[go: up one dir, main page]

DE917858C - Elektrische gasgefuellte Entladungsroehre - Google Patents

Elektrische gasgefuellte Entladungsroehre

Info

Publication number
DE917858C
DE917858C DEI5347A DEI0005347A DE917858C DE 917858 C DE917858 C DE 917858C DE I5347 A DEI5347 A DE I5347A DE I0005347 A DEI0005347 A DE I0005347A DE 917858 C DE917858 C DE 917858C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
discharge
cathodes
anode
tube according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI5347A
Other languages
English (en)
Inventor
George Hubert Hough
Thomas Meirion Jackson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE917858C publication Critical patent/DE917858C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/007Sequential discharge tubes

Landscapes

  • Lasers (AREA)

Description

  • Elektrische gasgefüllte Entladungsröhre Zusatz zum Patent 911874 Die Erfindung befaßt sich mit gasgefüllten Entladungsröhren mit mehreren Entladungsstrecken, in welchen eine Glimmentladung durch Einwirkung aufeinanderfolgender entsprechender Impulse von Strecke zu Strecke übertragen wird.
  • Im Hauptpatent wurde bereits eine gasgefüllte Kaltkathoden-Entladungsröhre mit getrennten Kathodenflächen und einer oder mehreren Anoden beschrieben, die eine Anordnung von Entladungsstrecken mit im wesentlichen- gleichen Glimmentladungsspannungen und Stromcharakteristiken bilden und so angeordnet sind, daß eine Entladung, die an irgendeiner Strecke durch Zuführung eines Spannungsimpulses an alle Strecken bewirkt wird, infolge der Ionisationskopplung zwischen den Strecken eine derartige Bedingung schafft, daß der nächste in gleicher Weise angelegte Spannungsimpuls eine Entladung in einer benachbarten Strecke bewirkt und weitere aufeinanderfolgende Spannungsimpulse jeweils eine Entladung in der Strecke bewirken, die der sich gerade entladenden Strecke in der gleichen Richtung benachbart ist.
  • Bei dieser gemäß dem Hauptpatent ausgebildeten Röhre wird bei jedem folgenden wirksamen Impuls eine weitere Strecke gezündet, wobei die Glimmentladung an den jeweils vorher gezündeten Strecken der Einrichtung aufrechterhalten bleibt (oder, wenn sie vorübergehend gelöscht ist, wieder gezündet wird). Auf diese Weise steigt der gesamte die Röhre durchfließende Entladungsstrom mit der Anzahl der gezündeten Strecken an. Bezüglich der Schaltung führt diese Betätigungsart zu Schwierigkeiten, und zwar nicht nur im Hinblick auf die große Änderung des gesamten Entladungsstromes, der zugeführt werden rnuß, sondern ebenfalls, weil der Häufungseffekt der Ionisation einer Anzahl von gleichzeitigen Entladungen dazu neigt, den gesamten Ionisationswert in der Entladungsröhre auf einen Wert zu heben, der bei einer größeren Anzahl von Strecken eine Verkleinerung der geometrischen und Schaltungstoleranzen zur Folge hat.
  • Eine günstigere Betätigungsart besteht darin, daß eine einzelne Entladung, abgesehen von einer ständig bestehenden Entladung, von Strecke zu Strecke entlang der Röhre stufenweise fortbewegt wird, wobei durch Zuführung eines jeweils folgenden Impulses eine neue Strecke gezündet und die vorher sich entladende Strecke gelöscht wird.
  • Die Verwendung einer solchen Röhre, in welcher eine einzelne Entladung streckenweise fortschreitet, wurde bereits vorgeschlagen. Bei dieser Entladungsröhre sind die einzelnen Entladungsstrecken in drei getrennte Gruppen oder Unteranordnungen unterteilt, von denen jede zweite Strecke als Strecke einer Speicherungsanordnung geschaltet ist und die Zwischenstrecken als Teile eines Paares von Übergangsstreckenanordnungen. Die ankommenden Impulse werden abwechselnd zuerst der einen und dann der anderen Übergangsstreckenanordnung zugeführt. Eine einzelne Glimmentladung, die in einer der Speicherungsstrecken gehalten wird, kann auf diese Weise zu der nächsten benachbarten Speicherungsstrecke mit Hilfe einer vorübergehenden Entladung in der Zwischenübergangsstrecke übertragen werden. Die Übergangsstrecken müssen in abwechselnden Gruppen angeordnet sein und die Impulse abwechselnd von der einen zu der anderen Gruppe geschaltet werden, um zu vermeiden, daß die Entladung bei Zuführung eines Impulses um eine Stelle vorwärts und bei Zuführung des nächsten Impulses wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt wird.
  • Um die Schwierigkeit zu beseitigen, die durch die symmetrische Ionisationskopplung einer Entladungsstrecke nach jeder Seite hin bewirkt wird, wurde zunächst eine ebenfalls bereits vorgeschlagene Maßnahme angewendet, nach welcher die Kathoden der Speicherungselektrodenanordnung und, wenn gewünscht, einer Zwischenübergangselektrodenanordnung besonders geformt sind, und zwar derart, daß die zugehörigen Entladungsstrecken eine einseitig gerichtete Ionisationskopplüng aufweisen. Bei entsprechend dieser Maßnahme ausgebildeten Röhren werden die ankommenden Impulse gemeinsam allen Strecken der Übergangselektrodenanordnung zugeführt, und die Entladung wird von einer Speicherungsstrecke zu der jeweils nächsten entlang der Anordnung nur in einer Richtung übertragen. Der Unterschied zwischen den Ionisationskopplungen in der Vorwärts- und in der Rückwärtsrichtung ist infolge der speziellen Elektrodenform hinreichend groß, um eine einseitig gerichtete Übertragung der Entladung zu sichern.
