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DE917080C - Halbleiteranordnung - Google Patents

Halbleiteranordnung

Info

Publication number
DE917080C
DE917080C DEI4098A DEI0004098A DE917080C DE 917080 C DE917080 C DE 917080C DE I4098 A DEI4098 A DE I4098A DE I0004098 A DEI0004098 A DE I0004098A DE 917080 C DE917080 C DE 917080C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
collector
arrangement according
semiconductor
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI4098A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Halse Dickinson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE917080C publication Critical patent/DE917080C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D48/00Individual devices not covered by groups H10D1/00 - H10D44/00
    • H10D48/30Devices controlled by electric currents or voltages
    • H10D48/32Devices controlled by only the electric current supplied, or only the electric potential applied, to an electrode which does not carry the current to be rectified, amplified or switched
    • H10D48/34Bipolar devices
    • H10D48/345Bipolar transistors having ohmic electrodes on emitter-like, base-like, and collector-like regions
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D10/00Bipolar junction transistors [BJT]
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description

  • Halbleiteranordnung Bei der bekannten, als Transistor bezeichneten Halbleiteranordnung für die Verstärkung elektrischer Signale sind zwei Elektroden mit feinen Spitzen in punktförmigem Federkontakt und in einem sehr kleinen Abstand von etwa 0105 bis o,25 mm voneinander auf die Oberfläche des Halbleiters aufgesetzt. Dieser Halbleiter ist im allgemeinen ein sehr kleiner Germaniumkristall, der je nach Art der im Halbleiterkörper im Überschuß vorhandenen Fremdatome p oder n leitend ist. Von den Ladungsträgern überwiegen beim p-Typ-Halbleiter die positiven Ladungsträger, das sind Defektelektronen, beim n-Typ-Halbleiter überwiegen die Elektronen. Die Leitungswege der beiden Kontaktstellen besitzen Gleichrichtereigenschaften. Von den beiden dicht benachbarten Spitzenelektroden ist bei dem bekannten Transistor die eine, die sogenannte Steuerelektrode, auch Emitter genannt, in der Durchlaßrichtung des Halbleiterkristalls (für n-leitendes Material also positiv) vorgespannt, während die zweite Spitzenelektrode, die sogenannte Arbeitselektrode, auch Kollektor genannt, in der Sperrichtung des Kristalls (für n-leitendes Material also negativ) vorgespannt ist. Die positive Vorspannung ist in der Größenordnung von r Volt, die negative von etwa 5o Volt. Bei dem bekannten Transistor ist außerdem der Halbleiterkörper auf einer metallischen Grundplatte, der sogenannten Gegenelektrode, auch Basis genannt, festgelötet. Die Basiselektrode ist dabei durch einen sperrfreien Großflächenkontakt gegeben. Führt man nun in den Emitterkreis eine kleine Wechselspannung ein, so werden am Arbeitswiderstand des Kollektorkreises eine verstärkte Wechselspannung und eine größere Leistungsaufnahme auf der Kollektorseite gewonnen. Die Verstärkerwirkung kommt dadurch zustande, daß vom Emitter aus die Randschicht des in Sperrichtung gepolten Kollektors durch Ladungsträgerinjektion beeinflußt wird. So kann mit einer kleinen Leistung im Emitterkreis der über die Kollektorrandschicht führende Strompfad im Kollektorkreis gesteuert werden.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun in der Weiterbildung der bekannten Halbleiteranordnung zur Gewinnung eines höheren Leistungsumsatzes.
  • Für eine Halbleiteranordnung mit auf der Oberfläche des Halbleiters, insbesondere eines Germaniumkristalls, aufliegenden Steuer- und Arbeitselektroden wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine der Elektroden, insbesondere die Arbeitselektrode, als Messerkontakt derart ausgebildet ist, daß sie längs einer die andere Elektrode im wesentlichen konzentrisch umfassenden Linie aufliegt.
