DE915076C - Einrichtung an Schaelzentrifugen, insbesondere Grossleistungszentrifugen, mit einem in Abhaengigkeit vom Fuellungsgrad der Schleudertrommel und der Schaelvorrichtung durch ein Druckmittel oder elektrisch gesteuerten Schleudergutzulauf - Google Patents
Einrichtung an Schaelzentrifugen, insbesondere Grossleistungszentrifugen, mit einem in Abhaengigkeit vom Fuellungsgrad der Schleudertrommel und der Schaelvorrichtung durch ein Druckmittel oder elektrisch gesteuerten SchleudergutzulaufInfo
- Publication number
- DE915076C DE915076C DEK6762D DEK0006762D DE915076C DE 915076 C DE915076 C DE 915076C DE K6762 D DEK6762 D DE K6762D DE K0006762 D DEK0006762 D DE K0006762D DE 915076 C DE915076 C DE 915076C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- peeling
- filling
- drum
- spoon
- centrifuges
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 5
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 4
- 238000005429 filling process Methods 0.000 claims description 3
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000004146 energy storage Methods 0.000 claims 7
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000007792 addition Methods 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
- B04B11/04—Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
- B04B11/04—Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
- B04B11/043—Load indication with or without control arrangements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
- B04B11/08—Skimmers or scrapers for discharging ; Regulating thereof
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 15. JULI 1954
K 6762 III j'82 b
nachzuholen
Schleudergutzulauf
(Ges. v. 15. 7. 51)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Schälzentrifugen, insbesondere Großleistungszentrifugen,
mit einem in Abhängigkeit vom Füllungsgrad der Schleudertrommel und der Schälvorrichtung
durch ein Druckmittel oder einen elektrisch gesteuerten Schleudergutzulauf.
Bei diesen bekannten Zentrifugen wird in der Schleudertrommel ein vom Schleudergut getragener
Schwimmer vorgesehen, der bei zunehmender Füllung der Trommel mit neuem
Schleudergut einen Gewichtshebel od. dgl. mitbewegt, welcher bei endgültiger Trommelfüllung
über seinen Totpunkt gelangt und beim Überkippen mittels eines Schalthebels und einer Umschaltvorrichtung
den Schleudergutzulauf absperrt, während die Steuermittel am Ende der Trommelentleerung
durch das in seine Grundstellung zurückkehrende Schälmesser oder ein anderes Mittel der Schleudermaschine wieder zurückgesteuert
und der Gutzulauf geöffnet werden. Ein
Mangel der mit dieser Einrichtung versehenen Zentrifugen ist darin zu sehen, daß nach dem
Schleudern das Austragen des Schleudergutes nur von Hand eingeleitet werden kann. Dadurch geht
unter Umständen viel Zeit verloren, beispielsweise durch Unachtsamkeit des Bedienungspersonals.
Ferner ist es nicht möglich, die Schichtdicke des sich an der Schleudertrommel bildenden Kuchens
den jeweils gegebenen oder erwünschten Verhältnissen anzupassen.
Demgegenüber ist die Aufgabe der Erfindung darin zu sehen, eine Einrichtung an Zentrifugen
zu schaffen, welche nach Einschalten der Zentrifuge sowohl das kontinuierliche Aufeinanderfolgen
der Arbeitsvorgänge (Füllen, Schleudern und Entleeren) eines Arbeitsspieles als auch der einzelnen
Arbeitsspiele ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, eine die Schichtstärke in
Abhängigkeit von der Scbleudergutbescbaffenheit ao begrenzende Füllvorrichtung und eine von dieser
betätigte Zeitschaltuhr vorzusehen, der eine die Schälvorrichtung in Abhängigkeit von der
Schleuderzeit beeinflussende Umsteuervorrichtung zugeordnet wird. Ferner wird noch vorgeschlagen,
sowohl die Fühlvorrichtung als auch die Zeitschaltuhr einstellbar auszubilden.
