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DE9110019U1 - Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen - Google Patents

Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen

Info

Publication number
DE9110019U1
DE9110019U1 DE9110019U DE9110019U DE9110019U1 DE 9110019 U1 DE9110019 U1 DE 9110019U1 DE 9110019 U DE9110019 U DE 9110019U DE 9110019 U DE9110019 U DE 9110019U DE 9110019 U1 DE9110019 U1 DE 9110019U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protection device
fall protection
slot
bar
rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE9110019U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Psa Sicherheitstechnik 5650 Solingen De GmbH
Original Assignee
Psa Sicherheitstechnik 5650 Solingen De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Psa Sicherheitstechnik 5650 Solingen De GmbH filed Critical Psa Sicherheitstechnik 5650 Solingen De GmbH
Priority to DE9110019U priority Critical patent/DE9110019U1/de
Publication of DE9110019U1 publication Critical patent/DE9110019U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
    • E06C7/18Devices for preventing persons from falling
    • E06C7/186Rail or rope for guiding a safety attachment, e.g. a fall arrest system
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C9/00Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
    • E06C9/02Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes rigidly mounted
    • E06C9/04Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes rigidly mounted in the form of climbing irons or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

DR.-ING. DIPL-PHYS. H. STURIES
PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. P. EICHLER
PSA Sicherheitstechnik GmbH, Kullerstr. 43, 5650 Solingen
Steiaschutzeinrichtuna für Steiaeinrichtunaen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen mit Schornsteinklammern, Leitern od.dgl. Tritten, mit einem über die gesamte Länge der Steigeinrichtung durchlaufenden Sicherungsseil, das an mindestens zwei Profilstäben festgelegt ist, die im Abstand zueinander an den Tritten mit diese übergreifenden Laschen und mit Schraubbefestigungsmitteln befestigt sind, die durch Stahlschlitze die Profilstäbe innen hintergreifen.
Steigeinrichtungen werden insbesondere an Bauten verwendet, um diese außen besteigen zu können. Bei Schornsteinen sind es Klammern, die im Trittabstand übereinander am Schornstein vorhanden sind und dessen Besteigen erlauben. Als Steigeinrichtungen werden aber auch beispielsweise Leitern angesehen, die durchlaufend oder stückweise an Bauten anbringbar oder an diesen fest angebracht sind. Steigeinrichtungen finden sich insbesondere auch an Bauten der Energiewirtschaft, beispielsweise an Sperrmauern oder an Masten. Sie weisen sämtlich dem Bauzweck angepaßte Tritte auf, die es inspizierenden Personen ermöglichen, das Bauwerk zu begehen. Infolge der exponierten Lage der Steigeinrichtungen ist es erforderlich, die Begeher dieser
Steigeinrichtungen zu sichern. Hierzu ist es bekannt, Fixseile alss Sicherungsseile zu verwenden, an denen sich die Besteiger mit einer Nachlaufklemme sichern können, die also in Aufwärtsrichtung nachgezogen werden kann, in Abwärtsrichtung jedoch blockiert, so daß ein Absturz bereits nach kurzer Fallstrecke unterbunden wird.
Eine Steigschutzeinrichtung der eingangs genannten Art ist so augebildet, daß die Profilstäbe fluchtend übereinander an Trittstäben befestigt werden, also beispielsweise an Schornsteinklammern. Ein Profilstab ist beispielsweise drei Schornsteinklammern zugeordnet und daran befestigt. Die Befestigung an jeder Schornsteinklammer erfolgt mit einer Auflageplatte, die auf dem Außenumfang eines mit geschlossenem Profil versehenen Hohlstabs aufliegt. Sie ist an dem Profilstab durch Verschweißen befestigt oder mit den Schraubbefestigungsmitteln festgelegt. Jede Lasche hat eine der Form der Schornsteinklammer angepaßte segmentartige Vertiefung, wie auf jede Klammer übergreifende Lasche, die von den Schraubbefestigungsmitteln gegen die Schornsteinklammer gepreßt ist, so daß diese auf die Auflageplatte drückt und diese gegen die Außenwand des Profilstabs preßt. Ein Verschweißen der Auflageplatten am Profilstab kommt nur dann infrage, wenn der Trittabstand exakt vorher bestimmbar ist. Das ist bei der Anordnung von Tritten an Bauwerken jedoch häufig