. P. EICHLER
PSA Sicherheitstechnik GmbH, Kullerstr. 43, 5650 Solingen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen mit Schornsteinklammern, Leitern od.dgl.
Tritten, mit einem über die gesamte Länge der Steigeinrichtung durchlaufenden Sicherungsseil, das an mindestens zwei Profilstäben
festgelegt ist, die im Abstand zueinander an den Tritten mit diese übergreifenden Laschen und mit Schraubbefestigungsmitteln
befestigt sind, die durch Stahlschlitze die Profilstäbe innen hintergreifen.
Steigeinrichtungen werden insbesondere an Bauten verwendet, um diese außen besteigen zu können. Bei Schornsteinen sind
es Klammern, die im Trittabstand übereinander am Schornstein vorhanden sind und dessen Besteigen erlauben. Als Steigeinrichtungen
werden aber auch beispielsweise Leitern angesehen, die durchlaufend oder stückweise an Bauten anbringbar oder an diesen
fest angebracht sind. Steigeinrichtungen finden sich insbesondere auch an Bauten der Energiewirtschaft, beispielsweise an
Sperrmauern oder an Masten. Sie weisen sämtlich dem Bauzweck angepaßte Tritte auf, die es inspizierenden Personen ermöglichen,
das Bauwerk zu begehen. Infolge der exponierten Lage der Steigeinrichtungen ist es erforderlich, die Begeher dieser
Steigeinrichtungen zu sichern. Hierzu ist es bekannt, Fixseile alss Sicherungsseile zu verwenden, an denen sich die Besteiger
mit einer Nachlaufklemme sichern können, die also in Aufwärtsrichtung
nachgezogen werden kann, in Abwärtsrichtung jedoch blockiert, so daß ein Absturz bereits nach kurzer Fallstrecke
unterbunden wird.
Eine Steigschutzeinrichtung der eingangs genannten Art ist so augebildet, daß die Profilstäbe fluchtend übereinander an
Trittstäben befestigt werden, also beispielsweise an Schornsteinklammern. Ein Profilstab ist beispielsweise drei Schornsteinklammern
zugeordnet und daran befestigt. Die Befestigung an jeder Schornsteinklammer erfolgt mit einer Auflageplatte,
die auf dem Außenumfang eines mit geschlossenem Profil versehenen Hohlstabs aufliegt. Sie ist an dem Profilstab durch Verschweißen
befestigt oder mit den Schraubbefestigungsmitteln festgelegt. Jede Lasche hat eine der Form der Schornsteinklammer
angepaßte segmentartige Vertiefung, wie auf jede Klammer übergreifende Lasche, die von den Schraubbefestigungsmitteln
gegen die Schornsteinklammer gepreßt ist, so daß diese auf die Auflageplatte drückt und diese gegen die Außenwand des Profilstabs
preßt. Ein Verschweißen der Auflageplatten am Profilstab
kommt nur dann infrage, wenn der Trittabstand exakt vorher bestimmbar ist. Das ist bei der Anordnung von Tritten an Bauwerken
jedoch häufig nicht der Fall, so daß eine Möglichkeit geschaffen werden muß, Trittabstandstoleranzen auszugleichen.
Hierzu sind die Profilstäbe mit einer Vielzahl von Längsschlitzen versehen, die im wesentlichen nur im Bereich der Befestigung
der Auflageplatten am Profilstab vorhanden sind und miteinander fluchten. Ein derartiger Profilstab erlaubt zwar die
Beherrschung von Trittabstandstoleranzen und ist auch verwindungssteif, so daß die vorbeschriebene Befestigung der Tritte
den gestellten Anforderungen entsprechen sollte. Es hat sich jedoch erwiesen, daß die bekannten Steigschutzeinrichtungen
noch verbesserungsfähig sind. Die längenabschnittsweise vorhandenen Schlitze der Profilstäbe erfordern eine umständliche
Handhabung der Schraubbefestigungsmittel in Verbindung mit den
Auflageplatten. Diese vergrößern nicht nur den Abstand der Tritte von den Profilstäben und tragen dadurch zur Instabilität
der gesamten Befestigung bei, sondern sie sind auch schmaler
als der Profilstab, was die Auflagelänge der Tritte verringert, und sie müssen bei der Montage wegen ihrer segmentartigen Ausformungen
in Bezug auf die Lasche ausgerichtet werden. Dieser Umstand und die Vielzahl der Teile im Befestigungsbereich bewirken,
daß die Gefahr besteht, die Steigschutzeinrichtung nicht an allen Tritten gleich gut zu befestigen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Steigschutzeinrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen so
zu verbessern, daß eine einzige Ausgestaltung beliebige Trittabstandstoleranzen zu beherrschen vermag, wobei die Befestigung
der Profilstäbe an den Tritten unabhängig von der Ausbildung der letzteren in einfacher Weise gleichmäßig zuverlässig
erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Profilstäbe über ihre gesamte Länge durchlaufende Schlitze aufweisen.
