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DE918784C - Dehnbares Metallarmband - Google Patents

Dehnbares Metallarmband

Info

Publication number
DE918784C
DE918784C DEC1577A DEC0001577A DE918784C DE 918784 C DE918784 C DE 918784C DE C1577 A DEC1577 A DE C1577A DE C0001577 A DEC0001577 A DE C0001577A DE 918784 C DE918784 C DE 918784C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
links
edges
bracelet
bent
springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC1577A
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Antonine Chevrier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chatenoud & Cie Sarl J
Original Assignee
Chatenoud & Cie Sarl J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chatenoud & Cie Sarl J filed Critical Chatenoud & Cie Sarl J
Application granted granted Critical
Publication of DE918784C publication Critical patent/DE918784C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

  • Dehnbares Metallarmband Es gibt bereits dehnbare Metallarmbänder aus gegeneinander verschiebbaren, äußeren und inneren Gliedern, bei denen sich jeweils zwischen zwei Gliedern eine kleine Feder befindet. Das Einbringen der zahlreichen kleinen Federn zwischen die Glieder des Bandes macht jedoch das Zusammensetzen des Bandes verhältnismäßig schwierig. Überdies wird durch den Platzbedarf der Federn die Länge der möglichen Verschiebung zwischen den benachbarten Teilen des Bandes verringert und seine Dehnbarkeit beeinträchtigt.
  • Man hat auch schon dehnbare Armbänder mit Federn vorgeschlagen, die über die ganze Länge des Bandes reichen. Zur Aufnahme der Federn sind hierbei die sich umschließenden Glieder des Bandes entweder kastenartig aus gestanzten Blechteilen gebogen oder mit zylindrischen Hülsen versehen, in denen sich die Federn führen.
  • Die Erfindung betrifft ein dehnbares Metallarmband mit äußeren und inneren Gliedern, die durch zwei über die ganze Länge des Bandes reichende Federn zusammengehalten und in der gedehnten Stellung des Bandes durch Anschläge gegen Lösen voneinander gesichert sind. Die Glieder des Bandes sind hierbei so gestaltet, daß sie sich aus gestanzten, in Längsrichtung des Bandes kurzen Blechteilen herstellen und leicht verarbeiten lassen, eine besonders flache Ausbildung des Bandes und bei festem Zusammenhalt der Teile eine gute Biegsamkeit des Bandes um seine Längsachse ergeben. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die inneren Glieder einen flachen Mittelteil aufweisen, der an seinen in Längsrichtung des Bandes liegenden Endkanten mit angebogenen, die Federn aufnehmenden Führungshülsen versehen ist und dessen quer zur Bandachse liegende Ränder hochgebogen sind, und daß die Außenglieder die Führungshülsen der Innenglieder umschließen und ihre Querränder einwärts gebogen sind, die flachen Mittelteile der Innenglieder zwischen sich erfassen und deren hochgebogeneRänder hintergreifen. Bei dieserAusführung weist das Band in der gedehnten Stellung der Glieder auf beiden Seiten völlig geschlossene Flächen auf.
  • Um beim Dehnen des Bandes ein gleichmäßiges Verstellen aller Glieder zu erreichen, sind zweckmäßig die aufeinanderfolgenden Innen- und Außenglieder paarweise durch zusammengreifende Vorsprünge in den Rändern und Ausnehmungen in den Kanten, die quer zur Längsrichtung des Bandes liegen, unverschiebbar verbunden. Damit hierbei auch eine gleichmäßige Dehnung der Federn über ihre ganze Länge eintritt, können die Innenglieder auf den Federn durch Körneranschläge od. dgl. festgelegt sein. In der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels eines Armbandes nach der Erfindung sind die inneren Glieder als Gleitstücke, die äußeren Glieder als Hemmstücke bezeichnet.