Durch die Verwirklichung des Erfindungsgedankens werden erhebliche Vorteile erreicht. Die
Möglichkeit des Einstellens der Schichtstärke bzw. des Füllungsgrades in der Schleudertrommel gewährleistet
eine gleichmäßig gute Trocknung des Schleudergutes, da die Schichtstärke leicht der
Flüssigkeitsdurchlässigkeit des sich bildenden Kuchens anzupassen ist. Desgleichen kann die
Schleuderzeit ohne weiteres der zur Trocknung des Gutes notwendigen Zeit angeglichen werden. Dadurch
wird erreicht, daß die einzelnen Arbeitsgänge eines Arbeitsspieles das Minimum der Zeit
beanspruchen, die zum Erzielen der beabsichtigten Wirkung erforderlich ist. Ferner beschränkt sich
durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Einrichtung die Tätigkeit des Bedienungspersonals auf
das Einstellen des Fühlhebels sowie der Zeitschaltuhr je nach dem gegebenen Schleudergut und auf
+5 die Überwachung der eingestellten Zentrifuge, so daß Zeitverluste infolge Unachtsamkeit oder Abwesenheit
des Bedienungspersonals ausgeschlossen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Zentrifuge mit
ihren Steuerungsteilen und
Fig. 2 einen lotrechten Mittellängsschnitt durch die Zentrifuge.
In dem Gehäuse α der Zentrifuge ist eine einseitig
offene Schleudertrommel b mit einem die Trommelöffnung bildenden Bordrand c vorgesehen.
Das Gehäuse α ist durch einen Deckel e versehen, der entweder fest oder um ein Scharnier zusammen
mit den daran angeordneten Steuerungsteilen schwenkbar angeordnet ist.
Erfindungsgemäß ist eine verstellbare Fühlvorrichtung
vorgesehen. Diese besteht im wesentlichen aus einem Fühlhebel I, der um einen Zapfen 2
schwenkbar ist, und damit verbundenen Steuerteilen. Der Fühlhebel 1 ist zum Gewährleisten
einer vorbestimmten Schkudergutstärke in der Schleudertrommel b mittels eines Segmentes 3,
eines Langloches 4 und einer Stellschraube 5 einstellbar. Das Segment 3 ist auf der Nabe eines
Hebels 7 drehbar, so daß auf der darüber angeordneten Skala der jeweils eingestellte Füllgrad
der Schleudertrommel b abgelesen werden kann. Eine Anschlagschraube b dient zur Feineinstellung
des Fühlhebels 1. Ein mit einem Ende des Hebels 7 verbundener Riegel 8 ist in einer Führung verschiebbar
gelagert. In dem Zylinder 12 eines Umsteuerorgans wird durch Verschieben des Steuerkolbens
12" ein Druckmittel, z. B. Drucköl, das in der Mitte des Zylinders 12 in Pfeilrichtung eingeführt
wird, zum öffnen und Schließen eines Füllventils 13, 14 für den Schleudergutzulauf gesteuert.
Das Hochheben des Steuerkolbens I2a geschieht durch einen Hubmagneten 18, die Abwärtsbewegung
bei stromlosem Hubmagneten 18 dagegen durch Belastung mit einem Gewicht 10, das
auf der Kolbenstange 11 des Steuerkolbens I2a angeordnet
ist, oder durch eine entsprechende Feder, die, wie das Gewicht io, einen Kraftspeicher darstellt.
Ein Anschlagarm 16 dient dazu, eine gemäß der Erfindung ebenfalls vorgesehene Zeitschaltuhr
17 aufzuziehen, wenn der Steuerkölben i2a angehoben
wird. Der Endschalter i6° löst beim Niedergehen des Steuerkolbens I2fl ein optisches
oder akustisches Signal aus. Mit der Zeitschaltuhr
17 ist der Hubmagnet 19 einer Umsteuervorrichtung
für die Schälvorrichtung beispielsweise elektrisch verbunden. Diese Umsteuervorrichtung besteht
im wesentlichen aus dem Zylinder 20 und dem Steuerkolben 20a. Sowohl die Hubmagneten
18 und 19 als auch die Umsteuerorgane bzw. Umsteuervorrichtungen
12, 12° und 20, 20° sind vorteilhaft
gleichartig ausgebildet. Im Zylinder 20 wird das Drucköl zu einer Schälvorrichtung bzw.
