DE917855C - Antrieb mit elektrischer Welle, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents
Antrieb mit elektrischer Welle, insbesondere fuer WerkzeugmaschinenInfo
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- DE917855C DE917855C DES26086A DES0026086A DE917855C DE 917855 C DE917855 C DE 917855C DE S26086 A DES26086 A DE S26086A DE S0026086 A DES0026086 A DE S0026086A DE 917855 C DE917855 C DE 917855C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P6/00—Arrangements for controlling synchronous motors or other dynamo-electric motors using electronic commutation dependent on the rotor position; Electronic commutators therefor
- H02P6/24—Arrangements for stopping
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Stopping Of Electric Motors (AREA)
Description
- Im Patent 860 375 ist ein Antrieb für zwei Maschinenteile behandelt, von denen der eine urimittelbar von einem Motor, der andere über eine elektrische Welle angetrieben wird. Hauptanwendungsgebiet dieses Antriebes sind Werkzeugmaschinen mit Haupt- und Vorschubbewegung, bei denen diese beiden Bewegungen in einem genau bestimmten Verhältnis zueinander verlaufen müssen. Die Besonderheit des Antriebes nach dem Hauptpatent besteht darin, daß im Kraftweg zwischen dem Hauptmotor und dem von der Empfängermaschine angetriebenen Maschinenteil eine mechanische Schaltstelle vorgesehen ist. Die günstigste Ausbildung ergibt sich, wenn diese mechanische Schaltstelle eine Magnetkupplung ist.
- Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung eines derartigen An.triiebes. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, bei Beendigung des Arbeitsvorganges die Gebermaschine festzustellen, etwa durch eine magnetische Bremse. Wenn jetzt der Antrieb wieder arbeiten soll, so wird nach Einschalten der Magnetkupplung der Geber hochgefahren und muß hierbei den Empfänger mitnehmen. Hierbei kann es vorkommen, daß der Synchronismus zwischen Geber und Empfänger sich nicht einstellt, sondern der Empfänger asynchron hochläuft. Das würde aber bedeuten, daß der synchrone Bewegungsablauf zwischen Geber und Empfänger, der ja sichergestellt sein soll, gestört würde. Um derartige Unzuträglichkeiten zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, eine Schalteinrichtung vorzusehen, die vor dem Hochlaufen der elektrischen Welle zunächst die gleiche Winkellage von Geber und Empfänger einstellt, wobei gleichzeitig der Empfänger gebremst wird.
- Die Erfindung sei an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert, das in Fig. i die allgemeine Schaltung und in Fig.2 das Stromlaufbild darstellt. i ist der Antriebsmotor, 2 der mit ihm gekuppelte Geber der elektrischen Welle, 3 der Empfänger. Mit .4 ist die mechanische Schaltstelle in Form einer magnetischen Kupplung bezeichnet. Geber 2 und Empfänger 3 sind ständerseitig an das Drehstromnetz anschaltbar, während die Schleifringe zusammengeschaltet werden können. Es soll, wie gesagt, zu Beginn des Anlaufvorganges zunächst Winkelgleichheit zum Geber und Empfänger hergestellt werden, wobei der Geber abgebremst wird. Hierfür ist eine Gleichrichterschaltung vorgesehen mit einem Transformator 5 und einer Gleichrichteranordnung 6 in Graetz-Schaltung. Der Vorgang ist folgender: Es wird Druckknopf »Ein« gedrückt, wodurch Schütz SG an Spannung gelegt wird. SG spricht an und schließt seine Kontakte SG', so daß es sich jetzt über Kontakte SG' und den geschlossenen Ausschaltdruckknopf selbst hält. Durch Schließen seiner Kontakte SG, werden Geber 2 und Empfänger 3 zweiphasig an das IN etz angeschaltet. Die dritte Phase liegt über Kontakt SS 1 am Gleichrichter 6, wird also durch Gleichstrom erregt. Die Schleifringe von Geber und Empfänger sind über die Läuferwiderstände Lf-' zusammengeschaltet. Durch diese Gleichstromerregung wird der Geber 2 festgebremst, Empfänger 3 aber in die gleiche Winkellage -wie Geber 2 gebracht.
- Zusammen mit Kontakt SG, hat Schütz SG auch seinen Kontakt SG" geschlossen und dadurch das Zeitrelais ZR erregt. Dieses spricht nach der eingestellten Zeit an und legt dadurch Schütz SS und SZ an Spannung. SL schließt seine Kontakte SLi, d. h. Läuferwiderstände LW werden kurzgeschlossen. Kontakt SS, wird nach links umgelegt und damit die dritte Phase von Geber und Empfänger vom Gleichrichter 6 abgeschaltet und auf Drehstrom umgeschaltet. Gleichzeitig wird durch Schließen des Kontaktes SV Schütz RK erregt, Kontakt RK, geschlossen und Magnetkupplung eingeschaltet, so daß, wenn jetzt der Hauptantriebsmotor i den Geber :2 antreibt, der Empfänger mit Sicherheit synchron zum Geber :2 hochgefahren wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb mit elektrischer Welle, insbesondere für Werkzeugmaschinen, nach Patent 860 375, bei dem Geber und Empfänger aufeinander geschaltet werden, gekennzeichnet durch eine Schalteinrichtung zur Einstellung der gleichen Winkellage von Geber und Empfänger unter gleichzeitiger Bremsung des Empfängers.
- 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten die Ständerwicklungen von Geber und Empfänger bei zusammengeschaltetenLäuferwicklungen einphasig an das Drehstromnetz angeschaltet «-erden, während die dritte Phase durch Gleichstrom erregt wird.
- 3. Antrieb nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Herstellung der gleichen Winkellage von Geber und Empfänger die dritte Phase von der Gleichstromerregung abgeschaltet und dafür drehstrommäßig zugeschaltet wird. d..
- Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Synchronisieren von Geber und Empfänger die Magnetkupplung zwischen Geber und Antriebsmotor eingeschaltet wird.
- 5. Antrieb nach einem der Ansprüche i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung als selbsttätige Folgeschaltung ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26086A DE917855C (de) | 1951-11-29 | 1951-11-29 | Antrieb mit elektrischer Welle, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26086A DE917855C (de) | 1951-11-29 | 1951-11-29 | Antrieb mit elektrischer Welle, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE917855C true DE917855C (de) | 1954-09-13 |
Family
ID=7478576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES26086A Expired DE917855C (de) | 1951-11-29 | 1951-11-29 | Antrieb mit elektrischer Welle, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE917855C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032371B (de) * | 1955-04-06 | 1958-06-19 | Licentia Gmbh | Einrichtung zum Synchronisieren einer aus einem Wellengenerator und mindestens einem Wellenmotor bestehenden elektrischen Welle |
| DE1115346B (de) * | 1957-04-27 | 1961-10-19 | Siemens Ag | Gleichlaufantrieb mit elektrischer Welle |
-
1951
- 1951-11-29 DE DES26086A patent/DE917855C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032371B (de) * | 1955-04-06 | 1958-06-19 | Licentia Gmbh | Einrichtung zum Synchronisieren einer aus einem Wellengenerator und mindestens einem Wellenmotor bestehenden elektrischen Welle |
| DE1115346B (de) * | 1957-04-27 | 1961-10-19 | Siemens Ag | Gleichlaufantrieb mit elektrischer Welle |
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