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DE916066C - Symmetrischer Gleichspannungsverstaerker - Google Patents

Symmetrischer Gleichspannungsverstaerker

Info

Publication number
DE916066C
DE916066C DET6038A DET0006038A DE916066C DE 916066 C DE916066 C DE 916066C DE T6038 A DET6038 A DE T6038A DE T0006038 A DET0006038 A DE T0006038A DE 916066 C DE916066 C DE 916066C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
voltage changes
resistor
amplifier according
tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET6038A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rudolf Cantz
Georg Linckelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET6038A priority Critical patent/DE916066C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE916066C publication Critical patent/DE916066C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
    • H03J3/14Visual indication, e.g. magic eye

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Symmetrischer Gleichspannungsverstärker Vorausgesetzt wird hier ein gegen Erde symmetrischer Gleichspannungsverstärker, der also in der Lage ist, sowohl gegen Erde gleichsinnige als auch gegensinnige Spannungsänderungen zu verstärken. Bei manchen Verwendungszwecken solcher Verstärker, z. B. für die bekannte richtungsabhängige Verstimmungsanzeige in Empfängern, besteht die Aufgabe, die Verstärkung der gegensinnigen Spannungsänderungen zu erhöhen. Dies ist bei Verstimmungsanzeigern gleichbedeutend mit einer Erhöhung der Anzeigeempfindlichkeit, ohne von einer einzigen Triodenverstärkerstufe, die der Anzeigeröhre vorhergeht, abgehen zu müssen. Ferner kann die Aufgabe vorkommen, die Verstärkung für die gleichsinnigen Spannungsänderungen so zu bemessen, daB der Verstärker gerade den an seinem Eingang vorkommenden Spannungsbereich verarbeiten kann. Bei der Verstimmungsanzeige in Empfängern sind diese gleichsinnigen Spannungsänderungen diejenigen, die den Änderungen der Trägerspannung entsprechen und beim Empfang verschieden starker Sender auftreten. Die Erfindung löst diese Aufgaben. Sie gestattet in ihrer verbesserten Ausführungsform (Abb. 2 und 3) ein gewünschtes Verhältnis der Verstärkung von gleich- und gegensinnigen Spannungsänderungen zu erzielen.
  • Die Erfindung ermöglicht ferner die Verwendung eines symmetrischen Gleichspannungsverstärkers als störbegrenzenden Niederfrequenzverstärker beim Empfang frequenzmodulierter Schwingungen, der auf dem Prinzip der schnellen Verstärkungsregelung beruht.
  • Die Erfindung besteht darin, daB ein Teil der an der Anode jeder der beiden Röhren des symmetrischen Gleichspannungsverstärkers auftretenden Spannungsänderungen über je eine Widerstandsschaltung im Sinne einer Mitkopplung für die gegensinnigen Spannungsänderungen und einer Gegenkopplung für die gleichsinnigen Spannungsänderungen galvanisch zum Gitter der anderen Röhre geführt ist.
  • Es ist bekannt, symmetrische Verstärker, z. B. mehrstufige Meßverstärker, so zu bauen, daß sie praktisch nur gegensinnige Spannungsänderungen, «-elche ihren Eingangsklemmen zugeführt werden,-verstärken, aber auf gleichsinnige Spannungsänderungen innerhalb gewisser Grenzen fast gar nicht reagieren. Durch eine hohe Gegenkopplung für gleichsinnige Spannungsänderungen am Eingang wird nämlich bei diesen Verstärkern bewirkt, daß das absolute Potential der beiden Eingangsklemmen möglichst geringe Arbeitspunktverschiebungen der Röhre bewirkt und damit die Verstärkung einer Potentialdifferenz, also einer Spannung, nur wenig beeinflußt.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten Verstärkern ist der erfindungsgemäße symmetrische Verstärker so ausgeführt, daß die Verstärkung der gleichsinnigen Spannungen nicht soweit wie möglich unterbunden, sondern ebenfalls für ganz bestimmte Zwecke ausgenutzt wird. Außerdem wird bei der Erfindung die Verstärkung für die gegensinnigen Spannungsänderungen durch eine Mitkopplung erhöht.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Ausführungsbeispiele näher erklärt.
