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DE910949C - Elektrisch beheizter Gaserzeuger - Google Patents

Elektrisch beheizter Gaserzeuger

Info

Publication number
DE910949C
DE910949C DEW2781D DEW0002781D DE910949C DE 910949 C DE910949 C DE 910949C DE W2781 D DEW2781 D DE W2781D DE W0002781 D DEW0002781 D DE W0002781D DE 910949 C DE910949 C DE 910949C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
gas generator
gas
core
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW2781D
Other languages
English (en)
Inventor
Clarence E Peck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE910949C publication Critical patent/DE910949C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/74Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material
    • C21D1/76Adjusting the composition of the atmosphere
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B3/00Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen
    • C01B3/02Production of hydrogen or of gaseous mixtures containing a substantial proportion of hydrogen
    • C01B3/32Production of hydrogen or of gaseous mixtures containing a substantial proportion of hydrogen by reaction of gaseous or liquid organic compounds with gasifying agents, e.g. water, carbon dioxide, air
    • C01B3/34Production of hydrogen or of gaseous mixtures containing a substantial proportion of hydrogen by reaction of gaseous or liquid organic compounds with gasifying agents, e.g. water, carbon dioxide, air by reaction of hydrocarbons with gasifying agents
    • C01B3/38Production of hydrogen or of gaseous mixtures containing a substantial proportion of hydrogen by reaction of gaseous or liquid organic compounds with gasifying agents, e.g. water, carbon dioxide, air by reaction of hydrocarbons with gasifying agents using catalysts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G2400/00Products obtained by processes covered by groups C10G9/00 - C10G69/14
    • C10G2400/26Fuel gas

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizter Gaserzeuger Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch beheizten Gaserzeuger, insbesondere zur Herstellung von Schutzgasen für Blankglühzwecke u. dgl., in welchem Gase in einem zweckmäßig von einem Mefallgehäuse gasdicht umschlossenen Behälter aus .hitzebeständigem, wärmeisolierendem Baustoff in einer Reaktionskammer aufeinander einwirken, die von verteilter katalytischer Masse erfüllt und mit Leitungen für die Zuführung .der zu behandelnden Gase sowie mit in die katalytische Masse eingebetteten elektrischen Heizelementen versehen ist, gemäß Patent 752 976. Die vorliegende Erfindung betrifft eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung eines solchen Gaserzeugers.
  • Erfindungsgemäß ist die Reaktionskammer spaltförmig ausgebildet, und die elektrischen Heizkörper sind längs einer Wandfläche des Schalters angeordnet. Dadurch wird neben anderen Vorteilen der Strömungsweg des Gases durch die Reaktionskammer in einfacher Form abgegrenzt und vorgezeichnet, so daß die katalytische Masse an allen Stellen gleich stark vom Gas durchsetzt wind, und da sie außerdem wegen der geringen Entfernung von dem Heizkörper überall gleichmäßig durchwärmt ist, ergeben sich besonders günstige Schutzgaserzeugnisse. Aber auch in konstruktiver Hinsicht ergeben sich durch .die spaltförmige Gestaltung der Reaktionskammer neue Wege, und es kann insbesondere dadurch ein verhältnismäßig großer Spaltquerschnitt bei nicht allzu großer Spaltbreite erzielt werden, daß erfindungsgemäß der die elektrischen Heizkörper enthaltende Teil der Reaktionskammer als Ringspalt ausgebildet ist, welcher seinerseits durch die Innenseite des wärmeisolierenden Baustoffs des Behälters, andererseits durch die Außenseite eines im Behälter eingebauten, entsprechend der Spaltbreite einen kleineren Durchmesser besitzenden Kerns aus hitzebeständigem Baustoff abgegrenzt ist. Zur Vereinfachung des Einbaus der Heizkörper sowie beispielsweise zum Auswechseln der katalytischen Masse kann es zuweilen vorteilhaft sein, den eine Wandfläche des Spaltes bildenden Kern herausnehmbar anzuordnen. Ein solcher herausnehmbarer Kern kann dann auch eine Vereinfachung der Herstellung .des gesamten Gaserzeugers bedeuten, indem eine verwickelte Bearbeitung und Ausgestaltung des wärmeisolierenden hitzebeständigen Baustoffs des Gaserzeugers vermieden werden kann.
  • Der Gaserzeuger kann beispielsweise zylindrisch ausgebildet und stehend angeordnet sein; dabei münden die Leitungen für die Zuführung der zu behandelnden Gase und für die Fortleitung der erzeugten Gase zweckmäßig oben und unten in der Behältermitte, und die Umleitung der Gase zur Reaktionskammer bzw. die Rückleitung von der Reaktionskammer zum in der Behältermitte abgehenden Gasrohr erfolgt dadurch, daß erfindungsgemäß der Kern auf Klötzen ruht bzw. solche Klötze zwischen der oberen Stirnseite des Kerns und der Deckenschicht vorgesehen sind, wobei zwischen diesen Klötzen jeweils Durchtrittsgänge für das Gas belassen sind.
