DE918883C - Geschlossenes ferromagnetisches Ablenkjoch zur gleichzeitigen Ablenkung eines Kathodenstrahls in zwei Richtungen - Google Patents
Geschlossenes ferromagnetisches Ablenkjoch zur gleichzeitigen Ablenkung eines Kathodenstrahls in zwei RichtungenInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/70—Arrangements for deflecting ray or beam
- H01J29/72—Arrangements for deflecting ray or beam along one straight line or along two perpendicular straight lines
- H01J29/76—Deflecting by magnetic fields only
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Description
- Es ist bekannt, zur gleichzeitigen Ablenkung des Kathodenstrahls in zwei zueinander senkrechte Richtungen ein geschlossenes Eisenjoch zu verwenden, auf dessen Schenkel je zwei parallel geschaltete Spulen angeordnet sind. Dies hat den Nachteil, daß im Ablenkraum bei vorhandenener Gleichstromkomponente auch starke Gleichfelder vorhanden sind, welche kompensiert werden müssen. Besondere Kompensationseinrichtungen erübrigen sich, falls man die Gleichstromkomponente von den Ablenkspulen fernhält. Zu diesem Zwecke schaltete man bisher in die Spulenzuleitung Kondensatoren ein, mußte jedoch, um eiren Verlust an Ablenkamplitude zu vermeiden, in die Gleichstromzuführung große Drosseln einführen. Dies bedingte große Gleichstromverluste.
- Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil. Erfindungsgemäß wird zur gleichzeitigen Ablenkung eines Kathodenstrahls in zwei Richtungen ein geschlossenes ferromagnetisches Ablenkjoch verwendet, bei dem für jede Ablenkrichtung ein aus zwei parallel geschalteten Teilspulen bestehendes Ablenksysteni vorhanden ist. Hierbei ist jeweils nur eine der Teilspulen von der Gleichstromkornponente durchflossen, und der Wicklungssinn und die Stromrichtung in diesen Teilspulen sind so gewählt, daß sich die Gleichfelder beider Systeme über das Eisenjoch schließen, während sich die Wechselfelder beider Systeme über den Luftraum schließen.
- Im nachfolgenden wird die Erfindung an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figur beschrieben. Auf dem ferromagnetischen, geschlossenen Eisenj och befindet sich das aus den beiden Teilspulen S, und S, bestehende Zeilenablenhsystem. und das aus den beiden Teilspulen S, und S,' bestehende Bildablenk# system. Die beiden Teilspulen jedes Systems sind wechselstrommäßig über die Kondensatoren C, bzw. C, parallel geschaltet. Die von den beiden Ablenk-Systemen erzeugten Ablenkfelder besitzen im Ablenkr#um die durch die Pfeile angedeutete Richtung. Die von der Gleichstromkomponente der beiden Ablenkströme durchflossenen Teilspulen S, und S, besitzen einen derartigen Wicklungssinn, daß die hierdurch im Eisenjoch erzeugten Gleichfelder 0" und 012 denselben Richtungssinn haben. Infolgedessen schließt sich der magnetische Gleichfluß über das Eisenjoch, und im Ablenkraum ist praktisch kein Streufeld der Gleichstromkomponente vorhanden. Der Wicklungssinn, der von der halben Wechselstromkomponente durchflossenen und gleichstromfreien zweiten Teilspule jedes Ablenksystems ist hingegen derart gewählt, daß die von den beiden Teilspulen jedes Systems induzierten Wechselfelder 0"" und 0". gegeneinander gerichtet sind und sich daher über äen vom Ablenkjoch eingeschlossenen Ablenkraum durch die Luft schließen.
- Um jegliche Streuung des magnetischen Gleichfeldes durch den Luftraum zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die vom Gleichstrom durchflossenen Windungen auf dem Jochumfang so zu verteilen, daß an jeder Stelle derselbe magnetische Fluß herrscht. Bedin2unz hierfür ist, daß an ieder Stelle p = Permeabilität, F = Jochquerschnitt). Das Joch kann auch als Ring ausgeführt werden. Windungszahl und Zeitkonstante der Teilspulen des gleichen Systems müssen einander gleich sein, da sonst Ausgleichsströme und Feldverzerrungen entstehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE'. i. Geschlossenes ferromagnetisches Ablenkjoch zur gleichzeitigen Ablenkung eines Kathodenstrahls in zwei Richtungen, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Ablenkrichtung ein aus zwei parallel geschalteten Teilspulen (S, und Sl' bzw. S2 und S2') bestehendes Ablenksystem vorhanden ist, daß jeweils nur durch eine der beiden Teilspulen (S, bzw. S,) die Gleichstromkomponente fließt und daß der Wicklungssinn und die Stromrichtung in den Teilspulen so gewählt sind, daß sich die Gleichfelder (0", 0,12) beider Systeme über das Joch schließen, während sich die Wechselfelder (0"" 0",) beider Systeme über den Luftraum schließen. :2. Ablenkjoch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungszahl und die Zeitkonstante der Teilspulen des gleichen Ablenksystems einander gleich sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF4432D DE918883C (de) | 1944-05-18 | 1944-05-18 | Geschlossenes ferromagnetisches Ablenkjoch zur gleichzeitigen Ablenkung eines Kathodenstrahls in zwei Richtungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE918883C true DE918883C (de) | 1954-10-07 |
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ID=7084201
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF4432D Expired DE918883C (de) | 1944-05-18 | 1944-05-18 | Geschlossenes ferromagnetisches Ablenkjoch zur gleichzeitigen Ablenkung eines Kathodenstrahls in zwei Richtungen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE918883C (de) |
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1944
- 1944-05-18 DE DEF4432D patent/DE918883C/de not_active Expired
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