  • Abb. i zeigt einen einstufigen symmetrischen Verstärker mit den Röhren Röl und Rö2. An den Eingangsklemmen a und b sind gestrichelt zwei Stromquellen mit den zugehörigen Innenwiderständen dargestellt. An die Ausgangsklemmen des Verstärkers ist eine Verstimmungsanzeigeröhre A mit den beiden Steuerelektroden A, und A2 angeschlossen. Erfindungsgemäß ist die Anode jeder Röhre Röi und Röz mit dem Gitter der anderen Röhre über einen Widerstand R1 bzw. R= verbunden. Hierdurch entsteht gleichzeitig eine '.N#litkopplung für die gegensinnigen Spannungsänderungen am Eingang und eine Gegenkopplung für die gleichsinnigen Spannungsänderungen am Eingang. Durch die Gegenkopplung wird der Verstärkungsgrad für die gleichsinnigen Spannungsänderungen entsprechend der Trägeramplitude so eingestellt, daß der Verstärker den an seinem Eingang vorkommenden Spannungsbereich verarbeiten kann. Durch die Mitkopplung wird dagegen außer der vergrößerten Verstärkung noch die besondere M'irkung erzielt, daß schon kleine Arbeitspunktverschiebungen zu bedeutenden Verstärkungsänderungen führen. Hat man z. B. zwei negative Potentiale an den Eingangsklemmen, so wird die Verstärkerwirkung für deren Differenz um so kleiner, je höhere negative 'Werte diese Potentiale haben, und man kann dadurch erreichen, daß die Spannungsdifferenz am Ausgang bei einem bestimmten prozentualen Unterschied der beiden Eingangsspannungen innerhalb eines gewissen Bereiches nur noch wenig von der absoluten Größe der beiden Potentiale abhängt. Dies ist zur Erzielung einer gleichmäßigen Anzeigeempfindlichkeit beim Empfang von starken und schwachen Sendern wichtig. Den erwähnten Zusammenhang verwirklicht man durch geeignete Formung der Röhrenkernlinie und durch die Wahl des Arbeitspunktes und des Mitkopplungsgrades der betreffenden Verstärkerröhren. Da im allgemeinen die Innenwiderstände der Spannungsquelle am Eingang zu klein sind, wird meist die Einschaltung der dargestellten Vorschaltwiderstände Rz, notwendig sein.
  • Da durch die galvanische Verbindung der Anode der einen Röhre mit dem Gitter der anderen Röhre eine positive Vorspannung an die Gitter gelangt, muß diese durch eine entsprechende negative Gittervorspannung kompensiert oder überkompensiert werden, wozu in diesem Beispiel der gemeinsame Kathodenwiderstand Rk; dient.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ist zusätzlich der Widerstand R3 eingeschaltet, der zweckmäßig regelbar ist. Dieser Widerstand R3 dient nur zur Einstellung der Mitkopplung, so daß sich durch ihn das gewünschte Verhältnis von Mitkopplung zur Gegenkopplung und damit das gewünschte Verhältnis der Verstärkungen für die gegensinnigen und gleichsinnigen Spannungsänderungen einstellen läßt. Alle anderen Widerstände der Schaltung beeinflussen gleichzeitig die Mitkopplung und die Gegenkopplung. Bei Einschaltung des Widerstandes R3 müssen zur Erzielung derselben Mitkopplung wie in Abb. i die Widerstände R1 und R. entsprechend kleiner bemessen «erden. Dann erhält man bei gleicher Mitkopplung eine stärkere Gegenkopplung.