  • An Hand der in der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführungsform soll die Erfindung erläutert werden. Dort ist in Fig. i ein Längsschnitt durch die Mitte eines Gaserzeugers gemäß der Erfindung .dargestellt; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. i, wobei der Katalysator der Deutlichkeit halber fortgelassen ist; Fig. 3 und 4. sind Teilquerschnitte, welche nach den Linien III-III bzw. IV-IV der Fig. i geführt sind; Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab teilweise im Schnitt teilweise in Ansicht die gemeinsame Anordnung eines Heizelementes und seiner Temperaturüberwachungseinrichtung, die auf kleine Temperaturänderungen sofort anspricht.
  • Der Gaserzeuger besteht aus einem metallischen zylinderförmigen 2 mit gasdicht befestigtem Metalldeckel4 und Mebällboden6. In der Mitte des Deckels q. ist das Gaseinführungsro.hr 8 angeordnet, in der Mitte des Bodens das Gasaustrittsr6hr io. Die metallische Bodenplatte trägt eine Grundmauer, die aus Schichten 12 bzw. 14 von hitzebeständigem, wärmeisolierendem Baustoff besteht. Durch die Grundmauer ist das Gasaustrittsrohr hindurchgeführt. Auf der Grundmauer ruht die hohlzylindrische Seitenausmauerung, die aus den Wandschichten 16 und 26 aus hitzebeständigem, wärmeisolierendem Baustoff gebildet wird. Die Schicht 16 enthält Mauerblöcke 18, in deren Fugen die Befestigungsteile 2o und 22 für die mäanderartig ausgebildeten Heizwiderstände 24 angeordnet sind, die beispielsweise aus .einer Nickel-Chrom-Eisen-Legierung bestehen können und unmittelbar in die z. B. aus i bis 2 cm großen Stücken von aktivierter Tonerde bestehende katalytische Masse eingebettet sind. Die Wandschicht 26,, die sich zwischen den Blöcken 18 und der metallischen Gehäusewand 2 befindet, kann beispielsweise aus einem hitzebeständigen, wärmeisolierenden Pulver bestehen. Innerhalb des von der Wandschicht 16 umgrenzten Raumes befindet sich ein Kern 28, der aus aufeinanderliegenden hitzebeständigen Teilen besteht, die an ihren Scheibenflächen (Stirnseiten) durch vorspringende bzw. einspringende Auflagestellen miteinander verspundet und dadurch gegen seitliches Verschieben gesichert sind. Aus demselben Grund ragt in den untersten Block das obere Ende des Gasauslaßrohres io. Der Kern 28 ruht auf Klötzen 3o aus hitzebeständigem Material, welche, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, so angeordnet und ausgebildet sind, daß zwischen ihnen Zwischenräume 36 für den Durchtritt des Gases belassen sind. Der Außendurchmesser der Scheiben des Kerns 28 ist kleiner als der Innendurchmesser der hohlzylindrischen Seitenwand 16, wodurch ein Ringspalt entsteht. Dieser Ringspalt bildet die Reaktionskammer 32. Auf dem Kern 28 .sind Klötze 344 aus hitzebeständigem Material angeordnet, auf denen die Schichten 35 des darüberliegenden Deckenmauerwerks ruhen, welches von dem Gaseintrittsrohr 8 durchragt wird. Die Klötze 34 sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, so ausgebildet und angeordnet, daß zwischen ihnen Durchtrittsgänge 38 für das zwischen den Stirnseiten des Kerns und dem oberen Behältermauerwerk strömende Gas belassen sind.
