DE910279C - Vorrichtung zum Regulieren eines Fluessigkeitsdurchflusses - Google Patents
Vorrichtung zum Regulieren eines FluessigkeitsdurchflussesInfo
- Publication number
- DE910279C DE910279C DEK9248A DEK0009248A DE910279C DE 910279 C DE910279 C DE 910279C DE K9248 A DEK9248 A DE K9248A DE K0009248 A DEK0009248 A DE K0009248A DE 910279 C DE910279 C DE 910279C
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- DE
- Germany
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- liquid
- seat
- grooves
- passage
- closing element
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/34—Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
- F16K1/42—Valve seats
- F16K1/422—Valve seats attachable by a threaded connection to the housing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Regulieren eines Flüssigkeitsdurchflusses Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Regulieren eines Flüssigkeitsdurchflusses mit einem Durchgang für die Flüssigkeit und einem Schließorgan für diesen Durchgang zum Gegenstand, wobei im Innern, dieses Durchganges in Strömungsrichtung der Flüssigkeit bis zu seinem mit dem Schließorgan zusammenwirkenden Sitz verlaufende Rillen vorgesehen sind.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, d@aß die Rillen ununterbrochen a.ufeinanderfolgen und eng nebeneinanderliegen, so daß die beim Sitz in Richtung gegen das Schließorgan, auftretende Flüssigkeit zwecks Verhütung von Schwingungen derselben. vollständig in nicht mehr zusammenhängende Flüssigkeitsfäden aufgeteilt wird.
- Die Zeichnung enthält -die Darstellung von zwei Ausführungsbeispielen der Erfindung. Fig. t stellt in einem großen Maßstabe eine axial geschnittene Ansicht einer ersten Ausführungsform dar; Fig. 2 zeigt einen Grund:riß des Sitzes der ersten Ausführungsform; Fig. 3 ist wiederum ein Axialschnitt der zweiten Ausführungsform; Fig, q, veranschaulicht einen der Fig. 2 analogen Grun@driß der zweiten Ausführungsform; Fig.5 stellt schlußendlich einen Axialschnitt durch ein Schließorgan mit gerillter Warze dar. Die in Fi-g. i gezeigte Vorrichtung für das Regulieren eines Flüssigkeitsdurchflusses ist wie folgt aufgebaut: Ein Teil i des Körpers der Vorrichtung ist mit einem zylindrischen Durchgang 2 für die Flüssigkeit versehen. Die Vorrichtung enthält auch ein Schließorgan 3 mit .einer Abdichtung q., welche dazu bestimmt ist, sich gegen den kegelstumpfförmigen Sitz 5 anzulegen, der vom Teil i beim Ausgang des DurchfluSSCS 2 gebildet ist.
- In der Zeichnung ist ersichtlich, daß der Durchgang 2 im Innern mit gestreckten Rillen 6 versehen ist. Diese Rillen 6 verlaufen vom Eintritt 7 bis zum Austritt $, gegen welchen sich das Schließorgan 3, 4 zwecks Verschließens des Durchganges 2 anlegen kann. Wie man sieht, mündet das Ende des Ausganges 8 des Durchganges :2 in einen Sitz für das Schließorgan 3, 4 aus. Die Oberfläche dieses Sitzes weist einen ringförmigen, flachen Teil 9 auf, gegen welchen die Rillen 6 ausmünden. Die Breite -dieses Teiles 9 ist dabei gleich der Tiefe der Rillen 6 (s. Fig.2). Diese Breite könnte aber auch leicht größer sein als die Tiefe der Rillen: Die Kante, die die Schnittlinie zwischen der kreisförmigen ebenen Oberfläche 9 und der kegelstumpfförmigen Oberfläche 5 bildet, ist mit io bezeichnet.
- Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 3 enthält das Schließorgan 3 ebenfalls eine Abdichtung 4. Des weiteren ist aber noch eine profilierte Warze i i vorgesehen, die beim Schließen der Vorrichtung mit dem Durchgang 2 in Eingriff kommt. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Teil i mit einem Gewinde versehen und auf -den nicht dargestellten Körper der Vorrichtung aufgeschraubt. Der Durchgang 2 besteht aus dem sich verjüngenden Eingangsteil 12 und dem zylindrischen Teil 13, welcher von der Verengung 14 zum Ende des Ausganges 8 führt.
- Bei diesem zweiten Beispiel beginnen die gestreckt verlaufenden Rillen 6 bei der Verengung 14 am Eintritt des Durchganges und verlaufen, wie bei der ersten Ausführungsform, zum Ausgang B. Das Ende des Ausganges mündet in einen Sitz für das Schließorgan. Dieser Sitz ist dabei durch zwei kegclstumpfförmige Oberflächen gebildet, wobei die äußere, 5, konvex und die innere, 15, konkav verläuft. Mit 16 ist die kreisförmig verlaufende Schnittlinie der beiden Oberflächen 5 und 15 bezeichnet. Der Grund der Rillen. 6 mündet am Ende dies Ausganges 8 zur Schnittlinie 16.