  • Derartige oben beschriebene Röhren «erden hier als einseitig gerichtete Kaltkathodenfolgeentladungsröhren bezeichnet. Um klar zwischen einer vorübergehenden Entladung, beispielsweise einer Funkenentladung, und dem Aufbau einer Glimmentladung, die aufrechterhalten werden kann, zu unterscheiden, wird oben und im folgenden gesagt, daß eine Strecke gezündet sei, wenn sich innerhalb dieser Strecke durch die Entladung eine Raumladung bis zu einer solchen Stärke aufgebaut hat, daß die Glimmentladung durch fortgesetzte Anlegung einer Spannung zwischen den Elektroden aufrechterhalten werden kann, die gleich der Brennspannung dieser Strecke ist. Manchmal ist es üblich, kurz von der Zündung einer Kathode zu sprechen, deren Zündung durch Zündung einer weiteren Kathode vorbereitet wurde. Natürlich ist hiermit jeweils die dieser Kathode zugeordnete Anoden-Kathoden-Strecke ,gemeint, die auf diese Weise gezündet wird. Ferner ist selbstverständlich die Entladung dieser Strecke, welche die Zündung der Anoden-Kathoden-Strecke, die einer weiteren Kathode zugehörig ist, vorbereitet.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine einseitig gerichtete Kaltkathodenfolgeentladungsröhre mit Elektroden, die eine Anordnung von Glimmentladungsstrecken bilden, welche entlang einer Linie paarweise derart angeordnet sind, daß die Ionisationskopplung zwischen den beiden Strecken jedes dieser Paare einen großen Wert hat, während die Ionisationskopplung zwischen je zwei benachbarten Strecken nicht des gleichen Paares einen kleineren Wert hat als der, welcher der Form der Elektroden eigentümlich ist.
  • In einer solchen Röhre können die Elektroden selbst, wie oben erwähnt, ungerichtet sein. Bei Anwendung gerichteter Elektroden in einer der Erfindung entsprechenden Röhre wird ein wesentlich größerer Unterschied zwischen Vorwärts- und Rückwärtskopplung erzielt. Dadurch werden die Schalttoleranzen erheblich vergrößert.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine einseitig gerichtete Kaltkathodenfolgeentladungsröhre mit Kathoden vorgesehen, die paarweise in einer Linie angeordnet sind. Der Abstand zwischen den Kathoden jedes dieser Paare ist klein, der Abstand zwischen benachbarten Kathoden nicht des gleichen Paares größer. Wenn auf diese Weise jede dieser Kathoden mit der zugehörigen Anode eine Entladungsstrecke bildet, so ergibt sich eine Anordnung, in welcher je zwei aufeinanderfolgende benachbarte Strecken abwechselnd einen großen und einen kleinen Wert gegenseitiger Ionisationskopplung aufweisen.
  • Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung kann von der neuen Erkenntnis der relativen Verhältnisse Gebrauch gemacht werden, nach welcher Photonen, Elektronen und Ionen an der Ionisationskopplung beteiligt sind. Es muß bemerkt werden, daß unter Ionisationskopplung die Einwirkung nicht nur der Streuung von geladenen Partikeln oder Photonen von Strecke zu Strecke verstanden wird, sondern ebenfalls die Streuung des elektrischen Feldes in einer Strecke infolge der Raumladung in einer benachbarten Entladungsstrecke. Wollte man die zuletzt genannte Form der Kopplung gesondert betrachten, so müßte man sie als Feldkopplung bezeichnen. Die Ionisationskopplung wird gemessen durch Verminderung der Zündspannung einer Strecke infolge der Gegenwart einer Entladung in einer gezündeten Strecke und kann vorteilhaft durch die Gleichung gekennzeichnet werden, in welcher $ den Grad der Ionisationskopplung, VBN und V,, die normale Zünd-bzw. Brennspannung und VBr die tatsächliche, also durch Einwirkung der Ionisationskopplung verminderte Zündspannung bezeichnen.
  • Bei Vernachlässigung der Feldkopplung betragen, wie festgestellt wurde, die Anteile der Photonen, Elektronen und positiven Ionen an der Ionisationskopplung 6o, 27,5 bzw. r2,5°/0, und es kann angenommen «erden, daß diese relativen Verhältnisse weitgehend unabhängig sind von Änderungen der räumlichen Anordnung der Elektroden, des Materials oder der verwendeten Gasatmosphäre. Es ist deswegen augenscheinlich, daß ein großes Maß einseitig gerichteter Kopplung zwischen Paaren benachbarter Strecken durch Abschirmung des Lichtes der Glimmentladung zwischen den Strecken eines bestimmten Paares erhalten werden kann.
  • Dementsprechend sieht ein weiteres Merkmal der Erfindung eine einseitig gerichtete Kaltkathodenfolgeentladungsröhre vor mit Kathoden, die in einer Linie angeordnet sind und mit einer zugehörigen Anode eine Anordnung von Entladungsstrecken bilden, sowie mit Lichtschirmen zwischen abwechselnden Paaren dieser Kathoden zur Verminderung des Lichtes vom Kathodenglimmlicht einer der Kathoden jedes dieser Paare derart, daß die Entladungsstrecke, der die andere Kathode des Paares zugehört, bestrahlt wird.