nicht der Fall, so daß eine Möglichkeit geschaffen werden muß, Trittabstandstoleranzen auszugleichen. Hierzu sind die Profilstäbe mit einer Vielzahl von Längsschlitzen versehen, die im wesentlichen nur im Bereich der Befestigung der Auflageplatten am Profilstab vorhanden sind und miteinander fluchten. Ein derartiger Profilstab erlaubt zwar die Beherrschung von Trittabstandstoleranzen und ist auch verwindungssteif, so daß die vorbeschriebene Befestigung der Tritte den gestellten Anforderungen entsprechen sollte. Es hat sich jedoch erwiesen, daß die bekannten Steigschutzeinrichtungen noch verbesserungsfähig sind. Die längenabschnittsweise vorhandenen Schlitze der Profilstäbe erfordern eine umständliche Handhabung der Schraubbefestigungsmittel in Verbindung mit den Auflageplatten. Diese vergrößern nicht nur den Abstand der Tritte von den Profilstäben und tragen dadurch zur Instabilität der gesamten Befestigung bei, sondern sie sind auch schmaler
als der Profilstab, was die Auflagelänge der Tritte verringert, und sie müssen bei der Montage wegen ihrer segmentartigen Ausformungen in Bezug auf die Lasche ausgerichtet werden. Dieser Umstand und die Vielzahl der Teile im Befestigungsbereich bewirken, daß die Gefahr besteht, die Steigschutzeinrichtung nicht an allen Tritten gleich gut zu befestigen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Steigschutzeinrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen so zu verbessern, daß eine einzige Ausgestaltung beliebige Trittabstandstoleranzen zu beherrschen vermag, wobei die Befestigung der Profilstäbe an den Tritten unabhängig von der Ausbildung der letzteren in einfacher Weise gleichmäßig zuverlässig erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Profilstäbe über ihre gesamte Länge durchlaufende Schlitze aufweisen.
Für die Erfindung ist zunächst von Bedeutung, daß die Profilstäbe über ihre gesamte Länge durchlaufende Schlitze aufweisen. Sofern der Profilstab genügend lang ist, um mehrere Tritte zu übergreifen, ist es völlig belanglos, welche Abstände die Tritte voneinander haben. Es können also ohne weiteres auch bewußt ungleichgroße Trittabstände der Steigeinrichtung vorhanden sein, beispielsweise durch das Bauwerk bedingt. Eine Befestigung des Profilstabs an den Tritten ist stets möglich, weil die Befestigungsstellen über die Länge eines Profilstabs gesehen frei wählbar sind. Darüber hinaus haben die durchlaufenden Schlitze aber auch den Vorteil, daß sie die Montage der Schraubbefestigungsmittel erleichtern. Montagemittel können an jeder Stelle des Schlitzes in das Innere des Profilstabs eindringen, oder die Schraubbefestigungsmittel werden teilweise vormontiert von den Schlitzenden bis an die Befestigungsstellen durchgeschoben. Das erhöht die Schnelligkeit und damit die Zuverlässigkeit der Montage der Profilstäbe, wenn man bedenkt, daß diese Montage in großer Höhe vorgenommen werden muß und daher so problemfrei wie möglich sein sollte. Nicht zuletzt darauf hinzuweisen, daß die Herstellung von Profilstäben mit durchlaufenden Schlitzen wesentlich einfacher und damit preis-
werter ist, als die Herstellung längsabschnittweise geschlitzter Profilstäbe.
Von Bedeutung für die Steigschutzeinrichtung ist weiterhin, daß alle einen Profilstab tragenden Tritte direkt auf zwei Schlitzbegrenzungsstegen aufliegen. Zwischen dem Profilstab und den beiden Schlitzbegrenzungsstegen ist keine Auflageplatte vorhanden, die ausgerichtet werden müßte und evtl. ein Grund dafür ist, daß der Tritt nicht hinreichend stark eingeklemmt wird. Die Direktauflage zwischen Profilstab und Tritt bewirkt in Verbindung mit den längsdurchlaufenden Schlitzen des Profilstabs, daß an beliebigen Stellen des Profilstabs optimal wirkende Klemmungen herstellbar sind.
Um der Klemmung eines Profilstabs am Tritt eine noch steifere Befestigungsbasis zu geben, ist die Steigschutzeinrichtung so ausgebildet, daß die Schlitzbegrenzungsstege gegenüber der Stabwandstärke verdickt ausgebildet wird. Eine derartige Verdickung versteift den Profilstab gegen Verwindungen und gegen örtliche Verformungen seiner Schlitzbegrenzungsstege.
Wenn die Schlitzbegrenzungsstege stabinnenseitig Hinterschneidungen aufweisen, kann die Auflage von Schraubbefestigungsmitteln an den Innenflächen des Profilstabs bzw. an den Innenflächen der Schlitzbegrenzungsstege verbessert werden.