  • Der Vorteil der Anordnung nach der Erfindung besteht gegenüber dem Bekannten darin, daß das der Steuerelektrode (Emitter) ringsum sich ausbreitende elektrische Feld in allen radialen Richtungen die Arbeitselektrode (Kollektor) trifft, was zu einer Verbesserung des Leistungsumsatzes führt, die die vom Emitter ausgehenden Ladungsträger in all den erwähnten radialen Feldrichtungen und nicht nur, wie beim Bekannten, in einer einzigen, durch die Verbindungslinie der beiden Spitzenkontakte festgelegten Richtung die Randschicht des in Sperrichtung gepolten Kollektors durchLadungsträgerinjektion beeinflussen. Bei der Anordnung nach der Erfindung werden die von der positiven Steuerelektrode ausgehenden Defektelektronen durch ein im wesentlichen gleichförmiges Feld beeinflußt, welches durch die besondere geometrische Form der Arbeitselektrode zustande kommt. Demgemäß wird auch eine größere Anzahl von Defektelektronen vorteilhaft ausgenutzt, um den Einfluß der Steuerspannung auf den Arbeitsstrom zu erhöhen.
  • Es ist bereits für einen elektrisch steuerbaren Germaniumgleichrichter mit zwei dem Eingangskreis und dem Ausgangskreis zugeordneten getrennten Elektroden und einer für die Kreise gemeinsamen Elektrode vorgeschlagen worden, die Arbeitselektrode als auf der Halbleiteroberfläche aufliegende Schneidenelektrode auszubilden. Bei diesem älteren Vorschlag ist die Schneidenelektrode nicht so ausgebildet, daß sie längs einer die andere Elektrode im wesentlichen konzentrisch umfassenden Linie auf dem Halbleiter aufliegt.
  • Es ist fernerhin für einen Transistor bereits eine konzentrische Umfassung der Steuerelektrode durch als Metallfilm ausgebildete Arbeitselektroden vorgeschlagen worden. Die Steifigkeit dieser Metallfilme ist nur durch einen Isolierträger gewährleistet, der gleichzeitig auf der Halbleiteroberfläche aufliegen muß. Mit einem solchen Metallfilm lassen sich aber weder der notwendige sichere Kontaktübergang noch der erforderliche Kontaktdruck mit der gleichen Sicherheit wie mit Messerkontakten an deren Schneiden herstellen. Die mechanischen und Gefügeeigenschaften eines auf einen Halbleiter aufgebrachten Metallfilms sind, auch wenn die Steifigkeit dieses Metallfilms durch einen Isolierträger verbessert werden sollte, grundsätzlich andere als die eines massiven Elektrodenkörpers, wie ihn Messerelektroden darstellen.
  • Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich bei der Halbleiteranordnung nach der Erfindung, wenn der Messerkontakt als Arbeitselektrode mit einer Spitzenelektrode des Steuerteils kombiniert ist.
  • Nach einer vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist die Arbeitselektrode eine Scheibe, deren zentrische Bohrung axial in einer vorstehenden und auf dem Halbleiterkörper aufliegenden Ringmesserkante endet.
  • Die Erfindung sei für eine beispielsweise Ausführungsform an Hand der Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen ist Fig. i ein Querschnitt eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht von oben der in Fig. i gezeigten Anordnung, Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht desjenigen Teils von Fig. i, der sich innerhalb der geschlossenen strichpunktierten Linie io befindet, Fig.4 ein Schaltplan für die Anordnung nach der Erfindung, Fig. 5 eine Schar von Kennlinien für eine bekannte Kristalltriode und Fig.6 eine Schar von Kennlinien für die erfindungsgemäße Kristalltriode.