  • Fig. i bis 3 zeigen ein inneres Gleitstück im Längsschnitt nach Linie i-i der Fig. 3, im Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i und 3 und im Grundriß ; Fig. 4 bis 6 zeigen ein äußeres Hemmstück, noch unfertig gebogen, im Längsschnitt nach Linie 4-4 von Fig. 6, im Querschnitt nach Linie 5-5 von Fig. 4 und im Grundriß ; Fig. 7 und 8 zeigen die Vereinigung eines Gleitstücks mit einem noch unfertig gebogenen Hemmstück im Querschnitt nach Linie 7-7 von Fig. 8 und im Grundriß; Fig. 9 und io zeigen mehrere zusammengesetzte Gleitstücke mit Hemmstücken im Schnitt längs der Linie 9-g der Fig. io bzw. im Grundriß, wobei ein Hemmstück nicht vollständig montiert ist; Fig. i r und 12 zeigen im Schnitt längs der Linie i i-r i der Fig. 12 bzw. in einem teilweise geschnittenen Grundriß mehrere mit Hemmstücken zusammengebaute Gleitstücke mit eingebauter Spiralfeder; Fig. 13 ist ein Querschnitt einer Anordnung von mehreren Gleitstücken und Hemmstücken, welche teilweise ausgezogen ist; Fig. 14 und 15 zeigen in kleinerem Maßstab einen Abschnitt des Armbandes in der Ruhestellung bzw. teilweise ausgezogen.
  • In der Zeichnung ist 2 (Fig. i bis 3) der das innere Gleitstück bildende Teil und 3 (Fig. 4 bis 6) das sichtbare äußere Hemmstück des Armbandes, welches auf seiner Außenseite eine geeignete Verzierung erhalten kann.
  • Das durch Ausschneiden und enges Zusammenbiegen eines Metallbandstücks erhaltene innere Gleitstück 2 besitzt auf jeder seiner beiden in Längsrichtung des Bandes verlaufenden, einander gegenüberliegenden Seiten je ein zylindrisches Gehäuse 4 bzw. 5. Auf seinen beiden anderen einander gegenüberliegenden, quer zur Bandlängsrichtung verlaufenden Seiten, und zwar auf der Oberseite wie auf der Unterseite, tragen seine Kanten hochgebogene Ränder 6 und 7 bzw. 8 und 9. Außerdem sind an einer Seite neben einem Rand Öffnungen i i vorgesehen, deren Zweck weiter unten erläutert werden wird.
  • Das äußere Hemmstück 3 (Fig. 4 bis 6) wird ebenfalls durch Ausschneiden und Zusammenbiegen eines Metallbandstücks erhalten, wobei seine beiden Schenkel ig und 2o das innere Gleitstück :2 umschließen und seine quer zur Bandlängsrichtung verlaufenden, einander gegenüberliegenden Kanten zu nach innen liegenden, die Biegestellen auslassenden Rändern umgebogen sind.
  • Einer der mittleren Ränder, z. B. 13, weist noch zwei Verhakungsstifte 18 auf.
  • Zur- Herstellung des Armbandes verhakt man: mit den, Stiftren 18 eines. Hemmstücks, 2o ei:nGleits.tück 2 (Fig. 7 und g) mittels seiner Öffnungen i i derart, d@aß ein; festes Ganzes entsteht. Vor dem Urnibie"-en der Schenkel i9 und 2o dieses Hemmstücks 3 auf das. Gleitstück 2 (Fig. g und, i o) zum Zu:siamimeufügen dieser beiden. Teile bringt man, in die durch die umgebogenen Ränder 13 und 16 des Hemmstücks gebilidete Schale die nach außen umgebogenen Ränder 64 und 8a eines weiteren Gleitstücks 2a (Fig. g und io). Der Rand 16 des. Hemmstücks 3 weist keine Stifte auf, so diaß sich die Ränder 6a und, 8a frei. in der Richtung des Pfeils. 213 oder in entgegengesetzter Richtung in den Grenzen verschieben könuent, welche dem irr der Schale des Hemmstücks zwischen den Rändern 13 und. 16: befindlichen freien Raum: entsprechen.
  • Für die weitere Montage, des Armbandes ve@rhiakt man mit diesem Gleitstück 2a die Stifte i8a des folgenden Hemmstücks. 3a (Fig. g und io), .unter dessen Schenkel man den freien Rand 6b bis 8b eines weiteren Gleitstücks 2b bringt usf., so daß die Ränder der Gleitstücke durch die der Hemmstücke gehalten werden.
  • Wenn, man, so die gewünschte Zahl von Gleitstücken und Hemmstücken miteinander vereinigt hat, zieht man; in jeden. der beiden durch die a:nei.nanderstoßendem. zylindrischen Gehäuse 4 und 5 der Gleitstücke gebildeten@ Kanäle eine Spiralfeder 24 (Fig. ii bis 13).