Vorteilhafterweise wird die Steigschutzeinrichtung so ausgebildet, daß die Schraubbefestigungsmittel ein Widerlagerstück für eine Befestigungsschraube aufweisen, das schlitzbreit und länge als schlitzbreit ist und trittseitig in die Hinterschneidungen eingreifende Vorsprünge aufweist. ein derartiges Widerlagerstück kann quer zum Profilstab durch dessen Stabschlitz in das Innere des Stabs gesteckt und verdreht werden, so daß es beim Anziehen durch eine Befestigungsschraube mit seinen Vorsprüngen in die Hinterschneidung des Profilstabs eingreift. Mit dem Eingriff ist das Widerlagerstück verdrehungssicher, so daß die Befestigungsschraube problemlos angezogen werden kann. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders sichere, weil formschlüssige Verbindung insbesondere dann, wenn das Widerlagerstück trittseitig eine an die Schlitzbegrenzungsstege angepaßte
Abstützfläche aufweist. Dabei liegen nicht nur die Vorsprünge eben an den Innenflächen der Schlitzbegrenzungsstege an, sondern es ist auch möglich, daß ein Vorsprung des Widerlagerstücks zumindest zum Teil zwischen die Schlitzbegrenzungsstege gezogen wird und dadurch die Formschlüssigkeit der an der Befestigung beteiligten Bauteile vergrößert wird.
Die Steigschutzeinrichtung kann dadurch weiter ausgestaltet werden, daß jede Lasche einen Tritt übergreift und diesen mittels einer ebenen Fläche und beidseitig angreifender Schraubbefstigungsmittel gegen die zwei Schlitzbegrenzungsstege preßt. Die ebene Fläche liegt an jedem Tritt problemlos auf und kann diesen optimal mit dem Profilstab klemmen.
Mit den durchlaufend längsgeschlitzten Profilstäben kann die Steigschutzeinrichtung aber auch dahingehend ausgestaltet werden, daß ein oberer Seilhalter mit einer etwa stabbreiten Halteplatte am oberen Ende des obersten Profilstabs höheneinstellbar an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen befestigt ist. Es ist also ohne weitere möglich, auch die Position eines oberen Seilhalters für das Sicherungsseil unproblematisch an dem oberen Ende der Steigeinrichtung zu bestimmen, was beispielsweise dann von Bedeutung sein kann, wenn ein besonders gestalteter Ausstieg auf oder in das Bauwerk am oberen Ende der Steigeinrichtung vorhanden ist. Zur Befestigung des oberen Seilhalters können dieselben Schraubbefestigungsmittel eingesetzt werden, wie sie auch für die Befestigung der Profilstäbe an den Tritten eingesetzt werden.
In weiterer Ausbildung der Steigschutzeinrichtung ist vorgesehen, daß auch ein unterer Seilhalter und/oder zwischen den Seilenden angeordnete Seilklemmen an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen des zugehörigen Profilstabs befestigt sind.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig.l eine Zusammenbauzeichnung einer Steigschutzeinrichtung mit einer aus Trittklammern bestehenden Steigeinrichtung in perspektivischer Darstellung,
6 :
Fig.2 eine perspektivische Darstellung eines Profilstabs,
und
Fig.3 eine perspektivische Darstellung von Schraubbefestigungsmitteln.
Die in Fig.l perspektivisch dargestellte Steigeinrichtung 11 besteht im wesentlichen aus einer Vielzahl von übereinander angeordneten Tritten 12, die als Klammern ausgebildet und beispielsweise in zwei nicht dargestellten Mauern befestigt, die eine rechtwinkelige Ecke miteinander bilden. Zwei Tritte 12 haben einen Trittabstand t voneinander, der den Anforderungen entsprechend gewählt ist. Der Trittabstand t zwischen den Tritten 12 ist gleich groß dargestellt. Es versteht sich jedoch, daß er durch Toleranzen beeinflußt ist und auch bewußt ungleich groß gewählt sein kann.
Das wesentlichste Element zur Sicherung einer Person auf einer Steigeinrichtung 11 ist ein Sicherungsseil 13, das über die gesamte Länge der Steigeinrichtung durchläuft. Das Sicherungsseil muß am oberen und am unteren Ende der Steigeinrichtung befestigt werden und auch zwischendurch, wenn eine große Länge eine solche Befestigung erfordert. An dem Sicherungsseil kann sich die zu sichernde Person mit einer Steigklemme sichern, die beim Aufsteigen nachgezogen oder vorausgeschoben werden kann, und die im Falle einer ruckartigen Abwärtsbeanspruchung am Sicherungsseil 13 festklemmt.
