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DE910569C - Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule - Google Patents

Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule

Info

Publication number
DE910569C
DE910569C DEA7658D DEA0007658D DE910569C DE 910569 C DE910569 C DE 910569C DE A7658 D DEA7658 D DE A7658D DE A0007658 D DEA0007658 D DE A0007658D DE 910569 C DE910569 C DE 910569C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
direct current
alternating current
winding
arrangement according
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA7658D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Werner Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA7658D priority Critical patent/DE910569C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE910569C publication Critical patent/DE910569C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/02Magnetic amplifiers current-controlled, i.e. the load current flowing in both directions through a main coil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)

Description

  • Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule Bei Regel- und Verstärkeranordnungen, wo Gleichstrom-oderWechselstromleistungendurch gleichstromvormagnetisierte Drosselspulen gesteuert oder verstärkt werden sollen, ist bei gegebener Gleichstromvormagnetisierungsleistung N= der Verstärkungsgrad in hohem Maße von dem ohmschen Widerstand R der meist über der Wechselstromwicklung liegenden Gleichstromwicklung abhängig, da sich bei gegebener Gleichstromleistung 1V- = J? - R eine um so größere Vormagnetisierung J- - W (W = Windungszahl der Gleichstromwicklung) erzielen läßt, je kleiner R ist. Zur Erzielung einer möglichst linearen Regelcharakteristik und eines kleinen Leerlaufstromes sollen die Eisenweglängen möglichst klein sein. Die Kernlängen sind aber wieder abhängig von dem zu umschließenden Wickelraum der Gleichstrom- und Wechselstromwicklungen. Dieser Wickelraum kann herabgesetzt werden, wenn sowohl der Gleich- als auch der Wechselstrom in einer einzigen gemeinsamen Wicklung fließen. Da außerdem hierdurch die mittlere Windungslänge für die Gleichstromwicklung verringert wird und die Drahtstärken größer gewählt werden können, so ergibt sich auch eine beträchtliche Verringerung des ohmschen Widerstandes R, so daß der Verstärkungsgrad erhöht wird.
  • Die Schaltung des Wechselstromkreises und des Gleichstromkreises muß natürlich so vorgenommen werden, daß der Wechselstrom oder die Wechselspannung keine Beeinflussung des Gleichstromkreises herbeiführen kann. Bei der bekannten Ausführung wird eine Brückenschaltung der Wicklung derart verwendet, daß die eine Spannung an Äquipotentialpunkten des Stromkreises in bezug auf die andere Spannung zugeführt wird.
  • Nachteilig ist hierbei, daß die Wicklung sehr sorgsam hergestellt werden muß, damit an den Äquipotentialpunkten wirklich kein Spannungsunterschied herrscht. Außerdem liegt das Übersetzungsverhältnis für die fiktiven Gleich- und Wechselstromwindungen fest, was einerseits eine Erschwerung der Auslegung der Drosselspule mit sich bringt und bei hohen M'indungszahlen zu großen Spannungsunterschieden innerhalb der Wicklung führen kann.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Trennung des Wechselstromes vom Gleichstrom außerhalb der Wicklung durch Widerstände vorgenommen wird, die entweder keinen Gleich- oder keinen Wechselstrom durchlassen. Widerstände, die keinen Wechselstrom durchlassen, sind z. B. bestimmte Drosselspulen, und Widerstände, die keinen Gleichstrom durchlassen, sind Kondensatoren. Da sich bei Verwendung von Kondensatoren die Schaltung sehr einfach gestaltet, wird diese Ausführung bevorzugt und im folgenden an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