  • An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung im folgenden näher beschrieben werden. In diesen Zeichnungen ist im einzelnen dargestellt Fig. i schematische Schaltung, die die typischen Verbindungen mit einer einseitig gerichteten Folgeentladungsröhre veranschaulicht; Fig. 2 etwas idealisiertes Diagramm verschiedener bei derartigen Röhren auftretender Spannungsstromcharakteristiken, Fig. 3 Elektrodenanordnung in einer einseitig gerichteten Folgeentladungsröhre entsprechend der Erfindung, Fig. q. eine andere Möglichkeit der Ausbildung einer derartigen Elektrodenanordnung, Fig. 5 eine weitere der Erfindung entsprechend ausgebildete Elektrodenanordnung; diese Figur stellt einen Schnitt durch die bei der Röhre nach Fig. 6 verwendete Elektrodenanordnung dar, der konstruktive Einzelheiten erkennen läßt, Fig. 6 perspektivische Ansicht einer einseitig gerichteten Folgeentladungsröhre entsprechend der Erfindung, deren Dimensionen, insbesondere die Materialstärken, übertrieben sind, um die Darstellung deutlicher zu gestalten.
  • Die Folgeentladungsröhre i in Fig. i weist eine Anode 2 auf und eine Anordnung von Kathoden 3, von denen lediglich die ersten wenigen Paare und das letzte Paar gezeigt sind. Die Kathoden, die entsprechend der vorliegenden Erfindung selbst nicht einseitig gerichtet zu sein brauchen, sind in zwei Gruppen oder Unteranordnungen aufgebaut, nämlich eine Anordnung von Speicherungskathoden qa, q.b, q.c ... q.z und eine solche von Zwischenkathoden 5 a ... 5 y, die als eine Gruppe von Übergangskathoden ausgebildet sind. Jede der Speicherungskathoden q ist über einen RC-Kreis 6 (Widerstand RA parallel zur Kapazität C) mit Erde verbunden. Die Anode 2 liegt über einem Reihenwiderstand Ra an der positiven Spannungsquelle HT. Die Übergangskathoden 5 sind parallel geschaltet und mit der Impulseingangsklemme 7 verbunden. Die letzte Kathode q z der Anordnung ist weiterhin mit der Ausgangsklemme 8 verbunden. Zu Beginn oder zum Zweck der Erreichung der Ausgangsstellung kann der ersten Speicherungskathode q.a von der Batterie 9 durch Schließung des Schalters io eine negative Vorspannung zugeführt werden.
  • Die positive Spannung HT, der gemeinsame Anodenwiderstand Ra und die Kathodenwiderstände RA sind so gewählt, daß bei Entladung einer beliebigen Speicherungsstrecke ein konstanter Strom Ik auftritt.
  • Die Spannungsstromcharakteristik für irgendeine der Entladungsstrecken in Röhre i ist in Fig. 2 durch Kurve A-B gezeigt. Die Charakteristik ist etwas idealisiert in der Annahme, daß die Spannung über einen größeren Teil des Bereichs konstant auf dem Brennspannungswert der Strecke für normale Entladung verbleibt. Gegen das Ende B der Charakteristik hin steigt die Spannung an. Dies tritt ein, sobald die gesamte verfügbare Kathodenfläche mit der Entladung bedeckt ist. Dann wird die Entladung anomal. Am anderen Ende A der Charakteristik steigt die Spannung stark an. Wenn in diesem Bereich der Strom ohne einen sehr beachtlichen Anstieg der zugeführten Spannung vermindert wird, reicht die Anzahl der sich bildenden Ionen nicht aus, um die Raumladebedingungen der Glimmentladung aufrecht zu erhalten.
  • Wenn also durch ha die Anodenspannung, durch V'.", die Brennspannung und durch Ik der Kathodenstrom gekennzeichnet werden, so ist Va gegeben durch ha = I% RA + V..
  • (i) Die Kathodenspannung Vk ist in Fig. 2 durch die ausgezogene Linie C-D dargestellt und die Anodenspannung durch die Linie E-F. Wird die notwendige positive Spannung HT mit Vb bezeichnet, so hat man Va = Vb - Ix Ra , (2) und der geforderte Wert von T'b ist gegeben durch Kb = Y. -1- I k (RA -f- R.). (3) Infolge der Entladung an einer Speicherungskathode wird die Zündspannung der anderen Strecken reduziert. Die Einwirkung der Ionisationskopplung zwischen einer Speicherungsstrecke und der nächsten ist in Fig. 2 durch die Kurve G-H dargestellt, welche die Veränderung der Zündspannung der Speicherungsstrecke mit dem Entladungsstrom der vorhergehenden Speicherungsstrecke darstellt. Im Punkt P bewirkt der Entladungsstrom der sich entladenden Speicherungsstrecke, däß die Anodenspannung entlang der Kurve E-F ansteigt bis zu ihrem Schnitt mit G-H. Wenn der Speicherungsstrom so weit ansteigen kann, wird eine zweite Speicherungskathode zünden. Dann kann die Ordinate P-Q als obere Stromgrenze während des Betriebes der Röhre betrachtet werden. Die Ionisationskopplung zwischen einer Speicherungsstrecke und der benachbarten Übergangsstrecke wird in üblicher Weise so bemessen, daß die Zündspannung der Übergangsstrecke über wenigstens einen Teil des Bereichs des Entladungsstromes in der Speicherungsstrecke auf ihren Brennspannungsw ert reduziert wird. Die Änderung der Zündspannung an einer Übergangsstrecke mit dem Entladungsstrom der vorhergehenden Speicherungsstrecke ist durch die unterbrochene Linie K-L für den Entladungsstrom unterhalb eines gegebenen Wertes dargestellt, von dem ab diese Kurve mit der Kurve A-B, also der Wirkcharakteristik der sich entladenden Strecke zusammenläuft, da iooo(oige Ionisationskopplung erreicht ist. Wenn eine Speicherungsstrecke sich in Entladung befindet und einen Strom io führt, ist die Ionisationskopplung zwischen Übergangsstrecken und Speicherungsstrecken derart, daß die Zündspannung VsaT der Speicherungsstrecke durch folgende Gleichung gegeben ist: worin ß die Steilheit der Kurve angibt und I, der Strom ist, der dem Schnitt von A-B entspricht.
