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wist. Die Zahnstange p wird durch eine Kolbenstange verlängert, welche
unmittelbar das Blasorgan S betätigt. Die anderen, Teile entsprechen denen der Fig.
i und tragen die gleichen Bezugszeichen.
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Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist der der Fig. i ähnlich. Die
Verstellungen des Schalters D, in beiden Richtungen werden durch die Verstellungen
des Steuerhebels L bewirkt und erfolgen kraftschlüssig durch die Triebkolben Pi
und P2; am Ende einer jedien Bewegung führt der Finger g des Zahnrades Q die Betätigungsstange
d', des Verteilers d2 in die dargestellte Zwischenstellung zurück, in welcher alle
Leitungen geschlossen sind, wodurch eine wirksame Dämpfung der Bewegungen am Ende
des Hubes und die Stillsetzung der beweglichen Anordnung gewährleistet werden.
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Man entnimmt aus Fig. i und 2, daß, wenn sich die Schalter D oder
D, in der Einschaltstellung befinden, ihre Steuerhebel L in der dargestellten Zwischenstellung
stehen, in welcher die Federn R gespannt sind. Es genügt somit, die Auslösevorrichtung
m auszuklinken, um das Ausschalten der Schalter zu bewirken; diesle Ausschaltung
kann daher stets normal erfolgen, da der Speicher Heine genügende elastische Energiereserve
enthält.
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Die besonderen, oben beschriebenen Maßnahmen und die gegenseitige
Anpassung der Schalter und ihrer hydraulischen Steuerungen bieten zahlreiche wichtige
Vorteile.
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Die Teile für die hydraulische Steuerung sind einfach und kräftig
und haben sehr kleine Abmessungen. Die zu bewegenden Flüssigkeitsmengen sind sehr
klein, und da außerdem die Zahl und die Masse der beweglichen Teile ebenfalls so
klein wie möglich gemacht sind, erhält man sehr schnelle Bewegungen dhne Stöße oder
Schwingungen. Ferner gestattet das Fehlen der im allgemeinen bei derartigen Schaltern
benutzten Ausschaltfedern die Verrmeidung von starken mechanischen Beanspruchungen
und hierdurch wiederum die Verringerung das Gewichts der beweglichen Anordnung der
Selbstschalter oder Schalter. Schließlich gestattet eine derartige Steuerung den
Fortfall von empfindlichen. Ausschaltschlössern und von Blasventilen, d. h. aller
kostspieligen und heiklen Teile pneumatischer Schalter.
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Man 'sieht somit, daß man dank einer besonderen Anpassung und Kombination
der Schalter und ihrer Steuerungen mit Hinsicht auf die Sonderbedingungen, welche
das kombinierte Arbeiten dieser Geräte kennzeichnen, eine ganz besondere Einfachheit
der Gesamtanordnung, sichere und schnelle, aber dabei gleichzeitig wirksam gedämpfte
Bewegungen sowie einen kräftigen Aufbau aller Teile und eine vollständige Unabhängigkeit
der Anlagen erhält. Außer diesen Vorteilen zeigt die Erfahrung des Erfinders, daß
ein erfindungsgemäß ausgebildeter und benutzter hydraulischer Speicher sehr kleiner
Abmessungen sehr große Augenblickssteuerleistungen liefern und für zweioller mehrere
Betätigungen eines Hochleistungsschalters reichlich ausreichen kann. Sie zeigt ferner,
daß zur Wiederaufladung eines derartigen Speichers die Ölpumpe desselben nur von
einem Motor eines Bruchteils eines Kilowatts angetrieben zu werden braucht, was
stets möglich ist. Eine derartige Pumpenanlage ist äußerst einfach, klein und weg
kostspielig, da sie keines der komplizierten Probleme (Filterung, Überverdichtung
und Entspannung der Luft, Abscheidung der Feuchtigkeit usw.) aufwirft, welche bei
Luftverdichtern von pneumatischen Schaltern auftreten.
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Aus diesen. Gründen ermöglicht die Erfindung die Herstellung von :einfachen,
wenig kostspieligen, verhältnismäßig leistungsfähigen und gleichzeitig vollständig
unabhängigen pneumatischen Schaltern, d. h. von Schaltern, welche in beliebigen
Anlagen benutzbar sind. PATENTANSPRÜCHE: i. Pneumatischer Schalter mit hydraulisch
betätigten beweglichen Kontakten und Blaszylindern, dadurch gekennzeichnet, daß
das in beiden Richtungen ohne Zwischenschaltung von Federn arbeitende, an sich bekannte
hydraulische Antriebssystem einen hydropneumatischen Energiespeicher aufweist, welcher
so bemessen ist, daß ohne Wiederaufladung mehrere aufeinanderfolgende Schaltvorgänge
vorgenommen werden können, wobei die Schaltbewegungen durch die am Ende des Hubes
erfolgende selbsttätige Schließung der Leitungen des Triehm'xttels ge-
dämpft
werden.
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2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gek ennzeichnet, da.ß die hydraulischen
Triebkolben von dem Energiespeicher über einen Verteiler gespeist werden, welcher
von Hand, elektrisch .oder von dem Schalter selbst so gesteuert wird, daß das Arbeiten
des Schalters in einer beliebigen Richtung den Verteiler in eine Zwischenstellung
zurückführt, in welcher alle Leitungen geschlossen werden.
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3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler
elastisch in seine Öffnungsstellung gezogen und durch einen empfindlichen Auslöser
in seiner Zwischenstellung gehalten wird.
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q.. Verteiler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
mechanische Verbändung zwischen dem Schalter und dem Verteiler sein Spiel aufweist,
welches am Ende des Hubes der Schaltbewegungen aufgeholt wird.