  • In der Anordnung nach den Fig. 1, 2 und 3 ist ein hexagonales Bauteil 12 so geformt, daß das Isolierorgan 14 und das mit einem Außengewinde versehene Bauelement 16 Aufnahme finden. Das Bauelement 16 enthält die Anschlußklemme 18 für den Kollektor. Die Bauteile 12, 14 und 16 sind z. B. durch Verkittung so miteinander verbunden, daß jede Relativbewegung zwischen den Teilen ausgeschlossen ist. Auf diese Weise bilden die Teile 12, 14 und 16 eine Einheit i9. Diese Einheit ig ist für die Aufnahme eines Zapfens 2o ausgebohrt, der nach seiner Einführung durch die Madenschraube 22 im Bauteil 12 feststellbar ist. Der Halbleiterkristall 24 ruht auf dem oberen Ende des als Basiselektrode dienenden Zapfens 2o und ist dort festgelötet. Der elektrische Anschluß für die Basiselektrode 2o erfolgt mit der Klemme 26 am unteren Ende des Zapfens 2o.
  • Das auf das Innenteil i9 aufschraubbare Außenteil 35 besteht aus der Schraubmuffe 28 mit einem als Fassung dienenden Rand 3o, aus der isolierenden Hülse 32 und dem stromführenden Außenelement 34. Die Muffe 28, die Hülse 32 und das Außenelement 34 sind zur Vermeidung von Relativbewegungen der Einzelteile untereinander verkittet.
  • Die scheibenförmige Arbeitselektrode 36 hat ungefähr den gleichen Durchmesser wie der Außenrand des Innenteils 16 und ruht auf dem oberen Ende des Innenbauteils i9. Die Halterung der Arbeitselektrode erfolgt durch festes Anziehen der Schraubfassung 28 bzw. 35. Von dem äußeren Teil 34 erstreckt sich ein Arm 38, der mit einer Anschlußklemme 40 für die Spitzenelektrode 44 versehen ist. Auf der anderen Seite des Armes ist ein Tragzapfen 42 für die Aufnahme der Spitzenelektrode 44 vorgesehen, so daß zwischen der Klemme 4o und der Elektrode 44 eine leitende Verbindung besteht.
  • Die Spitzenelektrode 44 ist eine am Zapfen 42 befestigte Kontaktfeder. Sie ragt durch die Mittenöffnung der Scheibenelektrode 36 und drückt auf die Oberfläche des Halbleiters 24. Die Spitze 44 ist im vorliegenden Fall die Steuerelektrode. Die Elektrodenscheibe 36 hat (Fig. 3) in der Mitte eine vorstehende kreisförmige Messerkante, die z. B. durch Prägen und Stanzen oder Einstechen und Ausbohren hergestellt ist. Durch die Mitte des :Messerringes wird die Kontaktfeder 44 geführt, die einen Kontakt mit dem Halbleiterkristall 2-1 herstellt. Die Gegenelektrode 20 ist innerhalb des Bauteils 12 beweglich und wird justiert, bis sowohl die Messerkante der Elektrodenscheibe 36 als auch die Spitze der Kontaktfeder 44 sich mit der Oberfläche des Kristalls 24 berühren. Danach erfolgt die Feststellung durch Anziehen der Stellschraube 22, womit die Stellung des Kristalls 24 in bezug auf die Elektroden 36 und 44 festliegt. Der Durchmeser der Messerkante beträgt zweckmäßig o,io bis o,12 mm.
  • In der Schaltung nach Fig. 4 ist eine Batterie 5o in Reihe mit einem Potentiometer 52 zwischen der Steuerelektrode 44 und der Basiselektrode 2o angeschlossen. Die mit einem Potentiometer 56 in Reihe liegende Batterie 54 verbindet die Basiselektrode 2o mit der Arbeitselektrode 36. Nach Fig. 4 ist die Steuerelektrode 44 positiv vorgespannt, so daß Gleichstrom in den Kristall 24 fließt. Die Arbeitselektrode 36 ist dagegen negativ vorgespannt, und zwar mit einer höheren Spannung als die Vorspannung an der Steuerelektrode. Hier fließt der Gleichstrom in die Arbeitselektrode.
  • Bekanntlich ist der Strom durch die Arbeitselektrode von den Stromänderungen an der Steuerelektrode abhängig. Eine Änderung der Steuerspannung E, wird durch Änderung der Einstellung des Potentiometers 52 bewerkstelligt. Bei konstant gehaltener Kollektorspannung E, kann die Änderung des Kollektorstromes größer sein als die Änderung des Emitterstromes. Im Bedarfsfalle wird nach der Einstellung der Potentiometer 52 und 56 der Gleichspannung E, eine Wechselspannung in irgendeiner Weise überlagert, um dadurch den Emitterstrom so abzuwandeln, daß eine erhöhte Veränderbarkeit des Kollektorstromes entsteht. Die Änderung des Kollektorstromes als