  • Die Schaltung nach Abb. 3 unterscheidet sich von der nach Abb. 2 dadurch, daß der Widerstand R3 an Anzapfungen der beiden Gegenkopplungswiderstände angeschaltet ist. Dies kann, wie dargestellt, dadurch geschehen, daß die Widerstände R1 und R, in Abb. e -durch je zwei Widerstände R4 und R; bzw. R, und R7 in Abb. 3 ersetzt sind, an deren Verbindungspunkte der `'Widerstand R3 angeschaltet wird. Die Wirkung des Widerstandes R3 ist hierbei grundsätzlich dieselbe wie in Abb.2, jedoch liegt zwischen den beiden Gittern ein höherer Gesamtwiderstand R3 ; R,; + R, so daß R3 einen kleinen Widerstandswert haben kann, was bei Anwendung eines regelbaren Schichtwiderstandes erwünscht ist. Der Widerstandswert liegt dann in der Größenordnung von einigen ioo ooo Ohm, während sonst einige Millionen Ohm in Frage kommen.
  • In dem Beispiel nach Abb. 3 ist der Symmetrierpunkt des Anodenkreises mittels eines regelbaren Widerstandes W einstellbar gemacht. Dieses Mittel kann natürlich auch bei den anderen Ausführungsbeispielen angewendet werden.
  • Bei der Anwendung der oben beschriebenen Verstärker zur Verstimmungsanzeige wird der Eingang des Verstärkers galvanisch an die beiden die gegensinnigen Spannungen führenden Ausgangsklemmen eines Diskriminators angeschaltet, z. B. an eine Riegger-Schaltung oder an einen Diskriminator mit zwei gegensinnig verstimmten Schwingungskreisen oder an die beiden Ausgangsklemmen eines symmetrischen Verhältnisgleichrichters. Bei Verwendung eines unsymmetrischen, d. h. ausgangsseitig mit der einen Klemme geerdeten Verhältnisgleichrichters wird der Verstärker, wie Abb. 4 zeigt, an den mit der Mitte des Belastungswiderstandes R, verbundenen Punkt III und an den Punkt B auf der Brückendiagonale der Schaltung angelegt. Es ergeben sich dann nach Abb. 5 die Kurven UIII und UB, welche die Abhängigkeit der Spannung U in Abhängigkeit von der Frequenz zeigt. An der Klemme I in Abb. q. tritt die Spannung nach der Kurve UI in Abb. 5 auf. An der Klemme III herrscht dann die halbe Spannung entsprechend der Kurve UIII. Die Differenzspannung bewirkt die Steuerung des Abstimmungsanzeigers.
  • Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Verstärkers als störbegrenzender Niederfrequenzverstärker wird der Eingang des Verstärkers galvanisch mit der Demodulationsstufe für frequenzmodulierte Stufen verbunden, also ebenfalls mit einem Diskriminator. An den Ausgang des Verstärkers kann dann z. B. die Gegentaktendstufe angeschlossen werden. Die Verstärkung des erfindungsgemäßen Verstärkers wird dann so bemessen, daß sie mit steigender Empfangsamplitude umgekehrt proportional abnimmt. Eine derartige Verstärkungsregelung kann entweder den hochfrequenzseitigen Verstärker ersparen, oder sie kann dazu verwendet werden, um eine unvollkommene hochfrequenzseitige Begrenzung zu ergänzen.
  • Es ist grundsätzlich auch möglich, mit demselben Verstärker die beiden erwähnten Verwendungen gleichzeitig durchzuführen, wenn man dafür sorgt, daß zwischen dem Verstärkerausgang und dem Anschluß der Steuerstege des Verstimmungsanzeigers Niederfrequenzsiebglieder liegen, damit die Steuerstege keine Niederfrequenzspannungen erhalten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Symmetrischer Gleichspannungsverstärker mit mindestens zwei Röhren zur Verstärkung von gegensinnigen und gleichsinnigen Spannungsänderungen und mit einer Gegenkopplung, insbesondere für die richtungsabhängige Verstimmungsanzeige in Empfängern, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der an der Anode jeder der beiden Röhren auftretenden Spannungsänderungen über je eine Widerstandsschaltung im Sinne einer Mitkopplung für die gegensinnigen Spannungsänderungen und einer Gegenkopplung für die gleichsinnigen Spannungsänderungen galvanisch zum Gitter der anderen Röhre geführt ist.