  • Der Gasverlauf in dem in Fig. i dargestellten Gaserzeuger ist folgender: Durch das Zuführungsrohr 8 strömt das Gas, beispielsweise Kohlenwasserstoff und Luft, in den von den Klötzen 34 umgrenzten :Mittelraum 39, wo es, wie durch Pfeile eingezeichnet, umgelenkt wird und die Durchtrittsgänge 38 zwischen den Klötzen 34 durchströmt, um am Ende dieser Gänge im Sinne der eingezeichneten Pfeile nach unten zu umgelenkt zu werden. Das Gas durchströmt nunmehr die Reaktionskammer 32. Am Boden der Kammer wird es wiederum im Sinne der eingezeichneten Pfeile umgelenkt, strömt .durch die Durchtrittsgänge 36 zwischen den Blöcken 30 im Raum zwischen der unteren Stirnseite des Kerns 28 und dem Grundmauerwerk 12, 14 und gelangt in den Sammelraum 40, der von. den Blöcken 30 umgrenzt ist, und strömt von hier aus durch in der Zeichnung angedeutete öffnungen im Gasableitungsrohr durch dieses nach unten. Wie in der Zeichnung angedeutet, sind nicht nur die beheizten Stellen in der Reaktionskammer mit Katalysatormasse angefüllt, sondern auch die Räume 36, 38, 39. 4o. Dadurch strömt das Gas innerhalb des Gaserzeugers fast ausschließlich durch Katalysatormasse, was für manche Gase von besonderem Vorteil ist, insbesondere kühlt sich das Gas in den unteren Durchtrittsgängen vor seinem Eintritt in das Gasableitungsrohr noch etwas ab und reagiert dabei noch stellenweise mit dem Katalysator, der allenfalls in den oberen Durchtrittsgängen unbeschadet in Wegfall kommen kann.
  • Das den Erzeuger verlassende Gas ist ein Gemisch, das hauptsächlich aus Stickstoff, Wasserstoff, Kohlenstoffmonoxyd und allenfalls sehr geringen Mengen von Kohlendioxyd, Wasserdampf und Methan besteht. Die Herstellung dieses Gasgemischs und seine vollständige Reaktion wird dadurch besonders begünstigt, daß die Heizkörper in der Reaktionskammer in die katalvtische Masse gut eingebettet sind und dort die Masse gleichmäßig erhitzen, beispielsweise ungefähr auf Temperaturen um 100o° C (i8oo bis igoo° F). Um dem Umstand Rechnung zu tragen, daß außen am Gaserzeuger Verlustwärme abstrahlt und außerdem die Heizfläche in der Reaktionskammer nach außen hin zunimmt, sind die Heizkörper 24 näher an der Innenfläche der Außenwandung 18. 26 angeordnet als am Kern 28.
  • Der elektrische Strom wird über Leitungen 4i vom Netz 42 aus zugeführt, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Regeleinrichtung 44, welche in Abhängigkeit von der Temperatur im Gaserzeuger über ein oder mehrere Wärmemesser gesteuert wird. Die Einführung der Leitungen 41 in das Metallgehäuse erfolgt mittels gasdichter und entsprechend isolierter Durchführungsklemmen 47. Der als Thermoelement ausgebildete Wärmemesser ist beispielsweise durch die Grundplatte gasdicht hindurchgeführt. Es besteht, wie aus Fig.5 zu erkennen ist, aus einer Röhre 5o, die an ihrerri oberen Ende verschlossen ist und den wärmeempfindlichen Draht 46 umgibt. Die Röhre 5o ist von einem dünnen Porzellanrohr 52 eng umschlossen, auf dem der Heizkörper dicht aufgewickelt ist, so daß zwischen Heizkörper und Porzellan ein guter Wärmeübergang vorhanden ist, wie auch andererseits zwischen der Röhre 5o und dem sie umschließenden Porzellanrohr 52 eine gute Wärmeübertragung stattfindet. Dadurch spricht der Wärmemesser auf Temperaturschwankungen mit denkbar geringer Zeitverzögerung an. Die Enden des auf dem Porzellanrohr 52 aufgewickelten Heizkörpers sind mit .den daran anschließenden Heizkörpern zusammengeschweißt. Die gleiche Anordnung eines Thermoelementes 'kann nicht nur zur Regelung, sondern auch zum Schutz gegen Überhitzungen und ähnliche Betriebsabweichungen im Gaserzeuger Anwendung finden, wobei an Stelle des Thermoelementes unter Umständen auch eine Schmelzsicherung treten kann.
  • Wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich, ist der Aufbau des Gaserzeugers gemäß der Erfindung besonders einfach und übersichtlich, und es können durch Veränderung der Kerngröße und der Reaktionskammer Gaserzeuger mit verschiedenem Fassungsvermögen hergestellt werden. Zweckmäßig wird jedoch die Spaltbreite der Reaktionskammer für verschiedene Erzeugertypen gleichbleibend (ungefähr 5 cm) gewählt und das Fassungsvermögen lediglich durch Verlängerung oder Verkürzung der Reaktionskammer verändert, so daß auch der Kerndurchmesser für Erzeuger verschiedenen Fassungsvermögens derselbe bleibt. Für die Behandlung einer Gasmenge von etwa 28 cbm in der Stunde ergibt sich eine Höhe der Reaktionskammer von ungefähr 76 cm bei einem mittleren Durchmesser von etwa 56 cm; man erhält also durchschnittlich einen Wert von 2 bis 3 cdm Reaktionskammerraum für den Kubikmeter Gas in der Stunde. Als Gas sei noch besonders eine Mischung von Leuchtgas und Luft hervorgehoben.