Folge der Änderung des Emitterstromes ist verschiedenen Erscheinungen zuzuschreiben. Es wird angenommen, daB innerhalb eines n-leitenden Halbleiterkristalls der Kollektorstrom in besonderem Maße durch positive Ladungsträger zustande kommt, die als Elektronenlöcher oder Defektelektronen bezeichnet werden. Bei fehlendem Emitterstrom rührt der Kollektorstrom ausschließlich von den Elektronen her. Das dem Kollektorstrom zugeordnete elektrische Feld führt die Defektelektronen zum Kollektor hin. Diese haben zweierlei Wirkungen auf den Kollektorstrom: Erstens hindert der Kontakt zwischen Kollektor und Halbleiterkristall nicht den Löcherfluß, so daß sie unmittelbar den Kollektorstrom vermehren, zweitens wird angenommen, daß die positive Ladung den Kontakt zwischen dem Kollektor und dem Kristall ändert, so daß die Elektronen leichter aus dem Kollektor fließen.
  • Es ist bekannt, daß die Wirksamkeit dieses Vorganges unter anderem von Verunreinigungen (Störatomen) im Kristall, der Vorspannung, der Stärke des Kollektorstromes, der Temperatur, der Anordnung der Elektroden, dem Abstand der Elektroden und dem Kontakt zwischen dem Kristall und den Elektroden abhängt.
  • In den Fig.5 und 6 sind die Leistungen der Halbleiteranordnung nach der Erfindung denen der bekannten Transistoren mit Spitzenelektroden sowohl für den Emitter- als auch für den Kollektorkreis gegenübergestellt.
  • Die Kennlinien in Fig. 5 gelten für einen bekannten Transistor. Sie zeigen den Kollektorstrom (in Mikroampere) in Abhängigkeit von der Kollektorspannung in Volt für Emitterspannungen E, von o, 0,1, 0,2, 0,3 und o,4 Volt als Parameter. Diese Kennlinien gelten für einen Kristall vom Germaniumtyp und nur dann, wenn sowohl die Emitterelektrode als auch die Kollektorelektrode als spitze Kontaktfedern ausgebildet sind.
  • Die in Fig.6 gezeigten Kennlinien sind bei einem Halbleitersystem nach der Erfindung gewonnen «-orden. Hierbei ist die Kollektorspannung im gleichen Maßstab aufgetragen wie in Fig.5. Für die Ordinate ist dagegen die Milliampereeinteilung gewählt und der Kollektorstrom so aufgetragen, daß der durch eine gegebene Entfernung längs der Ordinate dargestellte Strom gleich 125mal dem ist, welcher durch den gleichen Abstand entlang der Ordinate von Fig. 5 dargestellt ist. Die Fig.6 stellt die Emitterspannungskurven von o bis 1,2 Volt, und zwar in Stufen von 0,3 Volt, dar.
  • Die erhebliche Leistungserhöhung, die durch die praktische Anwendung der Erfindung gewonnen wird, läßt sich am besten abschätzen, wenn man beispielsweise die Kurven für eine Emitterspannung von 0,3 Volt bei einer Kollektorspannung von 20 Volt vergleicht. Hier stehen für den Kollektorstrom nach Fig. 5 ungefähr 6o ,uA ungefähr 9 mA oder gooo yA in Fig. 6 gegenüber. Mit anderen Worten ist die durch die erfindungsgemäße Anordnung erzielte Stromleistung etwa z5omal größer als die bei den bekannten Kristalltrioden gewonnene.
  • In der Anordnung nach der Erfindung hat man im Vergleich zu den Kristalltrioden vom Zwei-Punkt-Kontaktfedern-Typ einen größeren Kontaktbereich zwischen Kollektorelektrode und dem Kristall. Der durch einen Kristalltriodenkontakt fließende Strom ist im wesentlichen proportional dem Kontaktbereich, vorausgesetzt, daß die anderen diesen Stromdurchfluß bewirkenden Merkmale unverändert bleiben. Dies ergibt sich auch aus dem Vergleich der Kennlinien in Fig. 6 mit denen in Fig. 5.
