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DE919434C - Magnettongeraet mit kombiniertem Magnetkopf - Google Patents

Magnettongeraet mit kombiniertem Magnetkopf

Info

Publication number
DE919434C
DE919434C DET6027A DET0006027A DE919434C DE 919434 C DE919434 C DE 919434C DE T6027 A DET6027 A DE T6027A DE T0006027 A DET0006027 A DE T0006027A DE 919434 C DE919434 C DE 919434C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
magnetic
gap
path
gaps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET6027A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Daniel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tefi Apparatebau Dr Daniel KG
Original Assignee
Tefi Apparatebau Dr Daniel KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tefi Apparatebau Dr Daniel KG filed Critical Tefi Apparatebau Dr Daniel KG
Priority to DET6027A priority Critical patent/DE919434C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE919434C publication Critical patent/DE919434C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed

Landscapes

  • Magnetic Heads (AREA)

Description

  • Magnettongerät mit kombiniertem Magnetkopf Die Erfindung betrifft Magnettongeräte, bei denen durch einen mit zwei Kopfspalten versehenen Magnetkopf, der eine Kombination eines Löschkopfes mit einem Aufnahme- bzw. Wiedergabekopf darstellt, das Bespielen bzw. Abtasten auf der konvex gekrümmten Seite eines über eine bogenförmig gekrümmte Bahn geführten Magnetbandes erfolgt.
  • Bei den bekannten Magnettongeräten, bei denen das Magnettonband an der Tonsteuerstelle über die konvex gekrümmte Seite einer bogenförmig gekrümmten Bahn geführt wird, finden in der Regel zum Löschen bzw. zum Aufzeichnen und Abtasten der Magnettonschrift mehrere Magnetköpfe Verwendung, die unabhängig voneinander gegenüber der gekrümmten Bandbahn und damit gegenüber dem Band einstellbar sind. Hierbei ist es schwierig, eine stabile Anlage der Magnetköpfe an dem Band zu erzielen, insbesondere weil die Berührungsfläche zwischen Band und Magnetkopf an der Tonsteuerstelle breiter sein muß als die Austrittsfläche der magnetischen Feldlinien aus dem Kopf.
  • Diese Schwierigkeit erhöht sich wesentlich, wenn man versucht, gegenüber der gekrümmten Führungsbahn des Bandes an Stelle mehrerer gesonderter Magnetköpfe zum Löschen bzw. Aufzeichnen und Abtasten einen einzigen Magnetkopf anzuordnen, der eine mit zwei Kopfspalten versehene Kombination dieser Einzelköpfe ist.
  • Die Erfindung bezweckt in erster Linie; ein Magnettongerät mit einem einzigen kombinierten Magnetkopf der besagten Art vorzusehen, der so ausgebildet und gegenüber der Führungsbahn des Magnetbandes angeordnet ist, daß nicht nur die gleichzeitige Anlage beider Kopfspalte an dem Band mit Sicherheit gewährleistet ist, sondern bei dem auch die Anlage eine äußerst stabile und für die Arbeitsbedingungen günstigste ist, wobei auch bei Abnutzung des Kopfes die günstigsten Arbeitsbedingungen erhalten bleiben.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein mit winklig zueinander liegenden Spaltebenen und einer zwischen den Spalten mit einer zur Aufnahme der gekrümmten Bahn dienenden Ausnehmung versehener Magnetkopf auf die Bahn zu verschiebbar gelagert und mit einem die einwandfreie Anlage der Spaltkanten sichernden Druck nach der Bahn hin gedrückt wird, wobei durch gleichzeitige drehbare Lagerung des Kopfes um eine zur Krümmungsachse der Bahn parallele, vorzugsweise nahe der Bahn zwischen den Spalten liegende Achse die gleichzeitige und druckgleiche Anlage aller Spaltkanten an der Bahn bei möglichst senkrechtem Verlauf der Spaltebenen zu der durch die Berührungslinien der Spaltkanten mit der Bahn gelegten Ebene sichergestellt ist.