  • Der Zusammenbau des dargestellten Gaserzeugers ist besonders einfach und erfolgt in der Weise, daß nach dem Einbau der Bodenklötze 3o die Bodenfläche mit katalytischem Material bedeckt wird und daraufhin die Kernscheiben in den die bereits montierten Heizkörper enthaltenden Innenraum eingebaut werden. Im Anschluß daran wird der Katalysator in die Reaktionskammer eingefüllt und evtl. auch in die Zwischengänge zwischen den oben auf den Kern aufgesetzten Klötzen 34, woraufhin der Deckel des Gaserzeugers aufgesetzt und gasdicht, beispielsweise unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes, verschraubt wird. Es sei noch erwähnt, daß als wärmeisolierender, feuerfester Baustoff im Behälterinnern besonders gasdichtes Material verwendet werden kann. Da der Widerstand durch die aus kleinen Stücken bestehende Katalysatormasse jedoch meist gering ist, können auch nicht so sehr dichte feuerfeste Bausteine handelsüblicher Ausführung verwendet werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisch beheizter Gaserzeuger, insbesondere zur Herstellung von Schutzgasen für Blankglühzwecke u. dgl., in welchem Gase in einem von einem Metallgehäuse umschlossenen Behälter aus hitzebeständigem, wärmeisolierendem Baustoff in einer Reaktionskammer aufeinander einwirken, die von verteilter katalytischer ?Masse erfüllt und mit Leitungen für die Zuführung der zu behandelnden Gase sowie mit in die katalytische Masse eingebetteten elektrischen Heizkörpern versehen ist, gemäß Patent 752 976, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionskariimer (32) spaltförmig ausgebildet ist und die elektrischen Heizkörper (24) längs einer Wandfläche des Spaltes angeordnet sind.
  2. 2. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die elektrischen Heizkörper enthaltende Teil der Reaktionskammer als vorzugsweise hohlzylindrischer Ringspalt ausgebildet ist, der einerseits durch die Innenseite des wärmeisolierenden Baustoffs des Behälters, andererseits durch die Außenseite eines im Behälter eingebauten, entsprechend der Spaltbreite einen kleineren Durchmesser besitzenden, vorzugsweise zylindrisch ausgebildeten Kerns (28) aus hitzebeständigem Baustoff abgegrenzt .ist.
  3. 3. Gaserzeuger nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Wandfläche des Spaltes bildende Kern (28) herausnehmbar angeordnet ist.
  4. 4. Gaserzeuger nach den Ansprüchen 2 und 3 mit einem eine in senkrechter Richtung verlaufende Achse besitzenden Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß das Gaseinführungsrohr (8) oben bzw. das Gasaustrittsrohr (io) unten in der Behältermitte mündet und daß zwischen dem im Behälter vorgesehenen Kern und der die Behälterdecke bzw. den Behälterboden bildenden Schicht aus wärmeisolierendem Baustoff Befestigungsklötze (30, 34) angeordnet sind, zwischen denen Durchtrittsgänge für das zur oder von der Reaktionskammer strömende Gas belassen sind.
  5. 5. Gaserzeuger nach den Ansprüchen .2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (28) aus einzeln herausnehmbaren, gegeneinander verspundeten Scheiben besteht und die unterste Kernscheibe durch das entsprechend weit in den Behälter ragende, in sie eindringende Gasableitungsrohr (io) in ihrer Lage im Behälter gegen seitliches Verschieben gesichert ist.
  6. 6. Gaserzeuger nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Reaktionskammer (32) von an der Behälterinnenwand befestigten Trägern (2o, 22) gehaltenen Heizkörper (z4) derart angeordnet sind, daß die Heizkörper näher an der inneren Wandfläche des Behälters als an der Kernoberfläche liegen.
  7. 7. Gaserzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung der Temperatur in die Heizkörper (24) Thermoelemente oder ähnliche Wärmemesser enthaltende Gefäße aus keramischem Material zwischengeschaltet sind. B.
  8. Gaserzeuger nach Anspruch :2 oder einem der folgenden Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktionsraum (32) und die Räume zwischen den Stirnseiten des Kerns und dem wärmeisolierenden Mauerwerk des Behälters (36, 38, 39, 40) mit katalytischer Masse ausgefüllt sind.
  9. 9. Gaserzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Innalt der Reaktionskammer (32) so groß gewählt ist, daß einem Kubikmeter in der Stunde durchfließendem Gas etwa 2 bis 3 cdm Reaktionskammerinhalt entsprechen.
DEW2781D 1940-11-27 1941-11-28 Elektrisch beheizter Gaserzeuger Expired DE910949C (de)

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