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DE915866C - Mehrschichtenglas - Google Patents

Mehrschichtenglas

Info

Publication number
DE915866C
DE915866C DEH9404A DEH0009404A DE915866C DE 915866 C DE915866 C DE 915866C DE H9404 A DEH9404 A DE H9404A DE H0009404 A DEH0009404 A DE H0009404A DE 915866 C DE915866 C DE 915866C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
resin
panes
oxacyclobutane
glasses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH9404A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rudolf Koehler
Dr Helmut Pietsch
Dr Bernhard Raecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DEH9404A priority Critical patent/DE915866C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE915866C publication Critical patent/DE915866C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B17/00Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres
    • B32B17/06Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material
    • B32B17/10Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material of synthetic resin
    • B32B17/10005Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material of synthetic resin laminated safety glass or glazing
    • B32B17/10009Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material of synthetic resin laminated safety glass or glazing characterized by the number, the constitution or treatment of glass sheets
    • B32B17/10036Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material of synthetic resin laminated safety glass or glazing characterized by the number, the constitution or treatment of glass sheets comprising two outer glass sheets

Landscapes

  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Mehrschichtenglas Es sind Mehrschichtengläser bekannt, bei denen die Glasscheiben durch eine Kunststoffschicht, z.B. aus einem gehärteten Epoxydharz, miteinander verbunden sind. Es wurde nun gefunden, daß solche Gläser wertvolle Eigenschaften besitzen, deren Kunststoffschicht aus einem gehärteten Oxacyclobutanharz besteht.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Mehrschichtengläser lassen sich die verschiedensten Glassorten verwenden. Je nach dem beabsichtigten Verwendungszweck der Gläser kann man härtere oder weichere sowie auch besonders elastische Gläser und Kombinationen von Gläsern verschiedener Zusammensetzungen, Eigenschaften und Dicken verwenden.
  • Die als Bindemittel zwischen den Glasschichten befindlichen Oxacyclobutanharze verdanken ihren Namen den zu ihrer Herstellung benötigten Polyoxacyclobutanverbindungen der allgemeinen Formel In dieser Formel bedeutet R einen beliebigen organischen Rest. Im einfachsten Fall kann R ein Kohlenstoffatom darstellen; die entsprechende Oxacyclobutanverbindung ist dann das Dioxaspiroheptan. R kann aber auch einen anderen Rest darstellen, jedoch müssen die Bindungen, die von den beiden Kohlenstoffatomen eines Oxacyclobutanringes zu dem Rest R gehen, an das gleiche Kohlenstoffatom dieses Restes führen. Es sind auch Verbindungen brauchbar, die mehr als zwei Oxacyclobutanringe im Molekül besitzen. Diese Oxacyclobutanverbindungen haben nun die Eigenschaft, mit bifunktionellen Verbindungen, wie z.B. Dicarbonsäuren oder deren Anhydriden, Diaminen, Diamiden usw., unter Harzbildung zu reagieren. Weiterhin können die genannten Oxacyclobutanverbindungen durch Zusatz geeigneter Katalysatoren, wie z.B. Alkalien oder Friedel-Crafts-Katalysatoren, zur Selbstkondensation und damit zur Harzbildung gebracht werden. Durch Wahl verschiedener Ausgangsstoffe hat man es in der Hand, Harze von sehr unterschiedlichen Eigenschaften herzustellen. Neben dem Dioxaspiroheptan sind auch Verbindungen mit höhermolekularem Rest R brauchbar. Dieser kann so groß sein, daß das Molekulargewicht der Ausgangsverbindung bis zu 6oo beträgt. Verwendet man Oxacyclobutanverbindungen geringeren Molekulargewichtes, so empfiehlt es sich, als bifunktionelle Umsetzungskomponenten solche Verbindungen zu wählen, die ein höheres Molekulargewicht besitzen. Dadurch kann man den bei der späteren Härtung sich bildenden Harzen eine befriedigende Elastizität geben, die sie bei ausreichender Härte und Festigkeit gegen mechanische