  • Fig. i zeigt eine gleichstromvormagnetisierte Drosselspule, die aus zwei Wicklungsteilen i und :2 besteht, die auf den Kernen 3 und q. angeordnet sind. Die Wechselstromleitung 5 ist einmal über den Kondensator Cl an das Ende der Wicklung i und über den Kondensator U2 an den Anfang der Wicklung 2 angeschlossen. Die zweite Wechselstromleitung ist mit der Verbindungsleitung 7 der Wicklung i und 2 leitend verbunden. Der Gleichstrom wird hinter den Kondensatoren an den Punkten 8 und 9 zugeführt. So sind die Wicklungen für den Wechselstrom parallel geschaltet, und für den Gleichstrom liegen sie in Serie. Infolge des verschiedenen Anschlusses des Wechselstromes in den Wicklungen ist der magnetische Fluß in den Kernen 3 und 4. entgegengesetzt gerichtet. Die hierdurch in den Wicklungen induzierten Spannungen heben sich also gegenseitig auf, so daß eine Beeinflussung des Gleichstromkreises durch die Wechselspannung nicht auftreten kann. Der Leerlaufstrom der Drosselspule kann gegebenenfalls durch einen hinter der Belastung 1o an den Wechselstromleitungen parallel geschalteten Kondensator C3 kompensiert werden.
  • Die gleich großen Kondensatoren Cl und C, deren Scheinwiderstand einen Bruchteil des Scheinwiderstandes der mit maximaler Gleichstromvormagnetisierung erregten Drossel beträgt, haben gleichzeitig den Vorteil, mit zunehmender Gleichstromvormagnetisierung und der damit zunehmenden Belastung durch einen kapazitiven Spannungsabfall die an der Drossel liegende Wechselspannung zu erhöhen. Hierdurch wird, da bei großer Belastung der größte Spannungsabfall auf den Verbraucher entfällt, ein Absinken der an der Drosselspule liegenden Spannung verhindert, so daß die Drosselspule weiter im günstigsten Bereich arbeitet. Die Kondensatoren Cl und C. tragen also außerdem zur Erhöhung des Verstärkungsgrades und zur Verbesserung der Charakteristik bei. Die Trennung der beiden Stromkreise kann gegebenenfalls auch doppelseitig erfolgen, wobei auch in der Zuleitung 6 noch ein Kondensator C4 angeordnet wird, dessen Kapazität gleich der Summe der Kapazitäten von C, und C2 sein muß.
  • Ist der vormagnetisierte Gleichstrom sehr klein und bei gegebener Magnetisierungsamperewindungszahl die Windungszahl der Drossel sehr groß, so müßte auch die angelegte Wechselspannung U- groß werden, damit die optimale Leistungsverstärkung erzielt wird. Bei Verstärkung von Wechselstromleistungen ist aber die Wechselspannung gewöhnlich schon vorher festgelegt, so daß eine hohe Wechselspannung nicht ausgewählt werden kann. Außerdem ist bei hohen Wechselspannungen ein erhöhter Isolationsaufwand nötig, dem nach der Erfindung dadurch aus dem Wege gegangen wird, indem man das fiktive Übersetzungsverhältnis zwischen Gleichstrom- und Wechselstromwindungen ändert.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist die Wicklung unterteilt und gruppenweise für die Gleichstromseite in Reihe geschaltet. Die nutzbare Gleichstromwzndungszahl ist also die Summe der Windungszahlen der Spulengruppen ii bis 15. Gleichzeitig werden sämtliche Wicklungsgruppen ii bis 15 für die Wechselstromseite unter Verwendung von Trennkondensatoren 16, i7 und z8 parallel geschaltet. Damit sinkt bei ia-Gruppen die Wechselspannung auf den ia-ten Teil der nach Fig. i erforderlichen Spannung, während der Wechselstrom gleichbleibt.
  • Der gesamte Kapazitätsaufwand ist aber auch hierbei nicht größer als nach der Schaltung gemäß Fig. i. Von den fünf Kondensatoren 16 erhält jeder eine Kapazität von und die Kondensatoren 17 und 18 erhalten einen Kapazitätswert von bzw. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung mit je fünf Spulengruppen beträgt dann das fiktive Übersetzungsverhältnis der Gleichstromzu den Wechselstromwindungen 5 : 1. Natürlich sind auch andere Übersetzungsverhältnisse möglich, je nachdem was für eine Wechselstrom- oder Gleichstromspannung zur Verfügung steht. Es lassen sich hierdurch also die Drosselspulen gut an die zur Verfügung stehende Spannung anpassen und besondere Einrichtungen können erspart werden.
