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DE915951C - Einrichtung zur Frequenzumsetzung - Google Patents

Einrichtung zur Frequenzumsetzung

Info

Publication number
DE915951C
DE915951C DEP28978D DEP0028978D DE915951C DE 915951 C DE915951 C DE 915951C DE P28978 D DEP28978 D DE P28978D DE P0028978 D DEP0028978 D DE P0028978D DE 915951 C DE915951 C DE 915951C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
oscillation
comparison circuit
control voltage
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP28978D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gustav Guanella
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patelhold Patenverwertungs and Elektro-Holding AG
Original Assignee
Patelhold Patenverwertungs and Elektro-Holding AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patelhold Patenverwertungs and Elektro-Holding AG filed Critical Patelhold Patenverwertungs and Elektro-Holding AG
Application granted granted Critical
Publication of DE915951C publication Critical patent/DE915951C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B21/00Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies
    • H03B21/01Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies by beating unmodulated signals of different frequencies
    • H03B21/02Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies by beating unmodulated signals of different frequencies by plural beating, i.e. for frequency synthesis ; Beating in combination with multiplication or division of frequency

Landscapes

  • Radio Relay Systems (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Frequenzumsetzung Soll eine elektrische Schwingung von bestimmter Frequenz in eine solche anderer Frequenz umgewandelt werden, so wird dies in bekannten Einrichtungen verwirklicht durch Überlagerung der umzusetzenden Schwingung mit einer Hilfsschwingung, woraus eine neue Schwingung von gewünschter Frequenz resultiert.
  • Eine derartige Frequenzumsetzung kommt beispielsweise in den bekannten Überlagerungsempfängern zur Anwendung. Ein im Empfänger eingebauter Oszillator erzeugt die notwendige Hilfsschwingung, wobei entweder diese Hilfsschwingung selbst oder eine passende Oberwelle derselben zur Überlagerung benutzt wird. Ein solcher Empfänger hat aber den Nachteil, daß eventuelle Schwankungen der Trägerfrequenz eines zu empfangenden Signals vom Hilfsoszillator, der ja unabhängig von den Senderschwingungen arbeitet, nicht kompensiert werden, so daß das Zwischenfrequenzband wenigstens teilweise außerhalb des Frequenzbereiches des Zwischenfrequen.zverstärkers von üblicher Bandbreite zu liegen kommt.
  • Es ist auch bekannt, in Richtstrahlrelaisstationen für Ultrakurzwellen mit mindestens einmaliger Frequenzumsetzung zu arbeiten. Diese Richtstrahlrelaisstationen dienen dazu, die Verbindung zwischen einem Sendeort und einem mit diesem nicht in Sichtverbindung stehenden Empfangsort zu ermöglichen. Die von der Relaisstation aufgefangene Schwingung wird in ihrer Frequenz umgewandelt und dann neuerdings ausgestrahlt. Eine Frequenzumsetzung. ist dabei notwendig, um Rückkopplungen zwischen Sende- und Empfangsantenne zu vermeiden.
  • Es ist bekannt, die notwendigen Hilfsschwingungen in den Relaisstationen mittels möglichst frequenzstabiler Oszillatoren, beispielsweise Quarzoszillatoren, zu erzeugen. Eine solche Einrichtung hat aber den Nachteil, daß auch kleine Frequenzabweichungen des Hilfsoszillators zu entsprechenden Frequenzabweichungen der von der Relaisstation ausgesandten Schwingung führen, wobei sich diese Fehler speziell bei Relaisketten mit mehreren Relaisstationen addieren können, wodurch am Ende des Übertragungsweges unzulässig große Frequenzabweichungen auftreten können.