- Man hat festgestellt, daß durch das Anbringen von Rillen, die wie bei den beiden oben beschriebenen Ausführungsbeispielen in der Strömungsrichtung der Flüssigkeit verlaufen, die allgemein beim Durchfließen von Flüssigkeit durch gewöhnliche derartige Vorrichtungen auftretenden zischenden Geräusche sozusagen vollständig verschwinden, und zwar weil die beim Sitz in Richtung gegen das Schließorgan austretende Flüssigkeit durch die eng nebeneinanderliegenden Rillen vollständig in nicht mehr zusammenhängende Flüssigkeitsfäden aufgeteilt wird. Im Gegensatz dazu kann sich bei der Vorrichtung nach der Erfindung keine Flüssigkeitshaut bzw. kein Flüssigkeitsstrahl bilden, der beim Austreten aus dem Durchgang Eigenschwingungen ausführt.
- In der Fig. 5 ist ein Schließorgan gezeigt, bei dem die Warze i i ebenfalls in der Strömungsrichtung der Flüssigkeit verlaufende Rillen aufweist wie der Durchgang beiden beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen. Im übrigen ist die Warze gleich ausgebildet wie diejenige in Fig. 3. Eine derartige Ausbildung der Warze kann unter Umständen den durch die Rillung des Durchganges erreichten Effekt unterstützen.
- Obgleich die Erfindung für den Fall beschrieben wurde, bei dem der Sitz, welcher mit dem Schließorgan zusammenwirkt, eine konische Oberfläche 5 aufweist, die das Ausmünden des Durchganges an der Schließungslinie und damit das Erreichen einer Schließung ermöglicht, ist .die Erfindung natürlich nicht auf diesen Fall beschränkt, sondern auch für andere Konstruktionen verschiedener Art anwendbar.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Regulieren eines Flüssigkei.tsdurchflusses, mit einem Durchgang für die Flüssigkeit und einem Schließorgan für diesen Durchgang, welcher im Innern in Strömungsrichtung der Flüssigkeit bis zu seinem mit dem Schließorgan zusammenwirkenden Sitz verlaufende Rillen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (6, 17) ununterbrochen aufeinanderfolgen und eng nebeneinanderliegen, so daß -die beim Sitz in Richtung gegen das Schließorgan (3, 4) auftretende Flüssigkeit zwecks Verhütung von Schwingungen derselben vollständig in nicht mehr zusammenhängende Flüssigkeitsfäden aufgeteilt wird.
- 2. Vorrichtung gemäß Anspruch i, mit einem Durchgang mit in der Mitte verengtem Querschnitt (14), dadurch gekennzeichnet, d-aß die Rillen (6), in der Richtung gegen das Schließorgan gesehen, nach der Verengung beginnen.
- 3. Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die tiefste Längslinie jeder Rille (6) gegen eine kreisförmige Kante (16) des Sitzes verläuft, welche durch die Schnittlinie einer inneren konkaven Oberfläche (15) und einer äußeren konvexen Oberfläche (5) gebildet wird.
- 4. Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (6) auf der Seite des Sitzes in einer ringförmigen, senkrecht zur Sitzachse liegenden Oberfläche (9) endigen, welche nach außen durch eine Schnittlinie (io) dieser Oberfläche mit einem kegelförmigen Teil (5) des Sitzes begrenzt ist, und daß die Breite dieser ringförmigen Oberfläche größer ist als die Rillentiefe.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH910279X | 1946-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910279C true DE910279C (de) | 1954-04-29 |
Family
ID=4547268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK9248A Expired DE910279C (de) | 1946-06-13 | 1951-03-08 | Vorrichtung zum Regulieren eines Fluessigkeitsdurchflusses |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910279C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2834036A1 (fr) * | 2001-12-20 | 2003-06-27 | Danfoss As | Robinet de radiateur a capacite de debit accrue |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE145798C (de) * | 1900-12-19 | |||
| FR815339A (fr) * | 1937-01-04 | 1937-06-09 | Robinet |
-
1951
- 1951-03-08 DE DEK9248A patent/DE910279C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE145798C (de) * | 1900-12-19 | |||
| FR815339A (fr) * | 1937-01-04 | 1937-06-09 | Robinet |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2834036A1 (fr) * | 2001-12-20 | 2003-06-27 | Danfoss As | Robinet de radiateur a capacite de debit accrue |
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