  • Die durch die Anwendung der Erfindung bei einer Steuerspannung von o Volt bewirkte höhere Arbeitsspannung ruft auch gegenüber dem Bekannten einen Arbeitsstrom mit einer größeren Änderungsgeschwindigkeit bei veränderlicher Steuerspannung hervor. Dies ist bei der Erfindung der stärkeren Ausnutzung der an der Steuerelektrode eingeführten Defektelektronen zuzuschreiben. Diese vergrößerte Ausnutzung ist dadurch möglich, weil die erhöhte Feldstärke des Arbeitsstromes eine vergrößerte Anzahl von Defektelektronen dazu bringt, den Kollektor zu erreichen, ehe sie sich mit Elektronen rekornbinieren. Je größer der Kollektorstrom ist, desto größer ist die Anzahl von Defektelektronen, die er führen kann, ohne daß die positive Raumladung der Defektelektronen das Feld auf ein solches Ausmaß verringert, daß ein großer Teil zusätzlicher Defektelektronen von der Basiselektrode anstatt von der Kollektorelektrode angezogen wird.
  • Außerdem ist bei der bekannten Zwei-Kontaktfedern-Kristalltriode der Durchflußpfad der Defektelektronen zwischen Steuerelektrode und Kollektor von verschiedener Länge wegen der asymmetrischen Feldverteilung, die durch den Kollektorstrom auf die Defektelektronen hervorgerufen wird, wenn sie die Steuerelektrode verlassen. Infolgedessen reichern sich viele der Defektelektronen mit Elektronen an, ehe die Defektelektronen den Kollektor erreichen, und tragen daher nicht dazu bei, den Kollektorstrom zu erhöhen. Bei der erfindungsgemäßen Kristalltriode werden dagegen die Defektelektronen an der Steuerelektrode durch ein im wesentlichen gleichförmiges Feld beeinflußt, welches durch die geometrische Form der Arbeitselektrode zustande kommt. Demgemäß wird eine größere Anzahl von Defektelektronen vorteilhaft ausgenutzt, um den Einfluß der Emitterspannung auf den Kollektorstrom zu erhöhen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Halbleiteranordnung mit auf der Oberfläche des Halbleiters, insbesondere eines Germaniumkristalls, aufliegenden Steuer- und Arbeitselektroden, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Elektroden, besonders die Arbeitselektrode, als Messerkontakt derart ausgebildet ist, daß sie längs einer die andere Elektrode im wesentlichen konzentrisch umfassenden Linie aufliegt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Kombination des Messerkontaktes als Arbeitselektrode (36) mit einer Spitzenelektrode (44) für den Steuerteil.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitselektrode (36) eine Scheibe ist, deren zentrische Bohrung axial in einer vorstehenden und auf dem Halbleiterkörper (24) aufliegenden Ringmesserkante endet.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine axiale Durchführung der Steuerspitzenelektrode (44) durch die zentrische Bohrung der Kollektorscheibe (36) bis zum Kontakt mit dem Halbleiterkörper (24).
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollektorscheibe (36) durch eine Schraubfassung nach Art einer Membraneinspannung gehaltert ist.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Halbleiterkörper (24) tragende Basiselektrode (2o) axial zur Kollektorscheibe (36) justierbar und feststellbar ist.
  7. 7. Anordnung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein armförmiger Halter (38) für die Steuerspitzenelektrode (44) mit einer isolierenden Zwischenlage (32) eine bauliche Einheit (35) mit der Kollektorfassung (28, 3o) bildet. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 375 734.
DEI4098A 1950-05-04 1951-04-27 Halbleiteranordnung Expired DE917080C (de)

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US917080XA 1950-05-04 1950-05-04

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ID=22229251

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DEI4098A Expired DE917080C (de) 1950-05-04 1951-04-27 Halbleiteranordnung

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR375734A (fr) * 1906-03-23 1907-07-20 Henry Harrison Chase Dunwoody Système de télégraphie sans fil

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR375734A (fr) * 1906-03-23 1907-07-20 Henry Harrison Chase Dunwoody Système de télégraphie sans fil

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