  • Wenn sich diese Feder in der Ruhestellung befindet oder eine .leichte Dehnung erfahren hast und alle Gleitstücke und, Hemmstücke aneinander anliegen, (Fig. m, 12 und 14), legt mann durch Festklemmen, Körnerschlag, Schweißunig oder, auf andere Weise jedes Ende der Feder 24 in dem zylindrischen Gehäuse 4 oder 5 des letzten Gleitstücks 2 fest.
  • Beim Ausdehnen des Armbandes, wie in den Fig. 13 oder, 15 gezeigt, werden; die Federn 24 gespannt un!d suchen die Gleitstücke und Hemmstücke wieder aneinanderzulegen. Obwohl dies nicht unr bedingt erforderlich ist, ist es zum, Erzielen einer gleichmäßigeren Spannung längs des Bandes zweckmäßig, die Feder 24 stellenweise in den, sie aufnehmenden Gehäusen der Gleitstücke zu befestigen.
  • Hierfür wird das Armband ausgedehnt, worauf man einen Körnerschlag 25 auf das Gehäuse- 4 bzw. 5 gibt.
  • Man kann die gleiche Dehnbarkeit des Armbandes erhalten, wenn man das -innere Gleitstück 2 nicht an dem Hernmistü.c:k 3 befestigt., in diesem Fall ist jedoch die Verteilung der Glieder im gedehnten Zustand weniger gleichmäßig.
  • Die verhäl.tnismäßg erhebliche Vergrößerung der Länge, welche dank dieses Ztu;sa@mmenibaus von Gleitstücken und Hemmstücken e,rhadten werden kann, gestattet den Fortfall der Schlösser, welche gewöhnlich zur Befestigung des, Bandes an dem Handgelenk dienen, da, dias erfindungsgemäße Armband hinreichend dehnbar ist, um die Einführung der Hand ahne Öffnen des. Brandes zu gestatten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dehnbares Meballa,rmbamd, aufs gegeneinander verschiebbaren, aus Blech gebogenen äußeren, und. inneren: Gliedern, die. durch zwei paralllele, ,iinnerhalb der Glieder angeordnete und, über die ganze Bandlänge reichende Federn zusamanengehalten: und in, der gedehnten Stellung des Bandes, durch Anschläge gegen Lösen, von,-einander gesichert sind, diadurch gekennzeichnet, diaß die inneren. Glieder (2) einen: fliarhen. Mittelteil aufweisen, der an seinen, in Längsrichtung des Brandes liegenden Endkanten mit angeibogenen, die Feldern (24) aufnehmenden. Füh@rungshülsen (4, 5) versehen ist und dessen. quer zur Brandachse liegende Ränder (6; 7, 8, 9) hochgebogen sind., und daß die Außenglieder (3) die Führun:gshü!lsen (4, 5) der Innenglieder umschließen, und ihre Querränder (12, 13, 14, 15, 16, 17) einwärts gebogen sind., die flachen. Mittelteile der Innenglieder zwischen sich: erfassen, und deren hochgebogene Ränder (6, 7, 8, 9) hintergreifen.
  2. 2. Armband. nach Anspruch, 1, dadurch gekennizeIchnet, d23 jedes Innenglied (2) mit dem ihm folgenden Außenglied. (3) unverschieibiber verbunden ist.
  3. 3. Armband nach Anspruch 2, dadurch, gekennzeichnet., d.aß die, Innenglieder (2) an einer Querkante mit Ausnehmu:ngen (11) und die! Außenglieder an. einem Querrund mit in diese Ausnehanwngen, eingreifenden Vorsprüngen (18) versehen, sind.
  4. 4. Armband, mach Anispruch 1, 2 oder 3, dra, durch gekennzeichnet, daß die Innenglieder (2) auf den: Federn (24) durch Körneranschläge (25) od. dgl. festgelegt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 256739, 453143 468 363 USA.-Patentschriften Nr. 1207 366, 311722, I520186, I550024, 167o663, I672007, 6872I7.
DEC1577A 1947-06-27 1950-06-28 Dehnbares Metallarmband Expired DE918784C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR918784X 1947-06-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE918784C true DE918784C (de) 1954-10-04

Family

ID=9424679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC1577A Expired DE918784C (de) 1947-06-27 1950-06-28 Dehnbares Metallarmband

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE918784C (de)

Citations (10)

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