Löffelentleervorrichtung 21 bis 27 gesteuert. Diese Löffelentleervorrichtung entspricht in der Ausführung
im wesentlichen dem Patent 606 838. Der Unterschied besteht nur darin, daß die Löffelwelle
22 um ihre Achse drehbar ist,, wodurch der Hub des Löffels 27 in senkrechter Richtung ermöglicht
wird, während bei der bekannten Einrichtung die ganze Entleervorrichtung auf einem lotrecht verschiebbaren
Support gelagert ist. Der Löffel 27 bzw. das löffelartig ausgebildete Schälmesser ist
durch einen Arm an der Löffelwelle 22 befestigt. Diese wird mittels eines Druckzylinders 33 und
einer Kolbenstange 34 hin und her bewegt, wobei ein Verbindungsglied 21 als Mitnehmer dient. Ein
Zylinder 30 und ein in diesem verschiebbarer Kolben 23" mit Kolbenstange 23 bewirken den
Aufwärtsgang des Löffels 27 durch langsames, stufenweises Drehen der Löffelwelle 22, indem bei
eder Hinundherbewegung des Löffels in waagerechter Richtung öl unter den Kolben 23° in den
Zylinder 30 eingelassen wird. Der Hebel 24 setzt die Aufwärtsbewegung der Kolbenstange 23 in
§15076
eine Abwärtsbewegung eines Schalter 25 um, der schlittenartig geführt ist. Der Schalter 25 hat einen
kreuzförmig ausgebildeten Knebel, mit dem der Schalter 25 durch eine 90°-Drehung in Pfeilrichtung
betätigt wird. Der Kipphebel 26, der sich bei jeder Hinundherbewegung der Löffelwelle 22 ebenfalls
hin und her bewegt, ist an dem der Schleudertrommel b zugewandten Ende einer Steuerstange
26° angebracht, deren Hub durch die Stellringe 31 und 32 auf die notwendige geringe Länge beschränkt
werden kann. Während der Kipphebel 26 stets in gleicher Höhe seine Hinundherbewegung
macht, wandert der Schalter 25 bei jedem Hub des Löffels eine kleine Strecke abwärts; damit nähert
sich der Knebel immer mehr dem Kipphebel 26, der bei seiner Bewegung nach links schließlich
unter dem Knebel durch Umkippen durchschlüpft, sich dann aufrichtet und bei der Bewegung nach
rechts die Schaltbewegung um 900 in Pfeilrichtung durchführt. Gleichzeitig betätigt in der tiefsten
Stellung des Schalters 25 ein an diesem vorgesehener Wulst einen Endschalter 25°, über dessen
geschlossene Kontakte dem Hubmagneten 18 Strom zugeführt wird. Der Abstand 40 gibt die Bordhöhe
»5 der Schleudertrommel! b bzw. die Schichtstärke des
Schleudergutes an, 'bei der im dargestellten Ausführungsbeispiel der Fühlhebel 1 anspricht. Die
Umsteuerorgane 35, 36 und 37 steuern einen Kolben auf einer Kolbenstange 34 für die Hinundherbewegung
des Löffels 27 und den stufenweisen ölzulauf für den Kolben 23° im Zylinder 30, um
die senkrechte Bewegung des Löffels 27 zu bewirken. Weiterhin ist auch ein Umsteuerventil 39
vorgesehen, mit dem von Hand in den Arbeitsgang der Zentrifuge eingegriffen werden kann. Dabei ist
der jeweilige Hub des Löffels 27 in senkrechter Richtung durch ein Regulierventil 38 zu beeinflussen.
Die Arbeitsweise der Einrichtung nach, der Erfindung ist bei Annahme einer Flüssigkeitsklärung
mit Überlauf wie folgt: Mit dem Füllventil 13, 14 wird die Zentrifuge aus dem Vorratsbehälter gefüMt.