Für die Erfindung ist zunächst von Bedeutung, daß die Profilstäbe über ihre gesamte Länge durchlaufende Schlitze aufweisen.
Sofern der Profilstab genügend lang ist, um mehrere Tritte zu übergreifen, ist es völlig belanglos, welche Abstände die
Tritte voneinander haben. Es können also ohne weiteres auch bewußt ungleichgroße Trittabstände der Steigeinrichtung vorhanden
sein, beispielsweise durch das Bauwerk bedingt. Eine Befestigung des Profilstabs an den Tritten ist stets möglich, weil die
Befestigungsstellen über die Länge eines Profilstabs gesehen frei wählbar sind. Darüber hinaus haben die durchlaufenden
Schlitze aber auch den Vorteil, daß sie die Montage der Schraubbefestigungsmittel erleichtern. Montagemittel können an
jeder Stelle des Schlitzes in das Innere des Profilstabs eindringen, oder die Schraubbefestigungsmittel werden teilweise
vormontiert von den Schlitzenden bis an die Befestigungsstellen durchgeschoben. Das erhöht die Schnelligkeit und damit die Zuverlässigkeit
der Montage der Profilstäbe, wenn man bedenkt, daß diese Montage in großer Höhe vorgenommen werden muß und daher
so problemfrei wie möglich sein sollte. Nicht zuletzt darauf hinzuweisen, daß die Herstellung von Profilstäben mit
durchlaufenden Schlitzen wesentlich einfacher und damit preis-
werter ist, als die Herstellung längsabschnittweise geschlitzter Profilstäbe.
Von Bedeutung für die Steigschutzeinrichtung ist weiterhin, daß alle einen Profilstab tragenden Tritte direkt auf zwei
Schlitzbegrenzungsstegen aufliegen. Zwischen dem Profilstab und den beiden Schlitzbegrenzungsstegen ist keine Auflageplatte
vorhanden, die ausgerichtet werden müßte und evtl. ein Grund dafür ist, daß der Tritt nicht hinreichend stark eingeklemmt
wird. Die Direktauflage zwischen Profilstab und Tritt bewirkt in Verbindung mit den längsdurchlaufenden Schlitzen des Profilstabs,
daß an beliebigen Stellen des Profilstabs optimal wirkende Klemmungen herstellbar sind.
Um der Klemmung eines Profilstabs am Tritt eine noch steifere Befestigungsbasis zu geben, ist die Steigschutzeinrichtung
so ausgebildet, daß die Schlitzbegrenzungsstege gegenüber der Stabwandstärke verdickt ausgebildet wird. Eine derartige Verdickung
versteift den Profilstab gegen Verwindungen und gegen örtliche Verformungen seiner Schlitzbegrenzungsstege.
Wenn die Schlitzbegrenzungsstege stabinnenseitig Hinterschneidungen
aufweisen, kann die Auflage von Schraubbefestigungsmitteln
an den Innenflächen des Profilstabs bzw. an den Innenflächen der Schlitzbegrenzungsstege verbessert werden.
Vorteilhafterweise wird die Steigschutzeinrichtung so ausgebildet,
daß die Schraubbefestigungsmittel ein Widerlagerstück für eine Befestigungsschraube aufweisen, das schlitzbreit und
länge als schlitzbreit ist und trittseitig in die Hinterschneidungen eingreifende Vorsprünge aufweist. ein derartiges Widerlagerstück
kann quer zum Profilstab durch dessen Stabschlitz in das Innere des Stabs gesteckt und verdreht werden, so daß es
beim Anziehen durch eine Befestigungsschraube mit seinen Vorsprüngen
in die Hinterschneidung des Profilstabs eingreift. Mit dem Eingriff ist das Widerlagerstück verdrehungssicher, so daß
die Befestigungsschraube problemlos angezogen werden kann. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders sichere, weil formschlüssige
Verbindung insbesondere dann, wenn das Widerlagerstück trittseitig eine an die Schlitzbegrenzungsstege angepaßte
Abstützfläche aufweist. Dabei liegen nicht nur die Vorsprünge
eben an den Innenflächen der Schlitzbegrenzungsstege an, sondern es ist auch möglich, daß ein Vorsprung des Widerlagerstücks
zumindest zum Teil zwischen die Schlitzbegrenzungsstege gezogen wird und dadurch die Formschlüssigkeit der an der Befestigung
beteiligten Bauteile vergrößert wird.