Zur Befestigung des Sicherungsseils 13 der Steigschutzeinrichtung 10 dienen an den Enden 13' des Seils vorhandene Seilhalter 22,24. Der obere Seilhalter 22 hat eine gelochte Einhängplatte 22', in deren Loch ein Schäkel 26 eingehängt ist, dessen Verschlußbolzen 27 als Angriffsstelle für eine Seilschlaufe 28 des Sicherungsseils 13 dient. In ähnlicher Weise hat der untere Seilhalter 24 eine Einhängeplatte 24' für einen Schäkel 26, an dessen Verschlußbolzen 27 das untere Seilende 13' festgelegt ist. Die Festlegung erfolgt mit einer Spanneinrichtung 29 zum Straffhalten des Seils 13. Zwischen den Seilenden 13 ' ist das Sicherungsseil 13 im Falle einer großen Länge mit einer oder mehreren der dargestellten Seilklemmen 25 an der Steigeinrichtung 11 befestigt. Die Seilklemme 25 ist in bekann-
•&igr; : -.,.■ .
ter Weise mit einem Klemmkörper 29 und einem Klemmkeil 30 ausgerüstet, mit denen das Sicherungsseil 13 verklemmt wird.
Die Seilklemme 25 wird ebenso wie die Seilhalter 22,24 an der Steigeinrichtung 11 befestigt. Der Befestigung dienen Profilstäbe 14, deren Länge 1 so groß gewählt ist, daß sie mindestens zwei Tritte 12 übergreifen, um daran befestigt werden zu können. Der Abstand a zwischen den Profilstäben 14 ist so groß, daß das Seil 13 genügend stramm gehalten werden kann und genügend oft festgelegt ist.
Die obere Befestigung des oberen Seilendes 13 ' hat einen Profilstab 14, der sich über drei Tritte 12 erstreckt, während die eine dargestellte mittlere Befestigung und die untere Befestigung des Seils 13 mit Profilstäben auskommt, die sich über nur zwei Tritte 12 erstrecken.
Die Profilstäbe sind hohl und haben im wesentlichen quadratischen Querschnitt. Ihre Wandstärke s ist wie abgebildet gleich groß. Eine Wand 31 des Profilstabs ist den Tritten 12 benachbart und liegt an diesen an. Sie hat einen Längsschlitz 17, der über die ganze Länge 1 durchläuft, so daß diese Wand 31 von Schlitzbegrenzungsstegen 18 gebildet ist. Die Schlitzbegrenzungsstege 18 sind schlitzseitig 17 verdickt. Sie sind insbesondere so verdickt, daß Hinterschneidungen 19 entstehen.
Um die Profilstäbe 14 an den Tritten 12 festlegen zu können, sind Schraubbefestigungsmittel 16 erforderlich, die mit Laschen 15 zusammenwirken. Jede Lasche 15 ist beidseitig völlig eben, hat also insbesondere trittseitig eine ebene Fläche 15'. Jede Lasche übergreift einen Tritt 12 quer. Die übergreifenden Enden der Lasche 15 dienen der Befestigung der Prlofilstäbe 14 mit Schraubbefestigungsmitteln 16. Dazu weisen sie Löcher auf, durch die Befestigungsschrauben 16'' der Schraubbefestigungsmittel 16 gesteckt sind, die in ein Widerlagerstück 16' eingreifen. Das Widerlagerstück ist zweckmäßigerweise etwa schlitzbreit, so daß es längs mit dem Profilstab 14 ausgerichtet durch dessen Schlitz 16 in das Stabinnere gesteckt werden kann. Das Widerlagerstück 16' ist jedoch länger als schlitzbreit und kann daher nach Verdrehung innen an den Schlitzbe-
grenzungsstegen 18 anliegen, so daß eine Klemmung zwischen einem Tritt 12 und dem Profilstab 14 hergestellt wird, bei der die Lasche 15 den Tritt 12 direkt auf die Wandaußenfläche der Schlitzbegrenzungsstege 18 preßt. Das Widerlagerstück 16 hat Vorsprünge 20, die in die Hinterschneidungen 19 eingreifen können. Infolgedessen wird das Verdrehen des Widerlagerstücks 16' beim Anziehen der Befestigungsschraube 16'' verhindert. Eine besonders satte Anlage des Widerlagerstücks 16' an den Innenwänden der Schlitzbegrenzungsstege 18 ergibt sich dadurch, daß die Abstützfläche 21 des Widerlagerstücks 16 an die Schlitzbegrenzungsstege 18 angepaßt ist.