  • Fig. 3 zeigt eine gleichstromvormagnetisierte Drosselspule mit Rückkopplung, d. h. die Drosselspule wird außer von dem Gleichstrom J1= noch von dem sekundären gleichgerichteten Wechselstrom J2- vormagnetisiert. Die Regelcharakteristik ist hier also lastabhängig. Auch hier erhalten die Teilkerne jeweils nur eine Wicklung. Der Strom der Rückkopplung darf zur Erhaltung der Stabilität nur einem Teil der Wicklung zugeführt werden, was im vorliegenden Fall über die Anzapfungen ig und 2o der Wicklungen i und 2 erfolgt. Der Wechselstromkreis ist mit beiden Zuleitungen über die Kondensatoren Cl, C., und C4 vom Gleichstromkreis getrennt. Der Wechselstrom wird in dem Gleichrichter 21 gleichgerichtet. Der Kompensationskondensator C3 ist in ähnlicher Weise wie in Fig. i zu der Drosselspule parallel geschaltet. Die gezeigten Anordnungen sind natürlich nicht auf Verstärkeranordnungen für Wechselstrom beschränkt, sondern es können in gleicher Weise auch Gleichstromleistungen mit der erfindungsgemäßen Anordnung verstärkt werden.
  • Infolge der verringerten Eisenweglänge des Kernes dieser Drosselspule können bei Verwendung von hochpermeablem Material bei einem Kern, wie er in Fig. i gezeigt ist, die nicht bewickelten Teile des magnetischen Weges mit vergrößertem Querschnitt ausgeführt werden. Das ist deshalb gerade bei hochpermeablem Kernwerkstoff von Wichtigkeit, weil an den Übergangsstellen des Flusses eine Verdopplung des Übertrittsquerschnittes erreicht wird, so daß die Induktion, deren Sättigungspunkt bekanntlich sehr niedrig liegt, hier nicht mehr heraufgesetzt wird. Die Blechbreiten des Kernes i und 2 werden also an den Rückschlußteilen von b/2 auf b herausgesetzt, so daß das Blech überall gleich breit ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule zur Leistungsregelung oder -verstärkung, die aus zwei Kernen besteht, deren Wicklungen gemeinsam vom Wechselstrom und vom vormagnetisierten Gleichstrom durchflossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung des Wechselstromes vom Gleichstrom außerhalb der Wicklung durch Widerstände vorgenommen wird, die entweder keinen Gleichstrom oder keinen Wechselstrom durchlassen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung des Wechselstromes vom Gleichstrom durch eingeschaltete Kondensatoren erfolgt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wechselstromzuleitung an die Verbindungsleitung des Endes der einen Wicklung (i) mit dem Anfang der anderen Wicklung (2) angeschlossen ist und die andere Wechselstromzuleitung über Kondensatoren mit dem Anfang der einen Wicklung (i) und dem Ende der anderen Wicklung (2) verbunden ist, wobei vom Wechselstromnetz aus gesehen der Gleichstrom hinter den Kondensatoren zugeführt wird.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromkreis zweipolig durch Kondensatoren vom Gleichstromkreis getrennt ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen beider Kerne in Gruppen aufgeteilt sind, die für den Gleichstrom wechselweise in Reihe geschaltet und für den Wechselstrom unter Zwischenschaltung von Teilkapazitäten parallel geschaltet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur sekundären Zusatzregelung (Rückkopplung) der gemeinsamen Wicklung auch noch der gleichgerichtete Wechselstrom oder der zu verstärkende Gleichstrom zugeführt wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der gleichgerichtete Wechselstrom oder der Gleichstrom über Anzapfungen nur einem Teil der gemeinsamen Wicklung zugeführt wird. B. Anordnung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Leerlaufstrom der Drossel durch einen parallel zur Wechselstromleitung geschalteten Kondensator kompensiert wird. g. Anordnung nach Anspruch i bis 7 mit Kernen aus hochpermeablem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktion in den unbewickelten Teilen des Kernes durch Verdopplung der Blechbreite gesenkt wird.
DEA7658D 1942-01-21 1942-01-21 Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule Expired DE910569C (de)

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DEA7658D DE910569C (de) 1942-01-21 1942-01-21 Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule

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Publications (1)

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DE910569C true DE910569C (de) 1954-05-03

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ID=6921295

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DEA7658D Expired DE910569C (de) 1942-01-21 1942-01-21 Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule

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