  • Um auch bei stärkerer Abnutzung des Kopfes eine Verschlechterung der Wiedergabequalität durch Unsymmetrie zu vermeiden, sieht die Erfindung ferner vor, daß die der gekrümmten Bahn gegenüberliegenden Stirnflächen an jedem der beiden Spalte des Magnetkopfes jeweils symmetrisch zur Spaltebene verlaufen, wobei sie vornehmlich einen stumpfen Winkel miteinander bilden.
  • Es wird durch diese Maßnahme erreicht, daß auch bei Verwendung eines kombinierten Magnetkopfes auf die bekannten Vorteile der Abtastung auf einer Antriebsrolle, insbesondere auf eine größtmögliche Konstanz der Bandgeschwindigkeit nicht verzichtet zu werden braucht. Ferner bleiben die günstigsten Arbeitsbedingungen des Magnetkopfes auch bei einem gewissen Abschliff an den Spaltkanten erhalten. Außerdem wird die größtmögliche Lebensdauer des Kopfes erzielt, weil der Abschliff an den Berührungsstellen mit zunehmender Berührungsfläche bei gleichbleibendem Auflagedruck abnimmt.
  • In der Zeichnung ist eine diese und weitere Merkmale und Vorteile offenbarende Ausführungsform eines Magnettongerätes gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Auf einer Trageplatte i liegt drehbar und auf die Bandantriebsrolle 2 zu verschiebbar ein Magnetkopf 3 mit einer Löschwicklung 4 und einer Aufsprech- bzw. Wiedergabewicklung 5. Die Umlaufrichtung der Antriebsrolle 2 und damit die Bewegungsrichtung des Tonbandes 6 ist durch einen Pfeil angedeutet. Der :Magnetkopf 3 ist eine Kombination eines Löschkopfes mit einem Sprech-bzw. Hörkopf. Er besitzt zwei Kopfspalte 7 und 8, von denen der eine, nämlich der Spalt 7, zur Löschung und der andere, nämlich der Spalt 8, zum Bespielen bzw. Abtasten des Bandes dient. Beide Kopfkreise haben das Mitteljoch des kombinierten Kopfes gemeinsam. Der Löschspalt 7 des Magnetkopfes liegt in der Bewegungsrichtung des Bandes vor dem Sprech- bzw. Hörkopfspalt 8, damit bei der Bespielung des Bandes die zu bespielende Tonspur, falls sie noch beschriftet ist, zur Vermeidung einer Doppelaufzeichnung auf dem Band gelöscht wird und damit eine Löschung der neu aufgezeichneten Tonspur durch versehentliche Erregung der Löschwicklung unmöglich ist.
  • Die besagte Anordnung ist in den Fällen erforderlich, in denen zur Erzeugung der Vormagnetisierungsfeldstärke bei der Aufnahme und zur Löschung die gleiche Magnetkopfwicklung benutzt wird, in den Fällen also, wo ein Teil des magnetischen Kraftflusses des Löschkopfkreises zur Erzeugung der Vormagnetisierungsfeldstärke des Aufnahmekreises dient und wo die Einstellung der gewünschten Vormagnetisierungsfeldstärke des Aufnahmekreises durch entsprechende Bemessung der magnetischen Größen des Magnetkopfes bewirkt wird.
  • Die Verschiebung des Magnetkopfes 3 auf die Bandantriebsrolle 2 zu wird beispielsweise durch eine auf der Rückseite des Magnetkopfes 3 angeordnete Feder 9 bewirkt, wobei die Beweglich-' keit des Magnetkopfes in der besagten Richtung durch ein in seinem Körper angebrachtes Langloch 14, in das ein auf der Tragplatte i sitzender Zapfen 15 ragt, gewährleistet ist. Durch eine solche Anordnung wird gleichzeitig erreicht, daß der Kopf um eine zur Krümmungsachse der Bahn parallele Achse drehbar ist. Der Magnetkopf verschiebt sich infolge der Wirkung der Feder 9 selbsttätig auf die Antriebsrolle 2 zu, wobei die drehbare Lagerung des Kopfes dazu beiträgt, daß sich seine beiden Spalte 7 und 8 mit Sicherheit unter gleichem Druck an das Band anlegen. Die Anordnung kann leicht so getroffen werden, daß die beiden Spalte 7 und 8 in radialer Richtung zur Antriebsrolle 2 verlaufen, so daß selbst bei der Abnutzung des Kopfes an der Auflagestelle die Wiedergabequalität nicht verschlechtert wird. Aus den gleichen Gründen