  • Zudem wird der Aufwand, der durch die beispielsweise quarzgesteuerten Hilfsoszillatoren bedingt ist, bei einem Übertragungsweg mit vielen Relaisstationen, die z. B. in gebirgigen Gegenden nicht zu vermeiden sind, unangenehm groß.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, welche die vorerwähnten Nachteile vermeidet und die Verwendung von quarzgesteuerten Hilfsoszillatoren erübrigt. Erfindungsgemäß handelt es sich um eine Einrichtung zur mindestens einmaligen Frequenzumsetzung einer elektrischen Schwingung innerhalb eines Teilstückes eines Übertragungsweges durch Überlagerung der umzusetzenden Schwingung mit einer in einem Nebenkreis durch einen Hilfsoszillator angeregten Schwingung, wobei ein Frequenzvergleichskreis dauernd die Abweichung der Frequenz einer im Nebenkreis auftretenden Schwingung gegenüber der Frequenz einer im Übertragungsweg vorkommenden Schwingung feststellt, und eine dieser Frequenzabweichung entsprechende Regelspannung erzeugt, welche zur Stabilisierung der Frequenz der Hilfsoszillatorschwingung dient.
  • Die Erfindung sei an Hand von Ausführungsbeispielen mit Hilfe der Zeichnungen erläutert.
  • Fig. i bis 4 zeigen Beispiele von erfindungsgemäßen Schaltungen der an und für sich bekannten Schaltelemente Fig. 5 gibt ein detailliertes Schaltbild des in Fig. 3 festgehaltenen Erfindungsbeispiels wieder; Fig. 6 zeigt Detailschaltungen von in Fig. 2 und 4 verwendeten Schaltelementen.
  • In einem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i ist die Anlage einer Richtstrahlrelaisstation wiedergegeben. Der Vorverstärker R, die Überlagerungsstufe Ml, der Zwischenfrequenzverstärker 2F, die Überlagerungsstufe M2 sowie der Sendeverstärker T bilden ein Teilstück des ganzen Übertragungsweges. Die durch den Vorverstärker R verstärkte Spannung e1 der Empfangsschwingung (unter allen im folgenden mit e1 bezeichneten Schwingungen ist stets eine Wechselspannung der Frequenz f1 zu verstehen) wird in der Überlagerungsstufe Ml mit einer Hilfsschwingung es überlagert, wodurch eine Zwischenfrequenzschwingung e2 entsteht, welche nach Verstärkung im Zwischenfrequenzverstärker ZF mit eifiter weiteren Hilfsschwingung e7 in der Überlagerungsstufe M2 überlagert wird, woraus die endgültige Sendeschwingung e3 entsteht, welche auf den Sendeverstärker T gelangt. Die Frequenz der von dem Hilfsoszillator H erzeugten Schwingung e4 wird einerseits in dem FrequenzvervielfacherQl um den Faktor n, und andererseits in dem Frequenzvervielfacher Q2 um den Faktor n2 vervielfacht, so daß die Hilfsschwingungen es bzw. e7 entstehen. Ein Frequenzvervielfacher Qo vervielfacht die Frequenz der Hilfsschwingung e4 um den Faktor n, derart, daß eine Hilfsschwingung e,, entsteht, deren Frequenz mit derjenigen der Empfangsschwingung e1 annähernd übereinstimmt. Die Frequenzen der beiden Schwingungen e1 und e,, werden in einem Frequenzvergleichskreis S (s. Beschreibung zu Fig. 5) verglichen, wobei dieser eine der Frequenzdifferenz der Schwingungen e1 und es entsprechende Regelspannung« erzeugt, die dazu dient, die Frequenz der Schwingung e4 des Hilfsoszillators und damit auch die durch Vervielfachung daraus gewonnenen Frequenzen der Schwingungen es und e7 konstant zu halten..
