DE917161C - Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweissen von eine Rohrwand bildenden Rohren in Kessel- oder Sammlerwaende - Google Patents
Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweissen von eine Rohrwand bildenden Rohren in Kessel- oder SammlerwaendeInfo
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- DE917161C DE917161C DEZ2848A DEZ0002848A DE917161C DE 917161 C DE917161 C DE 917161C DE Z2848 A DEZ2848 A DE Z2848A DE Z0002848 A DEZ0002848 A DE Z0002848A DE 917161 C DE917161 C DE 917161C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/02—Seam welding; Backing means; Inserts
- B23K9/028—Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams
- B23K9/0288—Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams for welding of tubes to tube plates
Landscapes
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- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweißen von eine Rohrwand bildenden Rohren in ebene oder gewölbte Kessel- oder Sammlerwände zu schaffen. Dabei sollen die Rohre durch die Schweißung keinerlei Verminderung ihres lichten Durchmessers erfahren. Dies ist insbesondere bei nahezu horizontal liegenden Rohren zur Vermeidung von Luft- bzw. Dampfblasenbildung wichtig.
- Es ist bereits eine Rohrverbindung für aus Mohren hergestellte und geschweißte Heizkessel bekannt, bei der die Rohre von der Mündung her aus geschnitten und die Schnittränder autogen miteinander verschweißt sind. Diese Rohrverbiiidutig hat jedoch den Nachteil, daß sie nicht für Hochdruckkessel zu verwenden ist, weil die Schweißnaht nicht druckfest genug ist. Außerdem ist das Ausschneiden der Rohre an ihren Enden schwierig durchzuführen und der Schweißvorgang kompliziert. Man kann mit dem bekannten Verfahren keine sich tangierenden Rohre in einer Rohrmündungsplatte so zusammenschweißen, daß die Rohrmündungen keine Einschnitte aufweisen und sämtlichst in einer Ebene liegen. Auch durch die bekannte Kopfschweißung an der Rohrausmündung ist bei höheren Betriebsdrücken die Dichtigkeit und Druckfestigkeit nicht zu gewährleisten, weil die Schweißnaht zu kurz ist.
- Die Erfindung schafft hier Wandel. Sie besteht darin, daß die Enden der sich tangierenden Rohre in genau passende, vorzugsweise mit einer Versenkung versehene Bohrungen der Kessel- oder Sammlerwandungen eingeführt und die benachbarten Wände der Rohrenden von der Einmündung der letzteren ab zu einer V-Naht nach innen abgebogen und durch elektrische Schweißung miteinander verbunden werden. Anschließend wird der freie Rohrquerschnitt mittels spanabhebender Werkzeuge von der Rohrmündung aus wiederhergestellt.
- Wenn sehr starkwandige Rohre Verwendung finden, ist weder ein Abbiegen der einander tangierenden Rohrwände noch ein Ausräumen der Rohrenden nach der Schweißung erforderlich. In diesem Fall werden lediglich die Enden der sich tangierenden Rohre von außen so abgeschrägt, däß sich zwischen ihnen die keilförmige Öffnung für die Aufnahme der V-Naht-Schweißung ergibt. Es ist bekannt, die zusammenzuschweißenden Flansche von benachbarten Motorzylindern von außen nach oben abzuschrägen. Auch ist es nicht mehr neu, nach dem Einschweißen von eingezogenen Rohrenden in eine Sammlerwand das Rohr auf den freien Rohrquerschnitt aufzubohren. Man hat aber diese Verfahren noch nicht beim gasdichten und druckfesten Einschweißen von eine Rohrwand bildenden Rohren in ebene oder gewölbte Kessel-oder Sammlerwände angewandt.
- In den Fig. r bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens veranschaulicht.
- Fig. i zeigt eine Rohrmündungsplatte i im Längsschnitt durch die Bohrungen 2 für die einmündenden Rohre. In Fig. 2 ist die gleiche Platte im Grundriß dargestellt. Aus beiden Figuren kann man die Aussenkung 3 für die Aufnahme der Schweißnaht erkennen. Die Fig. 3 und 4 zeigen die gleichen Ansichten der Rohrmündungsplatte i. Zusätzlich ist jedoch die Lage der eingeschweißten Rohrenden 4. veranschaulicht. Die Rohrenden 4 sind verhältnismäßig dünnwandig. Ihre einander tangierenden Wände 4' werden deshalb nach dem Rohrinnern zu abgebogen, damit die zwischen den abgebogenen Rohrwänden 4' gebildete keilförmige Öffnung mit der Schweißnaht 5 ausgefüllt werden kann. In Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch die Rohrmündungsplatte i mit den eingeschweißten Rohrenden ,4 dargestellt, nachdem die vor der Schweißung abgebogenen Rohrwände 4' durch spanabhebende Werkzeuge ausgeräumt worden sind. Es ist deutlich erkennbar, daß nunmehr die Platte i mit den Rohrenden 4 ein dichtes und druckfestes Gefüge bildet und die Rohrenden 4 an jeder Stelle den gleichen Innendurchmesser aufweisen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweißen von eine Rohrwand bildenden Rohren in ebene oder gewölbte Kessel- oder Sammlerwände, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der sich tangierenden Rohre (4) in genau passende, vorzugsweise mit einer Versenkung versehene Bohrungen (2) der Kessel-oder Sammlerwandungen (i) eingeführt und die benachbarten Wände (q.') der Rohrenden von der Einmündung der letzteren ab zu einer V-Naht nach innen abgebogen und durch elektrische Schweißung (5) miteinander verbunden werden und anschließend der freie Rohrquerschnitt mittels spanabhebender Werkzeuge von der Rohrmündung aus wiederhergestellt wird.
- 2. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i auf starkwandige Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der sich tangierenden Rohre zu einer V-Naht abgeschrägt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 310 027, 69o 630; britische Patentschrift Nr.56493i.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ2848A DE917161C (de) | 1952-08-03 | 1952-08-03 | Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweissen von eine Rohrwand bildenden Rohren in Kessel- oder Sammlerwaende |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ2848A DE917161C (de) | 1952-08-03 | 1952-08-03 | Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweissen von eine Rohrwand bildenden Rohren in Kessel- oder Sammlerwaende |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE917161C true DE917161C (de) | 1954-08-26 |
Family
ID=7618660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ2848A Expired DE917161C (de) | 1952-08-03 | 1952-08-03 | Verfahren zum gasdichten und druckfesten Einschweissen von eine Rohrwand bildenden Rohren in Kessel- oder Sammlerwaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE917161C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE310027C (de) * | ||||
| DE690630C (de) * | 1936-04-06 | 1940-05-03 | Bruno Belohlavek | Verfahren zum Anschweissen duennwandiger Rohre an dickwandige Behaelter, Sammelkammern o. dgl. |
| GB564931A (en) * | 1942-04-16 | 1944-10-19 | Babcock & Wilcox Ltd | Improvements in or relating to pressure vessels |
-
1952
- 1952-08-03 DE DEZ2848A patent/DE917161C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE310027C (de) * | ||||
| DE690630C (de) * | 1936-04-06 | 1940-05-03 | Bruno Belohlavek | Verfahren zum Anschweissen duennwandiger Rohre an dickwandige Behaelter, Sammelkammern o. dgl. |
| GB564931A (en) * | 1942-04-16 | 1944-10-19 | Babcock & Wilcox Ltd | Improvements in or relating to pressure vessels |
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