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DE916758C - Garnreiniger - Google Patents

Garnreiniger

Info

Publication number
DE916758C
DE916758C DEB20843A DEB0020843A DE916758C DE 916758 C DE916758 C DE 916758C DE B20843 A DEB20843 A DE B20843A DE B0020843 A DEB0020843 A DE B0020843A DE 916758 C DE916758 C DE 916758C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarn
comb
holder
yarn clearer
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB20843A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bulmer & Lumb Ltd
Original Assignee
Bulmer & Lumb Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bulmer & Lumb Ltd filed Critical Bulmer & Lumb Ltd
Priority to DEB20843A priority Critical patent/DE916758C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE916758C publication Critical patent/DE916758C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/06Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to presence of irregularities in running material, e.g. for severing the material at irregularities ; Control of the correct working of the yarn cleaner
    • B65H63/061Mechanical slub catcher and detector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Garnreiniger I)ie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Garn.
  • Es gibt bereits Garnreiniger, bei denen ein drehbar gelagerter Halter als Träger für einen einstellbaren Kamm dient und mit einer Stange od. dgl. zusammenwirkt, über die das zu reinigende Garn läuft. Die in dem Garn enthaltenen Unreinigkeiten, Noppen od. dgl., werden dabei von dem Kamm abgestreift; doch kommt es zuweilen auch vor, daß die Verunreinigungen sehr festsitzen und das Garn beim Durchlaufen der Reinigungsvorrichtung reißt.
  • Hat sich der Kamm mit Verunreinigungen vollgesetzt, so wird der ihn tragende Halter zum Reinigen des Kammes vorgeschwenkt; hierbei läuft das Garn dann weiterhin durch die Vorrichtung ohne gereinigt zu werden. Mitunter kommt es auch vor, daß der Kamm gelegentlich durch unzweckmäßige Führung und Druck des Garnes etwas geöffnet wird, so daß der Kamm die in dem Garn enthaltenen Verunreinigungen nicht abstreift.
  • Schließlich kommt es mitunter vor, daß das Garn aus der Reinigungsvorrichtung völlig freikommt und zeitweilig an der Vorrichtung ungereinigt vorbeiläuft. In allen ,diesen Fällen entsteht dann fehlerhaftes Garn, dessen nachfolgende Verarbeitung beim Weben od. dgl. erhebliche Störungen des Arbeitsganges oder Fehler im fertigen Erzeugnis nach sich ziehen kann.
  • Bei dem Garnreiniger nach der Erfindung sind diese Nachteile dadurch vermieden, daß außer dem Kamm ein zusätzliches, in seiner Lage gleichfalls auf die Garnstärke einstellbares Reinigungsglied, z. R. eine Abstreifklinge, vorgesehen ist, das wirksam bleibt, wenn der Kamm zum Reinigen in die unwirksame Stellung geschwenkt wird.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Beispiel für die Ausführung eines Garnreinigers nach der Erfindung. und zwar zeigt Fig. I die Vorderansicht des Gerätes, Fig. 2 die Vorderansicht des Kammhalters allein in größerem Maßstab ohne die zugehörige Fadenfüh rnngsplatte, Fig. 3 die Ansicht des Kammhalters von hinten und Fig. 4 die Seitenansicht des Kammhalters nach Fig. 3 von links her.
  • An einer Trägerleiste I ist eine rechtwinklig umgesetzte Stützplatte 2 befestigt, deren Oberfläche eine Wölbung aufweist. Diese Wölbung paßt sich dem Kreisbogen an, den der hintere Arm des schwingbar gelagerten Halters 3 beschreibt, wenn man ihn in seinem Lager dreht, das durch eine in die Trägerleiste 1 eingezogene Schraube 4 gebildet ist. An dem vorderen Arm des Halters 3 ist mit Hilfe einer Stellschraube 5 ein Kamm 6 angebracht. dessen Zähne in der Durchlaufrichtung des Garnes nach vorn geneigt sind. Der Kamm 6 ist in bezug auf die Stützplatte 2 gegen den Druck einer Band feder 7 einstellbar.
  • An dem hinteren Arm des Halters 3 ist eine flache Leiste oder Klinge 8 mittels Schrauben g befestigt, mittels deren sie sich bei hinreichendem Spiel in den Löchern hinsichtlich ihres Abstandes von der Stützplatte 2 einstellen läßt.
  • Auf der Schraube 4 sitzt weiterhin eine Schraubenfeder I0, die den Halter 3 mit den daran hefestigten Teilen in seine Grundstellung drückt, die in Fig. 4 in auSgezogenen I,inien dargestellt ist.
  • Der Halter 3 ragt mit einem Anschlag 11 in einen Schlitz 12 der Trägerleiste I, der die Drehbarkeit des Halters begrenzt.
  • An .der Trägerleiste I ist weiterhin ein zylindrisches Auflager in Gestalt eines Bolzens I3 aus gehärtetem Stahl, Wolframkarbid od. dgl. befestigt. über den das zu reinigende Garn läuft. Die Stützplatte 2 trägt längs ihrer hinteren Kante eine Leiste I4, die mittels Schrauben in ihrer Lage einstellbar ist. 15 und I6 sind abnehmbare Deckel.
  • Ein derartiger Garnreiniger ist vorzugsweise an einer Fadenführungsplatte I7 befestigt, die ihrerseits in geeigneter Stellung an einer zur weiteren Verarbeitung des gereinigten Garnes bestimmten Textilmaschine angebracht sein kann. Die Fadenführungsplatte 17 ist von länglicher Gestalt und weist eine gewöll)te Oberkante auf, die nach Fig. I von links her zur Reinigungsvorrichtung hin allmäihlich ansteigt und auf der anderen Seite der Reinigungsvorrichtung steil abfällt. Im Bereich der Reinigungsvorrichtung weist diese Platte eine Offnung I8 und weiterhin in Höhe des Kammes 6 einen Durchlaßschlitz 19 auf.