  • Bezeichnet man die Frequenzen der Schwingungen e1, e2... e7 mit f1, f2. . . f7, so lassen sich die folgenden Beziehungen formulieren: f, = no - f4; f6 = n1 ' f4; f7 = n2 - f4; woraus sich nach Abgleichung von f5 mit f1 ergibt: f3 = fl ± f6 ± f7 = . fi. Es steht also die Sendefrequenz f3 zur Empfangsfrequenz f1 in einem ganzzahligen Verhältnis, da ja die Vervielfachungsfaktoren no, n1, ia, selbst ganzzahlig sind. Es ist somit möglich, das Frequenzverhältnis von Empfangs- und Sendefrequenz dem Faktor i soweit zu nähern, daß keine Rückkopplungserscheinungen auftreten, ohne dabei mit unbequemen Vervielfachungsfaktoren arbeiten zu müssen. Setzt man beispielsweise für die Faktoren no = 4, yal = 2 und n2 = 3, so ergibt sich ein Frequenzverhältnis ß : f1 = 5 : 4, vorausgesetzt, daß von der Überlagerungsstufe Ml die Differenzfrequenz f1- f6 dem Zwischenfrequenzverstärker und von der Überlagerungsstufe M2 die Summenfrequenz f2 -[- f7 dem Sendeverstärker T zugeführt wird. Die dauernde Kontrolle der Frequenz des Hilfs- i oszillators H durch den Frequenzvergleichskreis S gewährleistet somit auch die Konstanz des gewählten Frequenzverhältnisses f3: f, Fig.2 zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel. Das Teilstück des Übertragungsweges, innerhalb welchem die Frequenzumsetzung erfolgt, sei wiederum eine Richtstrahirelaisstation. Die Bezugszeichen haben die gleiche Bedeutung wie in Fig. i. Der Hilfsoszillator H erzeugt eine Hilfsschwingung e4, die in einem Oberwellenerzeuger P in ein Gemisch es von Oberwellen der Hilfsschwingung e4 verwandelt wird. Dieser Oberwellenerzeuger P enthält beispielsweise mindestens eine Verstärkerröhre nicht linearer Charakteristik, so daß aus der sinusförmigen Schwingung e4 das erwähnte Frequenzgemisch entsteht. Mit den Bandfiltern Bo, BI und B2 werden aus dem Gemisch e$ jeweils die geeigneten Schwingungskomponenten e5, es und e7 herausgegriffen, wobei wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i die Schwingungen e, bzw. e7 in den Überlagerungsstufen Ml bzw. M2 den Schwingungen el bzw. e2 überlagert werden und wobei die Schwingung e,; in dem Frequenzvergleichskreis S mit der Empfangsschwingung e., verglichen wird. Entsprechend der Frequenzdifferenz f1- f5 liefert dieser eine Regelspannung u zur Stabilisierung des Hilfsoszillators H. Auch in dieser Einrichtung ist das Verhältnis der Empfangsfrequenz f1 zur Sendefrequenz f3 ganzzahlig, da ja die im Oberwellenerzeuger P entstehenden Schwingungen e5, es und e7 in ganzzahligem Frequenzverhältnis zur Schwingung e4 des Hilfsoszillators stehen.
  • Die in diesen beiden Beispielen gemäß Fig. i und 2 dem Frequenzvergleichskreis S vom Vorverstärker R zugeführte Schwingung e1 hat eine verhältnismäßig kleine Amplitude im Vergleich zur Amplitude derHilfsschwingung, da die Verstärkung im Vorverstärker meist gering ist. Es ist jedoch möglich, an Stelle der Empfangsfrequenz entweder die Zwischenfrequenz oder die Sendefrequenz zum Vergleich mit der Frequenz des Hilfsoszillators zu verwenden, wie dies in den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
  • Fig. 3 zeigt wiederum eine Relaisstation mit genau den gleichen Schaltelementen wie in Fig. i, wobei wiederum die Bezugszeichen dieselbe Bedeutung haben.
  • Dem Frequenzvergleichskreis S wird nebst der Schwingung e5, anstatt wie in Fig. i die Empfangsschwingung e1, die mittels des Vervielfachers Q3 aus der verstärkten Zwischenfrequenzschwingung e2 erzeugte Schwingung e9 zugeführt. Es wird somit eine der Differenz der Frequenz f9 und f5 entsprechende Regelspannung u zur Stabilisierung des Hilfsoszillators erzeugt. Mit f1, f2... f7 sind wiederum die zu den Schwingungen e1, e2... e7 gehörenden Frequenzen bezeichnet. Da f5, f, und f7 ganzzahlige Vielfache von f4 sind und f e ein ganzzahliges Vielfaches von f2 ist, stehen auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Empfangsfrequenz f1 und die Sendefrequenz f3 in einem ganzzahligen Verhältnis.
  • Da f9 = n3 f2 und f5 mit f9 abgeglichen wird und zudem für f5, f, und f7 die früher erwähnten Beziehungen gelten, ergibt sich für f 3 = f1 ± f, ± f7 = . Wählt man als Vervielfachungsfaktoren beispielsweise no = 4, ni = 2,n2 = 3 und n3 = 2, so folgt f,: f1 = 5:4 für den Fall, daß wiederum in der Überlagerungsstufe Ml die Differenzfrequenz f1 - fo und in der Überlagerungsstufe M2 die Summenfrequenz f2 + f7 gebildet wird.