In der bei allen Arbeitsgängen stets mit gleicher Drehzahl rotierenden Schleudertrommel b
steigt das Schleudergut in den Füllraum, der durch die Höhe des Bordrandes c begrenzt ist, um dann
über den Bordrand c überzulaufen. Bei Üiberlaufschleuderung
wird die Schleuderflüssigkeit am Trommelboden eingeführt; sie wandert durch die
ganze Trommelbreite und läuft dann über den Trommelrand ab in das Gehäuse. Auf dem Wege
vom Trommelboden bis zum Trommelbord setzen sich unter Einwirkung der Zentrifugalkraft die
schwereren festen Beimengungen schnell ab und bilden am zylindrischen Teil der Schleudertrommel
b einen Kuchen. Dieser Kuchen wächst nach und nach immer mehr an und steigt schließlich
aus dem Flüssigkeitsspiegel heraus. Dies ist der Augenblick, in dem der Fühlhebel 1 eine
Kleinigkeit angehoben wird. Dadurch wird auch der Riegel 8, der bisher das Gewicht 10 gestützt
hatte, nach links gezogen, das Gewicht 10 fällt nach unten und steuert das Drucköl zum Füllventil 13,14
um, so daß sich dieses schließt. Diese Stellung ist in der Zeichnung dargestellt. Mit dem Abfallen
des Gewichtes 10 wird das Uhrwerk der Zeitschaltuhr 17, das vorher durch die Aufwärtsbewegung
des Steuerkolbens 12° aufgezogen worden war, freigemacht,
so daß es die eingestellte Zeit ablaufen kann. Die Schleuderdauer wird stets nach der Uhr
bestimmt. 28 ist eine Stellschraube, die den Hub der Zahnstange 29 bestimmt und damit die gewünschte
Schleuderzeit regelt. Während der Anschlag 16 beim Niedergehen des Gewichts 10 die
Zahnstange und damit das Uhrwerk freigibt, schließt er durch Betätigung des Endschalters i6°
einen elektrischen Kontakt, durch den eine Lampe aufleuchtet oder eine Hupe ertönt. Das ist für die
Aufsichtsperson das Zeichen, daß der Füllvorgang beendet ist und die Schleuderzeit beginnt. Nach
Ablauf der Schleuderzeit schließt die Schaltuhr 17 einen Kontakt, der dem Hubmagneten 19 Strom
zuführt, wodurch dieser den Steuerkolben 2Oa im
Zylinder 20 nach oben zieht und damit das Drucköl zu der Schälvorrichtung umsteuert. Diese setzt
sich in Tätigkeit, d.h. die Löffelwelle22 mit dem Löffel 27 bewegt 'sich hin und her, und der Löffel
27 sticht bei jeder Richtungsänderung eine neue Spanstärke ähnlich wie der Drehstahl bei der Drehbank
von dem Kuchen ab. Mit dem Aufwärtsgang der Kolbenstange 23 wird der Knebelschalter 25 langsam
abwärts bewegt, bis der kreuzförmig ausgebildete Knebel in den Bereich des hin und her gehenden
Kipphebels 26 kommt. Dieser faßt schließlich bei einer Bewegung nach rechts den Knebel und dreht
ihn in Pfeilrichtung um 900, wodurch der Hubmagnet 19 stromlos wird, abfällt und damit den
Steuerkolben im Zylinder 20 nach unten bewegt. Das Drucköl wird dadurch wieder umgesteuert und
die Löffelentleervorrichtung bzw. Schälvorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. Wenn der
Knebelschalter 25 seine tiefste Stellung erreicht hat, wird im Endschalter 25° ein Kontakt geschlossen,
durch den der Hubmagnet 18 Strom bekommt, der das Gewicht 10 anhebt und damit
das Füllventil 13, 14 wieder Öffnet. Durch das Hochheben des Knebelschalters 25 wird der Stromkreis
zum Hubmagneten 18 wieder unterbrochen, so daß dieser wieder abfällt; das Gewicht 10 wird
aber durch den Riegel 8 gehalten. Mit dem öffnen des Füllventil 13, 14 wird eine neue Charge begonnen,
und das Spiel kann sich wiederholen.