  • Es sei angenommen, daß die Kathode 4b in Fig. i sich in Entladung befindet und daß infolge eines der Klemme 7 zugeführten negativen Impulses die Übergangselektrode 5 b gezündet ist und damit erlaubt, daß ein konstanter Entladungsstrom it durch 5 b fließt. Wenn i, kleiner als I k ist, so fällt infolge des Spannnungsabfa.lls über die Anodenbelastung R" der durch die Kathode 4b geleitete Strom plötzlich auf den Wert Ik-it und neigt dazu, exponentiell auf einen neuen Gleichgewichtswert anzusteigen, der kleiner ist als der ursprüngliche Wert, und zwar mit der Zeitkonstante iIR' C, worin R' = Ra RAI (R" -j- RA) ist. Die Anodenspannung fällt exponentiell mit der gleichen Zeitkonstante auf einen kleineren Wert it R'. Da der Kathodenstrom nicht negativ werden kann, kann die Entladung nicht aufrechterhalten werden, wenn der Strom auf einen Wert kleiner als i"», reduziert wird. Die Bedingung, daß die Entladung in der Kathode 4b aufrechterhalten wird, ist also i k. - it ? im. . (5) Es muß bemerkt werden, däß die Spannung zwischen Anode und Kathode 4b nicht unter V", fällt, wenn 1k > it ist, weil RA größer ist als R' Auf diese Weise sind entsprechend dem Wert des Übergangsimpulsstromes wenigstens zwei Arten der Betätigung möglich Bei der ersten verbleibt die vorher sich entladende Speicherungskathode mit geringerem Strom weiterhin in Entladung, bei der zweiten wird die Entladung an der Speicherungskathode gelöscht. Zuerst soll der Fall betrachtet werden, bei welchem die Speicherungskathode in Entladung verbleibt. Bei Vernachlässigung der Ausbreitung der Ionisationskopplung der Entladung an Kathode 4b ist die Änderung der Zündspannung der durch die Entladung an 5 b vorbereiteten Kathode 40 zugeordneten Speicherungsstrecke durch Kurve 1l i'V in Fig. 2 dargestellt. Die nächste Steuerstrecke wird dann zünden, sobald die Spannung zwischen Anode 2 und Kathode 4c, die noch an Erdpotential liegt, größer oder gleich der Zündspannung dieser Strecke ist. Diese Bedingung läßt sich durch die Gleichung V7.4 b 222 JU (It--tt) ausdrücken, worin V k, 4 b die Augenblicksspannung der Kathode 4 b ist.
  • Unter Zulassung einer gewissen Verzögerung bei der Zündung von 4c, während der die Spannung an Kathode 4b etwas abfällt, ist die Summe dieses neuen Wertes von Kathodenspannung und V;n durch die gestrichelte Linie E'-F' in Fig. 2 gezeigt, während, wenn V",, zu beiden Seiten der Gleichung (6) addiert wird, ersehen werden kann, daß der wirksame Punkt zur Zündung der Kathode 4c an der Kurve E'-F' oberhalb des wirksamen Punktes an der Kurve 19-1V liegen muß. Es ist jedoch zu bemerken, daß die Kurve E'-F' den Strom durch die Speicherungsstrecke und 111-N den Strom durch die Übergangsstrecke darstellt, Wenn die Kathode 4c gezündet ist, so wird die Spannung an der Anode 2 augenblicklich auf den Wert V." abfallen, da diese Kathode anfänglich an Erdpotential liegt und ihr Widerstand RA als kurzzeitig durch die Kapazität C kurzgeschlossen betrachtet werden kann. Die Kathode 4 b ist jedoch noch positiv gegen Erde, so daß die Spannung zwischen Anode 2 und Kathode 4 kleiner als die Brennspannung der Strecke wird, so daß diese erlischt. Die Spannung der Kathode 4b fällt dann exponentiell mit der Zeitkonstante i(RA C ab. Der Wert der Kapazität C ist so gewählt, daß während der Dauer des Übergangsimpulses das Maßdes Anwachsens der Spannung zwischen Anode 2 und Kathode 4b kleiner ist als das Maß des Anwachsens der Zündspannung für diese Strecke: Am Ende des Übergangsimpulses wird die Entladung an der Übergangsstrecke durch Beseitigung der Impulstreibspannung erlöschen, und der Entladungsstrom an der Kathode 4e steigt exponentiell auf den Wert I,; an.