  • Man kann natürlich die Frequenzen auch so wählen, daß mindestens einer der Vervielfachungsfaktoren gleich eins wird, so daß der entsprechende Vervielfacher weggelassen werden kann.. Besonders einfach wird die Anordnung, wenn n, = n3 = i ist, d. h. wenn die Vervielfacher Q3 und Q, wegfallen, wobei somit die Hilfsfrequenz f4 direkt mit der Zwischenfrequenz f2 verglichen wird.
  • Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem analog dem Beispiel gemäß Fig.2 ein Oberwellenerzeuger P ein Gemisch e, von Oberwellen der Hilfsschwingung e4 erzeugt, aus welchem Bandfilter B,B1B2 die gewünschten Frequenzen ausblenden. Im Frequenzvergleichskreis S wird nun beispielsweise die Sendefrequenz f 3 mit der Frequenz f5 der Hilfsschwingung e5 verglichen und eine der Differenz f3- f5 entsprechende Regelspannung u zur Stabilisierung des Hilfsoszillators H gewonnen. Auch bei dieser Anordnung stehen wiederum Empfangsfrequenz f1 und Sendefrequenz f3 in einem ganzzahligen Verhältnis. Es bestehen natürlich noch weitere Ausführungsmöglichkeiten mit nur einmaliger oder mehr als zweimaliger Überlagerung, wobei immer alle Überlagerungshilfsschwingungen aus einem einzigen Hilfsoszillator gewonnen werden, und wobei der Hilfsoszillator durch eine Regelspannung stabilisiert wird, die ein Frequenzvergleichsgerät entsprechend der Differenz der Frequenz einer im Übertragungsweg vorkommenden Schwingung und der Frequenz einer Hilfsschwingung erzeugt.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung kann, wie bereits erwähnt, auch zur Frequenzumsetzung in einem Überlagerungsempfänger verwendet werden.
  • In diesem Fall benötigt man nur noch die in Fig. i oder 2 innerhalb der gestrichelten Umrandung liegenden Schaltelemente. Das Teilstück des Übertragungsweges, innerhalb welchem die Frequenzumsetzung erfolgt, entspricht dann dem Vorverstärker R der Überlagerungsstufe Ml und dem Zwischenfrequenzverstärker ZTeines Überlagerungsempfängers. Der Hilfskreis enthält dann beispielsweise nurmehr die Elemente Hilfsoszillator H, Frequenzvervielfacher Q, und Q, sowie Frequenzvergleichskreis S gemäß Fig. i, oder gemäß dem Beispiel der Fig. 2 die Elemente Hilfsoszillator H, Oberwellenerzeuger P, Bandfilter B, und Bi sowie Frequenzvergleichskreis S.
  • Die Zwischenfrequenzschwingung wird dann nicht einer weiteren Überlagerungsstufe, sondern direkt einem Demodulator zugeführt und wie üblich 'weiter verarbeitet.
  • Wird die Erfindung zur Frequenzumsetzung anstatt für amplitudenmodulierte Schwingungen für frequenzmodulierte Schwingungen verwendet, so ist unter den Frequenzen f1, f2 ...jeweils die mittlere Frequenz zu verstehen. Die momentanen Frequenzabweichungen von dieser mittleren Frequenz, entsprechend den Augenblickswerten der Modulationsspannung, überlagern der Regelspannung u des Frequenzvergleichskreises eine zusätzliche Wechselkomponente. Es ist natürlich leicht, beispielsweise durch Tiefpaßfilter alle Wechselkomponenten der Regelspannung u, deren Frequenzen in den Bereich der zu übertragenden Niederfrequenzen fallen, zu eliminieren.
  • Unter dieser Voraussetzung bleiben sowohl die Frequenz f4 des Hilfsoszillators als auch die Frequenzen f6 und f7 der zur Überlagerung benutzten Schwingungen konstant, wodurch der Frequenzhub der Empfangsschwingung unverändert auf die Sendeschwingung übertragen wird. Darin besteht ein weiterer Vorteil der Erfindung, nebst den bereits erwähnten, gegenüber der bekannten Frequenzumsetzung in Relaisstationen, welche lediglich durch Frequenzverdopplung oder -halbierung erzielt wird.