Beanspruchung widerstandsfähig macht. Die Kondensation der Ausgangsstoffe, die vorzugsweise bei erhöhter Temperatur vorgenommen wird, führt zunächst zu noch nicht ausgehärteten, jedoch härtbaren Vorkondensationsprodukten. Unterbricht man nun das Erhitzen, so erhält man helle, durchsichtige Massen von sirupartiger bis springhart-harziger Beschaffenheit, die als Klebemittel zur Herstellung der erfindungsgemäßen Mehrschichtengläser dienen. Ihre Eigenschaften sind außer von der Intensität und Dauer des Erhitzens auch von den gewählten Ausgangsmaterialien abhängig. Die so erhaltenen Bindemittel sind auf die zu verleimenden Flächen aufzubringen. Dies kann durch Aufgießen oder Aufstreichen von Lösungen dieser Substanzen in flüchtigen organischen Lösungsmitteln geschehen, worauf man die Lösungsmittel verdampfen läßt, die Scheiben zusammenfügt und das Bindemittel gegebenenfalls unter Druck härtet. Das Bindemittel kann aber auch als Pulver oder in geschmolzenem Zustand auf die Glasplatten aufgebracht und nach Zusammenbringen mit der zu verklebenden Glasscheibe gehärtet werden. Alle diese Arbeitsgänge sind mit besonderer Sorgfalt auszuführen, damit eine blasenfreie Leimschicht entsteht. Das Härten der Bindemittelschicht kann in der Kälte oder in der Wärme vorgenommen werden. Setzt man dem Bindemittel Kalthärter zu, so vollzieht sich die Härtung selbsttätig beim Lagern bei normalen Temperaturen. In diesem Fall empfiehlt es sich, nur so viel Bindemittel anzusetzen, als man in kurzer Zeit verarbeiten kann. Ohne Zusatz von Härtebeschleunigern läßt sich das Bindemittel in einem geeignet konstruierten Ofen gegebenenfalls unter Druck härten.
  • Die Eigenschaften der Mehrschichtengläser sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Es wurde bereits ausgeführt, daß man Glasscheiben von verschiedenartiger Zusammensetzung und Dicke zur Herstellung der erfindungsgemäßen Produkte wählen kann. Auch durch den Aufbau des Mehrschichtenglases kann man die Eigenschaften der erhaltenen Produkte verändern. So besitzen z.B. Mehrschichtengläser gleicher Dicke, von denen eines aus zwei dickeren Glasscheiben, das andere jedoch aus einer größeren Anzahl von dünneren Glasscheiben aufgebaut ist, durchaus unterschiedliche Eigenschaften. Auch durch die Dicke der Kunstharzschickt und den Typ des gewählten Kunstharzes lassen sich die Eigenschaften des Mehrschichtenglases variieren. Für Gläser, die mechanischen Schlagwirkungen widerstehen sollen, wie z.B. Windschutzscheiben von Fahrzeugen, eignen sich ganz besonders solche Harze, die neben ausreichender Härte noch eine gewisse Elastizität besitzen. Ein auf die Scheibe treffender Schlag wird dann durch die Harzschicht gedämpft und in größerer Fläche, jedoch mit geringerer Intensität, auf die darunter liegende Scheibe übertragen, so daß es dort nicht mehr zu einem Bruch zu kommen braucht. Selbst wenn ein Bruch eintritt, verlaufen die Bruchlinien meist derart, daß die einzelnen Splitter übereinandergreifend miteinander verbunden sind und eine völlige Zerstörung der Scheiben in vielen Fällen vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mehrschichtenglas, das aus mehreren durch eine Kunstharzschicht miteinander verbundenen Glasscheiben besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunstharz ein gehärtetes Oxacyclobutan.-harz ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtenglases nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß man die zu verbindenden Glasscheiben mit einer dünnen Schicht eines härtbaren Cyclobutanharzes versieht, die Glasscheiben zusammenpreßt und das Harz härtet.
DEH9404A 1951-08-11 1951-08-11 Mehrschichtenglas Expired DE915866C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH9404A DE915866C (de) 1951-08-11 1951-08-11 Mehrschichtenglas

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DEH9404A DE915866C (de) 1951-08-11 1951-08-11 Mehrschichtenglas

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE915866C true DE915866C (de) 1954-07-29

Family

ID=7145938

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH9404A Expired DE915866C (de) 1951-08-11 1951-08-11 Mehrschichtenglas

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