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DE919396C - Kesselloser Gegendruckfueller - Google Patents

Kesselloser Gegendruckfueller

Info

Publication number
DE919396C
DE919396C DES12925D DES0012925D DE919396C DE 919396 C DE919396 C DE 919396C DE S12925 D DES12925 D DE S12925D DE S0012925 D DES0012925 D DE S0012925D DE 919396 C DE919396 C DE 919396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
liquid
pressure
back pressure
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES12925D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Holl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz-Werke GmbH
Original Assignee
Seitz-Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seitz-Werke GmbH filed Critical Seitz-Werke GmbH
Priority to DES12925D priority Critical patent/DE919396C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE919396C publication Critical patent/DE919396C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/06Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Kesselloser Gegendruckfüller Die Erfindung bezieht sich auf einen Gegendruckfüller derjenigen Art, die ohne einen Füllkessel arbeitet, der sonst in den Flüssigkeitsweg eingeschaltet ist. Bei derartigen Füllern kommt es vor, daß aus der abzufüllenden Flüssigkeit Gase entbunden werden, die sich oberhalb der Flüssigkeit ansammeln und auf diese einen Druck ausüben. Die Flüssigkeit kann dadurch zurückgedrückt werden, so daß der Zufluß weiterer Flüssigkeit und der Abfüllvorgang empfindlich gestört werden. Besonders stark macht sich dieser Übelstand geltend bei der Abfüllung von kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, wie Bier. Bei Gegendruckfüllern mit getrennten Kammern für Gas und Flüssigkeit ist es außerdem erforderlich, die Drücke der Flüssigkeit und des Gases so zueinander zu regeln, daß eine einwandfreie Füllung möglich ist. Diese Regelorgane müssen gut sichtbar und in Greifnähe der Bedienungsperson angeordnet sein, damit die einwandfreie Arbeitsweise laufend überwacht werden kann.
  • Die Erfindung erreicht einen einfachen und vorteilhaften Aufbau der gesamten Regeleinrichtung dadurch, daß sich an das an sich bekannte schwimmergesteuerte Abblaseventil eine weitere an sich bekannte Regelvorrichtung zum Regeln des Rückluftdruckes anschließt und beide Regelvorrichtungen gleichachsig zueinander angeordnet sind. Die aus einem Schwimmer bestehende Abblasevorrichtung ist in einem auf dem Flüssigkeitsring aufgesetzten Gehäuse angeordnet, und die Regelvorrichtungen zum Regeln des Rückluftdruckes schließen sich an das Abblaseventil an, wobei beide Ventile gleichachsig zueinander angeordnet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands dargestellt, und zwar zeigt dieAbbildung einen senkrechtenLängssehnitt durch eine Fülleinrichtung.
  • Mit io ist die Mittelsäule der Fülleinrichtung bezeichnet, auf der mit Hilfe eines Trägers i i ein Ring befestigt ist, der aus einem Unterteil 12 und einem Oberteil 13 besteht. Diese Teile schließen einen ringförmigen Raum 14 sowie einen danebenliegenden kleineren Ringraum 15 ein, der als Spanngaskammer dient. Als Spanngas wird Kohlendioxyd benutzt. An dem Ringteil 12 sind rings auf dem Umfang verteilt die einzelnen in Ansicht dargestellten Füllhähne 16 angebracht. Das Füllrohr dieser Hähne ist mit 17 bezeichnet. Die Zuführung der Flüssigkeit erfolgt durch ein zentrales Rohr 18, das über eine Stopfbüchse mit einem Verteiler ig verbunden ist. Von diesem Teil ig führen radiale Rohre 2o zu dem Ringteil 13. Die beiden Enden der Zuführungsrohre 2o sind durch Stopfbüchsen abgedichtet. Auf den Ring 13 ist an einer Stelle ein Teil 21 aufgesetzt, an den sich ein Zylinder aus Glas 22 od. dgl. anschließt. In diesem Glaszylinder befindet sich eine Schwimmerkugel 23, die ein Ventil 24 betätigt. Dieses Ventil 24 beherrscht eine nach außen ins Freie führende Abblaseleitung 25, die in einen Dreiwegehahn 26 ausmündet. Durch entsprechende Schaltung des Hahnes 26 kann vor Füllbeginn Kohlendioxyd über die Spanngaskammer 15 und die Leitung z5 in den Füller geleitet werden, um die Luft aus ihm zu verdrängen. Oberhalb des Ventils 25 ist in einem weiteren Gehäuse 27 eine Membran 28 vorgesehen, die ein Ventil 29 betätigt. Dieses Ventil 29 beherrscht eine Abblaseleitung 30, die aus der in dem Ständer io angeordneten Rückluftkammer 31 kommt. Die Leitung 30 ist über die Leitung 32 mit der von der Flüssigkeit getrennten Rückluftkammer 31 verbunden. Von der Leitung 30 führt eine Steuerleitung 33 in eine Steuerkammer 34 eines Regelventils 3.7, das an einer :Membran 45 befestigt ist. Eine Leitung 35 führt von der Kammer 34 in die untere Ventilkammer 3'6 und wird durch ein Ventil 37 beherrscht. In die Ventilkammer 36 führt eine Leitung 38, die von der Spanngasleitung 39 abgezweigt ist. Das Spanngas besteht vorteilhaft aus Kohlendioxvd und wird durch ein zentrales Rohr 4o in eine Verteilkammer 41 geführt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Die durch das zentrale Rohr 18 zugeführte Flüssigkeit gelangt über die Leitungen 2o in den ringförmigen Flüssigkeitsraum 