  • Es soll nun noch an Hand der Fig. 5 ein detailliertes Schaltschema eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels, wie es in Fig.3 dargestellt ist, erläutert werden.
  • Im Vorverstärker R wird die empfangene Schwingung in der Röhre ir verstärkt und die Spannung e1 über die Kopplung 12 der Überlagerungsstufe Ml, welche als Gleichrichter eine Diode 13 enthält, zugeführt. Gleichzeitig gelangt über die Kopplung 14 die Überlagerungssparmung e, in den Überlagerungskreis, so daß über die Kopplung 15 die ausgewählte Zwischenfrequenzspannung e2 der Eingangsröhre 16 des Zwischenfrequenzverstärkers ZF zugeführt werden kann..
  • Im ZwischenfrequenzverstärkerZF ist nebst der Eingangsstufe mit der Röhre 16 und der Endstufe mit der Röhre 18 nur eine Zwischenstufe mit der Röhre 17 angedeutet. Die Stufenzahl des Zwischenfrequenzverstärkers ist für die Erfindung natürlich belanglos. Die verstärkte Zwischenfrequenzspannung e2 gelangt über die Kopplung =g in die Überlagerungsstufe M2, welche als Gleichrichter die Diode 2o enthält. Gleichzeitig gelangt über die Kopplung 21 die Überlagerungsspannung e7 in den Überlagerungskreis, so daß über die Kopplung 22 die ausgewählte Sendefrequenzspannung e3 der Verstärkerröhre 23 des Sendeverstärkers T zugeführt werden kann.
  • Der Hilfsoszillator H enthält beispielsweise eine rückgekoppelte Röhre 24. Die von diesem Hilfsoszillator erzeugte Spannung e4 wird über die Kopplung 25 den drei Frequenzvervielfachern Qö, Q1 und Q2 zugeführt. Jeder der drei Vervielfacher enthält eine Röhre 26, 27 bzw. 28, deren Gitterkreis 29, 3o bzw. 31 auf die Frequenz der Schwingung e4 abgestimmt ist. Entsprechend den verschiedenen Abstimmungen der Schwingkreise 32,33 bzw. 34 entstehen die voneinander verschiedenen Hilfsschwingungsspannungen e5, es bzw. e7, deren Frequenzen Vielfache der Frequenz der Schwingung e4 darstellen. Die Spannungen es und e7 werden, wie bereits oben beschrieben, in den Überlagerungsstufen 1'1T1 und lk72 weiterverarbeitet. Die Spannung e5 wird dem Frequenzvergleichskreis S zugeführt dessen Beschreibung folgt.
  • Der Überlagerungsstufe M2 wird über die Kopplung =g die Zwischenfrequenzspannung e2 entnommen und einem Frequenzvervielfacher Q3, der eine Röhre 35 enthält, über den Gitterkreis 36 zugeführt. Entsprechend der Abstimmung des Schwingkreises 37 wird eine Spannung e9, deren Frequenz ein Vielfaches der Frequenz der Schwingung e2 ist, ebenfalls dem Frequenzvergleichskreis S zugeführt, wo ihre Frequenz mit derjenigen der Schwingung e5 verglichen wird.
  • Im Frequenzvergleichskreis S wird aus der Spannung e9 durch Verstärkung in der Röhre 38 die Spannung e21 gewonnen und aus dieser durch Phasendrehung um go°, mittels der Kapazität 39 und des Widerstandes 40, und Verstärkung in der Röhre 41 die Spannung e22 erzeugt. Die Spannungen e21 und e22 stellen somit zwei um go° phasenverschobene Komponenten eines Drehfeldes dar. In den Mehrgitterröhren 42 und 43 werden diese Komponenten mit der Spannung e5 moduliert, woraus die beiden Spannungen e31 und e32 resultieren, deren Frequenz mit der Differenzfrequenz der Eingangsspannungen. e5 und e9 übereinstimmt. Diese Spannungen e31 und e32 bilden wieder die Komponenten eines rechts- oder linksläufigen Drehfeldes, je nachdem ob die Frequenz von e5 kleiner oder größer als die Frequenz von e, ist.