Die Steigschutzeinrichtung kann dadurch weiter ausgestaltet werden, daß jede Lasche einen Tritt übergreift und diesen
mittels einer ebenen Fläche und beidseitig angreifender Schraubbefstigungsmittel gegen die zwei Schlitzbegrenzungsstege
preßt. Die ebene Fläche liegt an jedem Tritt problemlos auf und kann diesen optimal mit dem Profilstab klemmen.
Mit den durchlaufend längsgeschlitzten Profilstäben kann die Steigschutzeinrichtung aber auch dahingehend ausgestaltet
werden, daß ein oberer Seilhalter mit einer etwa stabbreiten Halteplatte am oberen Ende des obersten Profilstabs höheneinstellbar
an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen befestigt ist. Es ist also ohne weitere möglich, auch die Position eines oberen
Seilhalters für das Sicherungsseil unproblematisch an dem oberen Ende der Steigeinrichtung zu bestimmen, was beispielsweise
dann von Bedeutung sein kann, wenn ein besonders gestalteter Ausstieg auf oder in das Bauwerk am oberen Ende der
Steigeinrichtung vorhanden ist. Zur Befestigung des oberen Seilhalters können dieselben Schraubbefestigungsmittel eingesetzt
werden, wie sie auch für die Befestigung der Profilstäbe an den Tritten eingesetzt werden.
In weiterer Ausbildung der Steigschutzeinrichtung ist vorgesehen, daß auch ein unterer Seilhalter und/oder zwischen den
Seilenden angeordnete Seilklemmen an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen des zugehörigen Profilstabs befestigt sind.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig.l eine Zusammenbauzeichnung einer Steigschutzeinrichtung
mit einer aus Trittklammern bestehenden Steigeinrichtung in perspektivischer Darstellung,
6 :
Fig.2 eine perspektivische Darstellung eines Profilstabs,
Fig.2 eine perspektivische Darstellung eines Profilstabs,
und
Fig.3 eine perspektivische Darstellung von Schraubbefestigungsmitteln.
Fig.3 eine perspektivische Darstellung von Schraubbefestigungsmitteln.
Die in Fig.l perspektivisch dargestellte Steigeinrichtung
11 besteht im wesentlichen aus einer Vielzahl von übereinander angeordneten Tritten 12, die als Klammern ausgebildet und beispielsweise
in zwei nicht dargestellten Mauern befestigt, die eine rechtwinkelige Ecke miteinander bilden. Zwei Tritte 12 haben
einen Trittabstand t voneinander, der den Anforderungen entsprechend gewählt ist. Der Trittabstand t zwischen den Tritten
12 ist gleich groß dargestellt. Es versteht sich jedoch, daß er durch Toleranzen beeinflußt ist und auch bewußt ungleich
groß gewählt sein kann.
Das wesentlichste Element zur Sicherung einer Person auf
einer Steigeinrichtung 11 ist ein Sicherungsseil 13, das über die gesamte Länge der Steigeinrichtung durchläuft. Das Sicherungsseil
muß am oberen und am unteren Ende der Steigeinrichtung befestigt werden und auch zwischendurch, wenn eine große
Länge eine solche Befestigung erfordert. An dem Sicherungsseil kann sich die zu sichernde Person mit einer Steigklemme sichern,
die beim Aufsteigen nachgezogen oder vorausgeschoben werden kann, und die im Falle einer ruckartigen Abwärtsbeanspruchung
am Sicherungsseil 13 festklemmt.