Der Vollständigkeit halber sei noch ein Arbeitsspiel
einer Siebschleuder beschrieben. Bei dieser Zentrifuge wird ebenfalls jeder Arbeitsgang bei "5
gleichbleibender Drehzahl durchgeführt. Bei geöffnetem Füllventil 13, 14 strömt das Schleudergut
in die Trommel. Durch eine geeignete Einrichtung wird der sich bildende Kuchen gleichmäßig
in der Trommel verteilt, während die Flüssigkeit durch das eingelegte Filter und die gelochte Wandung
in das Gehäuse abgeschleudert wird. Der Fül'lraum der Trommel füllt sich schnell, und der
Kuchen erreicht bald den Bereich des Fühlhebels i. Dieser wird, wie bereits beschrieben, leicht aufwärts
bewegt, wodurch das Gewicht 10 abfällt und
Claims (13)
- das Füllventil 13, 14 schließt. Nun wiederholt sich der Arbeitsgang entsprechend der vorausgehenden Beschreibung.Wesentlich ist es, daß der Fühlhebel so eingestellt werden kann, daß er bei jedem Füllgrad anspricht, also beispielsweise schon bei halber oder dreiviertel Trommel füllung in Tätigkeit tritt.Das Füllen der Trommel und auch das Entleeren erfolgt somit nicht nach Zeit, sondern nach den Erfordernissen, die sich aus dem Schleudergut ergeben.Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die gezeigte Ausführungsform beschränkt, bei der ein Teil der erforderlichen Bewegungsvorgänge durch hydraulische Kraft bewirkt wird. Es ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der diese Bewegungen pneumatisch oder elektrisch hervorgerufen werden.Patentansρküche;i. Einrichtung an Schälzentrifugen, insbesondere Großleistungszentrifugen, mit einem inas Abhängigkeit vom Füllungsgrad der Schleudertrommel und der Schälvorrichtung durch ein Druckmittel oder elektrisch gesteuerten Schleudergutzulauf, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Schichtstärke in Abhängigkeit von der Schleudergutbeschaffenheit begrenzende Fühlvorrichtung und eine von dieser betätigte Zeitschaltuhr vorgesehen ist, der eine die Schälvorrichtung in Abhängigkeit von der Schleuderzeit beeinflussende Umsteuervorrichtung zugeordnet wird, um das kontinuierliche Aufeinanderfolgen sowohl der Arbeitsvorgänge eines Arbeitsspieles als auch der einzelnen Arbeitsspiele zu gewährleisten.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Fühleinrichtung als auch die Zeitschaltuhr (17) einstellbar ausgebildet sind.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlvorrichtung von einem in die Schleudertrommel ragenden, nach einer Skala einstellbaren Fühlhebel (1) und von einem Umsteuerorgan (12, 12°) gebildet ist, dem ein Kraftspeicher (Gewicht 10, Feder od. dgl.) zugeordnet ist derart, daß das Umsteuerorgan in einer Endstellung entgegen der Wirkung des Kraftspeichers das Füllventil (13, 14) des Schleudergutzulaufes offenhält und bei Betätigung des Fühlhebels in der anderen Endstellung unter Einwirkung des Kraft-Speichers das Füllventil schließt.
- 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Fühlhebel (1) und Kraftspeicher (10) ein Übertragungsglied, z.B. ein Riegel (8), vorgesehen ist, der bei Betätigung des Fühlhebels den Kraftspeicher auslöst.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Laden des Kraftspeichers (10) ein elektrisch betätigter Hubmagnet (18) dient.
- 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kraftspeicher (10) ein Verbindungsglied (16) zur Zeitschaltuhr (17) angeordnet ist, das beim Laden des Kraftspeichers das Aufziehen der Zeitschaltuhr bewirkt und bei Auslösung der Kraft des Kraftspeichers gegebenenfalls einen Kontakt (16s) für ein optisches oder akustisches, die Beendigung des Füllvorganges und den Beginn des Schleudervorganges anzeigendes Signal schließt.
- 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schälvorrichtung beeinflussende Umsteuervorrichtung von einem Steuerkolben (20°) mit einem Hubmagneten (19) gebildet wird, der auf den Steuerkolben einwirkt derart, daß nach beendigter Schleuderzeit der Steuerkolben in die obere Endstellung gezogen wird und dadurch die Bewegungsmittel der Schälvorrichtung betätigt.
- 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltuhr (17) beispielsweise elektrisch den Hubmagneten (19) der Umsteuervorrichtung (20, 20") beeinfiußt derart, daß nach Ablauf der eingestellten Schleuderzeit der Hubmagnet anzieht.
- 9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8 mit einer Schälvorrichtung, deren Schälmesser bzw. Schällöffel auf einer hin und her gehenden Löffelwelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schälvorrichtung fest am Gehäuse (a) angebracht ist und zur Einstellung der Spantiefe die Löffelwelle (22) drehbar gelagert und durch die Bewegungsmittel betätigt too wird.
- 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Bewegungsmittel zur Drehung der Löffelwelle (22) ein Hubkolben (23a) vorgesehen ist, der mittels *°5 eines Hebels die Löffelwelle verdreht und gleichzeitig durch einen anderen Hebel (24) eine die Hubmagneten (18 und 19) beeinflussende Schaltvorrichtung betätigt.