  • Diese Spannungen e31 und e32 erfahren in den Phasendrehkreisen, gebildet aus Widerstand 44 und Kapazität 45 bzw. Kapazität 46 und Widerstand 47, eine zusätzliche Phasendrehung, so daß die Spannungen e33 und e34 entweder gleichphasig oder gegenphasig sind, was wiederum nur davon abhängt, ob die Frequenz der Spannung von e5 kleiner oder größer ist als die Frequenz der Spannung e9.
  • Mit Hilfe der Doppeldiode 48 wird nun eine Gleichspannung u erzeugt, welche je nach der Gleichphasigkeit oder Gegenphasigkeit der über die Kopplungen 49 und 50 zugeführten Spannungen e33 und e34 ihre Richtung ändert.
  • Diese Regelspannung u variiert beispielsweise über den magnetisch beeinflußbaren Korrekturkondensator 51 die Eigenfrequenz des Schwingkreises 52 und damit die Sendefrequenz des Hilfsoszillators, und zwar im Sinne einer gegenseitigen Angleichung der durch Frequenzvervielfachung gewonnenen Spannungen e5 und e9.
  • An Stelle der in Fig. 5 gezeichneten elektromagnetischen Steuerung des Kondensators 51 ist es auch möglich, mittels des Drehfeldes, welches durch die Spannungskomponenten e31 und e", aufgebaut wird, beispielsweise einen Ferrarismotor anzutreiben, der dann seinerseits den Kondensator 51 steuert, da der Drehsinn des Ferrarismotors wieder davon abhängt, welche der Frequenzen der Spannungen e5 und e9 die größere ist.
  • Die in den Fig. 1, 2 und 4 gezeichneten Schaltungsblöcke können beispielsweise durch die in der Fig. 5 innerhalb der gestrichelten Umrandungen gezeichneten und mit den gleichen Bezugszeichen versehenen Detailschaltungen ersetzt werden.
  • Fig. 6 zeigt ein detailliertes Schaltbeispiel der in den Fig. 2 und 4 nur in Blockform gezeichneten Bandfilter Bp, B1 ... sowie des Oberwellenerzeugers P: Die vom Hilfsoszillator erzeugte Spannung e4 wird über den auf die Frequenz der Schwingung e4 abgestimmten Schwingkreis loo dem Gitter der Röhre 1o1 des Oberwellenerzeugers P zugeführt. Der Arbeitspunkt dieser Röhre ist in den nichtlinearen Teil ihrer Charakteristik gelegt, wodurch im Anodenkreis nebst der Grundschwingung e4 auch Oberwellen derselben auftreten. Dieses Schwingungsgemisch e$ wird über die Kopplung rot den Bandfiltern B,; B1 . . . zugeführt. Die Grundschwingung e4 kann beispielsweise schon im Oberwellenerzeuger P durch den auf die Frequenz der Schwingung e4 abgestimmten Kreis =o3 unterdrückt werden.
  • Von den Bandfiltern, welche alle gleich aufgebaut, aber natürlich verschieden dimensioniert sind, wurde nur das Filter B, dargestellt.