werden die Winkel, die die Stirnflächen io, ii bzw. 12, 13 des Magnetkopfes bei der jeweiligen Tangentialebene an der Auflagestelle der Spalte einschließen, gleich groß gewählt. Jedes Stirnflächenpaar schließt vorzugsweise einen stumpfen Winkel ein, damit sich der Kopf an den Berührungsflächen möglichst wenig abnutzt. Der Abschliff nimmt mit größer werdender Berührungsfläche bei gleichbleibendem Auflagedruck immer langsamer zu. Die optimalen Arbeitsbedingungen des Kopfes bleiben jedoch erhalten, weil jede durch Abnutzung hervorgerufene Unsymmetrie vermieden ist.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr lassen sich mannigfache Änderungen in der Bauweise des Gerätes vornehmen, ohne daß man sich von dem Wesen der Erfindung entfernt. So kann z. B. die Anordnung so getroffen werden, daß der Magnetkopf 3 auf der Tragplatte z nur drehbar gelagert ist, so daß also das Langloch 14 entfällt, während die Verschiebung des Magnetkopfes auf die Antriebsrolle 2 zu durch Verschwenken oder Verschieben der Tragplatte i bewirkt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnettongerät, bei dem durch einen mit zwei Kopfspalten versehenen Magnetkopf, der eine Kombination eines Löschkopfes mit einem Aufnahme- bzw. Wiedergabekopf darstellt, das Bespielen bzw. Abtasten auf der konvex gekrümmten Seite eines über eine bogenförmig gekrümmte Bahn geführten Magnetbandes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit winklig zueinander liegenden Kopfspaltebenen und einer zwischen den Spalten zur Aufnahme der gekrümmten Bahn dienenden Ausnehmung versehener Magnetkopf auf die Bahn zu verschiebbar gelagert und mit einem die einwandfreie Anlage der Kopfspaltkanten sichernden Druck nach der Bahn hin gedrückt wird, wobei durch gleichzeitige drehbare Lagerung des Kopfes um eine zur Krümmungsachse der Bahn parallele, vorzugsweise nahe der Bahn zwischen den Kopfspalten liegende Achse die gleichzeitige und druckgleiche Anlage aller Spaltkanten an der Bahn bei möglichst senkrechtem Verlauf der Spaltebenen zu der durch die Berührungslinien der Spaltkanten mit der Bahn gelegten Ebene sichergestellt ist.
  2. 2. Magnettongerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der gekrümmten Bahn gegenüberliegenden Stirnflächen an jedem der beiden Spalte des Magnetkopfes jeweils symmetrisch zur Spaltebene liegen.
  3. 3. Magnettongerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die auf beiden Seiten an die Spalte angrenzenden Flächen einen stumpfen Winkel bilden. q..
  4. Magnettongerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB bei Verwendung einer kreisförmigen Bahn, beispielsweise der Antriebsrolle des Bandes, die Spaltebenen radial zur Kreisbahn verlaufen.
  5. 5. Magnettongerät nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daB der Magnetkopf drehbar auf einem schwenk- oder verschiebbaren Träger sitzt, der den Anlagedruck überträgt.
DET6027A 1952-04-10 1952-04-10 Magnettongeraet mit kombiniertem Magnetkopf Expired DE919434C (de)

Priority Applications (1)

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DET6027A DE919434C (de) 1952-04-10 1952-04-10 Magnettongeraet mit kombiniertem Magnetkopf

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DET6027A DE919434C (de) 1952-04-10 1952-04-10 Magnettongeraet mit kombiniertem Magnetkopf

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE919434C true DE919434C (de) 1954-10-21

Family

ID=7545197

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DET6027A Expired DE919434C (de) 1952-04-10 1952-04-10 Magnettongeraet mit kombiniertem Magnetkopf

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DE (1) DE919434C (de)

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