  • Für den Fall, daß der Übergangsimpulsstrom hinreichend ist zum Löschen der Entladung an Kathode 4b, kann die Kathode 4c noch zünden und die Entladung fortsetzen, da sie anfänglich an Erdpotential liegt. Der Entladungsstrom des Kathodenkondensators wird, wenn die Strecke gezündet werden kann, hinreichend sein, um zu sichern, daß die Entladung sich während des Übergangsimpulses fortsetzt. Die Bedingung, daß die Kathode 4c während des Impulses zünden kann, ist gegeben durch Ikz Rk > I4 (It--2t) + Ra (zt-Ik) . (7) In Fig. 2 kann diese Bedingung durch die Forderung zum Ausdruck gebracht werden, daß der Arbeitspunkt für die Speicherungsentladung auf der Kurve E-F oberhalb des entsprechenden Arbeitspunktes für die Übergangsentladung auf der Kurve M-N liegen soll; und zwar um einen Betrag, der größer als die Spannung Ra (i, - Ix) ist.
  • Wenn der Übergangsstromimpuls so groß ist, daß die Entladung an der Kathode 4 b erlischt und die Anodenspannung sich auf einen Wert unterhalb der Zündspannung für Kathode 4c vermindert hat, neigt die Anode am Ende des Übergangsimpulses dazu, auf den Spannungswert HT anzusteigen. Die Spannung der Kathode 4b ist noch positiv gegen Erde, sie ist jedoch auf einen Wert V', gefallen. Dann ist die Bedingung, daß die Kathode 4c schneller zündet als 4b, daß also sie die Entladung übernimmt, einfach die, daß der Arbeitspunkt auf der Kurve M-N oberhalb des entsprechenden Punktes auf der Kurve C'-D' liegt. Praktisch ist diese Bedingung immer erfüllt, und es wird immer der Fall sein, daß die nächste Speicherungskathode gegenüber der vorher sich entladenden Speicherungskathode vorzugsweise gezündet wird, sofern sie nicht bereits leitend ist.
  • Wenn man mit kleinem Übergangsimpulsstrom arbeiten will, so kann, wie die vorstehenden Ausführungen erkennen lassen, eine Ordinate R-S bestimmt werden, die eine untere Grenze der Betätigung der Röhre festlegt, derart, daß die Kurve E-F um einen gegebenen Betrag oberhalb der Kurve M-N liegt. Hieraus ist, vorausgesetzt, daß die Röhre innerhalb des Bereichs, der durch die Ordinaten R-S und P-Q gegeben ist, arbeitet und weiter vorausgesetzt, daß die Kapazität C geeignet gewählt ist, zu folgern, daß der Übergang der Entladung insofern einseitig gerichtet ist, als angenommen ist, daß die richtige Übergangselektrode durch einen Übergangsimpuls gezündet wird. Bisher wurde jedoch noch kein Grund angegeben, weshalb die Übergangskathode 5 b gegenüber der Kathode 5 a vorzugsweise zündet, wenn sich die Speicherungskathode 4b in Entladung befindet.
  • Um zu bestimmen, welche der Übergangskathoden 5 a und 5 b bei Zuführung eines Übergangsimpulses während der Entladung von 4b zünden wird, ist es notwendig, ihre relativen Zündspannungen zu vergleichen. Offenbar ist es notwendig, daß die Zündspannung von 5 b kleiner ist als die von 5 a. Nun ist die Zündspannungskurve 5 b bei Entladung von 4 b durch EL B dargestellt. Es sei daran erinnert, daß die gegenseitige Ionisationskopplung bei ungerichteten Kathoden zwischen benachbarten Paaren die gleiche ist, d. h. die Zündspannungskurve für 5 b muß bei Entladung von 4c die gleiche sein, wie die Zündspannungskurve für 4c bei Entladung von 5 b. Die letztere ist durch die Kurve M-N dargestellt. Wenn angenommen wird, daß zwischen gleichen Paaren von benachbarten Strecken entlang der Entladungsanordnung die gleichen Charakteristiken bestehen, so ist die Zündspannungskurve für 5a bei Entladung von 4b ebenfalls M-N. So erhält man als hinreichende Bedingung dafür, daß sich 5 b eher entladen wird als 5 a, die Forderung, daß die Kurve M-N für alle Speicherungsströme innerhalb des Arbeitsbereiches der Röhre oberhalb der Kurve KZ B liegt. Es ist zu ersehen, daß der Betrag zwischen M-N und dem Arbeitsteil der Charakteristik A-B bei maximalem Arbeitsstrom am geringsten ist. Durch Trennung benachbarter Kathoden mit einem Abstand, der kleiner ist als die Länge des Kathodenfalls, wird nun automatisch ioo°/oige Ionisationskopplung zwischen diesen Kathoden erzielt. Darum läßt es sich so einrichten, daß die Kurve KZ B über den gesamten Arbeitsbereich mit der Kurve A-B übereinstimmt. Es folgt, daß der Unterschied zwischen den Kurven M-N und A-B dann ein Maß für die Richtungswirkung des Überganges in der Röhre gibt, wenn, wie es vorzuziehen ist, der Unterschied zwischen Vorwärts- und Rückwärtsionisationskopplungzwischen einer Speicherungsstrecke und der benachbarten Übergangsstrecke maximal gemacht wird durch ioo°/oige Ionisationskopplung in der Vorwärtsrichtung.