- 11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung aus einem Endschalter (25°), der den Hubmagneten (18) betätigt, und einem lotrecht geführten Knebelschalter (25) besteht, der in seiner tiefsten, gleichzeitig der höchsten Stellung des Schällöffels (27) entsprechenden Lage von einem mit der Löffelwelle (22) hin und her gehenden Kipphebel (26) betätigt wird.
- 12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den Druckölzuführungsleitungen zu dem Zylinder (30) für die Betätigung des als Austragvorrichtung dienenden Löffels (27) ein von Hand zu betätigendes Umsteuerventil (39) vorgesehen ist, durch welches auf jeweils eine der beiden Zylinderseiten Drucköl geleitet werden kann,um in den selbsttätig gesteuerten Austragvorgang der Zentrifuge im Bedarfsfall eingreifen zu können.
- 13. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlhebel (1) mit einer Verstellvorrichtung (3,4,5) versehen ist, durch die der Füllungsgrad der Schleudertrommel auf ein vorbestimmtes Maß eingestellt und gegebenenfalls in den selbsttätig gesteuerten Füllvorgang von Hand aus eingegriffen werden kann.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 608 526.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9528 7.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK6762D DE915076C (de) | 1942-06-23 | 1942-06-24 | Einrichtung an Schaelzentrifugen, insbesondere Grossleistungszentrifugen, mit einem in Abhaengigkeit vom Fuellungsgrad der Schleudertrommel und der Schaelvorrichtung durch ein Druckmittel oder elektrisch gesteuerten Schleudergutzulauf |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE895585X | 1942-06-23 | ||
| DEK6762D DE915076C (de) | 1942-06-23 | 1942-06-24 | Einrichtung an Schaelzentrifugen, insbesondere Grossleistungszentrifugen, mit einem in Abhaengigkeit vom Fuellungsgrad der Schleudertrommel und der Schaelvorrichtung durch ein Druckmittel oder elektrisch gesteuerten Schleudergutzulauf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE915076C true DE915076C (de) | 1954-07-15 |
Family
ID=25955882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK6762D Expired DE915076C (de) | 1942-06-23 | 1942-06-24 | Einrichtung an Schaelzentrifugen, insbesondere Grossleistungszentrifugen, mit einem in Abhaengigkeit vom Fuellungsgrad der Schleudertrommel und der Schaelvorrichtung durch ein Druckmittel oder elektrisch gesteuerten Schleudergutzulauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE915076C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968413C (de) * | 1954-02-24 | 1958-02-13 | Krauss Maffei Ag | Verfahren zum kontinuierlichen Abscheiden von Trub- und Behandlungsstoffen aus Roh- oder vorgeklaerten OElen bzw. Fetten durch Zentrifugieren |
| DE1036763B (de) * | 1951-12-12 | 1958-08-14 | Western States Machine Co | Durch einen Fuehler betaetigte Steuervorrichtung zum Fuellen einer Siebzentrifuge |
| DE971131C (de) * | 1951-03-06 | 1958-12-11 | Eisen & Stahlind Ag | Zentrifuge mit selbsttaetiger Steuerung |
| US3366319A (en) * | 1966-04-07 | 1968-01-30 | Cincinnati Milling Machine Co | Automatic centrifuge cleaning system |
| DE1284905B (de) * | 1966-06-28 | 1975-02-20 | Alfa-Laval Bergedorfer Eisenwerke GmbH, 200 0 Hamburg | Einrichtung zur hydraulischen oder pneumatischen Steuerung des Füllvorganges an diskontinuierlich arbeitenden Zentrifugen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE608526C (de) * | 1931-05-13 | 1935-01-25 | Gustav Ter Meer Dr Ing | Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer den Gutseinlauf von Schleudermaschinen |
-
1942
- 1942-06-24 DE DEK6762D patent/DE915076C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE608526C (de) * | 1931-05-13 | 1935-01-25 | Gustav Ter Meer Dr Ing | Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer den Gutseinlauf von Schleudermaschinen |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971131C (de) * | 1951-03-06 | 1958-12-11 | Eisen & Stahlind Ag | Zentrifuge mit selbsttaetiger Steuerung |
