DE919604C - Stueckgutwinde - Google Patents
StueckgutwindeInfo
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- DE919604C DE919604C DEM19271A DEM0019271A DE919604C DE 919604 C DE919604 C DE 919604C DE M19271 A DEM19271 A DE M19271A DE M0019271 A DEM0019271 A DE M0019271A DE 919604 C DE919604 C DE 919604C
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- DE
- Germany
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- motor
- brake
- measuring
- drum
- switched
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/12—Driving gear incorporating electric motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
- B66D2700/0125—Motor operated winches
- B66D2700/0141—Electrically actuated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
- Stückgutwinde Die Erfindung bezieht sich auf eine Stückgutwinde, bei der zwei Motoren über ein Umlaufgetriebe mit unterschiedlicher Übersetzung die Trommel antreiben.
- Bei Winden mit Doppelantrieb stehen zwei Motoren über ein Umlaufgetriebe mit der Trommel in Verbindung. Die Übersetzungen zwischen Motor und Trommel können einander gleich oder voneinander verschieden sein. Sind die Übersetzungen verschieden, so läßt sich mit dem Motor MI, der die Trommel mit einer großen Übersetzung antreibt, eine große Last langsam heben, während der über eine kleine Übersetzung auf die Trommel arbeitende Motor MII eine kleine Last schnell zu heben gestattet. Außerdem lassen sich durch gleichzeitigen Lauf beider Motoren die Hubgeschwindigkeiten summieren. Doppelantriebe der vorgenannten Art haben neben ihren Vorzügen den Nachteil, daß beim Arbeiten mit Motor MII die für diesen zulässige Last nicht überschritten werden darf, da der Motor sonst überlastet wird. Um dies zu vermeiden, muß die Last vor dem Heben abgeschätzt werden. Derartige Schätzungen sind unsicher und nicht immer möglich. Es ist bekannt, die Winden mit Einrichtungen zu versehen, die die jeweilige Last messen und bei Überschreiten einer Grenzlast das Einschalten des Motors MII verhindern. So wurde z. B. vorgeschlagen, die Stromaufnahme eines Motors oder den an der Ausgleichrolle wirkenden Seilzug als Meßgrößen zu benutzen. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß hierbei der Überstromauslöser mechanisch zu stark beansprucht wird und die Sicherung auf die Umschaltspitzen des Motors nicht anspricht, während eine Meßeinrichtung an der Ausgleichrolle der großen zu messenden Kräfte halber schwer und teuer ausfällt. Auch dann, wenn die Belastung der Motoren nicht elektrisch, sondern mechanisch durch Anordnung von Drehmomentenmessern in den Antriebswellen gemessen würde, wäre die Einrichtung zum Messen der Last teuer und umwirtschaftlich.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen, robusten, sicheren und billigen Überlastungsschutz zu schaffen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Motorbremse oder beide Motorbremsen als Meßbremsen ausgebildet sind.
- Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist hierbei dadurch gegeben, daß die Bremse des Motors, der die Trommel mit der größeren Übersetzung antreibt, als Meßbremse ausgebildet ist und dieser Motor durch eine an sich bekannte elektrische Verriegelung nur allein oder nur später als der andere Motor eingeschaltet werden kann. Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Bremse desjenigen Motors, der die Trommel mit der kleineren Übersetzung antreibt, als Meßbremse ausgebildet ist und beide Motoren durch einen gemeinsamen Handhebel und in zwangläufiger Folge derart angelassen werden, daß der Motor mit Meßbremse erst dann zugeschaltet werden kann, wenn der Motor ohne Meßbremse bereits läuft. Durch die Erfindung wird noch der zusätzliche Vorteil erreicht, daß die Meßbremse nach Überschreiten der eingestellten Belastung das Einschalten ihres Motors verhindert.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Grundzuge dargestellt.
- Mit den Wellen I bzw. II des Umlaufgetriebes sind die Motoren :1I1 bzw. 3111 gekoppelt. Auf den Wellen I, II sind außerdem die Bremstrommeln BI, BI, fest angeordnet. Über ein dem Umlaufgetriebe nachgeordnetes Vorgelege III hinweg erhält die Abtriebswelle IV ihren Antrieb, die ihrerseits durch Zahnradübersetzungen mit dem Antrieb für die Windentrommel in ständigem Eingriff steht. Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung soll insbesondere der Motor MII vor Überlastungen bewahrt werden. Dies ist deshalb erforderlich, weil der Motor MII seinem Anschluß an das Umlauf-Betriebe (Welle 1I) entsprechend zum schnellen Haben einer kleinen Last vorgesehen ist. Soll jedoch ermöglicht werden, daß die Trommel auch vom Motor :111i allein angetrieben wird, so muß eine Meßbremse B1 am Motor M, liegen. Für diesen Fall ist eine elektrische Verriegelung vorzusehen, durch die der Motor ,'61i1 bei laufendem Motor 111i nicht hinzugeschaltet werden kann, weil dann die Meßbremse Bi, unwirksam ist.
- Besonders vorteilhaft ist der Erfindungsgegenstand bei der -bekannten, durch einen einzigen Handhebel zwangläufigen Einschaltung der Motoren derart, daß zuerst stets Motor llli angelassen wird, welcher die langsame Geschwindigkeit erzeugt, worauf anschließend Motor 3,11i hinzugeschaltet wird. In diesem Fall ist die Meßbremse am Motor 31" anzuordnen. Die Meßbremse ist also stets beim Anfahren wirksam und verhütet bei Überschreiten der für Motor 11i, zulässigen Last, daß dieser beirr Weiterschatten angelassen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Stückgutwinde, bei welcher zwei Motoren über ein Umlaufgetriebe mit verschiedener Übersetzung die Trommel antreiben, dadurch gekennzeichnet, daß eine Motorbremse oder beide Motorbremsen als Meßbremsen ausgebildet sind. a. Stückgutwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse des Motors (M1), der die Trommel mit der größeren Übersetzung antreibt, als Meßbremse ausgebildet ist und dieser Motor durch eine an sich bekannte elektrische Verriegelung nur allein oder nur später als der andere Motor (MII) eingeschaltet werden kann. 3: Stückgutwinde nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse des Motors (MII), der die Trommel mit der kleineren Übersetzung antreibt, als Meßbremse ausgebildet ist und daß beide Motoren durch einen gemeinsamen Handhebel und in zwangläufiger Folge derart angelassen werden, daß der Motor (Wir) mit Meßbremse erst dann zugeschaltet werden kann, wenn der Motor (M1) ohne Meßbremse bereits läuft. Stückgutwinde nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßbremse nach Überschreiten der eingestellten Belastung das Einschalten ihres Motors verhindert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM19271A DE919604C (de) | 1953-07-11 | 1953-07-11 | Stueckgutwinde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM19271A DE919604C (de) | 1953-07-11 | 1953-07-11 | Stueckgutwinde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE919604C true DE919604C (de) | 1954-10-28 |
Family
ID=7297934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM19271A Expired DE919604C (de) | 1953-07-11 | 1953-07-11 | Stueckgutwinde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE919604C (de) |
-
1953
- 1953-07-11 DE DEM19271A patent/DE919604C/de not_active Expired
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