Zur Befestigung des Sicherungsseils 13 der Steigschutzeinrichtung 10 dienen an den Enden 13' des Seils vorhandene Seilhalter
22,24. Der obere Seilhalter 22 hat eine gelochte Einhängplatte 22', in deren Loch ein Schäkel 26 eingehängt ist,
dessen Verschlußbolzen 27 als Angriffsstelle für eine Seilschlaufe
28 des Sicherungsseils 13 dient. In ähnlicher Weise hat der untere Seilhalter 24 eine Einhängeplatte 24' für einen
Schäkel 26, an dessen Verschlußbolzen 27 das untere Seilende 13' festgelegt ist. Die Festlegung erfolgt mit einer Spanneinrichtung
29 zum Straffhalten des Seils 13. Zwischen den Seilenden 13 ' ist das Sicherungsseil 13 im Falle einer großen Länge
mit einer oder mehreren der dargestellten Seilklemmen 25 an der Steigeinrichtung 11 befestigt. Die Seilklemme 25 ist in bekann-
•&igr; : -.,.■ .
ter Weise mit einem Klemmkörper 29 und einem Klemmkeil 30 ausgerüstet,
mit denen das Sicherungsseil 13 verklemmt wird.
Die Seilklemme 25 wird ebenso wie die Seilhalter 22,24 an der Steigeinrichtung 11 befestigt. Der Befestigung dienen Profilstäbe
14, deren Länge 1 so groß gewählt ist, daß sie mindestens zwei Tritte 12 übergreifen, um daran befestigt werden zu
können. Der Abstand a zwischen den Profilstäben 14 ist so groß, daß das Seil 13 genügend stramm gehalten werden kann und genügend
oft festgelegt ist.
Die obere Befestigung des oberen Seilendes 13 ' hat einen Profilstab 14, der sich über drei Tritte 12 erstreckt, während
die eine dargestellte mittlere Befestigung und die untere Befestigung des Seils 13 mit Profilstäben auskommt, die sich über
nur zwei Tritte 12 erstrecken.
Die Profilstäbe sind hohl und haben im wesentlichen quadratischen Querschnitt. Ihre Wandstärke s ist wie abgebildet
gleich groß. Eine Wand 31 des Profilstabs ist den Tritten 12 benachbart und liegt an diesen an. Sie hat einen Längsschlitz
17, der über die ganze Länge 1 durchläuft, so daß diese Wand 31 von Schlitzbegrenzungsstegen 18 gebildet ist. Die Schlitzbegrenzungsstege
18 sind schlitzseitig 17 verdickt. Sie sind insbesondere so verdickt, daß Hinterschneidungen 19 entstehen.
Um die Profilstäbe 14 an den Tritten 12 festlegen zu können, sind Schraubbefestigungsmittel 16 erforderlich, die mit
Laschen 15 zusammenwirken. Jede Lasche 15 ist beidseitig völlig eben, hat also insbesondere trittseitig eine ebene Fläche 15'.
Jede Lasche übergreift einen Tritt 12 quer. Die übergreifenden Enden der Lasche 15 dienen der Befestigung der Prlofilstäbe 14
mit Schraubbefestigungsmitteln 16. Dazu weisen sie Löcher auf, durch die Befestigungsschrauben 16'' der Schraubbefestigungsmittel
16 gesteckt sind, die in ein Widerlagerstück 16' eingreifen. Das Widerlagerstück ist zweckmäßigerweise etwa
schlitzbreit, so daß es längs mit dem Profilstab 14 ausgerichtet durch dessen Schlitz 16 in das Stabinnere gesteckt werden
kann. Das Widerlagerstück 16' ist jedoch länger als schlitzbreit und kann daher nach Verdrehung innen an den Schlitzbe-
grenzungsstegen 18 anliegen, so daß eine Klemmung zwischen einem Tritt 12 und dem Profilstab 14 hergestellt wird, bei der
die Lasche 15 den Tritt 12 direkt auf die Wandaußenfläche der Schlitzbegrenzungsstege 18 preßt. Das Widerlagerstück 16 hat
Vorsprünge 20, die in die Hinterschneidungen 19 eingreifen können. Infolgedessen wird das Verdrehen des Widerlagerstücks 16'
beim Anziehen der Befestigungsschraube 16'' verhindert. Eine besonders satte Anlage des Widerlagerstücks 16' an den Innenwänden
der Schlitzbegrenzungsstege 18 ergibt sich dadurch, daß die Abstützfläche 21 des Widerlagerstücks 16 an die Schlitzbegrenzungsstege
18 angepaßt ist.