| DE1036763B (de) * | 1951-12-12 | 1958-08-14 | Western States Machine Co | Durch einen Fuehler betaetigte Steuervorrichtung zum Fuellen einer Siebzentrifuge |
| DE968413C (de) * | 1954-02-24 | 1958-02-13 | Krauss Maffei Ag | Verfahren zum kontinuierlichen Abscheiden von Trub- und Behandlungsstoffen aus Roh- oder vorgeklaerten OElen bzw. Fetten durch Zentrifugieren |
| US3366319A (en) * | 1966-04-07 | 1968-01-30 | Cincinnati Milling Machine Co | Automatic centrifuge cleaning system |
| DE1284905B (de) * | 1966-06-28 | 1975-02-20 | Alfa-Laval Bergedorfer Eisenwerke GmbH, 200 0 Hamburg | Einrichtung zur hydraulischen oder pneumatischen Steuerung des Füllvorganges an diskontinuierlich arbeitenden Zentrifugen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH463831A (de) | Probenzuführgerät zum automatischen Zuführen von flüssigen Proben zu einem fortlaufend arbeitenden Analysiergerät | |
| DE915076C (de) | Einrichtung an Schaelzentrifugen, insbesondere Grossleistungszentrifugen, mit einem in Abhaengigkeit vom Fuellungsgrad der Schleudertrommel und der Schaelvorrichtung durch ein Druckmittel oder elektrisch gesteuerten Schleudergutzulauf | |
| EP0403813A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum dosierten Abfüllen von flüssigen und pastösen Produkten, insbesondere Nahrungsmitteln oder dergleichen | |
| DE363389C (de) | Selbsttaetige Waage, bei der eine der Zufuhr des Materials dienende Klappe o. dgl. bei der Beendigung eines Wiegevorganges stufenweise geschlossen wird | |
| DE8817074U1 (de) | Automatische Perkolatoreinheit für die schnelle Zubereitung von heißen Getränken, insbesondere von Kaffee, in variablen Mengen | |
| DE224627C (de) | ||
| DE324198C (de) | Steuerungsvorrichtung fuer die Abschlussventile, Ein- und Ausrueckvorrichtungen, Signalvorrichtungen u. dgl. an Waeschereimaschinen mit durch Nocken beeinflussten Sperrhebeln | |
| DE1957194B2 (de) | Diskontinuierlich arbeitende Vollmantelzentrifuge | |
| DE2006742C3 (de) | Vorrichtung zum Aushöhlen von Zitrusfriichten u.dgl | |
| DE685592C (de) | Steuerungsvorrichtung bei Weisszuckerschleudern | |
| DE839199C (de) | Maschine zur Herstellung von geformten Koerpern aus Eiscreme | |
| DE204782C (de) | ||
| DE638404C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von schalenfoermigen Koerpern aus Schokoladenmasse o. dgl. | |
| AT149261B (de) | Maschine zur selbsttätigen Formung und Ausgabe von Speiseeis. | |
| DE638142C (de) | Maschine zur selbsttaetigen Formung und Ausgabe von Speiseeis | |
| DE971131C (de) | Zentrifuge mit selbsttaetiger Steuerung | |
| DE511389C (de) | Motorische Antriebsvorrichtung fuer Steuerschalter von elektrischen Triebwagenzuegen | |
| DE422413C (de) | Maschine zum Fuellen von Hohlkoerpern, insbesondere solchen aus Schokolade | |
| DE519357C (de) | Kernformmaschine mit zusammenklappbaren, um eine gemeinsame waagerechte Achse ausschwingbaren Kernformteilen | |
| DE736314C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Schuetzenauswechseln bei Doppelschuetzenwebstuehlen | |
| AT126603B (de) | Schleuder für ununterbrochenen Betrieb mit absatzweiser selbsttätiger Entleerung. | |
| DE421533C (de) | Duengerstreumaschine mit ueber dem Kastenboden hin und her beweglichen, an einer Schiene sitzenden Ausgebern | |
| DE489866C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hohler Metallkoerper durch Schleuderguss | |
| DE1087977B (de) | Selbsttaetiger druckluftbetriebener Ausraeumer zum Entfernen von ausgeschleuderten Feststoffen aus umlaufenden Trommeln | |
| DE621062C (de) | Speiseeisbereitungs- und -verkaufsmaschine |