14 und wird von hier über Füllbohrungen 42 und die Füllhähne 16 und Füllrohre 17 in die (nicht gezeichneten) Flaschen geleitet. In der Füllbohrung 42 kann noch ein Schwimmer angeordnet sein, der bei Flaschenbruch usw. die Leitung abschließt. Bevor die Flüssigkeit in die Flaschen eindringt, werden die Flaschen gespannt, indem der ringförmige Spannluftkanal 15 über Bohrungen 43 mit dem Flascheninnern verbanden wird. Wird der Füllhahn 16 dann in die Füllstellung gebracht, dann strömt die Flüssigkeit in die Flaschen, und gleichzeitig entweicht das Rückgas über Leitungen 44 in die zentrale Rückluftkammer 31. Der Druck in der Rückluftkamrner maß stets um einen bestimmten Betrag geringer sein als der Druck, unter dem die Flüssigkeit in die Flaschen einfließt. Um dies zu erreichen, ist das Membranventil29 vorgesehen, das über die Leitungen 32, 3o mit der Rückluftkammer 31 verbunden ist. Das Ventil 29 ist entweder gewichts-oder federbelastet. Steigt der Druck im Rückluftraum 31 über einen bestimmten Wert, dann wird die Abblaseleitung 30 geöffnet, bis sich der Druck in der Kammer 31 wieder eingestellt hat. Die Unterseite der Membran wird durch den über der Flüssigkeit herrschenden Druck beeinflußt. Der Druck in der Rückluftkammer 31 maß also immer um den Betrag der Ventilbelastung kleiner sein als der Druck, unter dem die Flüssigkeit steht.
  • Der über der Flüssigkeit in dem Ringraum 14 herrschende Gasdruck kann infolge Entbindung von in der Flüssigkeit enthaltenen Gasen so stark werden, daß die Flüssigkeit durch diesen Druck zurückgedrückt wird und unter Umständen kein Flüssigkeitszulauf mehr stattfinden kann. Die Füllung wäre dann gestört und unterbrochen. Um diesen übelstand zu beseitigen, ist in dem Gehäuse 22 der Schwimmer 23 vorgesehen, der das Abblaseventil 24 steuert. Sinkt infolge des hohen Gasdruckes der Flüssigkeitsstand, dann sinkt auch der Schwimmer 23 und öffnet das Ventil 24, so daß das Gas durch die Leitung 25 nach außen entweichen kann und der Druck über der Flüssigkeit verringert wird. Das Ventil 25 ist mit dem Ventil 29 gleichachsig angeordnet. Kommt es vor, daß verschiedene Flaschen zu Bruch gehen, dann kann dauernd Gas aus der Rückluftkammer 31 entweichen, so daß der Druck in dieser Kammer in unerwünschter Weise abfällt. Um dies zu verhindern, ist das Ventil 37 vorgesehen. Sobald der Druck in der Steuerkammer 34, d. h. also der Druck in der Rückluftkammer 31, zu stark absinkt, überwiegt der Druck in der Kammer 36 und öffnet das Ventil 37, so daß nunmehr Spanngas aus der Leitung 39 über die Leitungen 35, 33 und 32 in die Rückluftkammer 31 zuströmen kann, so lange, bis der erwünschte Druck wieder erreicht ist. Anstatt der Spanngasleitung kann man auch eine andere Druckgasquelle vorsehen für die Ergänzung des Druckes in der Rückluftkammer.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kesselloser Gegendruckfüiler, bei dem die Flüssigkeit unmittelbar aus der Rohrleitung in die Gefäße abgefüllt wird und auf der als Ringraum ausgebildeten Rohrleitung ein Gehäuse mit einem schwimmergesteuerten Abblaseventil für angesammelte Gase vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das an sich bekannte schwimmergesteuerte Abblaseventil (23, 24) eine weitere an sich bekannte Regelvorrichtung (28,:29) zum Regeln des Rückluftdruckes anschließt und beide Regelvorrichtungen gleichachsig zueinander angeordnet sind.
  2. 2. Gegendruckfüller nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Abblase-Ventil (23, 2q.) wegführende Leitung (25) zu einem an den Spanngasraum (i5) angeschlossenen Mehrwegehahn (26) führt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 42 36i.
DES12925D 1938-06-08 1938-06-08 Kesselloser Gegendruckfueller Expired DE919396C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES12925D DE919396C (de) 1938-06-08 1938-06-08 Kesselloser Gegendruckfueller

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES12925D DE919396C (de) 1938-06-08 1938-06-08 Kesselloser Gegendruckfueller

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE919396C true DE919396C (de) 1954-10-21

Family

ID=7474157

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES12925D Expired DE919396C (de) 1938-06-08 1938-06-08 Kesselloser Gegendruckfueller

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE919396C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973711C (de) * 1951-10-02 1960-05-12 Enzinger Union Werke Ag Vorrichtung zum Regeln des Vor- und Rueckluftdruckes bei Flaschenfuellmaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE42361C (de) * L. A. enzinger in Worms Neuerung an Apparaten zum Füllen von Flaschen und Fässern mit gashaltigen Flüssigkeiten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE42361C (de) * L. A. enzinger in Worms Neuerung an Apparaten zum Füllen von Flaschen und Fässern mit gashaltigen Flüssigkeiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973711C (de) * 1951-10-02 1960-05-12 Enzinger Union Werke Ag Vorrichtung zum Regeln des Vor- und Rueckluftdruckes bei Flaschenfuellmaschinen

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