Es ist ersichtlich, daß der Trittabstand t zwischen den Tritten 12 für eine Befestigung des Profilstabs 14 und damit
für eine Befestigung der Steigeinrichtung 11 ohne jede Bedeutung ist, sofern nur der Profilstab 14 genügend lang gewählt
wurde, um mindestens zwei Tritte 12 zu übergreifen. Infolge dieser Profilstäbe 14 ist es auch möglich, die Seilhalter 22,24
an den gewünschten Stellen festzulegen, unabhängig davon, daß vorher besondere Maßnahmen an den Profilstäben 14 getroffen
wurden. Beispielsweise ist der obere Seilhalter 22 oberhalb des obersten Tritts 12 am oberen Ende 14 ' des obersten Profilstabs
14 mit einer Halteplatte 23 befestigt, die rechtwinkelig zur Einhängeplatte angeordnet isst und flach auf der Außenwand 31
des Profilstabs 14 aufliegt. Beidendig der Einhängeplatte sind Schraubbefestigungsmittel gemäß Fig.3 verwendet, um die Halteplatte
23 direkt an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen zu befestigen .
Während die Befestigung der oberen, etwa stabbreiten Halteplatte 23 oberhalb des obersten Tritts 12 erfolgt, ist bei
der Festlegung des unteren Seilhalters 24 und der Seilklemme 25 die Befestigungsstelle zwischen den beiden Tritten 12 gewählt.
Der untere Seilhalter 24 ist dabei ebenso mit einer Halteplatte 23 versehen, wie die Seilklemme 25 und die Halteplatten 23 werden
in gleicher Weise mit Schraubbefestigungsmitteln 16 direkt auf die von den Schlitzbegrenzungsstegen 18 gebildete Außenwand
31 der Profilstäbe 14 gepreßt.
Claims (9)
1. Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen mit Schornsteinklammern,
Leitern od.dgl. Tritten, mit einem über die gesamte Länge der Steigeinrichtung durchlaufenden Sicherungsseil,
das an mindestens zwei Profilstäben festgelegt ist, die im Abstand zueinander an den Tritten mit diese
übergreifenden Laschen und mit Schraubbefestigungsmitteln befestigt sind, die durch Stabschlitze die Profilstäbe
innen hintergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstäbe (14) über ihre gesamte Länge (1) durchlaufende
Schlitze (17) aufweisen.
2. Steigschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß alle einen Profilstab (14) tragenden Tritte
(12) direkt auf zwei Schlitzbegrenzungsstegen (18) aufliegen .
3. Steigschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbegrenzungsstege (18) gegenüber
der Stabwandstärke (s) verdickt ausgebildet sind.
4. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbegrenzungsstege
(18) stabinnenseitig Hinterschneidungen (19) aufweisen.
5. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubbefestigungsmittel
(16) ein Widerlagerstück (16') für eine Befestigungsschraube (16'') aufweisen, das schlitzbreit und länger als
schlitzbreit ist und trittseitig in die Hinterschneidungen
(19) eingreifende Vorsprünge (20) aufweist.
6. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlagerstück (16')
trittseitig eine an die Schlitzbegrenzungsstege (18) angepaßte Abstützfläche (21) aufweist.
7. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lasche (15) einen
Tritt (12) übergreift und diesen mittels einer ebenen Fläche (15') und beidseitig angreifender Schraubbefestigungsmittel
(16) gegen die zwei Schlitzbegrenzungsstege (18) preßt.
8. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer Seilhalter (22)
mit einer etwa stabbreiten Halteplatte (23) am oberen Ende (14') des obersten Profilstabs (14) höheneinstellbar an
den beiden Schlitzbegrenzungsstegen (18) befestigt ist.
9. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß auch ein unterer Seilhalter
(24) und/oder zwischen den Seilenden (13') angeordnete Seilklemmen (25) an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen
(18) des zugehörigen Profilstabs (14) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9110019U DE9110019U1 (de) | 1991-08-14 | 1991-08-14 | Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9110019U DE9110019U1 (de) | 1991-08-14 | 1991-08-14 | Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9110019U1 true DE9110019U1 (de) | 1991-11-28 |
Family
ID=6870232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9110019U Expired - Lifetime DE9110019U1 (de) | 1991-08-14 | 1991-08-14 | Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9110019U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104389511A (zh) * | 2014-12-02 | 2015-03-04 | 成都远为天胜科技有限公司 | 一种用于通信塔的插销式爬梯 |
-
1991
- 1991-08-14 DE DE9110019U patent/DE9110019U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104389511A (zh) * | 2014-12-02 | 2015-03-04 | 成都远为天胜科技有限公司 | 一种用于通信塔的插销式爬梯 |
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