  • Hieraus ist zu ersehen, daß bei Verwendung der Schaltung nach Fig. i die notwendige und hinreichende Bedingung für den Aufbau einer einseitig gerichteten Folgeentladungsröhre unter Verwendung von nicht gerichteten Elektroden darin besteht, daß die Ionisationskopplung zwischen einer Speicherungsstrecke und der benachbarten Übergangsstrecke in der Vorwärtsrichtung groß und daß die Kopplung zwischen der Speicherungsstrecke und der vorangegangenen Übergangsstrecke kleiner sein soll. Der direkteste Weg zur Erreichung der geforderten Differenz in der Ionisationskopplung zwischen einer Speicherungsstrecke und den Übergangsstrecken nach beiden Seiten von ihr besteht in der Verwendung des Grundprinzips, welches die ursprüngliche Konstruktion der Folgeentladungsröhre notwendig macht, nämlich das Abfallen der Ionisationskopplung mit Anwachsen des Abstandes zwischen der beeinflußten und der beeinflussenden Strecke. Das führt zu einer allgemeinen Elektrodenanordnung, wie sie schematisch in Fig. 3 dargestellt ist, in welcher die Entladungsröhre ii eine Anode 12 aufweist und Kathoden, die paarweise angeordnet sind und von denen drei Paare, 13, 14 und 15, gezeigt sind. Die mit den Klemmen K verbundenen Kathoden 16 a, 16 b und i6 c sind Speicherungskathoden und die mit den Klemmen T verbundenen Kathoden 17a, 17b und 17c Übergangskathoden.
  • Es sei angenommen, daß die Entladung an einer Speicherungskathode von links nach rechts entlang der Anordnung übertragen werden soll, wie es durch den Pfeil angezeigt ist. So ist die Übergangskathode 17 jedes Paares eng benachbart der Speicherungskathode 16 des gleichen Paares und weist einen größeren Abstand auf gegenüber benachbarten Kathoden nicht des gleichen Paares, beispielsweise 17a und 16b. Bei Verwendung von Nickelelektroden in einer Gasatmosphäre von 92 °/o Ne, 1 % A, 7 0/r, H2 bei ioo mm Hg soll der Abstand zwischen Kathoden des gleichen Paares etwa 0,25 mm betragen und der zwischen Kathoden nicht des gleichen Paares o,65 mm, um einen maximalen Arbeitsbereich der Entladungsströme zu erzielen.
  • Bei den Betrachtungen der Fig. 2 war gezeigt, daß die obere Grenze des Arbeitsstromes, der Röhre gegeben ist durch den Schnitt der Anodenspannungskurve E-F und der benachbarten Specherungsstrecken-Zündspannungskurve G-H. Vom Standpunkt der Schalttoleranzen aus ist es einleuchtend, daß der Schnitt P oberhalb der Arbeitskurve A-B liegen soll, und zwar um einen möglichst großen Betrag. Dieser Betrag kann vergrößert werden durch Verwendung des maximalen Stromes in der Röhre durch Vergrößerung des Anodenwiderstandes Ra, wodurch die Steilheit der Kurve E-F vergrößert wird. Andererseits kann ein vergrößerter Betrag erzielt werden, wenn es möglich ist, den Abstand zwischen den Kathoden 16 in Fig. 3 ohne weitere Vergrößerung der Abstände zwischen einer Kathode und ihren beiderseitigen Übergangskathoden zu vergrößern. Das kann dadurch erreicht werden, daß die Übergangskathoden in Richtung der Anordnung länger gemacht werden als die Speicherungskathoden, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, in welcher die Speicherungskathoden mit 18a, 18 b bzw. 18 c und die Übergangskathoden mit iga, igb bzw. igc bezeichnet sind. Die Übergangskathoden sind erheblich länger als die Speicherungskathoden.
  • Um bei dieser letztgenannten Konstruktion einen übermäßig großen Übergangsimpulsstrom zu vermeiden, kann es wünschenswert sein, die wirksamen Flächen der Übergangskathoden dadurch zu begrenzen, daß diese streifenförmig ausgebildet werden, während die Speicherungskathoden plattenförmig sind. In diesem letzteren Fall kann die Brennspannung der Übergangsstrecken infolge der schnelleren, durch eine dünne Kathodenform begünstigten Ionisationsdiffusion höher sein als für eine Speicherungsstrecke, wodurch jedoch die Prinzipien der Arbeitsweise nicht beeinflußt werden.
  • Wenn oben nur der unterschiedliche Abstand zwischen benachbarten Kathodenpaaren betrachtet wurde, so ist festzustellen, daß die geometrischen Toleranzen erheblicher sind als in anderen nun zu beschreibenden Anordnungen, bei denen die Steilheit der Ionisationskopplungs-Abstandskurve in dem betrachteten Bereich ein Maximum ist. Eine weitere Verbesserung bezüglich der Wirktoleranzen einer Röhre mit einer Anordnung nach Fig. 3 kann dadurch erreicht werden, daß zwischen abwechselnden Paaren von Strecken Strahlerwände 2o vorgesehen sind. Diese sollen so angeordnet sein, daß die Glimmentladung an einer Speicherungskathode von dem Teil der Anode, der unmittelbar oberhalb der benachbarten Speicherungskathode liegt, nicht gesehen werden kann. Durch eine derartige Strahlerwand werden die Elektronen daran gehindert, von der Elektronenwolke im Kathodendunkelraum durch das Feld der Anode der anderen Strecke weggezogen zu werden. Die Strahlerwände können entweder aus Isoliermaterial bestehen oder aber vorzugsweise aus Metall, so daß man sie in geeigneter Weise vorspannen kann, um die Elektronen von der Strecke fernzuhalten, deren Entladung nicht erwünscht ist.