  • Die Schwingkreise 104 und 105 sind auf die Frequenz der durch das betreffende Filter auszublendenden Schwingung e5 abgestimmt und entsprechend der gewünschten Bandbreite gekoppelt. Der Widerstand =o6 verhindert eine gegenseitige störende Beeinflussung des Bandfilters B, und der an die Leitung 107 angeschlossenen weiteren Filter B1, B2 . . ., wie sie beispielsweise in den Fig. 2 und 4 gezeichnet sind.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur mehrmaligen Frequenzumsetzung einer elektrischen Schwingung innerhalb eines Teilstückes eines Übertragungsweges, insbesondere innerhalb einer Relaisstation für Richtstrahlübertragung, durch Überlagerung der jeweils umzusetzenden Schwingung mit jeweils einer Hilfsschwingung, dadurch gekennzeichnet, daß jcde Hilfsschwingung eine harmonische Oberschwingung einer durch einen Hilfsoszillator erzeugten Schwingung ist und daß ein Frequenzvergleichskreis dauernd die Abweichung der Frequenz einer im Übertragungsweg vorkommenden Schwingung gegenüber der Frequenz einer weiteren harmonischen Oberschwingung der durch den Hilfsoszillator erzeugten Schwingung feststellt und eine dieser Frequenzabweichung entsprechende Regelspannung erzeugt, welche zur Stabilisierung der Frequenz der Hilfsoszillatorschwingung dient.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis eine Regelspannung liefert, welche der Differenz der Eingangsfrequenz im Übertragungsweg und der Frequenz der Grundschwingung des Hilfsoszillators entspricht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis eine Regelspannung liefert, welche der Differenz der Eingangsfrequenz im Übertragungsweg und der Frequenz eines Vielfachen der Grundschwingung des Hilfsoszillators entspricht.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis eine Regelspannung liefert, welche der Differenz einer Zwischenfrequenz im Übertragungsweg und der Frequenz der Grundschwingung des Hilfsoszillators entspricht.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis eine Regelspannung liefert, welche der Differenz einer Zwischenfrequenz im Übertragungsweg und der Frequenz eines Vielfachen der Grundschwingung des Hilfsoszillators entspricht.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis eine Regelspannung liefert, welche der Differenz eines Vielfachen der Zwischenfrequenz im Übertragungsweg und der Frequenz der Grundschwingung des Hilfsoszillators entspricht.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis eine Regelspannung liefert, welche der Differenz eines Vielfachen der Zwischenfrequenz im Übertragungsweg und der Frequenz eines Vielfachen der Grundschwingung des Hilfsoszillators entspricht. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis eine Regelspannung liefert, welche der Differenz der Ausgangsfrequenz des Übertragungsweges und der Frequenz der Grundschwingung des Hilfsoszillators entspricht. g.
  9. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis eine Regelspannung liefert, welche der Differenz der Ausgangsfrequenz des Übertragungsweges und der Frequenz eines Vielfachen der Grundschwingung des Hilfsoszillators entspricht. io.
  10. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Nebenkreis je ein Frequenzvervielfacher jede benötigte Schwingung einzeln aus der Grundschwingung des Hilfsoszillators erzeugt. ii.
  11. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Nebenkreis ein Oberwellenerzeuger alle benötigten Schwingungen gemeinsam aus der Grundschwingung des Hilfsoszillators erzeugt und Bandfilter die entstehenden Schwingungen entsprechend ihrer Verwendung trennen.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die umzusetzende Schwingung amplitudenmoduliert ist.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die umzusetzende Schwingung frequenzmoduliert ist.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tiefpaßfilter aus der Regelspannung alle Wechselkomponenten, deren Frequenzen in den Bereich der zu übertragenden Modulationsfrequenzen fallen, ausscheidet.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzumsetzung zwischen dem Eingang und dem Ausgang einer Richtstrahlrelaisstation erfolgt.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzumsetzung zwischen dem Eingang und dem Demodulator eines Empfängers erfolgt.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis ein Drehfeld erzeugt, welches entsprechend der Frequenzdifferenz der zu vergleichenden Schwingungen rotiert und ein elektromechanisches System in entsprechender Drehrichtung antreibt und dadurch die Abstimmung des Hilfsoszillators verändert. i8. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das Drehfeld angetriebene elektromechanische System ein Ferrarismotor ist. i9. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvergleichskreis als Regelspannung eine der Frequenzdifferenz der zu vergleichenden Schwingungen vorzeichenrichtig entsprechende Gleichspannung liefert, welche ein elektromagnetisches System beeinflußt und dadurch die Abstimmung des Hilfsoszillators verändert. Angezogene Druckschriften: nTelefunkenröhrea 1937, S. 225; Deutsche Patentschriften Nr. 383 448, 673 386.
DEP28978D 1946-09-23 1949-01-01 Einrichtung zur Frequenzumsetzung Expired DE915951C (de)

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DE (1) DE915951C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE383448C (de) * 1923-10-13 Marconi Wireless Telegraph Co Empfangseinrichtung fuer den UEberlagerungsempfang
DE673386C (de) * 1935-06-19 1939-03-21 Philips Patentverwaltung UEberlagerungsempfangsgeraet mit selbsttaetiger Abstimmungskorrektion

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CH259267A (de) 1949-01-15

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