  2. 2. Gleichspannungsverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gitterzuleitung jeder der beiden Röhren je ein gegenüber dem inneren Widerstand der Eingangsspannungsquelle großer Widerstand (R,) geschaltet ist und daß die Anode jeder Röhre über je einen Widerstand (R1, R2) mit dem Gitter der anderen Röhre verbunden ist und daß in den Kathodenleitungen der Röhren je ein Kathodenwiderstand oder ein gemeinsamer Kathodenwiderstand (Rk) zur Erzeugung einer negativen Gittervorspannung liegt (Abb. i).
  3. 3. Gleichspannungsverstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter über einen insbesondere einstellbaren Widerstand (R3) miteinander verbunden sind, der bei gleichbleibender Mitkopplung für die gegensinnigen Spannungsänderungen eine starke Gegenkopplung für die gleichsinnigen Spannungsänderungen bewirkt (Abb. 2). q..
  4. Gleichspannungsverstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Anzapfungen auf den zwischen Gitter und Anode liegenden Widerständen über einen insbesondere einstellbaren Widerstand (R3) miteinander verbunden sind, der bei gleichbleibender Mitkopplung für die gegensinnigen Spannungsänderungen eine stärkere Gegenkopplung für die gleichsinnigen Spannungsänderungen bewirkt (Abb. 3).
  5. 5. Gleichspannungsverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Symmetriepunkt des Anodenkreises der beiden Röhren einstellbar ist (Abb.3).
  6. 6. Gleichspannungsverstärker nach Anspruch i in Anwendung auf Verstimmungsanzeiger, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitkopplung so eingestellt ist, daß gleiche prozentuale Unterschiede der beiden Eingangsspannungen ungefähr gleiche absolute Anzeigeunterschiede ergeben.
  7. 7. Gleichspannungsverstärker nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung als störbegrenzender Niederfrequenzverstärker mit galvanischer Verbindung des Eingangs mit der Demodulationsstufe eines Empfängers für frequenzmodulierte Schwingungen.
DET6038A 1952-04-11 1952-04-11 Symmetrischer Gleichspannungsverstaerker Expired DE916066C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET6038A DE916066C (de) 1952-04-11 1952-04-11 Symmetrischer Gleichspannungsverstaerker

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DET6038A DE916066C (de) 1952-04-11 1952-04-11 Symmetrischer Gleichspannungsverstaerker

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Publication Number Publication Date
DE916066C true DE916066C (de) 1954-08-02

Family

ID=7545200

Family Applications (1)

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DET6038A Expired DE916066C (de) 1952-04-11 1952-04-11 Symmetrischer Gleichspannungsverstaerker

Country Status (1)

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DE (1) DE916066C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093827B (de) * 1958-06-20 1960-12-01 Ludwig Roos Gleichspannungs-Differenzverstaerkerstufe mit Roehren
DE1194011B (de) * 1964-02-11 1965-06-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige
DE1296206B (de) * 1965-11-03 1969-05-29 Danfoss As Gleichstrom-Gegentakt-Verstaerker fuer Messzwecke

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1093827B (de) * 1958-06-20 1960-12-01 Ludwig Roos Gleichspannungs-Differenzverstaerkerstufe mit Roehren
DE1194011B (de) * 1964-02-11 1965-06-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige
DE1296206B (de) * 1965-11-03 1969-05-29 Danfoss As Gleichstrom-Gegentakt-Verstaerker fuer Messzwecke

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