  • In der teilweise geschnittenen Darstellung eines Teils der Elektrodenanordnung (Fig.5) ist eine Anode 2 1 dargestellt, die mit Speicherungskathoden 22 und Übergangskathoden 23 zusammenwirkt. Die Speicherungs- und Übergangskathoden weisen einen gleichen Abstand voneinander auf. Der Abstand zwischen benachbarten Kathoden ist kleiner als die Länge des Kathodendunkelraums. Zwischen benachbarten Paaren von Kathoden sindisolierende Schirme ä4 angeordnet, die teilweise diese Kathoden überdecken und auf die Anode zeigen in einem Abstand in der Größenordnung der Länge des Kathodendunkelraums. Dann wird das Kathodenglimmlicht an einer Kathode, z. B, 23b, von der benachbarten Kathode 22c abgeschirmt, nicht aber von der Kathode 22b.
  • Da das Kathodenglimmlicht von der Kathodenoberfläche der benachbarten Strecke nicht gesehen werden kann, ist der Effekt der Photonenkopplung vernachlässigbar; während die Schirme auf die Elektronenkopplung einen nur geringen Einfluß haben. Durch diese Mittel wird die Ionisationskopplung zwischen der Speicherungskathode 22c und der Übergangskathode 23b auf etwa 6o0,(0 reduziert, während sie zwischen 22c und 23c ioo°JOig bleibt. In der Anordnung nach Fig.5 wird die Kopplung zwischen benachbarten Speicherungskathoden durch die Wände 25 aus Isoliermaterial reduziert, die von einer Scheibe aus Isoliermaterial 26, an welcher auch die Anode 2i befestigt ist, gehalten werden. Die Strahlerwände 25 zeigen in Richtung auf die Kathodenanordnung und liegen jeweils zwischen den Schirmen 24. Ihre Wirksamkeit hängt ab von ihrer Lage zwischen dem direkten Weg des Kathödenglimmlichts einer Speicherungskathode und dem Teil der Anode unmittelbar oberhalb der benachbarten Speicherungskathode.
  • In Fig. 6 ist der konstruktive Aufbau einer Röhre unter Verwendung der Elektrodenanordnung nach Fig. 5 dargestellt. Die Elektrodenanordnung 27 ist innerhalb einer Umhüllung 28, die mit einem Glasfuß 29 versehen ist, angeordnet. Sie wird von Leitungen getragen, die mit den Röhrenstiften 30 verschweißt sind. Die Anode 21 besteht aus einem Metallstreifen; der um die Enden einer Scheibe aus Isoliermaterial 31 umgebogen ist, wie bei 32 und 33 angedeutet. Die Kathoden 22 und 23 sind aus Metallstreifen gebildet, die zwischen einer Isolierscheibe 34 und einer Maske aus Isoliermaterial 35 eingeklemmt sind. Die Streifen liegen quer zu den Anodenstreifen. In der Maske 35 befinden sich in einer Linie parallel zur Anode 21: rechtwinklige Schlitze, so daß die Entladungsflächen der Kathoden frei gelassen werden.
  • Die Teile der Maske 35, die durch die benachbarten Schlitze voneinander getrennt sind, stellen die Schirme 24 dar. Die Kathodenstreifen sind so angeordnet, daß jeder Schlitz ein Paar von Kathoden mit einem Schirm 24 zwischen benachbarten Paaren frei läßt. Die Kathoden?? zeigen von einer Ecke der Schicht, die durch die Scheibe 34, die Maske 35 und die Kathoden 23 gebildet wird, zur anderen Ecke. Die Strahlerwände 25 werden durch Brückenteile 36 gebildet, die rechtwinklig zu den Scheiben 35, 36 und 31 befestigt sind und dazu dienen, die Anode von der Kathodenanordnung zu trennen. Die Anordnung wird durch Stifte 37 zusammengehalten, die an den Ecken der Isolierplatten vernietet sind. Sie liegt oberhalb einer Grundplatte 38 innerhalb des Glaskolbens. Die Elektroden sind mit Stiften 30 verbunden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kaltkathodenfolgeentladungsröhre nach Patent 911 874 reit Elektroden, die eine Anzahl von Glimmentladungsstrecken bilden, dadurch gekennzeichnet; daß die Entladungsstrecken in einer Linie paarweise derart angeordnet sind, daß zur Erzielung einer einseitigen Richtungswirkung der Entladungsfolge oder zur Vergrößerung einer bereits bestehenden Richtungswirkung die Ionisationskopplung zwischen zwei Strecken jedes Paares einen großen, zwischen zwei benachbarten Strecken nicht des gleichen Paares aber einen kleineren Wert hat als der, der der Form der Elektroden entspricht.
  2. 2. Kaltkathodenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Kathoden jedes Paares klein, der Abstand zwischen benachbarten Kathoden nicht des gleichen Paares größer ist, so daß jede so gebildete Kathode mit der zugehörigen Anode eine Entladungsstrecke einer Anordnung bildet, von der je zwei unmittelbar benachbarte Strecken abwechselnd einen großen und einen kleineren Wert gegenseitiger Ionisationskopplung aufweisen.