  • Der Kamm 6 und die Klinge 8 oder die Leiste 14 werden so in bezug auf die gekrümmte Oberfläche der Stützplatte 2 und ,des fhr zugeordneten Bolzens 13 eingestellt, daß sie nur einen der jeweiligen Garnstärke angepaßten Durchlaß freigeben. Das Garn läuft beim Reinigen von der Leiste 14 über die Platte 2 und den BolzenI3 und wird dabei unter der Klinge 8 und dem Kamm 6 doppelt gereinigt.
  • Muß der Halter 3 gelegentlich zum Reinigen ,des Kammes 6 nach vorn geschwenkt werden, wie dies in Fig.4 mit gestrichelten Linien für die Teile 6 und 8 angedeutet ist, so verbleibt dabei die Klinge 8 über -der P!atte 2 und streift dabei weiterhin die gröberen Verunreinigungen vom Garn ab. Sobald der Kamm 6 gereinigt ist kehrt der Halter 3 unter Wirkung der Feder in selbsttätig wieder in seine Ausgangslage zurück.
  • Bei Bedarf können hinter der Reinigungsvorrichtung in geeigneter Weise ausgebildete und angeordnete Garnführungsvorrichtungen vorgesehen sein.
  • Die Fadenführungsplatte I7 ist so ausgebildet, daß der Faden oder das Garn stets die Offnung I8 und dann ídie Reinigungsvorrichtungen durchlaufen muß. Wird der Faden zeitweilig abgelenkt, so läuft er stets wieder gegen die gekrümmten Flächen der Fadenführungsplatte I7 und durch den Spalt 19 hindurch in die Reinigungsvorrichtung zurück.
  • In abgeänderter Ausführung der Erfindung kann die hintere Klinge8 auch für sich an einem besonderen Halter gelenkig gelagert sein un;d unter Federdruck in ihrer Arbeitsstellung gehalten werden. Die Anlenkung der Klinge 8 kann dabei so erfolgen, daß sich beim Schwingen nach vorn der Durchlaßquerschnitt hunter der Klinge 8 verengt, so daß sich die Reinigungswirkung der Klinge auf das Garn verstärkt.
  • Da die Klinge 8 eine XTorreinigung des Garnes bewirkt, braucht Ider Kamm 6 nur gelegentlich gereinigt zu werden, und zwar gewöhnlioh nur dann. wenn eine Garnspule abgelaufen ist und neues Garn in den Reiniger eingezogen werden muß.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Garnreiniger mit einem an einem schwenkhar gelagerten Halter angebrachten Kamm, der in seiner Lage zu einer den Garndurchlaß begrenzenden Gegeufläche auf unterschiedliJche Garustärken einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Kamm (A6) ein zusätzliches, in seiner Lage gleichfalls auf die Garnstärke einstellbares Reilnigungsglied, z.13. eine Abstreifklinge (8), vorgesehen ist, das wirksam bleibt, wenn der Kamm (6) zum Reinigen in die unwirksame Stellung geschwenkt wird.
  2. 2. (larnreiniger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kammhalter (3) eine das zusätzliche Reinigungsglied (8) untergreifende Stützplatte (2) zugeordnet ist, die eine dem Scbwtngbogen dieses Gliedes beim Schwenken des Halters (3) angepaßte, gekrümmte Leitfläche aufweist, und das der Halter (3) durch eine Rückführfeder (io) in seiner Arbeitsstellung gehalten und durch zusammenwirkende Anschläge (I r und I2? in seinem Schwenkbereich begrenzt ist.
  3. 3. Garnreiniger nach jedem der Ansprüche I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem zusätz- lichen Reinigungsglied (8) eine zum Einstellen des Durchlasses auf die Garnstärke verstellbare Gegenleiste (I4) zugeordnet ist.
  4. 4. Garnreiniger nach jedem der vofhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen oder mehrere annehmbare Schutzdecke! (15 und I6).
  5. 5. Garnreiniger nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Garnreiniger bildenden Teile (I bis t6) einseitig an einer länglichen Fadenführungsplatte (I7) angebracht sind, die an ihrer den Garnreiniger aufnehmenden Seite einen das Garn führenden Ausschnitt (18) sowie eine stei! geneigte Außenkante aufweist, die einen in den Ausschnitt (i 8) einlaufenden Durchlaßschlitz (I9) für das Garn aufweist.
    Anlgezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 280 434.
DEB20843A 1952-06-18 1952-06-18 Garnreiniger Expired DE916758C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB20843A DE916758C (de) 1952-06-18 1952-06-18 Garnreiniger

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB20843A DE916758C (de) 1952-06-18 1952-06-18 Garnreiniger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE916758C true DE916758C (de) 1954-08-16

Family

ID=6960444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB20843A Expired DE916758C (de) 1952-06-18 1952-06-18 Garnreiniger

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE916758C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174938B (de) * 1958-08-09 1964-07-30 British Nylon Spinners Ltd Sammelfadenfuehrung fuer Schmelzspinnvorrichtungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH280434A (de) * 1948-03-10 1952-01-31 Universal Winding Co Fadenreiniger.

Patent Citations (1)

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