Es ist ersichtlich, daß der Trittabstand t zwischen den Tritten 12 für eine Befestigung des Profilstabs 14 und damit für eine Befestigung der Steigeinrichtung 11 ohne jede Bedeutung ist, sofern nur der Profilstab 14 genügend lang gewählt wurde, um mindestens zwei Tritte 12 zu übergreifen. Infolge dieser Profilstäbe 14 ist es auch möglich, die Seilhalter 22,24 an den gewünschten Stellen festzulegen, unabhängig davon, daß vorher besondere Maßnahmen an den Profilstäben 14 getroffen wurden. Beispielsweise ist der obere Seilhalter 22 oberhalb des obersten Tritts 12 am oberen Ende 14 ' des obersten Profilstabs 14 mit einer Halteplatte 23 befestigt, die rechtwinkelig zur Einhängeplatte angeordnet isst und flach auf der Außenwand 31 des Profilstabs 14 aufliegt. Beidendig der Einhängeplatte sind Schraubbefestigungsmittel gemäß Fig.3 verwendet, um die Halteplatte 23 direkt an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen zu befestigen .
Während die Befestigung der oberen, etwa stabbreiten Halteplatte 23 oberhalb des obersten Tritts 12 erfolgt, ist bei der Festlegung des unteren Seilhalters 24 und der Seilklemme 25 die Befestigungsstelle zwischen den beiden Tritten 12 gewählt. Der untere Seilhalter 24 ist dabei ebenso mit einer Halteplatte 23 versehen, wie die Seilklemme 25 und die Halteplatten 23 werden in gleicher Weise mit Schraubbefestigungsmitteln 16 direkt auf die von den Schlitzbegrenzungsstegen 18 gebildete Außenwand 31 der Profilstäbe 14 gepreßt.

Claims (9)

DR.-ING. DIPL-PHYS. H. STURIES PATENTANWÄLTE DIPL-ING. P. EICHLER Ansprüche:
1. Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen mit Schornsteinklammern, Leitern od.dgl. Tritten, mit einem über die gesamte Länge der Steigeinrichtung durchlaufenden Sicherungsseil, das an mindestens zwei Profilstäben festgelegt ist, die im Abstand zueinander an den Tritten mit diese übergreifenden Laschen und mit Schraubbefestigungsmitteln befestigt sind, die durch Stabschlitze die Profilstäbe innen hintergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstäbe (14) über ihre gesamte Länge (1) durchlaufende Schlitze (17) aufweisen.
2. Steigschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß alle einen Profilstab (14) tragenden Tritte (12) direkt auf zwei Schlitzbegrenzungsstegen (18) aufliegen .
3. Steigschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbegrenzungsstege (18) gegenüber der Stabwandstärke (s) verdickt ausgebildet sind.
4. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbegrenzungsstege
(18) stabinnenseitig Hinterschneidungen (19) aufweisen.
5. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubbefestigungsmittel (16) ein Widerlagerstück (16') für eine Befestigungsschraube (16'') aufweisen, das schlitzbreit und länger als schlitzbreit ist und trittseitig in die Hinterschneidungen
(19) eingreifende Vorsprünge (20) aufweist.
6. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlagerstück (16') trittseitig eine an die Schlitzbegrenzungsstege (18) angepaßte Abstützfläche (21) aufweist.
7. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lasche (15) einen Tritt (12) übergreift und diesen mittels einer ebenen Fläche (15') und beidseitig angreifender Schraubbefestigungsmittel (16) gegen die zwei Schlitzbegrenzungsstege (18) preßt.
8. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer Seilhalter (22) mit einer etwa stabbreiten Halteplatte (23) am oberen Ende (14') des obersten Profilstabs (14) höheneinstellbar an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen (18) befestigt ist.
9. Steigschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auch ein unterer Seilhalter
(24) und/oder zwischen den Seilenden (13') angeordnete Seilklemmen (25) an den beiden Schlitzbegrenzungsstegen (18) des zugehörigen Profilstabs (14) befestigt sind.
DE9110019U 1991-08-14 1991-08-14 Steigschutzeinrichtung für Steigeinrichtungen Expired - Lifetime DE9110019U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104389511A (zh) * 2014-12-02 2015-03-04 成都远为天胜科技有限公司 一种用于通信塔的插销式爬梯

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN104389511A (zh) * 2014-12-02 2015-03-04 成都远为天胜科技有限公司 一种用于通信塔的插销式爬梯

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