  3. 3. Kaltkathodenröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Kathoden abwechselnd längere und kürzere Entladungsflächen entlang der Linie dieser Anordnung aufweisen. q..
  4. Kaltkathodenröhre nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch Schirme, die zwischen abwechselnden Paaren dieser Kathode derart angeordnet sind, daß das Kathodenglimmlicht an einer der Kathoden dieses Paares vermindert wird, während die Entladungsstrecke der anderen Kathode des gleichen Paares beleuchtet wird.
  5. 5. Kaltkathodenröhre nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch Strahlerwände aus Isoliermaterial oder Metall, die zwischen aufeinanderfolgenden Paaren der Strecken derart angeordnet sind, daß die Ionisationskopplung zwischen abwechselnden Strecken reduziert wird, ohne die Ionisationskopplung zwischen den benachbarten Strecken der Anordnung wesentlich herabzusetzen.
  6. 6. Kaltkathodenröhre nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden von einer Mehrzahl von Metallstreifen gebildet werden, die in einer Ebene parallel zueinander und mit im wesentlichen gleichem gegenseitigem Abstand befestigt sind, und daß die Anode ebenfalls streifenförmig ist und parallel zur Ebene der Kathodenstreifen derart befestigt ist, daß Anoden- und Kathodenstreifen rechtwinklig zueinander liegen.
  7. 7. Kaltkathodenröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen Anode und Kathode oberhalb der Kathode eine Maske einer Dicke, die etwa der Länge des Kathodendunkelraums für normale Glimmentladung entspricht, befindet, aus der etwa an den Stellen der Entladungsflächen der Kathoden rechtwinklige gerichtete Schlitze derart ausgeschnitten sind, daß die Stege zwischen benachbarten Schlitzen lichtreduzierende Schirme bilden. B. Kaltkathodenröhre nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ionisationskopplung vermindernden Strahlerwände von Streifen aus Isoliermaterial gebildet werden, die rechtwinklig zur Anode in einem Abstand von dieser liegen, der kleiner ist als die Anoden-Kathoden-Streckenlänge. g. Kaltkathodenröhre nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden und Anoden an Scheiben aus Isoliermaterial befestigt sind und in einer bestimmten gegenseitigen Lage durch eine Mehrzahl brückenförmig geformter Teile auf Isoliermaterial gehalten werden, die sowohl die Anoden- als auch die Kathodenhalterung bewirken und gleichzeitig als Strahlerwände dienen. io. Kaltkathodenröhre nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ionisationskopplung zwischen benachbarten Strecken entlang der Anordnung abwechselnd ioo 0110 und weniger als 6o °/o des Normalwertes beträgt.
DEI5347A 1951-01-03 1951-12-23 Elektrische gasgefuellte Entladungsroehre Expired DE917858C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB917858X 1951-01-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE917858C true DE917858C (de) 1954-09-13

Family

ID=10707719

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI5347A Expired DE917858C (de) 1951-01-03 1951-12-23 Elektrische gasgefuellte Entladungsroehre

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE917858C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1588607A1 (de) Funkenstrecken- und Entladungssteueranordnung
DE916086C (de) Gasgefuellte elektrische Entladungsroehre mit kalter Kathode
DE917858C (de) Elektrische gasgefuellte Entladungsroehre
DE1281055B (de) Elektronenoptischer Bildwandler mit einem zwischen Photokathode und Leuchtschirm angeordneten Sekundaerelektronenvervielfacher
DE1270697B (de) Sekundaerelektronen-Vervielfacher
DE670931C (de) Entladungsroehre fuer Relaiszwecke mit selbstaendiger Glimmentladung zwischen den Hauptelektroden und mit einer lichtelektrisch empfindlichen, mit der Hauptkathode in elektrisch leitender Verbindung stehenden Elektrode
DE2040053C3 (de) Funkenstreckenanordnung
DE1801064A1 (de) UEberspannungsableiter mit einer Mehrzahl von Funkenstrecken
DE918999C (de) Gasgefuellte Kaltkathoden-Entladungsroehre
DE1208418B (de) Direktabbildende Signalspeicherroehre
DE592771C (de) Gasgefuellte Entladungsroehre zum Verstaerken, Erzeugen und Gleichrichten von Wechselstroemen
DE923804C (de) Kaltkathoden-Folgeentladungsroehre
DE2200257B2 (de) Anzeigevorrichtung mit Gasentladungseinheiten
DE937129C (de) Impulszaehler, bestehend aus einer Glimmentladungsroehre mit einer Anode und mehreren Kathoden
DE886619C (de) Signalisieranordnung
DE911874C (de) Gasgefuellte Kaltkathoden-Entladungsroehre
DE2140876A1 (de) Funkenstreckenanordnung
AT137430B (de) Glimmlichtverstärkerröhre.
DE939645C (de) Schaltung und Prallelektrodenanordnung bei einem Prallgittervervielfacher
DE974934C (de) Gasgefuellte elektrische Glimmentladungsroehre mit Kaltkathode und mindestens drei Entladungsstrecken
DE929626C (de) Elektronische Schalteinrichtung mit einer Mehrstrecken-Kaltkathoden-Gasentladungsroehre
DE969478C (de) Angabenspeicherentladungsroehre
DE767107C (de) Als Pendelvervielfacher arbeitender Sekundaerelektronenvervielfacher
AT166411B (de) Elektrische Entladungsröhre
DE2115909A1 (de) Anzeigerohre fur die Sichtbarma chung von Zeichen durch Gasionisierung